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Fragenübersicht Bereitschaft zur Organspende sinkt massiv - Was sagst Du dazu?
Anfang-205 - 24 / 24 Meinungen
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01.11.2012 13:07 Uhr
Das war zu erwarten - wer möchte seine Leber schon gerne als Gegenstand dubioser Absprachen sehen?!
01.11.2012 13:29 Uhr
Wenn es möglich ist, daß bestimmte Personen auf Listen nach oben verschoben werde und andere daran verdienen, erscheint es auch möglich, daß möglicherweise noch rettbare Personen ein wenig schneller als unrettbar klassifiziert werden, um so zu Organspendern zu werden. Wer möchte das schon...
01.11.2012 13:37 Uhr
Zitat:
Ich lasse meinen 10 Jahre alten Organspendeausweis auf seine Aktuallität überprüfen...


01.11.2012 13:38 Uhr
Meine Bereitschaft ist auch gesunken, schon vor den Skandalen. Und ich bin immer noch im Zweifel, was das richtige ist. Aber noch habe ich den Ausweis.
01.11.2012 13:39 Uhr
Zitat:
Ich lasse meinen 10 Jahre alten Organspendeausweis auf seine Aktuallität überprüfen


Hä? Funktioniert dein Satzbaustein-Bot gerade nicht so richtig?
01.11.2012 13:40 Uhr
Zitat:
wer möchte seine Leber schon gerne als Gegenstand dubioser Absprachen sehen?!


Als ob deine Leber noch irgendwer haben wollte
01.11.2012 14:26 Uhr
Zitat:
Ich lasse meinen 10 Jahre alten Organspendeausweis auf seine Aktuallität überprüfen...
Du läßt überprüfen? Von wem denn?
Da musst Du doch nur selbst schauen, ob Deine Adresse und die sonstigen von Dir dort gemachten Angaben noch zutreffend sind.

Zur Frage:
Mich überrascht das nicht, da die Bereitschaft zur Organspende in diesem Lande noch nie sonderlich hoch war - und durch die Organspende-Skandale in Regensburg, Göttingen und München sicherlich nochmal deutlich gelitten hat.
Neue Organspenderegeln des Bundestages und angekündigte Verschäfungen der Kontrollen hin oder her..
01.11.2012 14:32 Uhr
Es haben eben in der Vergangenheit zu viele Leute am Organhandel verdient.

Und davon ist kein Cent bei den Familien angekommen...
01.11.2012 14:38 Uhr
Zitat:
Und davon ist kein Cent bei den Familien angekommen...
Bei den Familien der Organ"spender"?
Doch, sicherlich auch, wenn wohl auch nur wenig - aber deshalb sollte Organhandel trotzdem verboten bleiben.
01.11.2012 14:38 Uhr
Das sehe ich nicht so. Es gibt eine Bereitschaft zur Spende, aber keine Bereitschaft zur Bürokratie.
Ein einfaches und klares System könnte Abhilfe schaffen, z.B. Eintragung im Führerschein oder der Gesundheitskarte.
01.11.2012 14:49 Uhr
Zitat:
Das sehe ich nicht so. Es gibt eine Bereitschaft zur Spende, aber keine Bereitschaft zur Bürokratie.
Ein einfaches und klares System könnte Abhilfe schaffen, z.B. Eintragung im Führerschein oder der Gesundheitskarte.
Na, also sonderlich bürokratisch finde ich das einmalige Ausfüllen der entsprechenden Formulare, die man bei Ärzten, Apotheken oder auch übers Internet erhält, jetzt nicht besonders, Bimbiss.
Aber wurde nicht aus das jetzt neu geregelt, indem die Bevölkerung das einmal pro Jahr gefragt werden soll?
01.11.2012 14:56 Uhr
Ich gebe nicht gern etwas kostenlos her, das ich realistischerweise nur gegen Geld bekommen würde.
01.11.2012 15:00 Uhr
Dubiose Mauscheleien und Geldflüsse haben auch meine Spende-Bereitschaft sinken lassen.
01.11.2012 15:35 Uhr
Mensch,
gut, dann sage ich nicht bürokratisch, sondern Einsatz fordernd. Man muss den leuten die Bereitschaft zur Organspende aufdrängen, sonst passiert nichts.
01.11.2012 15:42 Uhr
Zitat:
Man muss den leuten die Bereitschaft zur Organspende aufdrängen, sonst passiert nichts.


Und hier bei Dol bist du für die unfreiwillige Accountspende? Wie willst du denn Spendebereitschaft aufdrängen? Das interessiert mich wirklich, was sich da für Vorstellungen im Detail hinter verbergen.
01.11.2012 16:21 Uhr
Die Organspenden sind schon vor dem Skandal zurückgegangen, deswegen ja auch die Befragung über die Krankenkassen. Die Diskussion vor Göttingen bezog sich vor allem auf den Zeitpunkt der Organentnahme.
01.11.2012 16:36 Uhr
minimalist,
wie schon geschrieben: bei der Ausstellung von Führerscheinen und Gesundheitskarten erfolgt eine autoamtische Abfrage und dann bei Zustimmung eine sofortige Eintragung. Eine Abfrage könnte auch erfolgen bei Ummeldungen oder bei Schulanmeldungen.
01.11.2012 18:23 Uhr
Bimbis, du hast von »aufdrängen« gesprochen. Nicht davon, was ohnehin geplant ist. Ich bin etwas enttäuscht von deiner Antwort.
01.11.2012 18:37 Uhr
Zitat:
Bimbis, du hast von »aufdrängen« gesprochen. Nicht davon, was ohnehin geplant ist. Ich bin etwas enttäuscht von deiner Antwort.
Ich sehe da schon noch mal einen Unterschied zwischen dem, was Bimbiss da schreibt, und dem, wie es jetzt geplant ist:
Beim einen gibt es eine einmalig feststehende und dann eher zufällige entsprechende Frage an die Bevölkerung, geplant ist jetzt jedoch eine regelmäßige Abfrage.
01.11.2012 23:01 Uhr
Zitat:
Entscheidungslösung zur Organspende in Kraft getreten

In Deutschland ist heute die sogenannte Entscheidungslösung zur Organspende in Kraft getreten. Innerhalb der kommenden zwölf Monate müssen die Krankenkassen ihren Mitgliedern ab einem Alter von 16 Jahren Informationsmaterial zuschicken und nach der Bereitschaft für die Organspende fragen. Einen Zwang, sich zu entscheiden, gibt es für die Versicherten nicht. Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind drei Viertel der Deutschen zu einer Organ- und Gewebeentnahme nach ihrem Tod bereit. Nur ein Viertel besitzt aber einen entsprechenden Spenderausweis. [..]
Quelle: http://www.dradio.de/nachrichten/201211012300/6

Erstaunliche Zahlen angesichts der Meldung, die zu dieser Umfrage führte.
  GRUENE   IDL   SII, KSP   FPi
  CKP, KDP   UNION   NIP   PsA
  LPP   Volk, Sonstige
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