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 |  | 370 - 374 / 789 Abstimmungen |  |  |
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| Katholische Kirche verzeichnet Rekordhoch bei Austritten. - Wie ist es mit Dir bist du Mitglied einer Kirche? |
| Die Zahlen sind förmlich explodiert: Noch nie sind innerhalb eines Jahres so viele Menschen aus der katholischen Kirche ausgetreten. 2022 kehren mehr als eine halbe Million der Institution den Rücken. Deutlich mehr als im bisherigen Rekordjahr 2021.(https://www.n-tv.de/panorama/Katholische-Kirche-verzeichnet-Rekordhoch-bei-Austritten-article24223650.html) |
| Ja in der katholischen Kirche. | 11,1% |   (2) | | Ja in der evangelischen Kirche. | 11,1% |   (2) | | Ja in einer anderen Kirche. | 0,0% | (0) | | Nein, ich war noch nie Mitglied in einer Kirche. | 33,3% |     (6) | | Nein,ich bin ausgetreten. | 33,3% |     (6) | | Das geht dich nichts an. | 0,0% | (0) | | Diskussion/Bimbes | 11,1% |   (2) |  |  | |  |
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Von: Adieu  | 28.06.2023 13:28 Uhr |
| [Mein Buch]Kannst Du diese Widerstand gegen ein protestantisches Staatsoberhaupt zu Jahresende 1870 in Bayern nachvollziehen |
Otto von Bismarck ist in diesem Moment seinem großen politischen Ziel wieder einen Schritt näher gekommen. Und der bayerische König? Er hat sich daheim nicht nur Freunde gemacht mit seinem Schritt. Gerade die fundamentalistischen bayerischen Katholiken können die Vorstellung, einen protestantischen Kaiser
»über sich« zu haben, kaum ertragen. Sogar Drohbriefe treffen im königlichen Schloss ein, weil Ludwig II. angeblich die konfessionelle Zukunft seines Landes verspielt habe. In einer solchen Drohung heißt es:
»Sie sind ein katholischer König. Ihr Volk ist katholisch, und Sie haben nicht den Mut einzustehen für den Glauben, die Rechte Ihres Volkes? Fluch muß auf Ihnen ruhen - denn Sie werden schuld sein, daß auch in Ihrem Lande Sterbende einst ohne Trost und Sakramente ins Jenseits gehen - Sie wird der Fluch treffen für Ihre Lauigkeit, für Ihr Versäumnis, noch rechtzeitig das Heiligste zu retten.«
Der Schreiber dieser Zeilen belässt es nicht bei der Beschimpfung seines Königs, sondern mahnt ihn zugleich, dass die Verzweiflung mancher Untertanen »auch Kugeln« bringen kann - eine konkrete Warnung vor einem Attentat.
Tilman Bendikowski - Der Mythos von der deutschen Einheit
Pantheon 2021
Seite 207
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| Ja, weil das so nicht geht, wenn man glaubt | 7,7% |  (1) | | Nur aus dem zeitlichen Kontext heraus | 15,4% |  (2) | | Da war wohl antipreußisches Denken religiös verpackt | 7,7% |  (1) | | Das kann ich nicht beurteilen | 15,4% |   (2) | | Nein | 15,4% |  (2) | | Anderer Ansatz | 15,4% |   (2) | | Diskussion | 0,0% | (0) | | Bimbes | 23,1% |   (3) |  |  | |  |
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Von: Adieu  | 27.06.2023 13:07 Uhr |
| Es sind nicht die Glaubensgrundsätze, sondern das Problem mit dem Bodenpersonal? |
| Kannst Du dieser These zum Religion und Glauben zustimmen. Es sind bei vielen nicht die Inhalte und Glaubensgrundsätze, die sie zum Gehen bringen, sondern es ist das Bodenpersonal weswegen sie sich abwenden. |
| Ja | 37,5% |    (6) | | Nein | 12,5% |   (2) | | In Teilen | 25,0% |     (4) | | Ich ging, weil ich nicht glaubte | 0,0% | (0) | | Diskussion | 12,5% |   (2) | | Bimbes | 12,5% |  (2) |  |  | |  |
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| Ist die Zeit kein empirischer, aus der Erfahrung stammender Begriff, sondern eine Vorstellung a priori? |
Diese Auffassung vertritt jedenfalls Immanuel Kant. Die Zeit, so sagt er, stammt nicht aus der Erfahrung, sondern geht jeder Erfahrung voraus. Denn jeder Wahrnehmung liegt ein Davor, ein Gleichzeitigsein und ein Danach zugrunde, wodurch Wahrnehmung erst möglich wird. Die Zeit ist somit Grundlage aller Wahrnehmung überhaupt und so kann daher nicht aus der Wahrnehmung stammen.
Kant schreibt in der "Kritik der reinen Vernunft":
Zitat:
Die Zeit ist 1) kein empirischer Begriff, der irgend von einer Erfahrung abgezogen worden. Denn das Zugleichsein oder Aufeinanderfolgen würde selbst nicht in die Wahrnehmung kommen, wenn die Vorstellung der Zeit nicht a priori zum Grunde läge. Nur unter deren Voraussetzung kann man sich vorstellen: daß einiges zu einer und derselben Zeit (zugleich) oder in verschiedenen Zeiten (nach einander) sei.
Kritik der reinen Vernunft, A30, B46 |
| Dem stimme ich zu. | 9,1% |  (1) | | Dem würde ich widersprechen. | 18,2% |  (2) | | Ich weiß nicht. Wie könnte man das entscheiden... | 18,2% |  (2) | | Ich kann dazu nichts sagen. | 18,2% |   (2) | | Diskussion. | 0,0% | (0) | | Bimbes. | 36,4% |   (4) |  |  | |  |
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| Ist der Raum eine notwendige Vorstellung a priori? |
Diese Auffassung vertritt jedenfalls Immanuel Kant. Gemäß Kant kann man sich keine Objekte vorstellen, ohne dass es Raum gibt. Aber man kann sich sehr wohl den Raum ohne Gegenstände vorstellen. Das heißt: die Vorstellung des Raums ist gemäß Kant notwendig und allgemeingültig. Sie geht jeglicher Anschauung voraus, sie ist also a priori und somit eine Bedingung jeglicher Erscheinungen von Objekten überhaupt.
Kant schreibt in der "Kritik der reinen Vernunft":
Zitat:
2) Der Raum ist eine notwendige Vorstellung, a priori, die allen äußeren Anschauungen zum Grunde liegt. Man kann sich niemals eine Vorstellung davon machen, daß kein Raum sei, ob man sich gleich ganz wohl denken kann, daß keine Gegenstände darin angetroffen werden. Er wird also als die Bedingung der Möglichkeit der Erscheinungen, und nicht als eine von ihnen abhängende Bestimmung angesehen, und ist eine Vorstellung a priori, die notwendiger Weise äußeren Erscheinungen zum Grunde liegt.
Kritik der reinen Vernunft, A24, B38 |
| Kant ist hier uneingeschränkt zuzustimmen. | 0,0% | (0) | | Nein. Das ist abzulehnen. Die Relativitätstheorie widerspricht dem. | 16,7% |   (2) | | Man muss vielleicht unterscheiden zwischen dem Anschauungsraum und dem Raum als physikalischem Objekt. | 25,0% |    (3) | | Puh. Was soll man dazu sagen... | 8,3% |  (1) | | Keine Ahnung. | 16,7% |   (2) | | Diskussion. | 0,0% | (0) | | Bimbes. | 33,3% |   (4) |  |  | |  |
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GRUENE |
IDL |
SII, KSP |
FPi |
CKP, KDP |
UNION |
NIP |
PsA |
LPP |
Volk, Sonstige |
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