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Fragenübersicht Was sollte getan werden im Angesicht steigender Zahlen von antiziganistischen Vorfällen?
1 - 20 / 23 Meinungen+20Ende
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21.06.2026 21:55 Uhr
Generell steigt die Anzahl diskriminierender Vorfälle aller Art, sei es gegen Queere, LGBTQIA+, Ausländer jeder Art, Moslems, Sintis, Roma, "Fremde" im Allgemeinen, Farbige und viele mehr.
Den ansteigenden Faschismus wird auch der Boden bereitet, durch die Politik der imperialistischen, neoliberalen Herrscher in der BRD und einger EU-Staaten, mit ihrer Kanonen-statt -Butter-Politik, Sozialdemontage, Klassenkampf von Oben, und Umverteilung zugunsten der Kriegsgewinnler des MIlitärisch Industriellen Komplexes.
Antifaschistischer Kampf bedeutet Kampf gegen die neoliberalen Herrscher und für Frieden und Zukunft in Einklang mit der Umwelt für alle.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 21.06.2026 21:56 Uhr. Frühere Versionen ansehen
21.06.2026 22:50 Uhr
"Generell steigt die Anzahl diskriminierender Vorfälle aller Art, sei es gegen Queere, LGBTQIA+, Ausländer jeder Art, Moslems, Sintis, Roma, "Fremde" im Allgemeinen, Farbige und viele mehr."

Da ist was dran. Aber es ist bezeichnend, dass du Jüd*innen und Juden vergisst.

Ich finde es auf jeden Fall sehr gut, dass die jüdische Seite haGalil.com diese und eine weitere Nachricht zu Sinti und Roma hat.
21.06.2026 23:00 Uhr
Vorurteile sind manchmal wahr.
21.06.2026 23:05 Uhr
"Ich finde es auf jeden Fall sehr gut, dass die jüdische Seite haGalil.com diese und eine weitere Nachricht zu Sinti und Roma hat."

Dieter Graumann hat das einst so schön gesagt, dass Sinti und Roma und Jüdinnen und Juden auf Grund ihrer Geschichte in Europa Geschwister sind. Die Vernichtung durch die Nazis traf beide.
21.06.2026 23:52 Uhr
Oha oha! Wenn es "Anti-Ziganismus" gibt, dann gibt es wohl doch eine gewisse Gruppe, die mit dem "Z-Wort" - wenn es nach dem wirren Willen der Wokeria geht - nicht mehr beim Namen genannt werden darf?

Und zur Umfrage: was soll man da tun? Auf quasi allen Ebenen mehren sich "Anti-Vorfälle" gegen alle möglichen Gruppen ... gibt es da bessere oder weniger bessere Opfer?
22.06.2026 08:27 Uhr
Ja, da kann man meine Meinung löschen - aus willkürlicher Selbstherrlichkeit -, dennoch bleibe ich bei der Bekräftigung der oftmals selbstgesetzten Ursache für das, was Bolschewisten, Antideutsche und Geisteskranke dann als Antiziganismus verunglimpfen.
22.06.2026 13:52 Uhr
Na ist doch klar, es müssen mehr öffentliche Gelder bereit gestellt werden, damit neue Meldestellen die Fälle " (non)verbaler Stereotypisierung und Herab-
würdigungen ( 2/3 der erfassten Vorgänge) auflisten können, die dann natürlich immer mehr werden und Bedarf für neue Stellen schaffen.


Hier mal einige der üblen Fälle aus dem Bericht:

"Mehrere Mitglieder einer Roma-Familie sind zu Besuch in einer Klinik, um eine Mutter und deren neugeborenes Kind zu besuchen. Sie
kaufen sich im Kiosk des Klinikums Pizza
und verzehren diese im Foyer. Dies ist mit dem Betreiber des Kiosks abgesprochen.
Dann erscheint eine Oberärztin und fordert die Gruppe laut auf, die Klinik zu verlassen."

oder

"Eine Sinti-Familie reserviert telefonisch einen
Aufenthalt für fünf Personen auf einem Cam-
pingplatz. Die betroffene Familie reist mit drei Wohnmobilen auf dem Campingplatz an. Die
Betreiberin des Platzes ist beim Eintreffen der Familie mit dem Aufenthalt einverstanden. Nachdem die Familie ausgeladen und aufgebaut hat, wird ihnen vom Platzwart mitgeteilt, dass sie hier nicht bleiben dürfen. "


"Ein alter Mann beschimpft Personen
mit der antiziganistischen Fremdbe-
zeichnung, weil sie Müll auf die Straße
werfen. Ein Passant stellt sich dem
Mann als Rom vor, woraufhin der
Mann reagiert: „OK, du bist ein guter
Roma, aber die anderen da sind
Z*******.“"


und hier ganz schlimm:

"Der Oberbürgermeister einer westdeutschen Großstadt sagt nach einer Razzia in einem Wohnhaus: „Es ist an der Zeit, uns auch kriminelle familiäre Strukturen aus Südosteuropa anzuschauen. Auch hier gibt es eine Form der Clankriminalität, auf die der Staat reagieren muss. Sozialbetrug mit Kinder- und Bürgergeld und Kauf von Schrottimmobilien wird
gewerbsmäßig organisiert. Bei den Familien aus Südosteuropa stehen wir, anders als bei den libanesischen Familien, erst am Anfang."
22.06.2026 19:27 Uhr
Die Zahl anti-alemannischer Vorfälle zeigt, daß genau hier etwas getan werden muß.

Es besteht ein erhebliches Rechtsgefälle von einheimischer alemannischer Unsicherheit, gegenüber von ziganistischten, islamischen Vorfällen. Die Statistiken sprechen für sich.
22.06.2026 19:34 Uhr
Zitat:
Was sollte getan werden im Angesicht steigender Zahlen von antiziganistischen Vorfällen?


Nix. Alles gut.

Wald - Schall - Echo.
22.06.2026 21:49 Uhr
Wie zu erwarten war, hat sich in diesem Faden ein großer Teil der rechten Seite des Hauses versammelt und das Problem heruntergespielt und selbst Antiziganismus an den Tag gelegt.
22.06.2026 22:24 Uhr
Zitat:
Wie zu erwarten war, hat sich in diesem Faden ein großer Teil der rechten Seite des Hauses versammelt und das Problem heruntergespielt und selbst Antiziganismus an den Tag gelegt


Ich behaupte mal, dass du den Bericht überhaupt nicht gelesen hast, sondern dich von der Schlagzeile leiten ließest.

Denn genau darum geht es, ein Problem zu konstruieren, um damit dann um öffentliche Mittel zu werben, dieses Geschäftsmodell ist nicht neu.

Bei dem überwiegenden Teil der Fälle handelt es sich um gefühlte Diskriminierungen, ohne Kontext oder nähere Verifizierungen. Selbst wenn man die Aufzählung als belastbar annimmt, ist die Teil selbst so gering, dass es keinen akuten Handlungsbedarf gibt.


Aber sei es drum, was erscheint dir denn angemessen? Weitere Meldestellen, Personal, Zähllisten, Aufpasser, Meinungswarte die streng die Öffentlichkeit nach möglichen Verfehlungen scannen?
23.06.2026 17:19 Uhr
Es gibt selbstverständlich akuten Handlungsbedarf.

Es muss mehr öffentliche Aufklärung von der Kita an geben, die das Leben aber auch Leiden von Sinti und Roma in den Mittelpunkt stellt. Es müssen mehr Orte des Gedenkens geschaffen werden und antiziganistische Klischees und Stereotype gehören aufgeklärt.
23.06.2026 20:31 Uhr
Zitat:
Es gibt selbstverständlich akuten Handlungsbedarf.


Woraus leitest du diesen akuten Handlungsbedarf ab und warum willst du bereits Kleinkinder politisch auf Linie bringen?

24.06.2026 11:35 Uhr
Zitat:
Es gibt selbstverständlich akuten Handlungsbedarf.


Ja gibt es und diese Diskussion zeigt mal wieder exemplarisch was schief läuft in diesem Land.
Der Bericht ist selbst methodisch fragwürdig und listet kontextlos vermeintliche Fälle auf, darunter einige Vorgänge die man besonders hervorhebt, wie diese Meldung:

"Eine Selbstorganisation unterstützt eine Roma-Familie in einem Diskriminierungsfall, der für mediale Aufmerksamkeit sorgte.
Daher erhält die Selbstorganisation mehrere Drohungen und Beleidigungen. Eine Person spricht auf den Anrufbeantworter. Der Mann behauptet, dass die Roma-Familie im Unrecht sei, die Gesetze des deutschen Staates nicht akzeptieren wolle und sich aus dem Land „verpissen“ solle. Sie sollten dorthin gehen,„wo sie herkommen“, und seien in Deutschland „nicht willkommen“."



Dann schauen wir uns doch den angeführten Fall mal etwas genauer an und recherchieren welche Familie da unterstützt worden ist:

"Kölner Verein „Rom e.V.“ setzt sich für Mord-Verdächtigen ein

Eine entscheidende Rolle dabei spielen die Ausländerämter in Köln und Münster, der nordrhein-westfälische Härtefallausschuss für abgelehnte Asylbewerber sowie der Kölner Verein „Rom e.V.“, der vor etwa zehn Jahren eine Ausnahmegenehmigung für die Familie beantragte, die Deutschland hätte verlassen müssen.
Dabei wurde Nikola K. unter anderem als unbescholtener Bürger dargestellt. Der Mann habe keine Straftaten begangen, behauptete ein „Rom“-Mitarbeitender beim damaligen Härtefall-Antrag.Der Verein setzt sich für Roma-Familien ein"
https://www.focus.de/panorama/welt/folter-mord-krimineller-verdaechtiger-jahrelang-geduldet_6096de95-4b72-49cc-b6f3-75c37fa4d198.html




Laut dem Diskriminierungsmonitoring ist liegt also das Problem nicht etwa bei dem straffälligen Verhalten der eigenen Zielgruppe, sondern ausschließlich bei Personen die sich über diese Handlungsweisen empören.

Hier mal zum Grund der Beschwerden:

"Eine tiefgreifende Integration der Familie „in die hiesigen Verhältnisse ist nicht erkennbar“, heißt es in der damaligen Stellungnahme. „Die Kinder besuchen zwar die Schule, haben aber extrem hohe Fehlzeiten, auch unentschuldigte Fehlzeiten. Der Lebensunterhalt wird seit Einreise durch den Bezug öffentlicher Leistungen sichergestellt..... Während der Aufenthalt der Familie bis heute immer wieder verlängert wurde, wuchs die Liste der im Bundeszentralregister verzeichneten Straftaten des mittlerweile auch nach Köln gezogenen Nikola K. zwischen 2015 und 2023 auf 15 Einträge. Meist geht es um Diebstahl, Fahren ohne Führerschein, Körperverletzung und Sachbeschädigung.“

Tja und da der Mann weiterhin in Deutschland geduldet worden ist, kommt jetzt noch eine Anklage wegen Folter und Mord hinzu.



Ja es gibt akuten Handlungsbedarf, aber sicherlich nicht bei Förderung fragwürdiger Berichte und weiteren Meldestellen.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 24.06.2026 15:05 Uhr. Frühere Versionen ansehen
25.06.2026 00:03 Uhr
"ab und warum willst du bereits Kleinkinder politisch auf Linie bringen?"

Ich will kindergerecht auch kleine Kinder darin stärken, in einer vielfältigen Gesellschaft, zu der auch Sinti und Roma gehören, aufzuwachsen und gegen Stereotype und Diskriminierungen gewappnet zu sein.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 25.06.2026 00:06 Uhr. Frühere Versionen ansehen
25.06.2026 00:05 Uhr
Auf die die unseriöse Copy and paste - Lawine des SBF_ habe ich keine Lust. Möge er mit sich selbst diskutieren. ;-)
25.06.2026 09:59 Uhr
Zitat:

Ich will kindergerecht auch kleine Kinder darin stärken, in einer vielfältigen Gesellschaft, zu der auch Sinti und Roma gehören, aufzuwachsen und gegen Stereotype und Diskriminierungen gewappnet zu sein.


Ich würde mal behaupten, dass du recht wenig Expertise hast, was frühkindliche Erziehung betrifft.
Dass Kleinkinder erstmal die Module Sinti/Roma , Muslime, Juden, LGBTQIA+ inkl. der möglichen 99 Geschlechter abarbeiten, um so gute Mitglieder einer neuen "progessiven" Gesellschaft zu werden ist ausschließlich im Bereich der Ideologie einzuorden und kaum als funktionierendes Konzept praktikabel.


25.06.2026 10:01 Uhr
Zitat:
Auf die die unseriöse Copy and paste - Lawine des SBF_ habe ich keine Lust. Möge er mit sich selbst diskutieren. ;-)


Unseriös ist es, auf Grundlage von Schlagzeilen gesellschaftliche Analysen erarbeiten zu wollen und sich der inhaltlichen Debatte zu verweigern.

Am Ende ist es eine politische Entscheidung.

25.06.2026 15:18 Uhr
Zitat:
Zitat:

Ich will kindergerecht auch kleine Kinder darin stärken, in einer vielfältigen Gesellschaft, zu der auch Sinti und Roma gehören, aufzuwachsen und gegen Stereotype und Diskriminierungen gewappnet zu sein.


Ich würde mal behaupten, dass du recht wenig Expertise hast, was frühkindliche Erziehung betrifft.
Dass Kleinkinder erstmal die Module Sinti/Roma , Muslime, Juden, LGBTQIA+ inkl. der möglichen 99 Geschlechter abarbeiten, um so gute Mitglieder einer neuen "progessiven" Gesellschaft zu werden ist ausschließlich im Bereich der Ideologie einzuorden und kaum als funktionierendes Konzept praktikabel.




Alters- und Kindgerecht kann mensch da schon was machen: spielerisch, phantasievoll, kreativ. Und natürlich für Fünfjährige anders als für Zweijährige.
25.06.2026 16:37 Uhr
Zitat:
Dass Kleinkinder erstmal die Module Sinti/Roma , Muslime, Juden, LGBTQIA+ inkl. der möglichen 99 Geschlechter abarbeiten, um so gute Mitglieder einer neuen "progessiven"

Zitat:
Alters- und Kindgerecht kann mensch da schon was machen: spielerisch, phantasievoll, kreativ. Und natürlich für Fünfjährige anders als für Zweijährige.


Kinder kennen und sehen die Unterschiede zwischen Sinti, Schwarz, Weiß, Mann, Frau, Weiss Roma, Moslem, Christ, Jude überhaupt nicht.
Diese Unterschiede werden erst durch eine diskrimierende Gesellschaft, namentlich "Eltern" und Erzieher an die Kinder heran- und hineingetragen.
Eine die Kinder aufklärende Pädagogik lebt vor und zeigt somit auf, daß eben alle verschiedenen Spielarten gut miteinander harmonieren.
Das heisst aber auch, daß Eltern in die Pflicht genommen werden und jeder Art diskriminierender Erziehung durch die Erzieher und Produzente der Kinder verhement entgegen getreten wird.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 25.06.2026 19:57 Uhr. Frühere Versionen ansehen
1 - 20 / 23 Meinungen+20Ende