Joe Quimbys Profil
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Letzter Login:16.04.2021 08:34 Uhr
Dol-Leben
Parteibuch:Kernsozialistische Partei
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Nickname-History
NicknameGeändert am
Ratio legis20.09.2020 19:25 Uhr
Verwandelbar?20.09.2020 23:07 Uhr
Aerodol24.09.2020 09:30 Uhr
ratio legis23.01.2021 22:49 Uhr
Papa Emeritus10.11.2020 12:20 Uhr
Seriös!19.11.2020 17:25 Uhr
SFB!20.11.2020 21:36 Uhr
lex superior02.12.2020 15:17 Uhr
Matzerath09.12.2020 11:42 Uhr
Brzeźno22.12.2020 13:03 Uhr
Inge Renz25.01.2021 20:52 Uhr
D. Vader02.02.2021 13:05 Uhr
148 Nowy Port27.02.2021 09:56 Uhr
Max Power09.03.2021 14:39 Uhr
Meinungsbarometer
Pro Meinung durchschnittlich
Zustimmungen:5,70
Ablehnungen:2,91
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Profil-BildKanzler mit Amtszeiten von Juni - Anfang Oktober 2019 und Juni - Anfang Oktober 2020

Trotz dol-Verrentung noch mal als VKK unterwegs.






Rembrandt Q. Einstein war als Nickname leider zu lang.
Politisches Statement
Sogenannter "gemäßigter Sozialdemokrat" mit entsprechend langjähriger Parteimitgliedschaft und Aktivität, eher kosmopolitisch als selbstbezogen ausgerichtet.

Politische Entscheidungen sollten politische Entscheidungen bleiben, hierfür gibt es einen originären Handlungsrahmen. Allerdings sind politische Entscheidungen in Bereichen, in denen auf Grundlage wissenschaftlicher Evidenz gehandelt werden sollte, in aller Regel keine guten Entscheidungen, wenn die Evidenz ignoriert wird. Dies trifft vor allem naturwissenschaftliche Feststellungen und ist in der Coronakrise gut zu beobachten.

Das heißt nicht, dass das Politische solcher Entscheidungen entkernt und durch einen neuen, naturwissenschaftlichen Kern ersetzt werden sollte. Es heißt aber, dass nicht faktenbasierte Entscheidungen in der Regel eine schlechtere Qualität haben werden.



Politische Diskurse, Diskursivität und Art sowie Ort von Meinungen, Stellungnahmen, Äußerungen - diese Metathematik wird immer wichtiger. Global handelnde Digitalplattformen mit extrem großen Marktanteilen spielen bei der Verbreitung von Meinung und Standpunkt eine immer größere Rolle. Verschiedentlich wir deshalb gefordert, dass derartige Plattformen sich in den Dienst der Meinungsfreiheit stellen müssten und nur noch solche Inhalte von ihren Plattformen entfernen sollen, die gegen Rechtsvorschriften verstoßen. Dieser Ansatz ist falsch, denn er kommt einem Publikationszwang nahe und macht große Plattformen letztlich zu grundrechtsverpflichteten, also quasistaatlichen Akteuren. YouTube als Quasistaat? Nein, danke! Das ist nicht die politische Lösung. Wie immer bei einflussreichen und tendenziell problematischen Monopolen ist das erste Mittel der Wahl die Auflösung des Monopols und nicht seine Regulierung.

Meinungsfreiheit ist ein Abwehrrecht dem Staat gegenüber, kein Rechtsanspruch der Menschen untereinander. Wo Diskurs nicht mehr stattfindet, wird er nicht dadurch wieder ermöglicht, dass er mit Blick auf die Meinungsfreiheit eingefordert wird. Dies ist ein Scheinargument, denn es gibt auch ein Recht darauf, sich eine Meinung nicht anhören zu müssen. Um den Diskursunwilligen zurück in die Sphäre des Diskursiven zu holen, bedarf es deshalb materieller Argumente, der Rückzug auf eine vermeintliche Rechtsposition ist nicht zielführend.