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News

14.6.2019 gii

Wir sind (wieder mal...eine Zeitlang) Kanzler!

Die 61. DOL-Kanzlerwahl hat eine Mehrheit für das Bunt-statt-grau-Bündnis (dem u.a. auch die GRÜNEN bei DOL angehören) und für Ratio Legis als Kanzler ergeben. Da er nun seine inzwischen traditionelle Kanzler-Bündnis-Parteien-Rundreise bei der GII gestartet hat, sind wir nun erneut die Kanzlerpartei.

Die GII ist vom überwältigenden Ergebnis der Kanzlerwahl begeistert und dankt Ratio Legis für seine Kandidatur und seinen Wahlkampf und für das Vertrauen, das er nun ihr schenkt! Dies ist weitere Motivation, daran mitzuarbeiten, DOL ein Stück voran zu bringen und für gute politische Diskussionen zu sorgen.

gii
[14.06.2019 10:35]

13.6.2019 union

Björn oder Bernd

Hauptsache Italien...

Schöne Grüße aus der UNION

union
[13.06.2019 10:52]

12.6.2019 ksp

Nach der Wahl ist vor der Wahl

Die Wahlen sind gelaufen, der neue Kasper heißt Ratio legis. Wir wünschen ihm eine glückliche Hand und viel Erfolg bei der Umsetzung der blumigen Versprechungen seiner "Bunt statt grau"-Initiative.

Die Wähler*innen haben sich leider für eine ziemlich phantasielose Fortführung des Status Quo entschieden und sich nicht getraut, mehrheitlich dem revolutionären Programm des "Freiheit und SOZIALISMUS"-Bündnisses zu folgen. Wir wollten die Kasperschaft dazu nutzen, allen Doler*innen weitreichende Befugnisse auf dieser Plattform einzuräumen - der Kasper wäre ein Multi-Account geworden, der sämtliche Klassenschranken bei dol2day überwunden hätte.



Doch es entspricht nicht unserem Naturell, Vergangenem nachzutrauern, sondern konstruktiv und optimistisch nach vorne zu blicken! Unser Fokus richtet sich deshalb auf die kommende Wahl, bei der wir ein breites sozialistisches Bündnis anstreben und weg von den Individualinteressen eines Oberkaspers wollen. Deshalb packen wir die Aufgabe an und rufen die sozialistisch orientierten Mitglieder auf, sich uns massenhaft anzuschließen!

CENSORED

ksp
[12.06.2019 19:54]

12.6.2019 ksp

Liebe iGeLz...

Schönen Text habt ihr da. Aber wir wollen doch kenne Namen verunstalten. Der Mann heißt BERND Höcke.

https://www.zeitjung.de/bernd-hoecke-bjoern-verwirrung-name/

ksp
[12.06.2019 18:49]

12.6.2019 igel

Anne Frank und Björn Höcke

Anne Frank würde, lebte sie noch, heute vermutlich nicht AfD wählen.

Anne Frank würde ihren Urenkeln raten, einem Geschichtslehrer Björn Höcke laut und vernehmlich zu widerprechen.

Anne Frank wäre die widerständige Oma, die von AfD-lern als Fossil beschimpft (im besten Fall) und in die Ecke von „Volksverräter“ gesteckt würde.

Außer die AfD-ler entsännen sich ihrer Eigenschaft als Jüdin. Dann würden sie wahrscheinlich versuchen, sie gegen die hier lebenden oder hierher geflüchteten Muslime zu instrumentalisieren.

Die iGeLz schließen sich dem Gedenken des K@nzlers an, weisen darüber hinaus aber darauf hin, dass es hier und heute darauf ankommt, den Ungeist ein für allemal zu verbannen, der den gesellschaftlichen Diskurs immer weiter vergiftet.


igel
[12.06.2019 13:36]

12.6.2019 Ratio legis

In Gedenken an Anne Frank

Anne Frank wäre heute 90 Jahre alt geworden. Ihr Tagebuch wurde weltbekannt als das Zeugnis einer Zeitzeugin für die Verfolgung von Menschen jüdischer Glaubensüberzeugung, für den Holocaust. Ihr Tagebuch erinnert uns daran, dass hinter jedem der sechs Millionen Getöteten Menschen eine eigene Biographie, ein eigenes Leben, eine eigene Entwicklung steht - die ausgelöscht wurde. Ihr Wirken steht damit stellvertretend für all die Menschen, die durch den Holocaust ihr Leben verloren haben. Anne Frank hat die Menschheit um ein Mahnmal dafür bereichert, was geschieht, wenn Menschen das Menschsein, wenn Menschen ihre Würde abgesprochen wird. Das Gedenken an Anne Frank ist zugleich ein guter Anlass, sich auch in der heutigen Zeit bewusst zu werden, dass ein Ereignis wie der Holocaust sich niemals mehr wiederholen darf.

Ratio legis
[12.06.2019 12:05]

11.6.2019 union

Auf eine gute Amtszeit

Herzlichen Glückwunsch an den neuen Kanzler.
Wir freuen uns auf Deine anstehende Amtszeit und wünschen viel Erfolg.

Die UNION

union
[11.06.2019 11:23]

10.6.2019 igel

Viel Glück, K@nzler! :-)

Da ich gestern nicht am Übergabechat teilnehmen konnte, nutze ich die Gelegenheit, Ratio legis auf diesem Wege viel Erfolg und ein glückliches Händchen zu wünschen. Du machst das schon. :-)

Im Namen der iGeLz
profondo

igel
[10.06.2019 16:00]
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Hältst Du so etwas wie eine Bücherverbrennung heute, 86 Jahre danach, wieder für möglich? (10.05.2019)

10.05.2019 Kanzleramt

Statement des Kanzlers

Liebe Community, heute jährt sich die 1933 stattgefundene Bücherverbrennung. In einer konzentrierten Aktion wurden auf dem Berliner Bebelplatz und an 21 weiteren Standorten in Deutschland in großer Zahl Bücher von Autoren verbrannt, deren Literatur als „entartet“ zu gelten hatte. Die Aktion wurde vom nationalsozialistischen deutschen Studentenbund über den Zeitraum von etwa einem Monat geplant und lief unter dem Stichwort „Aktion wider den undeutschen Geist“, wobei die Verbrennungen deren spektakuläres Ende darstellen sollte. Im Vorfeld wurden deutsche Studentenschaften akribisch auf die Aktion vorbereitet und zwölf Thesen verbreitet, die im Kern die antisemitische und nationalsozialistische Politik der NSDAP wiedergaben. Im Vorfeld wurde etwa an der Rostocker Universität ein „Schandpfahl“ errichtet, an dem die Werke von bekannten und renommierten Autoren wie Kurt Tucholsky, Stephan Zweig und Erich Maria Remarque geächtet wurden. Die vielen Aktionen gipfelten in der Bücherverbrennung am 10. Mai. Für verbindlich wurde dabei die Verbrennung der Bücher einer zweistelligen Zahl von Autoren angeordnet, deren Namen zum Gedenken hier genannt werden sollen: Karl Marx, Karl Kautsky, Heinrich Mann, Ernst Glaeser, Erich Kästner, Friedrich Wilhelm Foerster, Sigmund Freud, Emil Ludwig, Werner Hegemann, Theodor Wolff, Georg Bernhard, Erich Maria Remarque, Alfred Kerr, Kurt Tucholsky und Carl von Ossietzky. Der NS-Staat drang mit dieser Aktion nicht nur endgültig auch in die Hochschulen, Bibliotheken und Bildungseinrichtungen im Allgemeinen ein, sondern machte auch deutlich, dass es für eine freie Kultur im dritten Reich keinen Raum geben werde. Der Zusammenhang zur umfangreichen Propagandapolitik der Nationalsozialisten erschließt sich ohne weiteres. Staat und Gesellschaft wurden gleichgeschaltet. Erich Kästner nahm als einziger Betroffener an der Verbrennung teil und notierte hierzu später: „Und im Jahre 1933 wurden meine Bücher in Berlin, auf dem großen Platz neben der Staatsoper, von einem gewissen Herrn Goebbels mit düster feierlichem Pomp verbrannt. Vierundzwanzig deutsche Schriftsteller, die symbolisch für immer ausgetilgt werden sollten, rief er triumphierend bei Namen. Ich war der einzige der Vierundzwanzig, der persönlich erschienen war, um dieser theatralischen Frechheit beizuwohnen. Ich stand vor der Universität, eingekeilt zwischen Studenten in SA-Uniform, den Blüten der Nation, sah unsere Bücher in die zuckenden Flammen fliegen und hörte die schmalzigen Tiraden des kleinen abgefeimten Lügners. Begräbniswetter hing über der Stadt. Der Kopf einer zerschlagenen Büste Magnus Hirschfelds stak auf einer langen Stange, die, hoch über der stummen Menschenmenge, hin und her schwankte. Es war widerlich. Plötzlich rief eine schrille Frauenstimme: ‚Dort steht ja Kästner!‘ Eine junge Kabarettistin, die sich mit einem Kollegen durch die Menge zwängte, hatte mich stehen sehen und ihrer Verblüffung übertrieben laut Ausdruck verliehen. Mir wurde unbehaglich zumute. Doch es geschah nichts. (Obwohl in diesen Tagen gerade sehr viel zu geschehen pflegte.) Die Bücher flogen weiter ins Feuer. Die Tiraden des kleinen abgefeimten Lügners ertönten weiterhin. Und die Gesichter der braunen Studentengarde blickten, die Sturmriemen unterm Kinn, unverändert geradeaus, hinüber zu dem Flammenstoß und zu dem psalmodierenden, gestikulierenden Teufelchen. In dem folgenden Jahrdutzend sah ich Bücher von mir nur die wenigen Male, die ich im Ausland war. In Kopenhagen, in Zürich, in London. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, ein verbotener Schriftsteller zu sein und seine Bücher nie mehr in den Regalen und Schaufenstern der Buchläden zu sehen. In keiner Stadt des Vaterlands. Nicht einmal in der Heimatstadt. Nicht einmal zu Weihnachten, wenn die Deutschen durch die verschneiten Straßen eilen, um Geschenke zu besorgen.“ Diese Erinnerungen sagen viel aus über die Stimmung, die 1933 in Deutschland herrschte. Die Bücherverbrennungen waren der vorläufige Gipfel einer dramatischen politischen Entwicklung, die später in den zweiten Weltkrieg und den Holocaust mündeten. Das Gedenken an den 10. Mai sollte für uns ein Mahnmal sein. Es ist kein freischwebendes Ereignis, sondern das Resultat einer jahrelangen politischen Entwicklung, einer Mischung aus sozialer Verwerfungen, Krisen, einem immer unerbittlicher werdenden politischen Diskurs und einer verbrecherischen Organisation, die sich die Probleme jener Zeit zu Nutze gemacht hat. Freie Meinungsäußerung, Kultur, Kunst, Literatur - all das ist auch heute nicht in Stein gemeißelt, auch wenn die Grundrechte diese Freiheiten garantieren. Sie müssen immer wieder aufs Neue erkämpft werden und erfordern die tiefe innere Überzeugung, für diese Rechte einzustehen. Dieses Gedenken möchten wir deshalb auch nutzen, um für die Freiheit von Meinung und Kunst einzustehen. In Zeiten, in denen der politische Diskurs immer härter geführt wird und in der sich immer mehr Menschen so unerbittlich gegenüberstehen, dass sie nur über statt auch -miteinander reden, rufen wir auch zu einem friedlicheren und offeneren Umgang miteinander auf. Wo Menschen kontinuierlich miteinander reden, kann Hass so leicht nicht entstehen - und es ist auch dieser Hass, der entstand und der geschürt wurde, der zum 10. Mai und allen weiteren Ereignissen bis 1945 führte. Wir sind zuversichtlich, dass es auch in der Gegenwart gelingen kann, den Umgang miteinander entschieden zu verbessern. Für die Internetregierung ratio legis
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