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Fragenübersicht Rechtsruck der Deutschen Burschenschaft: "Eine Allianz der Verfassungsfeinde" - siehst Du das auch so?
1 - 20 / 46 Meinungen+20Ende
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27.11.2012 14:28 Uhr
Ich finde die Entwicklung interessant. Offenbar gibt es Kreise, in denen man die ewigen Distanzierungen satt hat - das ist uneingeschränkt zu begrüßen.
27.11.2012 14:29 Uhr
Die Feststellung in der Fragestellung ist mir zu pauschal.
Sicherlich gibt es unter Burschenschaften auch verfassungsfeindliche, bzw. welche mit verfassungsfeindlichen Mitgliedern, aber das gilt glücklicherweise nicht pauschal für alle.
27.11.2012 14:31 Uhr
Zitat:
Ich finde die Entwicklung interessant. Offenbar gibt es Kreise, in denen man die ewigen Distanzierungen satt hat - das ist uneingeschränkt zu begrüßen.
Falls Du Dich wunderst, warum ich das befürworte, Tilia: Ich bin ein Freund klarar Verhältnisse.
"Kreide fressen" mag ich nicht - auf keiner Seite.
27.11.2012 14:32 Uhr
Rechtsruck? Waren das nicht schon immer Nazis?
27.11.2012 14:36 Uhr
Zitat:
Rechtsruck? Waren das nicht schon immer Nazis?
Einige sicherlich, aber eben längst nicht alle, Überboss.
Dass jetzt trotzdem der gesamte Dachverband "nach rechts rückt", finde ich zumindest eine interessante Entwicklung.
27.11.2012 14:39 Uhr
@ *Mensch*:

Es ist zwar sehr nett, daß Du mir so Deine Gründe der Befürwortung nahelegst, aber eigentlich ist mir das total egal, ob Du meine Beiträge befürwortest oder nicht.
27.11.2012 14:39 Uhr
(x) Naja, tendenziell finde ich das eher übertrieben, weil.. ... es ganz einfach so ist.
27.11.2012 14:43 Uhr
Zitat:
(x) Naja, tendenziell finde ich das eher übertrieben, weil.. ... es ganz einfach so ist.
Geiles Argument: Es ist etwas so, weil es so ist.
Ein bisschen mehr Erläuterung wäre schon nett, Desertsky.

@Tilia
Warum wußte ich nur schon im Voraus, was als Antwort kommen würde, als ich obiges schrieb?
27.11.2012 15:13 Uhr
Ein schwieriges Thema, das man als Außenstehender auch nur schwer beurteilen kann.
Fakt ist, dass es innerhalb dieses Dachverbands stramme Nazis gibt, die aus ihrer Gesinnung keinen Hehl machen. Fakt ist aber auch, dass es liberale und offene Verbindungen gibt, die diesen Rechtsruck offen bekämpfen möchten, da sie der Auffassung sind, dass nationalsozialistisches Gedankengut dem urburschenschaftlichen Gedanken entgegensteht.
So wie es derzeit aussieht, haben die "nationalkonservativen" (mal vorsichtig ausgedrückt) Kräfte die Oberhand gewonnen, weshalb die liberalen Bünde den Dachverband nun wohl verlassen werden. Damit zerbricht die "Deutsche Burschenschaft".
27.11.2012 15:16 Uhr
ich kann die situation in deutschland nur bedingt beurteilen, aber in österreich haben viele, vorallem schlagende burschenschaften immer schon eine gewisse affinität zum NS aufgewisen, oder bezeichnen sich zumindest als deutschnational. freunde der derzeitigen verfassunge eines unabhängigen österreichs sind die bei gott nicht. und wie der WKO-ball in wien gezeigt hat, wenn man schon keiner der rechtsradíkalen burschenschaften angehört, so kann man sich mit ihnen zumindest recht gut arangieren bzw. duldet sie.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 27.11.2012 17:24 Uhr. Frühere Versionen ansehen
27.11.2012 16:00 Uhr
Nein, ich sehe das nicht so. Ich kenne einige Verbingsleute. Ich empfinde die Aussage sehr pauschal.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 27.11.2012 18:20 Uhr. Frühere Versionen ansehen
27.11.2012 16:18 Uhr
Ein gewissser Rechtsruck ist in Teilen der Deutchen Burschenschaft seit einigen Jahren durchaus zu verorten. Allerdings gibt es dort auch verstärkt Kräfte, die sich in eine ganz andere Richtung, in eine konservativ-weltoffene Richtung versuchen zu bewegen. Letzteres ist auch in anderen Korporationsverbänden wie insbesondere dem Coburger Convent der Landsmannschaften und Turnerschaften zu sehen. Sieht man dort einmal von den Österreichischen Bünden ab.
Aber die DB oder andere Verbände pauschal als eine "Allianz der Verfgassungsfeinde" zu bezeichnen geht weit an der Realität vorbei und ist kontraproduktiv.
27.11.2012 16:24 Uhr
Zumindest dürfte sich eine Beobachtung des ganzen eher lohnen als eine Beobachtung einer Hand voll Spinner der kommunistischen Plattform.
27.11.2012 16:55 Uhr
@McOnline
Zitat:
Ein schwieriges Thema, das man als Außenstehender auch nur schwer beurteilen kann.
Fakt ist, dass es innerhalb dieses Dachverbands stramme Nazis gibt, die aus ihrer Gesinnung keinen Hehl machen. Fakt ist aber auch, dass es liberale und offene Verbindungen gibt, die diesen Rechtsruck offen bekämpfen möchten, da sie der Auffassung sind, dass nationalsozialistisches Gedankengut dem urburschenschaftlichen Gedanken entgegensteht.
So wie es derzeit aussieht, haben die "nationalkonservativen" (mal vorsichtig ausgedrückt) Kräfte die Oberhand gewonnen, weshalb die liberalen Bünde den Dachverband nun wohl verlassen werden. Damit zerbricht die "Deutsche Burschenschaft".
Du bist doch selbst auch in einer Verbindung, oder?
Wie läuft es denn bei Euch?
27.11.2012 18:04 Uhr
Habe keine Ahnung von der Thematik. Soll ich trotzdem was reinrotzen, wie die anderen?
27.11.2012 18:34 Uhr
Das ist in der Pauschalisierung erstmal blödsinn.

Sicher, die Deutsche Burschenschaft (der Dachverband, nicht als Oberbegriff für Burschenschaften oder Studentenverbindungen) rückt immer weiter nach rechts und die Liberalen wenden sich von diesem Dachverband zusehends ab. Das ist erstmal eine Tatsache und tatsöächlich bedenklich.

Aber auf der anderen Seite ist auch der Rechtskurs innerhalb der BG in unterschiedlicher Ausprägung vorhanden und wird unterschiedlich wahrgenommen. Selbst die nationalistischsten Burschenschaften zweifeln eigentlich nicht an den demokratischen Grundprinzipien und halten vor allem die Diskussion und Wahl als wichtige Prinzipien aufrecht.

Je nach Entwicklung eines neuen Dachverbandes oder der Bewegung innerhalb der NeuenDB/dachverbandsfreien Burschenschaften, wird die DB wohl irgendwann an den Rand gedrängt und schon jetzt sind die BG Burschenschaften innerhalb des Verbindungswesens recht isoliert.
27.11.2012 18:37 Uhr
Zitat:
und wie der WKO-ball in wien gezeigt hat, wenn man schon keiner der rechtsradíkalen burschenschaften angehört, so kann man sich mit ihnen zumindest recht gut arangieren bzw. duldet sie.


Nur weil man nicht in den Kindergarten zurück geht ("mit denen Spiele ich nicht"), hat es och lange nichts mit dulden zu tun, wenn man abends gemeinsam tanzt.

Überprüfst du auf einem Pubnkkonzert vorher, ob Steineschmeißer anwesend sind? Ne, weil es nichts mit dem Konzert zu tun hat, auch wenn deren Anwesenheit natürlich ziemlich sicher ist.
27.11.2012 18:40 Uhr
Zitat:
aber in österreich haben viele, vorallem schlagende burschenschaften immer schon eine gewisse affinität zum NS aufgewisen,


Innerhalb der DB sind es auch vor allem die Verbindungen aus Österreich, die den Rechtskurs voran treiben.
27.11.2012 18:48 Uhr
Zitat:
hat es och lange nichts mit dulden zu tun, wenn man abends gemeinsam tanzt.


merkst du eigentlich was du schreibst? mit leuten die ich nicht dulde, tanze ich auch nicht.
27.11.2012 18:52 Uhr
Zitat:
mit leuten die ich nicht dulde, tanze ich auch nicht.


Du duldest also linke Gewalttäter? Sonst müsstest du dich ja konsequent von jedem linken Szenetreffpunkt, Punkkonzerten, linken Demos und praktisch jeder linken Veranstaltung fern halten.
  GRUENE   IDL   SII, KSP   FPi
  CKP, KDP   UNION   NIP   PsA
  LPP   Volk, Sonstige
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