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Die KDP ist wieder da!

Sie war zwar nie weg und wurde durch ehrenwerte Konservative stets am Leben erhalten, aber sie wird nun eine Reaktivierung erfahren. Nach der Rückkehr alter KDP-Accounts und dem Eintritt dolscher Aktivposten beabsichtigt die KDP zu alter Stärke zurückzufinden. Diesen Prozess wollen wir starten, indem wir die Startseite der Partei aktualisieren, überflüssige und veraltete Links entfernen und beizeiten auch einen neuen Vorstand wählen. Selbstverständlich werden wir auch unsere Aktivität in den Diskussionen ausbauen.

Die KDP ist die wichtigste Stimme der Konservativen und Freiheitlichen bei dol2day. Wir sind an keine RL-Partei gebunden und damit unabhängig im Denken und frei.

Wir freuen uns, wenn Du Dich damit identifizieren kannst und Dich uns anschließen möchtest. Für eine starke demokratische Rechte bei dol2day!

Die KDP



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Verkehrte Welt

Die Bundeskanzlerin nennt die Lockdown-Maßnahmen "eine demokratische Zumutung" (immerhin hat sie's gemerkt).

Der Bundespräsident hält zum 08.05 eine Rede, wo er zur "Verteidigung der Demokratie" aufruft, verliert aber kein Wort über die momentanen Einschränkungen der Bürgerrechte, vielmehr geht es, wie immer, gegen die imaginären Nazis.

In mehreren Städten demonstrieren Menschen gegen die Einschränkungen der Bürgerrechte.

Gewerkschaften organisieren Gegendemos.

Wer ein Newsletter, etwa von Xing, bekommt, kann sich mal die Schlagzeilen von 2019 und früher anschauen (wenn er die noch hat), da wurde immer wieder gesagt, daß die Märkte überhitzt sind und bald eine Krise droht, größer als 2008. Würde wahrscheinlich zu einer dauerhaften Regulierung der Märkte führen, womöglich auch zu einem Verbot der Hedgefonds.

Dann kam aber der Virus, da haben ein paar sehr reiche Leute mal richtig Glück gehabt.

Das alles soll nicht heißen, dass der Virus nicht ernstzunehmen wäre. Er ist da, hat auch viele Menschen getötet. Es ist aber kein Geheimnis, dass in der Gesetzgebung auch Menschen mitwirken, die nicht unbedingt das Wohl der Allgemeinheit im Sinne haben - nur so waren etwa Cum-Ex-Geschäfte jahrelang möglich. Daher kann und muß die Frage nach der Verhältnismäßiglkeit der Maßnahmen gestellt werden.

Mai 2020, frozenmadness

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Abschied von der Eisernen Lady

Als Margaret Thatcher im Mai 1979 in Downing Street 10 einzog, galt Großbritannien als der "kranke Mann Europas", dem Helmut Schmidt sogar attestierte, "nicht länger ein entwickeltes Land" zu sein. Großbritannien war am Boden, abhängig von Hilfskrediten des IWF, geplagt von maroden und meist in Staatsbesitz befindlichen Unternehmen, Gewerkschaften welche das Land mit Streiks lähmten, einer grassierenden Inflation und wachsenden Staatsschulden.

Aber Großbritannien stand entgegen vieler Erwartungen wie ein Phönix aus der Asche wieder auf. Ein Verdienst von Margaret Thatcher und ihrer Überzeugung, daß eine freie Gesellschaft mit freiem Unternehmertum und freier Meinungsäußerung einer Gesellschaft überlegen ist, in welcher alles vom Staat kontrolliert wird. Daß es für den Wohlstand eines Landes abkömmlich ist, wenn dieser mehr und mehr umverteilt wird, anstatt Anreize für dessen Mehrung zu setzen.

Es drängt sich hier der Vergleich mit Ludwig Erhard auf, der unter ähnlich widrigen Umständen seine marktorientierten Reformen durchsetzte.

Margaret Thatcher war eine Politikerin mit klaren Überzeugungen, nicht bereit diese bei Widerständen abzuschwächen oder gar aufzugeben. Eine Haltung mit der sie sich nicht viele Freunde machte, jedoch oftmals Erfolg hatte. Weder gewerkschaftliche Erpressungsversuche, noch argentinische Aggressionen konnten diese starke Frau in die Knie zwingen. Sie hat Stärke gezeigt und Großbritannien wieder auf die Bühne der Weltpolitik gebracht, von wo aus sie sich entschieden dem kommunistischen Machtstreben widersetzte. Und es ist mit einer ihrer Verdienste, daß die Geschichte den uns bekannten Verlauf genommen hat.

Und auch wenn Margaret Thatcher mit ihrer Ablehung der deutschen Einheit ein Irrtum unterlief, so können wir dank dessen Folgenlosigkeit milde darüber hinwegsehen und feststellen, daß Thatcher weit mehr war als eine Politikerin, die am richtigen Ort und zur rechten Zeit handelte. Sie war eine Inspiration, nicht nur für die britische Politik, sondern weltweit für viele nachfolgende Generationen. Sie versetzte dem linken Zeitgeist einen schweren Schlag, von welchem sich dieser lange nicht erholen konnte.

17. April 2013, Neocon

 Für die KDP

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Euro abschaffen - eine gute Alternative?

Noch ist Polen nicht verloren - schrieb letzte Woche der Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman in der New York Times - aber seine Politiker sind fest entschlossen, der Katastrophe eine Chance zu geben. Gemeint ist die Absicht, der Euro-Zone beizutreten. Die Krise sei an dem Land vorbeigegangen, weil eine Korrektur des Währungskurses möglich war, so daß er nun die tatsächliche Wirtschaftskraft Polens widerspiegelt.

Aber was geht uns das an? Wollen wir die D-Mark einführen und dann abwerten? Natürlich nicht. Deutschland ist ja eins der wenigen EU-Länder, wo eine stabile Währung und niedrige Inflationsraten schon lange die Norm sind. Und natürlich ist das etwas Schönes, was wir auch allen unseren Freunden in Europa wünschen. Deswegen haben sich vor einigen Jahren Regierungschefs zusammengesetzt, und beschlossen, daß wir das jetzt so machen. Nur, wenn das so einfach ist: Wo bleibt dann eigentlich der Beschluß, daß ab 21.03 die Sonne zu scheinen habe und Schnee verboten sei?

Nach einigen Jahren Euro passierte das, was man hätte erwarten können, wenn man an die Währungsunion mit etwas weniger Visionen und Enthusiasmus, dafür aber mit mehr ökonomischen Sachverstand herangegangen wäre: Die Unterschiede in der Wirtschaftskraft der einzelnen Euro-Länder haben sich bemerkbar gemacht. Unterschiede, die normal sind, und die bei einer vernünftigen Steuer- und Geldpolitik für jedes einzelne Land auch nicht zu Krisen führen. Wenn aber eine vernünftige Geldpolitik für jedes einzelne Land nicht mehr möglich ist, wird die Lage schwieriger.

Man kann natürlich versuchen, mit viel Geld den ganzen Süden zu retten - sollte doch gehen, schließlich haben wir Ossiland auch integriert, oder? Die Frage ist aber: Selbst wenn das gelingt, wozu eigentlich? Lohnt es sich, den Süden jahrzehntelang zu unterstützen, was Frust auf beiden Seiten verursacht, anstatt mit einem klaren Schnitt innerhalb von 5 Jahren die Krise hinter sich zu lassen?

Am 6. Februar 2013 wurde die Alternative für Deutschland gegründet, eine Partei die sich klar für die Abschaffung des Euro ausspricht. Ob diese Partei eine Chance hat, wissen wir nicht. Es ist aber wichtig, daß man auch in der deutschen Politik endlich offen über das Thema redet. Die Abschaffung des Euro darf kein Tabu sein.

April 2013, frozenmadness

 Für die KDP

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ANGRIFF AUF UNSER DOL2DAY - Solidarität mit rMS und rKa!

Ja - wir sagen, es ist unser dol2day. Seit dem Jahr 2000 besteht diese Politik-Plattform. Für viele ist es eine kleine virtuelle Heimat geworden. Viele sind bereits seit über einem Jahrzehnt aktiv. Wir haben jahrelang die Entwicklung der Plattform unter den Gründern, Namensgebern und früheren Betreibern erlebt. Ebenso die Übertragung an die neuen Betreiber. Und wir begleiten und unterstützen diese in ihrem sichtbaren Bemühen, dol2day weiterzuentwickeln.

dol2day etablierte sich unter seinem Namen als wichtige politische Plattform. Stellvertretend hierfür stehen viele Chats mit äußerst prominenten Politikern aus allen politischen Lagern. dol2day dient seinen Nutzern mithin sowohl als Diskussionsplattform untereinander wie auch als Kommunikationsmöglichkeit mit der realen Politik. Einen entsprechenden Wert hat somit auch der Name „dol2day“.
Freundschaften, auch über Parteigrenzen und Ideologien hinaus, werden geknüpft. Es wird kontrovers diskutiert. Über politische Themen, gesellschaftliche Probleme, aber auch über die profanen Dinge des Lebens. Was uns allen seit mehr als einem Jahrzehnt gemeinsam ist, ist die Lust an der leidenschaftlichen politischen Auseinandersetzung. Auch der Spielcharakter kommt hier nicht zu kurz.

Was nun kein Spiel mehr ist, sind die Bestrebungen eines Außenstehenden, sich des Namens und damit der Identität der Plattform zu bemächtigen. Dies nicht zum Erhalt und zur Weiterentwicklung von dol2day, sondern aus destruktiven Motiven heraus.
Ein Dritter, der nie mit dem Betrieb der Plattform zu tun hatte, versucht, sich die Marke dol2day zu sichern. Des Weiteren ist er rechtlich und rufschädigend gegen die derzeitigen Betreiber vorgegangen und hat auch erwirkt, dass Ableger von dol2day bei Facebook geschlossen werden mussten. Dies ist ein Angriff auf die zwölf Jahre währende Kontinuität und den Erhalt von dol2day.

Diese Plattform lebt von ihren Mitgliedern, wir sind die Essenz. Wir sind es, die sich hier einbringen, engagieren, die Umfragen stellen, Diskussionsbeiträge liefern, Chats organisieren und sich an der Weiterentwicklung von dol2day beteiligen.

Daher protestieren wir parteiübergreifend auf unseren Startseiten ausdrücklich gegen die Aktionen eines Dritten, sprechen den derzeitigen Betreibern Schaal/Hildebrandt unser Vertrauen aus und unterstützen diese in ihrem Bemühen, dol2day auch rechtlich in ihrem Sinne abzusichern.

Unser Startseitentext dient der Kenntlichmachung unserer Solidarität mit den Redakteuren rMS und rKa, und er dokumentiert gleichzeitig unser Unverständnis über die fragwürdige Vorgehensweise eines Außenstehenden.

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