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Ist man, wenn man das 60.Lebensjahr erreicht hat, hinsichtlich der Gesamtlebensdauer aus dem Gröbsten raus?
In meinem engeren Umfeld sind in den letzten beiden Jahren 4 Personen im Alter von 57 bis 59 Jahren verstorben. Einige Promis ebenfalls. Da kam mir der Gedanke, ob 60 Jahre vielleicht eine Art kritische Größe sind.
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Abgelaufene Abstimmungen
Von:  Ambion  15.06.2024 16:06 Uhr
Wie interpretierst Du den Ersten Reiter der Apokalypse?
Die vier Reiter der Apokalypse werden häufig die Namen Tod, Krieg, Hungersnot und Pestilenz (oder Eroberung) gegeben und wurden in der Geschichte sehr unterschiedlich interpretiert.

"Dann sah ich: Das Lamm öffnete das erste der sieben Siegel; und ich hörte das erste der vier Lebewesen wie mit Donnerstimme rufen: Komm! Da sah ich und siehe, ein weißes Pferd; und der auf ihm saß, hatte einen Bogen. Ein Kranz wurde ihm gegeben und als Sieger zog er aus, um zu siegen." (Offenbarung 6, 1-2)

Englisch:

"Then I saw when the Lamb broke one of the seven seals, and I heard one of the four living creatures saying as with a voice of thunder, "Come." I looked, and behold, a white horse, and he who sat on it had a bow; and a crown was given to him, and he went out conquering and to conquer."

Abgesehen davon, dass in der Popkultur der Reiter meist Pestilenz genannt wird, früher aber als Eroberung bekannt war, gab es geschichtlich sehr unterschiedliche Interpretationen, wer der Weiße Reiter sein soll. Welche Interpretation ist für Dich am einleuchtendsten?

Als Antwortoptionen wurden verschiedene Optionen genommen, die historisch bereits vorgekommen sind.
 Zelos (Eifer), früher als einer der vier Begleiter des Zeus bekannt, im Christentum als Personifikation der Eroberung übernommen.20,0%  (1)
 Pestilenz (bzw. eine ansteckende Krankheit / Pandemie)0,0%  (0)
 Jesus Christus0,0%  (0)
 Das Evangelium0,0%  (0)
 Der Heilige Geist0,0%  (0)
 Der Antichrist0,0%  (0)
 Der Aufstieg des Römischen Reiches0,0%  (0)
 Krieg (der andere Reiter, der häufig als Krieg bezeichnet wird, beschreibt eigentlich spezifisch den Bürgerkrieg)0,0%  (0)
 Ich habe noch nie vom Weißen Reiter der Apokalypse gehört oder mir noch nie Gedanken über ihn gemacht20,0%  (1)
 Ich habe eine eigene Theorie über den Ersten / Weißen Reiter der Apokalypse60,0%  (3)
 
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Von:  RudiausBuddeln  12.06.2024 12:02 Uhr
Ist eine unter offensichtlich unter dem Einfluss von Aberglauben oder offensichtlich völlig irrationalen Gründen getroffene Entscheidung überhaupt selbstbestimmt?
Oder anders gefragt: Wann trifft überhaupt eine Person eine selbstbestimmte Entscheidung? Wir setzen hier voraus, dass diese Person formell zurechnungsfähig ist. Sie ist allerdings vernünftigen Erwägungen gegenüber unzugänglich, sie riegelt sämtliche Argumente ab, sie führt lauter offensichtlich absurde Gründe für ihre Entscheidung an.

Kann es sein, dass eine aus Aberglauben getroffene Entscheidung keine inhaltlich selbstbestimmte Entscheidung ist? Oder müssen wir für das Kriterium der Selbstbestimmung mit lediglich formalen Beurteilungsmaßstäben begnügen, weil in einem solchem Rahmen jeder Unfug erlaubt ist, wenn er nur formell zurechnungsfähig erfolgt?
 Ja.0,0%  (0)
 Weitgehend Ja.33,3%  (2)
 Eher nein.0,0%  (0)
 Nein. Überhaupt nicht.16,7%  (1)
 Diskussion.33,3%  (2)
 Bimbes.16,7%  (1)
 
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Von:  RudiausBuddeln  11.06.2024 13:44 Uhr
Heidegger rückblickend auf seine Rolle als Nazirektor in Freiburg: "Wer groß denkt, irrt auch groß." Ist an dieser Aussage was dran oder ist das nur eine billige Entschuldigung für seine realitätsbezogene Unbedarftheit?
Martin Heidegger nahm 1933 bekanntlich das ihm von den Nazis angetragene Rektorat an der Universität Freiburg an und hielt zu diesem Anlass jede Menge naziverherrlichende Reden, u.a. seine Rektoratsrede "Die Selbstbehauptung der deutschen Universität."

Schon bald jedoch wurde Heidegger von den neuen Machthabern wieder ersetzt, die an seiner Stelle einen weniger intellektuellen Mann setzten. Das alles hinderte Heidegger allerdings nicht daran, während des Krieges seine "Schwarzen Hefte" mit lauter antisemitischen Zeug vollzuschreiben und dafür auch Elemente seiner Seinslehre zu verwenden.

Der Mann erwies sich in Bezug auf die konkreten Ereignisse seiner Zeit als hoffnungslos unbedarft, naiv und eigentlich vollkommen dumm. Wobei das in einem eigenartigen Gegensatz zum Gehalt seiner Philosophie steht.

Jedenfalls äußerte Heidegger später in Bezug auf sein Nazi-Engagement den Satz: "Wer groß denkt, irrt auch groß."

Wie ist das zu beurteilen?
 Erbärmlich.14,3%  (1)
 Doppelbödig.14,3%  (1)
 Verzeihlich.0,0%  (0)
 Sachlich zutreffend.14,3%  (1)
 Fragwürdig.14,3%  (1)
 Falsch.0,0%  (0)
 Rechtfertigend.14,3%  (1)
 Diskussion.14,3%  (1)
 Bimbes.14,3%  (1)
 
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Von:  RudiausBuddeln  11.06.2024 13:22 Uhr
Wird dem Menschen eigentlich nur das entdeckt und offenbart, was für und durch den Menschen überhaupt erst dafür "reif" gemacht worden ist?
Ich beziehe mich dazu auf das folgende Zitat von Martin Heidegger:

"Seiendes, etwa die Natur im weitesten Sinne, könnte in keiner Weise offenbar werden, wenn es nicht Gelegenheit fände, in eine Welt einzugehen. Wir sprechen daher vom möglichen und gelegentlichen Welteingang des Seienden. Welteingang ist kein Vorgang am eingehenden Seienden, sondern etwas, das "mit" dem Seienden "geschieht". Und dieses Geschehen ist das Existieren von Dasein, das als existierendes transzendiert. Nur wenn in der Allheit von Seiendem das Seiende "seiender" wird in der Weise der Zeitigung von Dasein, ist Stunde und Tag des Welteingangs von Seiendem. Und nur wenn diese Urgeschichte, die Transzendenz, geschieht, d.h. wenn Seiendes vom Charakter des In-der-Welt-seins in das Seiende einbricht, besteht die Möglichkeit, daß Seiendes sich offenbart."

Heidegger, Vom Wesen des Grundes
 Da ist was dran.0,0%  (0)
 Der Mond ist also gewissermaßen nicht da, "wenn niemand hinschaut"...0,0%  (0)
 Das wäre zu diskutieren.33,3%  (2)
 Hm.0,0%  (0)
 Diskussion.16,7%  (1)
 Bimbes.50,0%  (3)
 
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