Thema: SII verabschiedet neues SelbstverständnisNeuer Beitrag
Von: Demirtas (LinkerSozi) Sozialist*innen im Internet 28.11.2013 21:27 Uhr
Die SII hat eben keine dogmatische Aufnahmepolitik, die dauerhaften Mitglieder kommen eh aus dem linken Spektrum, was nicht heißt das man nichtmal auch Leute aus anderen politischen Richtungen in die SII schauen lässt, wir sind eben gastfreundlich, solange es sich nicht um Neonazis oder so handelt, seh ich da kein Problem.

JJWatt war ein freundlicher Gast
Von: cooking dad (JJ Watt) Das Volk 24.11.2013 08:52 Uhr
Djilas lasst ihr in die RKP aber mich nicht? Alter, Irre!

Von: Djilas Das Volk 21.11.2013 13:34 Uhr
@Irre:

aber aber, mich habt ihr doch auch reingelassen ;-)
Von: Irre Das Volk 20.11.2013 19:53 Uhr
Und wieso überhaupt Kuba? Ich dachte immer die SII wäre eher das dolsche Pendant zur iranischen Botschaft in Caracas..?!^^ Oder war es umgekehrt, hm...
Von: Irre Das Volk 20.11.2013 19:50 Uhr
Dann gibts wohl einen Bug bei der Anzeige von Probemitgliedschaften. Denn normalerweise erscheint immer dann diese Anzeige, wenn man in einer Partei Mitglied ohne Stimmrecht ist...
Von: cooking dad (JJ Watt) Das Volk 20.11.2013 19:29 Uhr
Zudem wurde ich aufgenommen bevor das Selbstverständnis in Kraft getreten ist.
Von: cooking dad (JJ Watt) Das Volk 20.11.2013 19:29 Uhr
@Irre

Mir wurde ein Urlaub auf Kuba gewährt, ohne das ich ausreichend Vertrauen bei den Genossen genieße um an Abstimmungen teilzunehmen.
Von: Irre Das Volk 20.11.2013 18:19 Uhr
Zitat:
Mitglied kann bei uns jeder werden, der das Programm der SII anerkennt und demokratisch-sozialistischen Politikansätzen folgt. Dabei erlaubt sich die SII eine breite Spanne von klassischen linkssozialdemokratisch, reformorientierten und gewerkschaftlichen Positionen bis hin zu kommunistischen Standpunkten. Voraussetzung für diesen Pluralismus ist eine gelebte Solidarität in der Debatte.

In der SII wirken linke SozialdemokratInnen, linke Grüne, SozialistInnen verschiedenster Strömungen, Marxisten und
Antikapitalistische Linke gleichberechtigt und auf Grundlage des Programms.


Was davon ist denn JJ Watts? Eher linker Grüner oder doch eher Marxist?^^

Oder nimmt die SII inzwischen jeden auf, sprich auch erklärte Kapitalisten und Antikommunisten? Zumindest sehe ich auf seiner Profilseite auch nichts von "Probemitgliedschaft" stehen, was seine Aufnahme als temporär und mithin vllt erklärbar erscheinen liesse...
Von: Demirtas (LinkerSozi) Sozialist*innen im Internet 15.11.2013 23:00 Uhr
Nach mehrmonatiger Debatte und Diskussionsprozess hat die SII einstimmig ein neues Selbstverständnis verabschiedet:


Selbstverständnis der SII



Zitat:
Die SII ist eine demokratisch-sozialistische Partei bei dol2day und versteht sich als virtuelles Pendant zur Partei die LINKE.

Sozialistische Politik und Praxis bedeutet für uns Diskussionen an der Basis genauso wie Aktionen und Bündnisse mit anderen linken, progressiven und demokratischen Kräften. Hierfür beteiligt sich die SII regelmäßig an den stattfindenden Wahlen bei dol2day.

Mitglied kann bei uns jeder werden, der das Programm der SII anerkennt und demokratisch-sozialistischen Politikansätzen folgt. Dabei erlaubt sich die SII eine breite Spanne von klassischen linkssozialdemokratisch, reformorientierten und gewerkschaftlichen Positionen bis hin zu kommunistischen Standpunkten. Voraussetzung für diesen Pluralismus ist eine gelebte Solidarität in der Debatte.

In der SII wirken linke SozialdemokratInnen, linke Grüne, SozialistInnen verschiedenster Strömungen, Marxisten und
Antikapitalistische Linke gleichberechtigt und auf Grundlage des Programms.

In der SII ist Raum und Platz für Menschen, die die bestehenden ökonomischen Verhältnisse und die ihr zugrundeliegende profitorientierte kapitalistische Wirtschaftsweise durch Reformen Schritt für Schritt überwinden wollen, ebenso wie für jene, die die derzeitigen sozial-ökonomischen Verhältnisse fundamental ablehnen.

Unsere Geschichte ist vielfältig und bunt wie wir.
Zu unserem historischen Erbe zählen vor allem die sozialistische, kommunistische und sozialdemokratische ArbeterInnenbewegung, die Frauenbewegung, antikoloniale Gruppen und die Friedensbewegung. Im Hier und jetzt stehen wir an der Seite all derer die ganz konkret gegen soziale Ausgrenzung und Demokratieabbau kämpfen.

Aus den Erfahrungen der Geschichte ist zu resümieren, sich dafür einzusetzen dass nie wieder einzelne abstrakte Ideen auf Kosten der Menschen und des Individiums umgesetzt werden dürfen, und das die beiden großen Werte Gleichheit und Freiheit nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen. Daher verurteilen wir den Stalinismus und Bürokratismus in der ehemaligen DDR und anderer Regime des ehemaligen Ostblocks. Hier wurde ein guter Name für ein schlechtes Geschäft missbraucht. Sozialismus und Demokratie bilden für uns eine untrennbare Einheit.

Als SozialistInnen und Linke wissen wir, dass menschliche Freiheit und Sicherheit nicht ohne ein materielles und existenzsicherndes Grundauskommen möglich sind, andererseits eine lediglich soziale Gleichheit ohne demokratische Freiheit dem emanzipatorischen Bestreben Hohn spräche jedem Individuum ein menschenwürdiges Leben zu garantieren. Die bürgerlichen Freiheitsrechte des Grundgesetzes verteidigen wir daher ohne wenn und aber, wissen aber dass tatsächliche Freiheit erst dann erreicht ist, wenn ein jeder ein Leben selbstbestimmt in Würde und frei von sozialer Not und Ausgrenzung führen kann.

Obwohl wir den Kampf um den Erhalt und Ausbau der bestehenden Sozialsysteme führen, haben wir zugleich aus emanzipatorischer und materialistischer Perspektive Kritik an deren fragiler Vorläufigkeit, die notwendig aus der ihnen zugrundeliegenden profitorientierten Wirtschaftsweise resultiert.

Im Mittelpunkt steht für die SII die menschliche Würde, daher gilt es alle Verhältnisse zu überwinden, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist. (Karl Marx)

Die Vielfalt unserer Perspektiven und Positionen gibt Raum für eine konstruktive Debatte. Obwohl viele unserer Mitglieder außerhalb dol2days in der Partei Die Linke engagiert sind, sind wir auch für Parteilose und AnhängerInnen anderer linker Kräfte offen.

Gemeinsam wollen wir dafür streiten das der Kapitalismus nicht das letzte Wort der Geschichte bleibt.