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Fragenübersicht Fühlst du dich in deutschen Fußballstadien sicher?
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02.11.2012 08:15 Uhr
Die letzten zwanzig Jahre war ich nur zu Konzerten in Fußballstadien und fühlte mich sicher.
02.11.2012 08:20 Uhr
Ja, ich fühle mich sicher und werde dieses Gefühl auch heute abend im heimatlichen Fußballtempel erleben.
02.11.2012 08:21 Uhr
Ich war in den vergangenen 7 Jahren für 5 Open Air Konzerte in Fußballstadien und sicher fühlte ich mich bei allen...
02.11.2012 08:22 Uhr
Ich war schon ne Weile in keinem Fußballstadion mehr, dafür zu Konzerten, Schlittschuhtraining und Sportveranstaltungen in Eishallen. Dort fühlte ich mich nie unsicher, obwohl mir bewusst ist, dass Massenpanik immer eine Gefahr sein kann.
02.11.2012 08:30 Uhr
Medien und Politik machen einen Hype. Gewalt verkauft sich. Selbst wenn man dazu Dinge als Gewalt darstellen muss, die gar keine Gewalt sind, z.B. die Düsseldorfer Jubelfeier beim Aufstieg. Ich fühle mich jedenfalls in deutschen Stadien sicher.
02.11.2012 09:15 Uhr
Ja, ich fühle mich sehr sicher. Ich weiß nur nicht, ob sich die, die neben mir stehen sicher fühlen. Wenn ich Protz komme, weichen die immer aus und haben immer große Augen. Wenn ich dann mein Bengalo anmache, schauen sie auch komisch. Und wehe ich fange an zu reden. Oje, Gute Nacht. Naja, das wichtigste ist doch, dass ich mich sicher fühle und das war auch die Frage.
02.11.2012 12:28 Uhr
ich fühle mich in keinem fußballstadion wirklich sicher, aber auch sonst nicht wenn massen irgendwo zusammengepfercht werden, schon gar nicht wenn die dann, in welcher form auch immer, fanatisiert werden.

mit den vorkehrungen die an sich getroffen werden hat mein persönliches unwohlsein in fußballstadien aber nichts zu tun.

02.11.2012 12:49 Uhr
Ich fühle mich sicher, wenn ich zum Fußball gehe und bisher ist mir auch nichts passiert. Ich fühlte mich übrigens auch sicher, als sich in der letzten Saison die 500 Fans neben mir als Frankfurt-Fans herausgestellt haben, die eigentlich gar nicht hätten im Stadion sein dürfen ;-)
02.11.2012 13:19 Uhr
Hmmm, ich war zwei Male in einem Fußballstadion: 1983 beim HSV gegen Braunschweig, als das da noch Volksparkstadion hieß und im April 2002 im Millerntorstadion bei einem Spiel von St.Pauli gegen Kaiserslautern. Es kam mir relativ sicher vor, nur der Sport und die Fankultur störten mich, gegen die frische Luft hatte ich nichts einzuwenden.
02.11.2012 13:55 Uhr
Natürlich, Bundesligastadien sind absolut sicher. Die wenigen durch Gewalttaten oder Polizeiaktionen Verletzten gehören in aller Regel zu entsprechend provokanten Gruppierungen, die es darauf anlegen.

Als ich die gleiche Meinung allerdings Anfang des Jahres im alten dol vertreten habe und öffentlich noch nicht von Protesten gegen die Stimmungsmachung zu lesen war, kriegte ich ziemlich eins auf den Deckel. Das blöde Volk macht sich halt jede Meinung zu eigen, die ihnen vorgesetzt wird.
02.11.2012 14:29 Uhr
Ich habe Angst, in ein Fußballstadion zu gehen. Wenn Politiker, Funktionäre und Polizeigewerkschaften schon dieser Auffassung sind, dann wird da schon was dran sein. Die Gewaltakte sind ja vielschichtig: Raufereien zwischen Hooligans, das Anwenden von Leucht- und Rauchgranaten und das widerliche Urinieren im Umfeld von Stadien und Bahnhöfen. Das muss endlich eingedämmt werden, damit der Stadionbesuch wieder so sicher wird wie früher - oder gab es solche Schreckensmeldungen, wie sie heutzutage sogar in seriösen Medien beschrieben werden, schon vor 20 Jahren? Deshalb kann es nur einen Weg geben: Die Stehplätze gehören abgeschafft und der englische Fußball zum Vorbild genommen, denn dort erlebt man heute noch tolle und friedliche Fußballatmosphäre.
02.11.2012 17:02 Uhr
bin zwar österreicher... ja, aber das liegt vermutlich daran, dass ich erstens schon so lange ins stadion gehe, dass ich weiß, wie ich mich von einem gefahrenbereich fernhalte, zweitens mein verein (RIP 1902 - 2012, in der hölle sollen unsere totgräber schmoren!) selbst "genügend" chaoten und hooligans hat, denen ich gerne den vortritt überlassen, wenn es mal kracht, und drittens auch ich der meinung bin, dass das thema unnötig hochgespielt wird, zu einem gewissen grad war gewalt schon "immer" part of the game, so traurig es klingt. die repressionen gegen organiserte fankultur verschlimmern die sache nur.

auch weiß ich im gegenzug trotzdem, wie es ist, wenn man aus einem sektor rauskommt, und schon die ersten holzbalken daher geflogen kommen, dass das unakzeptabel ist, ist keine frage, und leider triffts auch immer ein paar von den "falschen".

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 03.11.2012 11:29 Uhr. Frühere Versionen ansehen
02.11.2012 19:34 Uhr
Ich war lange nicht mehr in einem Fussballstadion.Ich kann mir daher kein direktes Urteil erlauben.Allein die Fernsehbilder lassen einen deutlich verunsichert zurück.
02.11.2012 19:34 Uhr
Ich war zuletzt vor gut neun Monaten im Stadion. Davor über Jahre hinweg bei fast jedem Heim- und vielen Auswärtsspielen meiner Mannschaft. Ich habe mich eigentlich immer sicher gefühlt. Der Medienhype um Pyrotechnik und Ultras verstehe ich nicht. Sie bleiben doch unter sich, sie benehmen sich gegenüber anderen Fans und sind eh immer in ihrem Block. Dort stehen keine Mütter mit Kinder. Das ist eine Medienlüge.
02.11.2012 23:56 Uhr
Keine Ahnung. Zum Fußballspiel war ich vor etwas über 30 Jahren zum letzten Mal dort.
Habe aber Zweifel daß ich mich dort überhaupt wohlfühlen könne.
Archaisch ist ja ganz nett, aber bestimmt nicht mit zigtausenden Yetis in einem Käfig.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 03.11.2012 00:58 Uhr. Frühere Versionen ansehen
03.11.2012 00:07 Uhr
Wenn ich mit meinem Fortuna-Trikot in Düsseldorf in die Arena gehe, fühle ich mich immer sicher. Der geilste Verein der Liga mit den besten Fans der Republik!
03.11.2012 07:14 Uhr
@Tenderloin

Prima. Ich mag Ironie. Blöderweise habe ich sie dieses Mal nicht erkannt.
03.11.2012 07:22 Uhr
@Jean Pitsch

Wie man es nimmt. Ich kann mich noch an Zeiten erinner, da war Fortuna der Inbegriff der grauen Maus. Selbst Bochum und Duisburg hatten damals mehr Flair. Die "sexyness" von Fortuna ist ein ziemlich neues Phänomen.
03.11.2012 08:44 Uhr
ich gehe da nicht hin.Ein interessantes Spiel verfolge ich am TV und da fühle ich mich absolut sicher!
03.11.2012 09:32 Uhr
Zitat:
ich gehe da nicht hin.Ein interessantes Spiel verfolge ich am TV und da fühle ich mich absolut sicher!

Darauf zielt dieses Konzeptpapier ab. Mithilfe eines braven und biederen Publikums lassen sich sicher mehr Sponsoren gewinnen als mit angeblichen Negativschlagzeilen über abgebrannte Bengalos etc.

Diese Funktionäre haben m.E. nicht den englischen Fußball als Vorbild im Visier, sondern den amerikanischen Spitzensport, dessen Struktur darauf angelegt ist, Zuschauer emotional so wenig wie möglich an sich zu binden, zum reinen Konsumenten zu machen. Lebhaft scheint es in den dortigen Hallen und Stadien doch auch nur zu sein, weil die amerikanischen Sportarten zumeist schneller und "actionlastiger" sind als z.B. Fußball mit seinem oftmaligen Leerlauf. Denn sonst herrschte dort auch Totentanz.

Klassische, emotionale Fans werden hierzulande doch nur noch seitens entsprechender Bürokraten und Geldnutten toleriert, da sie für die Folklore sorgen. Und wenn's dann mal etwas fanatischer wird, fragen sich diese Leute, ob diese Fans denn überhaupt so fanatisch sein dürten, ohne jedoch zu hinterfragen, woher sich das Wort Fan eigentlich ableitet.
  GRUENE   IDL   SII, KSP   FPi
  CKP, KDP   UNION   NIP   PsA
  LPP   Volk, Sonstige
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