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Fragenübersicht Ist das Schicksal der Christ-Erlöser-Kathedrale ein Fingerzeig des Proletariats, wie man mit den Kultstätten der christlichen Damönenbeschwörung umzugehen hat?
1 - 6 / 6 Meinungen
14.03.2023 10:26 Uhr
Hier kommt jetzt wohl wirklich jeder Scheißdreck durch die Rezi.
14.03.2023 10:27 Uhr
Auch in Fragen der Religion erwies sich der Verräter Stalin als Widersacher Lenins und der Ideale der Oktoberrevolution. Lenin wollte alles vermeiden, um die religiösen Menschen zu verprellen. Er wollte selbst die Geistlichkeit für die Revolution gewinnen, indem er ihnen ein faires Angebot machte: Trennung von Kirche und Staat. Keine Einmischung des Staates in kirchliche Belange, keine Einmischung der Kirche in staatliche Belange.

Zitat:
denn die widerwärtige Bürokratenwirtschaft des absolutistischen Polizei- und Leibeigenschaftsstaates hat selbst innerhalb der Geistlichkeit Unzufriedenheit, Gärung und Empörung hervorgerufen. So geduckt und unwissend die russische rechtgläubige Geistlichkeit auch war, sogar sie wurde jetzt von dem Getöse geweckt, mit dem die alte, mittelalterliche Ordnung in Russland eingestürzt ist. Sogar sie schließt sich der Forderung nach Freiheit an, protestiert gegen die Bürokratenwirtschaft und Beamtenwillkür, gegen die polizeilichen Spitzeldienste, zu denen die „Diener Gottes“ genötigt werden. Wir Sozialisten müssen diese Bewegung unterstützen, indem wir die Forderungen der ehrlichen und aufrichtigen Geistlichen bis zu Ende führen, diese Leute, wenn sie von Freiheit sprechen, beim Wort nehmen, von ihnen fordern, dass sie jedes Band zwischen Religion und Polizei entschlossen zerreißen. Entweder ihr seid aufrichtig – dann müsst ihr für die völlige Trennung der Kirche vom Staat und der Schule von der Kirche, für die uneingeschränkte und vorbehaltlose Erklärung der Religion zur Privatsache sein. Oder ihr akzeptiert diese konsequenten Forderungen nach Freiheit nicht – dann seid ihr also immer noch in den Überlieferungen der Inquisition befangen, dann klebt ihr also immer noch an den Staatspöstchen und Staatspfründen, dann glaubt ihr also nicht an die geistige Kraft eurer Waffe und lasst euch nach wie vor von der Staatsmacht bestechen


https://www.marxists.org/deutsch/archiv/lenin/1905/12/religion.html

Stalin hingegen wollte gar keine Kirche. Und ganz besonders keine vom Staat unabhängige. Der Abriss der Kirche und die Vergeudung der Mittel in den nie über die Fundamente hinausgekommenen "Palast der Sowjets", der an dieser Stelle gebaut werden sollte, war nichts als sinnlose Zerstörungswut.
14.03.2023 10:28 Uhr
Zitat:
Hier kommt jetzt wohl wirklich jeder Scheißdreck durch die Rezi.


Auf jeden Scheißdreck kann man aber ernsthaft antworten, wenn man möchte. Na gut, auf fast jeden.
14.03.2023 12:15 Uhr
Auch der liebenswürdige Genosse Stalin kann nun auf seiner Wolke sitzen (bzw. in seinem Höllenkessel) und dabei zuschauen, wie sein Volk wieder massenhaft von seinem Recht auf freie Religionsausübung Gebrauch macht.
14.03.2023 19:07 Uhr
Das Ding ist vor allem wiederaufgebaut und Ort des Punkgebets von Pussy Riot:

https://www.youtube.com/watch?v=1s-ZN2yZzWw

Das und der Eurovisionstitel von Vera Seduchka

https://www.youtube.com/watch?v=hfjHJneVonE

haben aber als Nebenwirkung bei Rasputin II, Putler aller Reußen, die Sicherungen rausfliegen lassen.

Das Resultat sieht man täglich.

14.03.2023 19:10 Uhr
"und die Vergeudung der Mittel in den nie über die Fundamente hinausgekommenen "Palast der Sowjets""

Aber das daraus entstandene Schwimmbad war super...
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