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Abgelaufene Abstimmungen
Von:  EvaHulzinger  31.05.2024 20:32 Uhr
Müssen wir eigentlich auch mal über den Antisemitismus in den ehemaligen westlichen Feindstaaten während des NS-Regimes reden?
Was sich in den Vereinigten Staaten munter fortgesetzt hat: Pauley zitiert zwischen 1938 und 1942 durchgeführte Meinungsumfragen, wonach 10 bis 15 Prozent der Amerikaner eine regierungsoffizielle (govern-ment-led) antisemitische Gesetzgebung aktiv unterstützen und weitere
20 Prozent mit einer solchen Politik sympathisieren würden.
Noch schlimmer: Als der Antisemitismus in Nazi-Deutschland zwischen Juli 1938 und Mai 1939 in die Gewaltphase trat, zeigten weitere Umfragen, dass 66 bis 77 Prozent der amerikanischen Öffentlichkeit ein steigendes Ein-reisekontingent als Hilfe für jüdische Flüchtlinge, sogar Kinder betreffend, ablehnten (also eine satte Zwei-Drittel bis Drei-Viertel Mehrheit).*
Auch der Holocaust änderte die mentale Grundströmung in den USA nicht. Als ein österreichischer Diplomat Ende der 1950er Jahre in Washington ein Haus mieten wollte, begründete der Makler den hohen Preis mit der Attraktivität, dass in diesem Viertel keine Neger wohnten - und keine Juden! (Als letzter vergeblicher Trumpf wurde ausgespielt: auch keine Ka-tholiken.) Der Antisemitismus lebt latent weiter in Amerika und ziemlich offen in vielen Staaten Europas, voran in Polen, wie dem Autor mehrfach von polnischen Staatsbürgern berichtet wurde, und in Frankreich.
Der österreichische Bildungspolitiker Heinrich Drimmel ärgerte sic
50 Jahre nach 1938: „Nicht einmal die Juden des Landes ... fanden br ihren Asylwerbungen Gehör; und lange keine Aufnahme in jenen Lär dern", die 1988 den Antisemitismus der Österreicher beklagten.

Willi Sauberer
Die gescholtene Kriegsgeneration
Eine Rot-Weiß-Rote Faktensuche
Österreichischer Milizverlag, Salzburg 2022
 Ja50,0%  (4)
 Nein25,0%  (2)
 In Teilen12,5%  (1)
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Von:  RudiausBuddeln  29.05.2024 10:50 Uhr
Hätte der Einsatz von K.I.-Algorithmen den Untergang der 6. Armee in Stalingrad verhindern können?
Eine K.I. hätte doch das festgestellt, was für die Planer des OKH und für den obersten Gefreiten hätte offensichtlich sein müssen:

Den jämmerlich schwachen Flankenschutz der 6. Armee durch schlecht ausgerüstete rumänische Einheiten.

Die K.I. hätte doch die Pläne der Stawka ganz leicht nachvollziehen können, die 6. Armee durch eine Zangenoperation vom Rest der Heeresgruppe B abzuschneiden.

Die K.I. hätte auch die vollmundigen Versprechungen Görings, die 6. Armee aus der Luft über den Winter hinweg versorgen zu können, als Aufschneidereien eines morphinsüchtigen Prahlhanses analysiert.
 Die K.I. wäre auch nicht notwendig gewesen, um das festzustellen.22,2%  (2)
 Die K.I. wäre wohl auch nur mit falschen Daten gefüttert worden.22,2%  (2)
 Was weiß ich denn.22,2%  (2)
 Egal.11,1%  (1)
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 Bimbes.22,2%  (2)
 
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Von:  EvaHulzinger  28.05.2024 13:00 Uhr
Hältst Du den sowjetisch-bolschewistischen Affenmenschen für eine Räuberpistole?
Die politische Sprengkraft des Experiments soll auch den Sowjetdiktator Stalin begeistert haben. Er habe davon geträumt, Affenmenschen als willige Arbeiter oder Soldaten zu züchten, schwadronieren Verschwörungserzähler. Ihnen gilt Iwanow als "roter Frankenstein". Im Frühjahr 1926 reiste Iwanow nach Kindia, im damaligen Französisch-Guinea an der afrikanischen Westküste. Sieben Kilometer außerhalb der Stadt, im Busch, hatte das französische Institut Pasteur eine der ersten Primatenforschungsstationen weltweit eingerichtet - und bot Iwanow Versuchstiere an. Doch die gefangenen Schimpansen waren allesamt zu jung, um trächtig zu werden. Frustriert reiste der Forscher wieder ab.

https://www.sueddeutsche.de/leben/tierversuch-affen-ilja-iwanow-frankenstein-geheimnis-sz-1.6327458
 Ja44,4%  (4)
 Nein11,1%  (1)
 In Teilen33,3%  (3)
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 Bimbes11,1%  (1)
 
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Von:  RudiausBuddeln  25.05.2024 20:18 Uhr
Hätte Hitler im April 1945 Eva Braun überhaupt heiraten dürfen oder wäre das nicht nach den damals geltenden Erbgesundheitsgesetzen verboten gewesen?
Bekanntlich litt Hitler im April 1945 offensichtlich an der Parkinsonschen Krankheit. Dies zeigte sich überdeutlich an einem Tremor an seiner linken Hand. Die Parkinsonsche Krankheit ist jedenfalls zu 10 Prozent erblich bedingt.

Nach dem Gesetz zum Schutze der Erbgesundheit des deutschen Volkes (Ehegesundheitsgesetz) vom 18. Oktober 1935 durfte gemäß § 1 (1) Ziff. d) EheGesG aber eine Ehe nicht geschlossen werden, wenn einer der Verlobten an einer Erbkrankheit im Sinne des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses leidet.

Außerdem wäre gemäß § 2 EheGesG ein Ehetauglichkeitszeugnis des zuständigen Gesundheitsamtes notwendig gewesen. Und es bestehen erhebliche Zweifel, ob sowohl Eva Braun als Adolf Hitler ein derartiges Dokument im April 1945 vorweisen konnten.
 Eine Heirat wäre verboten gewesen. Die Eheschließung war nichtig.0,0%  (0)
 Parkinson fällt dem strengen Wortlaut des Ergbgesundheitsgesetzes nach nicht unter die Bestimmung des § 1 (1) Ziff. d) EheGesG Die Eheschließung war daher formell zulässig.12,5%  (1)
 Die Eheschließung war unzulässig. Selbst wenn Hitler und Frl. Braun erbgesund waren. Es fehlte das Ehetauglichkeitszeugnis.12,5%  (1)
 Es handelte sich hier um den Führer. Der Führer stand über dem Gesetz. Die Eheschließung war zulässig.0,0%  (0)
 Die Parkinsonsche Krankheit stellt in analoger Anwendung ein Ehehindernis im Sinne des § 1 (1) Ziff. d) EheGesG dar, auch wenn diese Krankheit nicht explizit im Erbgesundheitsgesetz aufgeführt gewesen ist. 12,5%  (1)
 Ein komplizierter Rechtsfall. Dem Führer hätte jedenfalls der Klageweg offen gestanden.0,0%  (0)
 Es war doch eh schon alles Wurscht.25,0%  (2)
 Diskussion.0,0%  (0)
 Bimbes.37,5%  (3)
 
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Von:  EvaHulzinger  25.05.2024 09:29 Uhr
War die Auftragstaktik der deutschen Armee bis 1945 etwas vorbildliches?
Rubarths Eigenmächtigkeit gilt als Musterbeispiel für die sogenannte Auftragstaktik, die deutsche Armeen seit dem 19. Jahrhundert entwickelt hatten. „Das energische Einfordern von entschlossenem Handeln auf allen Stufen bei gleichzeitiger Inkaufnahme falschen Handelns ... ist im Vergleich mit anderen Streitkräften beispiellos“, urteilt der Schweizer Marco Sigg in der Zeitschrift „Militärgeschichte“ des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam. Zugleich zeigt der ausgewiesene Militärhistoriker die Grenzen dieses eigenwilligen Führungsprinzips auf, wie sie in den beiden Weltkriegen offensichtlich wurden.


Dass ausgerechnet im von Hierarchie und Autoritätsgläubigkeit geprägten Preußen Initiative und Selbstständigkeit als militärische Tugenden gepflegt wurden, erklärt sich durch eine Reihe von Zufällen. Denn das grundsätzliche Problem, dass die immer größer werdenden Heere mit ihrem differenzierter werdenden technischen Arsenal wie Eisenbahn, Telegraf, Hinterlader und weitreichender Artillerie neue Formen der Befehlsübermittlung entwickeln mussten, traf auch die Militärs der übrigen Großmächte.

https://www.welt.de/geschichte/article251681546/Auftragstaktik-Das-einmalige-Erfolgsrezept-deutscher-Armeen.html?source=puerto-reco-2_ABC-V38.1.D_ac_extra_row
 Ja60,0%  (6)
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