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Fragenübersicht Die Teuerungsrate/Inflation ist deutlich gesunken - sind wir schon über den Berg?
1 - 10 / 10 Meinungen
30.03.2023 16:45 Uhr
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Zunächst werden aber Hersteller und Handel erstmal noch ein Weilchen Mitnahmeeffekte umsetzen.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 30.03.2023 16:45 Uhr. Frühere Versionen ansehen
30.03.2023 16:53 Uhr
Volkswirte sehen genau das, was Wilhel Loewe anspricht: Die Mitnahmeeffekte. Übrigens im größeren Sinn auch wieder ein Phänomen, das dazu beiträgt die Schere zwischen Kapital und abhängig Beschäftigten im Bereich der Vermögenswerte noch weiter auseinanderklaffen zu lassen. Die Gier der Unternehmer und Anteilseigner ist unstillbar.
30.03.2023 19:04 Uhr
Es keimt Hoffnung auf. Aber es muss einiges passieren. Alte Lieferketten insbesondere nach China müssen wiederaufgenommen und neue im Energiebereich weiter erschlossen werden. Mit dieser Inflation haben sich einige unredlich die Taschen gefüllt. Weil im Markt nicht genug Konkurrenz war. Erst wenn die Märkte wieder richtig offen sind, kann sich die segensreiche Wirkung der Konkurrenz wieder voll entfalten. Hoffentlich auch auf dem Lebensmittelsektor. Denn da geht es ums Elementarste.

Die Zinsen können von mir aus aber gerne hoch steigen/bleiben, bis die 2% erreicht sind. Diese Inflation hat sich seit Beginn der Eurokrise und dem Nullzins angekündigt. Da sind viele Fehlanreize (zu überzogener Schuldenaufnahme) gesetzt worden. Bei den privaten Konsumenten, Unternehmen und dem Staat.
30.03.2023 19:07 Uhr
Die Energiepreise sind stark gesunken, Kraftstoffe sogar unter das Niveau unmittelbar vor dem russischen Angriff auf die Ukraine.

Das heißt aber auch, dass Preise für anderes massiv angehoben wurden, u.a. für Lebensmittel und gerade in diesem Bereich ist es höchst problematisch.

Man kann aber wohl annehmen, dass weiterhin über eine Übergewinnsteuer wohl nur fabuliert wird, man aber nach den Energiekonzernen auch Waffenhersteller und Einzelhandel bei ihrer Mitnahmementalität unbehelligt lässt.
30.03.2023 19:07 Uhr
Zitat:
Volkswirte sehen genau das, was Wilhel Loewe anspricht: Die Mitnahmeeffekte. Übrigens im größeren Sinn auch wieder ein Phänomen, das dazu beiträgt die Schere zwischen Kapital und abhängig Beschäftigten im Bereich der Vermögenswerte noch weiter auseinanderklaffen zu lassen. Die Gier der Unternehmer und Anteilseigner ist unstillbar.


Das ist ein Effekt, der charakteristisch für Inflation ist. Abhängig Beschäftigte müssen auf die Tariferhöhung warten, die dann aber meistens zu spät und zu niedrig ausfällt, während Unternehmer in manchen Sektoren die Kostensteigerung 1:1 von der ersten Minute an an den Kunden weitergeben können. Und manchen sogar noch einen drauflegen, nach dem Motto, bei uns sind zwar nicht die Kosten gestiegen, aber da jeder die Preise erhöht, kommen wir damit durch. Dagegen hilft nur Konkurrenz.
30.03.2023 21:07 Uhr
Wenn die Teuerungsrate sinkt, bedeutet das, dass die Preise auf bereits hohem Niveau noch weiter steigen. Was soll da überm Berg sein?
31.03.2023 17:35 Uhr
Zitat:
Die Energiepreise sind stark gesunken, Kraftstoffe sogar unter das Niveau unmittelbar vor dem russischen Angriff auf die Ukraine.

Das heißt aber auch, dass Preise für anderes massiv angehoben wurden, u.a. für Lebensmittel und gerade in diesem Bereich ist es höchst problematisch.

Man kann aber wohl annehmen, dass weiterhin über eine Übergewinnsteuer wohl nur fabuliert wird, man aber nach den Energiekonzernen auch Waffenhersteller und Einzelhandel bei ihrer Mitnahmementalität unbehelligt lässt.


Wer hat denn dafür gesorgt, dass Energiekonzerne und Waffenhersteller sich dumm und dämlich verdienen?
Außerdem muss doch erstmal definiert werden, was eine „Übergewinnsteuer“ überhaupt sein soll.
31.03.2023 17:41 Uhr
Zitat:
Es keimt Hoffnung auf. Aber es muss einiges passieren. Alte Lieferketten insbesondere nach China müssen wiederaufgenommen und neue im Energiebereich weiter erschlossen werden. Mit dieser Inflation haben sich einige unredlich die Taschen gefüllt. Weil im Markt nicht genug Konkurrenz war. Erst wenn die Märkte wieder richtig offen sind, kann sich die segensreiche Wirkung der Konkurrenz wieder voll entfalten. Hoffentlich auch auf dem Lebensmittelsektor. Denn da geht es ums Elementarste.

Die Zinsen können von mir aus aber gerne hoch steigen/bleiben, bis die 2% erreicht sind. Diese Inflation hat sich seit Beginn der Eurokrise und dem Nullzins angekündigt. Da sind viele Fehlanreize (zu überzogener Schuldenaufnahme) gesetzt worden. Bei den privaten Konsumenten, Unternehmen und dem Staat.


Oh ha. Mit der Forderung der Wiederaufnahme der Lieferketten mit China machst du dir aber in der „regelbasierten Westlichen Wertegemeinschaft“ aber keine Freunde.
Die sind doch gerade dabei den nächsten Handelskrieg einzuleiten.
31.03.2023 20:53 Uhr
Zitat:
Es keimt Hoffnung auf. Aber es muss einiges passieren. Alte Lieferketten insbesondere nach China müssen wiederaufgenommen und neue im Energiebereich weiter erschlossen werden. Mit dieser Inflation haben sich einige unredlich die Taschen gefüllt. Weil im Markt nicht genug Konkurrenz war. Erst wenn die Märkte wieder richtig offen sind, kann sich die segensreiche Wirkung der Konkurrenz wieder voll entfalten. Hoffentlich auch auf dem Lebensmittelsektor. Denn da geht es ums Elementarste.

Die Zinsen können von mir aus aber gerne hoch steigen/bleiben, bis die 2% erreicht sind. Diese Inflation hat sich seit Beginn der Eurokrise und dem Nullzins angekündigt. Da sind viele Fehlanreize (zu überzogener Schuldenaufnahme) gesetzt worden. Bei den privaten Konsumenten, Unternehmen und dem Staat.


Weitere Zinserhöhungen würde die notwendigen Investitionen komplett abwürgen.
01.04.2023 08:18 Uhr
Die jetzigen Preissteigerungen haben mit der Geldpolitik der Vergangenheit recht wenig zu tun.

Hohe Preise spiegeln in erster Linie immer eine Verknappung von Waren wider.

Gutes Beispiel was das Gas. Das knappe Angebot stieß auf eine gleichgebliebene Nachfrage.
Resultat hohe Preise. Wir erleben jetzt, dass die Gaspreise wieder gesunken sind, was aber nicht mit der Zinserhöhung der EZB zusammenhängt, sondern, dass genug Gas auf weniger Nachfrage trifft.
Neoliberale singen immer das Lied von „heilenden Wirkung der Märkte“.

man hat die Energieversorgung den Märkten, sprich der Spekulation ausgesetzt, da liegt das Problem.

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