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Anfang-5111 - 115 / 1017 Abstimmungen+5Ende
Abgelaufene Abstimmungen
Von:  Compadre  23.04.2019 15:46 Uhr
Adidas produziert Schuhe aus Ozeanplastik. Eine gute Idee?
Ein Laufschuh wird verkauft, getragen, kommt zurück ins Geschäft, wird zermahlen, neu zusammengesetzt und wieder verkauft. So in etwa funktioniert der Lebenskreislauf von Futurecraft Loop. Der Sportartikelhersteller Adidas will elf Millionen Paar dieses Modells aus Ozeanplastik von Parley herstellen.

Parley ist eine Organisation, die auf Stränden Kunststoffmüll für die Weiterverarbeitung sammelt. Schätzungsweise gelangen acht Millionen Tonnen Plastikmüll jedes Jahr in unsere Ozeane...

https://diepresse.com/home/schaufenster/leben/5616656/Adidas-produziert-Schuhe-aus-Ozeanplastik
 Das ist super!6,3%  (1)
 Kann man machen.25,0%  (4)
 Da bin ich überfragt.6,3%  (1)
 Das ist doch nur Reklame.37,5%  (6)
 Das ist aus anderen Gründen blöd.6,3%  (1)
 andere Meinung18,8%  (3)
 
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Von:  DerMaulwurf  20.04.2019 22:48 Uhr
Werden Tageszeitungen vom Markt verschwinden?
"Die überregionalen deutschen Tages- und Wochenzeitungen litten in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 weiter unter Auflagenschwund. Doch es gibt Ausnahmen: das Handelsblatt, Die Zeit und der Freitag steigerten sich gegenüber dem Vorjahr. Handelsblatt und Zeit aber nicht wegen mehr verkauften Papier-Zeitungen, sondern wegen mehr Digital-Lesern. Großer Verlierer des ersten Quartals: die Welt mit einem wahnsinnigen Minus von 17,0% bei Abos und Einzelverkauf.


An der Spitze der überregionalen Tageszeitungen gibt es eine Veränderung: Die Bild wird erstmals wieder ohne die im Dezember eingestellte Fußball Bild ausgewiesen. Trotzdem verlor sie im Vergleich zu den vorigen Quartalen etwas weniger Abos und Einzelverkäufe. Das Minus von 9,3% gegenüber dem Vorjahr ist natürlich dennoch weiterhin ein extremes. Auf 1,29 Mio. verkaufte Exemplare kommt das Boulevard-Blatt in den beiden wichtigen IVW-Kategorien noch.

4,5% und 3,3% büßten die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine im ersten Quartal ein, größere Verluste als zuletzt. Erneut minimal zulegen konnte das Handelsblatt. Was aber erneut nichts mit verkauften Papier-Zeitungen zu tun hat. Die Druckauflage der Zeitung ist im Vergleich zum ersten Quartal 2018 nämlich um weitere 9,8% gesunken – auf 81.721 Exemplare. Dennoch verkauft sich das Handelsblatt 134.515 mal, in den beiden wichtigen Kategorien Abos und Einzelverkauf 89.381 mal. Mehr Verkäufe als gedruckte Exemplare also. Des Rätsels Lösung: Die harte Auflage besteht inzwischen zu mehr als der Hälfte aus Digital-Abos. 48.324 sind es, ein weiterer Anstieg um mehr als 6.000 gegenüber dem Vorjahr. Weniger Papier und mehr Digitales ergibt unter dem Strich eine Steigerung der Verkaufszahl um 45 Exemplare.

Dramatischer Verlierer des Quartals ist hingegen die Welt. Ihre Abos und Einzelverkäufe brachen gleichermaßen ein, insgesamt um heftige 17,0%. Nur noch 70.101 Kunden verzeichnet das Springer-Blatt. Zwar verkündete Springer im März, dass sich “die Vertriebsstrategie des gedruckten Kernprodukts Die Welt künftig noch konsequenter ausschließlich am zahlenden Leser” orientiert, also “mit einer klaren Konzentration auf den Einzelverkauf (EV) und die Abo-Auflage”, doch gerade hier rauschte die Auflage um diese extremen 17,0% nach unten.

Glimpflich davon kam hingegen die taz, die nur 1,0% einbüßte, im Einzelverkauf gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar zulegte." (...)

https://meedia.de/2019/04/18/ivw-blitz-analyse-zeitungen-welt-bricht-voellig-ein-zeit-und-handelsblatt-wachsen-dank-digital-lesern/amp/?__twitter_impression=true&fbclid=IwAR09DpQ7zd-jC_KFGZndlD338k_6lCh4frfVx_WoBvSfScokqynzlCK3yq8
 Ja, definitiv. Mit der zunehmenden Konkurrenz werden alle Zeitungen irgendeinmal Geschichte sein.0,0%  (0)
 Nein, es wird immer Tageszeitungen geben. Nur die Art des Mediums wird sich ändern.40,0%  (6)
 Nein, alle Zeitungen werden sich in Richtung Digitalisierung bewegen (müssen).6,7%  (1)
 Unentschlossen.13,3%  (2)
 Das ist abhängig von...13,3%  (2)
 Kein Interesse/ Bimbes26,7%  (4)
 
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Von:  Anteros  17.04.2019 11:15 Uhr
Im Milliarden-Streit um Patente haben sich Apple und der Chip-Hersteller Qualcomm geeinigt - überrascht Dich das?
Nach mehr als zwei Jahren Streit haben sich Apple und der Chipkonzern Qualcomm darauf geeinigt, dass alle gegenseitigen Klagen fallen gelassen werden, teilten die Unternehmen mit. Apple werde Geld an Qualcomm zahlen. Außerdem würden die beiden Konzerne eine Patentvereinbarung für zunächst sechs Jahre abschließen. Zahlen und Konditionen wurden nicht mitgeteilt.

Apple und Qualcomm hatten um Patente und mehrere Milliarden Euro gestritten. Die Einigung kam kurz nach Beginn eines großen Prozesses in Kalifornien: Apple warf Qualcomm vor, zu hohe Lizenzen für seine Patente zu verlangen und damit den Wettbewerb zu behindern. Der Konzern hielt den Vorwurf entgegen, Apple würde in seinen Smartphones Qualcomm-Erfindungen nutzen, ohne dafür eine Patentlizenz zu haben.

Qualcomm hatte im vergangenen Dezember sogar ein Verkaufsverbot für einige ältere iPhones in Deutschland durchgesetzt, unter anderem weil darin Chips der Konkurrenz mit ähnlichen Funktionen verbaut waren. Apple umging dieses Verbot, indem es hierzulande Smartphones verkaufte, in denen wieder Kommunikationschips von Qualcomm steckten, statt vom Konkurrenten Intel.
Der große Prozess in Kalifornien war auf vier bis fünf Wochen angesetzt gewesen. Beobachter hatten damit gerechnet, dass diverse Top-Manager wie Apple-Chef Tim Cook und Qualcomm-Chef Steve Mollenkopf in den Zeugenstand gerufen werden. Es sollte dabei um eine Klage von Apple gegen Qualcomm aus dem Jahr 2017 gehen. Das Gericht hatte es am ersten Tag gerade geschafft, neun Geschworene auszuwählen und am Dienstag liefen Stellungnahmen der Apple-Anwälte, als überraschend die Einigung verkündet wurde.

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/
qualcomm-apple-patent-1.4413203
 Ja - absolut überraschend0,0%  (0)
 Ja - eher überraschend10,0%  (1)
 Neutrale Antwortoption20,0%  (2)
 Nein - eher erwartbar10,0%  (1)
 Nein - völlig erwartbar0,0%  (0)
 Diskussion0,0%  (0)
 Bimbes60,0%  (6)
 
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Von:  Art. 1 GG  16.04.2019 15:00 Uhr
Warum organisieren sich die Arbeitnehmenden in der Zustellerbranche nicht, um bessere Löhne und Tarifverträge durchzusetzen?
Anfang März hatte die Deutsche Post gute Nachrichten zu verkünden: Der Konzernumsatz war im vergangenen Geschäftsjahr auf 61,6 Milliarden Euro angewachsen. Die Deutsche Post hat zudem mehr Geld verdient: 2018 stieg das operative Ergebnis des Post- und Logistikunternehmens auf 3,2 Milliarden Euro an. Die gute Geschäftsentwicklung des Post-Konzerns war wenig überraschend. Deutschlandweit boomt die Branche. Weil immer mehr Pakete verschickt werden, steigt auch die Zahl der Arbeitnehmer, die bei Post-, Kurier- und Expressdiensten beschäftigt sind. Zwischen 2007 und 2017 nahm die Zahl der Angestellten in der Branche von 102.000 auf 155.000 zu.

In Berlin arbeiteten Ende 2017 rund 17.500 Menschen für Paketunternehmen. 2007 waren es noch gut 6000 Menschen weniger. Das Umsatz- und Gewinnwachstum der Branche kommt bei den Beschäftigen aber nicht an. Die Zahl der Mitarbeiter, die von ihrem Gehalt nicht leben und am Ende des Monats mithilfe der Arbeitsagentur aufstocken müssen, ist in dem Zeitraum sogar gestiegen. Das geht aus einer Anfrage des Bundestagsabgeordneten Pascal Meiser (Linke) hervor, die der Berliner Morgenpost vorliegt. Demnach lag Ende 2017 der Aufstockeranteil unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Branche bei 7,4 Prozent – rund zwei Prozentpunkte höher als noch 2007.

Die Zahlen zeigen, dass auch in Berlin Briefträger und Paketzusteller die Hauptleidtragenden der inzwischen schon über 20 Jahre zurückliegenden Postprivatisierung seien, sagte Pascal Meiser. „Es ist völlig inakzeptabel, dass viele Briefträger und vor allem Paketzusteller, die täglich dafür sorgen müssen, dass unsere Briefe und Pakete ihr Ziel erreichen, für diese harte Arbeit mit Niedriglöhnen abgespeist werden und trotz Knochenjob noch beim Jobcenter Aufstockerleistungen beantragen müssen, um über die Runden zu kommen“, erklärte Meiser weiter.

Quelle:

https://www.morgenpost.de/berlin/article216964621/Immer-mehr-Paketzusteller-muessen-aufstocken.html
 meine Vermutung in der Diskussion42,9%  (6)
 unsicher14,3%  (2)
 Diskussion14,3%  (2)
 Enthaltung28,6%  (4)
 
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Von:  Anteros  15.04.2019 13:49 Uhr
Muss Winterkorn in den Knast?
Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat unter anderem gegen Martin Winterkorn Anklage wegen Betrugs erhoben.
Der Ex-VW-Chef soll demnach von den illegalen Abschalteinrichtungen gewusst und diese trotzdem verschwiegen haben.
Neben Winterkorn sind vier weitere VW-Manager angeklagt.

Winterkorn, der nach Bekanntwerden der millionenfachen Dieselmanipulation im September 2015 zurückgetreten war, werfen die Ermittler Betrug in einem besonders schweren Fall, Verstoß gegen den unlauteren Wettbewerb und Untreue vor. Er soll von den illegalen Abschalteinrichtungen, die Diesel-Fahrzeuge sauberer wirken ließen als diese tatsächlich waren, gewusst haben. Trotzdem habe er es seit Mai 2014 unterlassen, die rechtswidrigen Manipulationen an Diesel-Motoren den zuständigen Behörden in Europa und den USA offenzulegen und den weiteren Einbau der Abschalteinrichtungen zu untersagen. Der Konzern habe daraufhin mit Wissen und Billigung auch von Winterkorn im November 2014 ein Softwareupdate erlassen, um den wahren Grund für die erhöhten Stickoxidwerte der Fahrzeuge zu verschleiern. Die Namen der weiteren angeklagten Führungskräfte nannte die Staatsanwaltschaft nicht.

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/abgasskandal
-ex-vw-chef-winterkorn-wegen-schweren-betrugs-angeklagt-1.4410834
 Ja - mit absoluter Sicherheit0,0%  (0)
 Ja - sehr wahrscheinlich21,4%  (3)
 Ja - könnte sein14,3%  (2)
 Ich bin mir da nicht sicher14,3%  (2)
 Nein - eher nicht14,3%  (2)
 Nein - er wird sich mittels teuer bezahlter Anwälte aus der Verantwortung herauswinden0,0%  (0)
 Diskussion / Andere Antwortoptionen0,0%  (0)
 Mir egal (Bimbestaste)35,7%  (5)
 
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