Soweit feststellbar, hat einzig die heutige Kleinpartei Zentrum einen würdigen Text zum heutigen Nationalen Gedenktag für Flucht und Vertreibung veröffentlicht, den wir daher hier wiedergeben und ihn uns zu eigen machen möchten:
"Mit der systematischen Verdrängung des Vertreibungsunrechts an 15 Millionen Menschen aus den deutschen Ostprovinzen aus dem öffentlichen Bewusstsein – speziell dem Völkermord an 3 Millionen von ihnen, die in teils sadistischen Gewalt- und Folterexzessen vernichtet wurden – hoffte der heute tonangebende politisch-mediale Komplex wohl, dies würde zu einem Entgegenkommen und einer Verständigung mit den damaligen Vertreiberstaaten führen. Ein großer Irrtum, wie die soeben von Polen erhobenen Forderungen gegen Deutschland oder der unfreundliche Akt des tschechischen Parlaments gegen die Volksgruppe der Sudetendeutschen zeigten.
Eine Nation, die das Leid und die Opfer unter ihren eigenen Landsleuten missachtet, lädt nicht andere dazu ein, an ihrer Stelle Empathie und Respekt zu erweisen, sondern, ganz im Gegenteil, eher dazu, es ihr gleich zu tun. Vor allem Kommunisten und (Öko-)Sozialisten, die von einer tiefen, nahezu pathologischen Abneigung gegen die eigene Nation ergriffen sind, spielen hierbei eine verheerende Rolle. Wie man auf Seiten der bürgerlichen Parteien mit solchen Elementen ein politisches Einvernehmen herstellen kann, bleibt unerklärlich.
Für die Deutsche Zentrumspartei ist Geschichte sowenig teilbar wie die Menschenwürde und das Lebensrecht aller Menschen — wo Alte, Kranke, Frauen und Kinder gefoltert und ermordet wurden, allein weil sie Deutsche waren, da besteht auch heute noch die Verpflichtung, dieses Unrecht beim Namen zu nennen und den Opfern eine Stimme zu geben.
Und wenn sich weder die gegenwärtige Bundesregierung, noch ihre medialen Unterstützer, noch die so oft gerühmten zivilgesellschaftlichen Akteure dazu veranlasst sehen, diesen Opfern wenigstens ein Minimum an Achtung zu erweisen, sind wir, als älteste deutsche Partei, umso stolzer darauf, dies – stellvertretend für den anständigen Teil der Nation – zu tun."
(Quelle: Insta-Account DZP, 20.06.2026)

[20.06.2026 11:34]