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Profil-Bild61. Internetkanzler auf Parteirundreise - und dann? Die Frage stellt sich auch nach dem Kanzlerurlaub, der bis zum 13.08. andauert, noch.


---Kette gegen die 140---
Politisches Statement
Warum ich als Internetkanzler kandidiere und welche Ziele ich verfolge - ein Selbstverständnis ohne Anspruch auf inhaltliche Vollständigkeit

Ich bin 2003 zu dol2day gekommen, als Kind im Wortsinne, mit 13 Jahren, durch NBC GIGA. Dol2day hat in meiner Entwicklung zu einem Menschen mit politischen Überzeugungen eine sehr große Rolle gespielt. Dabei hat es keineswegs geschadet, dass hier auch sehr kontroverse Positionen vertreten wurden, die im gesellschaftlichen Diskurs nicht die Chance auf nennenswertes Gehör hatten. Seit 2003 ist viel passiert. Auf der Welt, in meinem Leben, bei dol2day. Die Welt hat sich sehr stark verändert. Globalisierung und Digitalisierung spielen eine übergroße Rolle, soziale Fragen werden immer drängender: Verteilung von Wohlstand, Überwindung globaler Umweltprobleme. Gesellschaftliche Konflikte sind immer größer geworden: Viele stehen sich heute unerbittlich gegenüber, sprechen übereinander statt miteinander. Ich selbst habe es in den sechzehn Jahren, die ich bei dol2day bin, geschafft, mich entgegen meiner sozialen Herkunft immer weiterzuentwickeln, ich habe mich, wie es so schön heißt, „hochgearbeitet“, auch wenn ich damit noch nicht fertig bin. Dol2day ist seit 2003 vor allem eines geworden: Stetig kleiner und ruhiger. Es geht nicht mehr so recht voran hier – das ist die allgemein bekannte und Diagnose. Alle drei Aspekte – die Entwicklung der Welt, die Entwicklung dols und meine persönliche Entwicklungen – sind der Hintergrund für meine Überzeugungen, mit denen ich in den Wahlkampf für die nächste Internetkanzlerwahl gehe. Sie lauten:

1.) Es gibt große soziale Probleme im Land und auf der Welt. Wer die Wohlstandsverteilung sieht, weiß, was mit dieser Aussage gemeint ist. Wer aus einer sogenannten niedrigeren sozialen Schicht kommt, hat immer weniger Chancen, aufzusteigen. Wer aus dem „falschen“ Land kommt, hat fast gar keine Chancen auf ein vernünftiges Leben. Die Ausbeutung unserer ökologischen Lebensbedingungen ist ein Teil dieses Problems. Ich habe selbst immer wieder erlebt, was soziale Barrieren sind. Ich möchte, dass sich das ändert – durch eine gerechtere Vermögensverteilung und durch die Wiederherstellung echter Gleichheit der Chancen aller Menschen. Meine tiefe persönliche Überzeugung ist aber auch: Das gelingt nicht durch den großen Umbruch, sondern durch vielseitiges, kleinteiliges, anstrengendes Bemühen im Konsens mit so vielen Menschen wie möglich und unter Sicherstellung von genügend großen Freiheitsräumen.

2.) Die Lösung jeder großen gesellschaftlichen Problematik setzt auch die große Diskussion voraus. Diskutieren bedeutet: Miteinander reden statt übereinander zu reden. Wir brauchen ein Diskussionsklima, das auf einem Miteinander aufbaut. Auf gegenseitigem Respekt, darauf, dass wir zunächst zuhören, statt direkt zu urteilen. Nur so wird es uns auch gelingen, eine einigermaßen friedliche Welt beizubehalten.

3.) Aufeinander zugehen, miteinander reden: So muss auch dol2day funktionieren. Unsere Plattform ist in die Jahre gekommen, sie ist an manchen Stellen schon etwas staubig geworden. Eine politische Plattform wie dol kann nur funktionieren, wenn ein möglichst breites politisches Spektrum eine Stimme hat. Das erreichen wir, indem wir gute, kontroverse Diskussionen auf Augenhöhe führen, die es uns erlauben, uns danach die Hand reichen zu können. Das ist der Weg, um mehr Aktivität bei dol2day zu generieren. Mein Ansatz ist, diese qualitativ hochwertige Aktivität durch Themenwochen, Rundschreiben u.a. zu stimulieren. Die Leitfrage wird dabei die Zukunft unserer Gesellschaft sein. Ich will darüber nicht nur diskutieren, sondern möchte dies auch mit dem Ziel tun, ein Ergebnis zu finden – am Ende meiner Kanzlerschaft steht ein Abschlussbericht, in dem wir zusammenfassen, was dol für Positionen entwickelt hat, wo Einigkeit besteht, und wo nicht. Für mich ist dol2day eine offene Diskussionsplattform. Dieses Verständnis werde ich auch als Internetkanzler pflegen – das ist, wenn man so will, der präsidiale Teil einer Internetkanzlerschaft.

Fast 20 Jahre dol – und es wird weitergehen!