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17.6.2018 ksp

17. Juni - War da was?

Zu den geschichtsklitternden Propagandaklischees gehört zuvörderst die Behauptung, es habe sich bei den Vorgängen um den 17. Juni 1953 um einen "Arbeiteraufstand" oder gar "Volksaufstand" (so die Berliner SPD/PDS-Koalitions-Präambel) gehandelt. Dem widerspricht schon allein die begrenzte Zahl der Beteiligten. Arbeitsniederlegungen und Demonstrationen bzw. Ausschreitungen fanden in 373 Orten (von rd. 10.000, davon 215 mit mehr als 10.000 Einwohnern) statt. An den Arbeitsniederlegungen beteiligten sich 496.765 Arbeiter und Angestellte - von 5,5 Millionen, d.h. etwa 9%, an den Demonstrationen 417.750 Personen - von über 15 Millionen Einwohnern im Alter über 14 Jahren, also weniger als 3% (vgl. T. Diedrich: Der 17. Juni 1953 in der DDR. Bewaffnete Gewalt gegen das Volk, Dietz Verlag Berlin (1991), S. 288-293). - Es handelt sich hier um die jeweils höchsten Zahlenangaben; in BRD-Veröffentlichungen, z.B. einer im Auftrage der Bundesregierung erstellten Studie, werden auch erheblich niedrigere Zahlen angegeben (vgl. J.v. Denkmann: der fall erna dorn, (Berlin 2002), S. 4/5).

Zu beachten ist auch, daß in der großen Mehrzahl der Betriebe nicht gestreikt wurde, darunter in solchen Großbetrieben wie der Maxhütte Unterwellenborn, der Großkokerei Lauchhammer, dem Benzinwerk "Otto Grotewohl" in Böhlen, dem Edelstahlwerk Döhlen, dem Kunstfaserwerk "Wilhelm Pieck" und dem Schott-Werk in Jena. Ferner ist zu berücksichtigen, daß in vielen Fällen nur Teile von Betriebskomplexen streikten, z.B. im Eisenhüttenkombinat Ost die Baubetriebe, aber nicht das Hochofenwerk. Schließlich haben auch in streikenden Betrieben vielfach nur Teile der Belegschaft - oft Minderheiten - am Streik, noch weniger an Demonstrationen teilgenommen. Von 15.000 Buna-Beschäftigten demonstrierten 4.000-4.500 nach Merseburg; von der Carbidwerkstatt G 32, dem Streikschwerpunkt in Buna, von 509 Beschäftigten etwa 200. Von den 6.000 Hennigsdorfer Stahlwerkern streikten und demonstrierten 2.000, von 5.000 streikenden Bauarbeitern im EKO nahmen 1000 an der Demonstration nach Fürstenberg teil. Das gleiche zeigte sich am Ausgangspunkt der Streikwelle, der Berliner Stalinallee. Von 600 Bauarbeitern des größten Blocks 40 streikten und demonstrierten 120, von 112 am Heizkraftwerk 20 (vgl. Spurensicherung. Zeitzeugen zum 17. Juni 1953, (Schkeuditz) 1999, S. 76/77, 102, 115, 254-256).

Ohne die Arbeitsniederlegungen und Demonstrationen um den 17. Juni 1953 als gesellschaftliches Krisensymptom und politisches Warnsignal zu unterschätzen - sie repräsentieren das Handeln gesellschaftlicher Minderheiten, die man nicht in eine Mehrheit umdeuten kann. Hier liegt auch einer der Gründe für den raschen und unvermeidlichen Zusammenbruch der Streik- und Demonstrationsbewegung.

(...)

In einem von Präsident Eisenhower bestätigten Dokument des Nationalen Sicherheitsrates (NSC) vom 26. Juni 1953 "Ziele und Maßnahmen der Vereinigten Staaten zur Ausnutzung der Unruhen in den Satellitenstaaten" wird die Aufgabe gestellt, den "Widerstand ... bis zur Massenrebellion" zu nähren. "Es muß immer so aussehen, als ob er spontan entstanden ist." Als eine der "Maßnahmen" wird die "Eliminierung wichtiger Beamter" ins Auge gefaßt, eine andere ist der Aufbau von "Untergrundorganisationen ..., die auf Weisung im großen Maßstab Überfälle durchführen"

[url]http://www.17juni53.de/home/gedenk/karl.html[/url]

ksp
[17.06.2018 22:59]

17.6.2018 ksp

KSP zum 17. Juni

Realität im real existierenden Kaptalismus:

jw - Große Heuchelei
Madrid will Flüchtlinge von »Aquarius« aufnehmen. Zuvor ertranken noch Menschen vor Spaniens Küste.

KSP

ksp
[17.06.2018 22:26]

17.6.2018 fpi

17. Juni

Am heutigen 17. Juni, dem ehemaligen Tag der Deutschen Einheit gedenken wir der Menschen, die beim Arbeiteraufstand in der DDR ihr Leben verloren haben oder im Nachgang verschiedensten Repressalien ausgesetzt waren.
Diese Menschen gingen auf die Straße, um für eine Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen zu kämpfen, was die DDR-Führung als kapitalistischen Aufstand instrumentalisierte, um mit größter Härte gegen die Aufständischen vorzugehen.

Wir denken heute auch an alle Menschen, die heute den Mut haben, im Rahmen ihrer Möglichkeiten gegen Regimes und politische Richtungen, die die Freiheit des Einzelnen nicht respektieren, Position zu beziehen.

fpi
[17.06.2018 15:55]

16.6.2018 sip

Neuer Parteivorsitzender der SIP

Die Wahl zum Parteivorsitzenden in der SIP ist abgeschlossen. Demokrat1a wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt und tritt somit die Nachfolge von LordFred an.

sip
[16.06.2018 21:12]

15.6.2018 ksp

KSP - ¡Viva la Revolución!

Hinein in die KSP! Die Kernsozialistische Partei strebt unaufhaltsam an die Spitze der aktiven Parteien!

KSP ¡Viva la Revolución!

ksp
[15.06.2018 22:20]

8.6.2018 sip

LordFred tritt als SIP-PV zurück

LordFred hat mit sofortiger Wirkung seinen Rücktritt als Parteivorsitzender der SIP verkündet.

Bei der 58. Kanzlerwahl ist es LordFred als PV nicht gelungen, die SIP geschlossen hinter sich zu bringen. So verbuchte AlpenkänguruI 2 und Rancois 1 Erstpräferenz aus dem sozialdemokratischen Lager.

sip
[08.06.2018 21:52]

8.6.2018 fpi

Vielen Dank

Die Ini "Bunt statt grau" und ich persönlich bedanken uns bei all unseren Wählern. Auch wenn der Wahlkampf oft wegen seiner Härte und Unsachlichkeit kritisiert wurde, scheint Polarisierung zumindest einen positiven Einfluss auf die Wahlbeteiligung zu haben. Wir sind mit 68 Wählern etwa auf dem Niveau der 51. Kanzerlschaft im Frühjahr 2016 (66 Stimmen).

Francois für die Ini BsG

fpi
[08.06.2018 20:39]

8.6.2018 sip

SIP gratuliert François

Die SIP gratuliert François zur gewonnenen Kanzlerwahl und wünscht ihm für die kommende Zeit eine glückliche Hand und alles Gute!

sip
[08.06.2018 20:09]
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Kann die formelle Begrenzung unmittelbarer Wiederwahlen bei dol2day zu mehr Kontinuität führen? (17.04.2018)

Wann und wodurch hast du von der neuen Farbbalkenregelung erfahren? (06.04.2018)

19.04.2018 Kanzleramt

Statement des Kanzlers

Die 57. Regierung hat am 19. April 2018 ihren geschlossenen Rücktritt eingereicht und ist aus dem Amt geschieden.

Per Rundmail an die Community wurde neben einer ausführlichen Bilanz der Regierungsarbeit die folgende Erklärung verbreitet.



Liebe Community,

die Regierung um den gewählten Kanzler hat den Auftrag, Motor der Community zu sein und die Entwicklung von dol2day voranzutreiben. Hierzu geht eine Regierung zunächst mit eigenem konzeptionellen und gegebenenfalls technischen Engagement in Vorleistung, ehe der Hauptteil ihrer Arbeit im heutigen dol2day meist darin besteht, die Redaktion in einem mehrwöchigen oder mehrmonatigen Prozess der wiederholten Kontaktaufnahme um die Verwirklichung des geleisteten Einsatzes zu bitten. Die 56. und die 57. Regierung haben dieses Prinzip seit November 2017 durchgängig angewandt und verschiedene Veränderungen erzielt, die in den Bilanzen vom 28. Februar sowie vom 19. April nachzulesen sind.

Der entscheidende Faktor für die Funktionsfähigkeit dieses Systems der Projektentwicklung sind Vertrauen und gegenseitige Verlässlichkeit in der Zusammenarbeit von Regierung und Redaktion.

Im Zusammenhang mit einem von der Regierung angekündigten, konzipierten und produzierten Paket technischer Änderungen hatte die Redaktion im Sinne der Regierung angekündigt, dass eine Abstimmung über Bestandteile dieses Pakets erst in Frage käme, sofern sich nach einer angemessenen Erprobungszeit deren „ernsthaft abträglich[e]“ Wirkung erwiesen haben sollte.

Kaum mehr als eine Woche später wurde diese Zusage am vergangenen Wochenende von der Redaktion gebrochen, ohne dass die Regierung zuvor über diese Absicht informiert worden wäre. Nachdem wir erst auf Nachfrage bei einem der beiden Redakteure davon erfuhren, folgte ein Austausch des Kanzlers mit dem anderen Redakteur, der wiederum die Einhaltung der genannten Zusage in Aussicht stellte, eine gemeinsame Redaktionsentscheidung ankündigte und darum bat, eine Klärung mit dem erstgenannten Redakteur anzustreben. Alle daraufhin intern wie extern unternommenen Versuche der Kontaktaufnahme mit dem entsprechenden Redakteur blieben über mehrere Tage unbeantwortet, bis die Redaktion mit der Einleitung der Abstimmungsdiskussion vollendete Tatsachen geschaffen hatte.

Nachdem die Redaktion zuletzt gegenüber dem Kanzler von sich aus den Willen bekundet hatte, die Regierung stärken und ihre Beiträge würdigen zu wollen, hatten wir die selbstverständliche Einhaltung der gegebenen Zusage rechtzeitig als spürbare Anerkennung der Regierungsarbeit eingefordert. Auch über die Bedeutung eines Wortbruchs und die Folgen eines Vertrauensverlustes mit Blick auf die Motivation einer Regierung hatte der Kanzler die Redakteure informiert.

Die Regierung hat in gemeinsamer Beratung am 18. April einstimmig festgestellt, dass die Grundlage für eine vertrauensvolle und verlässliche Zusammenarbeit mit der Redaktion nicht länger vorhanden und der Regierungsauftrag damit nicht fortsetzbar ist. Am heutigen 19. April haben wir daher mit sofortiger Wirkung unseren geschlossenen Rücktritt eingereicht.

Nach den letztlich erfolglosen Versuchen der vergangenen Tage streben wir eine nachträgliche, ergebnisorientierte Aussprache mit beiden Redakteuren an, um einen Beitrag zu leisten, dass künftigen gestaltenden Regierungen eine planvoll handelnde, ansprechbare und zuverlässige Redax als Partner zur Verfügung steht.

Wir wünschen euch und uns weiterhin ein lebendiges, kontroverses und interessantes dol2day.


SineLaude – LordFred – Botsaris™ (edit)
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