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Fragenübersicht Wird Corona die Welt in die schwerste kapitalistische Krise seit dem Börsenkrach 1929 stürzen?
1 - 4 / 4 Meinungen
26.03.2020 12:59 Uhr
Ich tippe mal darauf die Frage war zu komplex?
26.03.2020 13:02 Uhr
Das weiß doch kein Mensch zur Zeit, wie weit die Wirtschaft abstürzen wird.

2,5 Prozent sind aktuell mal anscheinend einkalkuliert. 5 Prozent wurden auch schon genannt mit einer Option nach oben.

Die Krise von 1929 wurde damals auch noch verstärkt durch Abschottungen und nationale Suppenkücherein.

Das wurde auch 2008 nicht wiederholt. Daher wird man wohl gewisse Lehren von damals gezogen haben.
27.03.2020 00:52 Uhr
Politiker und Institutionen welche die Wirtschaftslage einschätzen, prophezeien das so.

Aber ob's so kommt... einerseits haben wir tatsächlich einen Stopp großer Teile der Volkswirtschaft über Wochen, wahrscheinlich sogar Monate - das kann einen Einbruch des BIP geben um 25% oder mehr. Aber an sich hat das keine Grundlage in den Fundamentaldaten, es ist ein erzwungener Stopp, um die Pandemie aufzuhalten.

Wenn alles gut geht (also wirklich alles), arbeiten alle hinterher wie gewohnt, und 2021 haben wir wieder ein BIP über dem Niveau von 2019. Hängt aber davon ab, wie lange der Stopp dauert, je länger, umso mehr Firmen werden tatsächlich zumachen, und dann geht auch die Wirtschaftsleistung runter.

Dennoch, der statistische Rückgang für 2020 wird einmalig sein, im nächsten Jahr wird er größtenteils wieder aufgeholt.
12.04.2020 00:08 Uhr
Zitat:
Das weiß doch kein Mensch zur Zeit, wie weit die Wirtschaft abstürzen wird.

2,5 Prozent sind aktuell mal anscheinend einkalkuliert. 5 Prozent wurden auch schon genannt mit einer Option nach oben.

Die Krise von 1929 wurde damals auch noch verstärkt durch Abschottungen und nationale Suppenkücherein.

Das wurde auch 2008 nicht wiederholt. Daher wird man wohl gewisse Lehren von damals gezogen haben.


Die Krise von 2008 wurde, abgesehen davon, daß die Ursachen andere waren, nie gelöst. Vielmehr versuchte man, die Folgen von zuviel zu billigem Geld mit noch mehr noch billigerem Geld zu bekämpfen. Der Versuch ging schief. Die damals schon maladen Länder wurden lediglich darin bestärkt, einfach weitermachen zu können, weil spätestens die EZB sie "retten" würde.

Heute stehen sie am gleichen Punkt, wie 2008. Die nunmehr von den Finanzminstern der Euro-Zone beschlossenen Maßnahmen sehen faktisch genauso aus, wie die von 2008. Da die Pleitestaaten der Euro-Zone genausowenig vorbereitet sind wie 2008, kommt eben nun, sozusagen als letzte Möglichkeit, die Vergemeinschaftung von Schulden und die unbegrenzte Staatsfinanzierung durch die EZB dazu.

Man hat gar nichts gelernt, sondern macht mit alten Instrumenten weiter, die die Krise nur vertiefen.

Echte Strukturreformen werden weiter vertagt. Es würde mich nicht wundern, wenn die nunmehr aufgerufenen Mittel in Höhe von insgesamt 1 Billion Euro dort landeten, wo die Mittel von EFSF, ESM und EZB während der letzten 12 Jahre auch landeten. In teuren Sozialprogrammen, Steuerverschwendung, teuren Prestige-Vorhaben und bei der Mafia.


Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 12.04.2020 01:09 Uhr. Frühere Versionen ansehen
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