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Nach tötlicher Schlägerei am Alexanderplatz: Kanzlerin Merkel greift im Berliner Fall "Jonny K." ein - Was sagst Du dazu? |
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08.04.2013 11:52 Uhr |
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Schlimm genug dass erst ein Wort der Kanzlerin nötig ist, um die Ermittlungen etwas in Gang zu bringen.
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08.04.2013 12:08 Uhr |
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Jepp, aber immerhin wird diesmal richtig Druck ausgeübt, denn Ermittlungen nach Tötungsdelikten in Deutschland werden ja gern mal ein wenig hinausgezögert in der Türkei.
---> Ich weise an dieser Stelle AUSRDUECKLICH darauf hin, daß ich gegen dort geborene Menschen nicht feindselig eingestellt bin oder dort geborene Menschen ablehne, meine Kritik richtet sich AUSSCHLIESSLICH gegen die Behörden und Offiziellen des in meiner Meinung genannten Staates !!! |
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08.04.2013 12:30 Uhr |
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Ich sehe es zwar eher zwiespältig, wenn sich die Politik da in juristische Vorgänge einschaltet, aber in dem Fall finde ich es gut, da das andersherum türkische Politiker in Deutschland auch oft genug tun.
Und da sollte man schon klarstellen, dass da eine Gleichbehandlung selbstverständlich sein sollte. |
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08.04.2013 12:33 Uhr |
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Es hat schon eine sehr feine Ironie, dass Merkel auf höchster Ebene intervenieren musste, damit sich die korrupten Türken überhaupt bewegt haben und anfangen, ihren Job zu machen (ob sie ihn zu Ende machen steht auf einem anderen Blatt).
Das ist deshalb Ironie, weil eben erst der Ministerpräsident der Türkei mehrfach aus dem Fenster gelehnt hat.
Beispielsweise erklärte er, dass deutsche Ermittler zu selten bei Bränden in türkischen Häusern nach Nazis suchen.
Und den Fall, wo nachweislich der fahrlässige Umgang mit einer Kippe zum Tod einer ganzen türkischen Familie führte und die Ermittler zunächst technisches Versagen vermuteten, nutzte er um die Unterstellung zu verbreiten, dass es "unglaubwürdig sei, dass ausgerechnet in türkischen Haushalten so viele kaputte Stecker vorhanden" seien.
Kurz, er unterstellte gezielte Vertuschung. Offenbar hat er da von der Türkei auf andere geschlossen.
Ebenfalls spannend wie es im NSU-Prozess zugeht. Da haben anscheinend die türkischen Zeitungen (die zu dumm für eine Sitzplatzreservierung waren) ein "vitales Interesse" an der Berichterstattung aus dem Prozess. Weil es türkische Opfer waren.
Das deutsche Opfer dieses Prügeltürken erregt hingegen in der Türkei nicht so viel Interesse.
Nochmal kurz: Die Türken sind verlogene Heuchler! |
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08.04.2013 12:44 Uhr |
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Wäre übrigens ganz schnell Ruhe im Puff, wenn den reißerisch-verhetzenden türkischen Pressekommentaren im NSU-Fall mal ebensolche Kommentare auf deutscher Seite wegen der Onur & Cihan- (etc. pp.)-Prozesse entgegen gesetzt würden.
Da würde dann eine Woche das ganze mentale Arsenal gegeneinander abgefeuert, bis beiden Seiten einleuchten würde: "Mmh, vielleicht sollten wir uns doch mal ein bißchen zurückhalten, unsere Leute sind auch nicht immer nur Unschuldslämmer..."
So aber, wie es zur Zeit ist, ist es doch Scheiße! Die Türken prügeln auf uns ein, was das Zeug hält und von unserer Seite kommt nur zögerliche Ängstlichkeit.
Sowas kann nicht gesund sein und sowas wird dann auch nicht gutgehen. |
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08.04.2013 12:55 Uhr |
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| Als Belohnung für erfolgreiche Ermittlungen stellt die Kanzlerin sicherlich ein paar Prozessbeobachterplätze für die dann anstehende Verhandlung in Aussicht. |
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08.04.2013 13:00 Uhr |
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Na das ging je jetzt schnell. Gleich nach dem Machtwort der Kanzlerin hat sich Onur K. in den Flieger gesetzt und sich in Berlin den deutschen Behörden gestellt.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fall-jonny-k-hauptverdaechtiger-am-flughafen-tegel-festgenommen-a-893154.html |
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08.04.2013 13:02 Uhr |
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@ .robby:
Das, ganz ehrlich, glaubst Du doch wohl nicht wirklich, oder?
Sorry, es wäre beileibe nicht das erste Mal daß Strafverfolgung in der Türkei bewußt bis ins Letzte verzögert und verhindert werden würde.
Insofern hat Frau Merkel mal wirklich etwas Vernünftiges getan und ein wenig was in die Waagschale geworfen.
nun gut, das hat sich ja nun erledigt, das Thema.... |
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08.04.2013 13:07 Uhr |
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Sieh an, eben ist zu lesen, dass der liebe Onur in Berlin auf dem Flughafen verhaftet wurde.
Offenbar ist ihm klar (gemacht) geworden, dass er vor einem deutschen Gericht eine kleine Bewährungsstrafe zu erwarten hat. Mit Opferbonus (deutsches Opfer) und Täterbonus (türkischer Täter).
Und in der Türkei ein paar lange Jahre an Knast auf ihn warten, weil die Staatsanwaltschaft dort die Angelegenheit aus der Welt haben will.
Da hat er wohl das kleinere Übel gewählt in Form eines Flugtickets nach Deutschland. |
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08.04.2013 13:10 Uhr |
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Der Verdächtige hat sich aktuell gerade gestellt und wurde in Berlin Tegel festgenommen.
Die Aussicht auf eine Haft in der Türkei, wogen wohl etwas schwerer als Merkels Worte. |
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