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Fragenübersicht Erbitte Nachhilfe in politischer Geographie: "Mit unserer Offensive für Demokratie gegen Rechts setzen wir alles daran, die durch Rechtsextreme bedrohten Orte und Regionen für unsere Demokratie zu schützen." Wo bitte ist das?
1 - 20 / 27 Meinungen+20Ende
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28.05.2013 06:03 Uhr
Das ist überall da, wo das Faschopack versucht Fuß zu fassen.
28.05.2013 07:04 Uhr
Zitat:
Das ist überall da, wo das Faschopack versucht Fuß zu fassen.


Eine meisterhafte Worthülse.
28.05.2013 07:10 Uhr
sieht dich dochmal Ecke Sächsische Schweiz um...
28.05.2013 07:16 Uhr
Zitat:
Eine meisterhafte Worthülse.


Zur Worthülse wäre jeder Versuch verurteilt, dir in Geografie Nachhilfe zu geben.
28.05.2013 07:22 Uhr
Es gibt, glaube ich, kein Phänomen das so überbewertet wird, wie der Rechtsextremismus, man eigentlich nur müde lächeln, wenn man sich die millionenschweren Programme und die Bemühungen der selbsternannten Tugendwächter so anschaut.


Aber Don Quichotte hielt sich auch für einen tapferen Kämpfer, in diesem Sinne gönne ich den Grünen ihren Trugschluß was Wichtiges zu tun.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 28.05.2013 09:26 Uhr. Frühere Versionen ansehen
28.05.2013 07:33 Uhr
"Es gibt, glaube ich, kein Phänomen das so überbewertet wird, wie der Rechtsextremismus, man eigentlich nur müde lächeln, wenn man sich die millionenschweren Programme und die Bemühungen der selbsternannten Tugendwächter so anschaut."

ja genau und die Anschläge von Solingen von Möln..Hoyerswerder..hat es alles nicht gebeben oder wie?
geh dochmal zu Leuten die Angehörige wegen der Morde der NSU verloren haben.



28.05.2013 07:48 Uhr
Die einseitige Fokusierung auf "Rechtsextreme" ist eine fatale Betrachtung und gefährliche Demokratie-Umsetzung. Im Zweifel werden antidemokratische Methoden genutzt um Antidemokraten (von rechts) zu bekämpfen. Was die einen wehrhafte Demokratie bezeichnen ist für mich die Vorstufe zu einem autoritären System. Das es diverse Gefahren für das System der Berliner Republik gibt steht nicht zur Diskussion. Allerdings birgt die einseitige Fokusierung die Gefahr das andere Systemfeinde vernachlässigt ggf. vom System akzeptiert werden. Zudem darf man Qualität und Quantität nicht vergessen. Gegenwärtig sehe ich eine größere Gefahr bei den Grünen selbst. Nicht unbedingt für die Demokratie jedoch für die Freiheit innerhalb dieser. Denn im Gegensatz zu Nationalsozialisten, Faschisten und Co. haben sie eine Machtposition im System und eine unerträgliche Akzeptanz in der Gesellschaft. Das sie allerdings zivilisatorische Errungenschaften und Freiheit untergraben und in Frage stellen ist keine libertäre Einbildung sondern die nüchterne Realität. Das Diktat von Gutmenschen bleibt ein Diktat. Tyrannei der Moral und grünen Ideologie geht mit Unfreiheit und gesellschaftlicher Ächtung einher. Siehe Bundesumweltamt, siehe Fukushima, ...
28.05.2013 07:58 Uhr
@DerMauzer

Du bringst Ereignisse der Vergangenheit vor, die teilweise 20 Jahre her sind. Es erinnert mich an die "Verbrechen aus Hass"-Debatte in den USA. Als würde es ein Verbrechen aus Liebe geben. Hier von einem gesellschaftlichem Problem zu sprechen ist eine unnötige Übertreibung. Mehr noch: Es relativiert die wahren Gefahren und Taten solcher Menschen. Auch hier gilt das es sich um Einzelfälle handelt, auch wenn Gewalt in der Ideologie eine Rolle spielt. Aber das kann man auch bei der Antifa sehen. Es ist entlarvend wenn man einseitig Gewalt verurteilt/legitimiert.
28.05.2013 08:03 Uhr
@ mauzer


Zitat:
ja genau und die Anschläge von Solingen von Möln..Hoyerswerder..hat es alles nicht gebeben oder wie?
geh dochmal zu Leuten die Angehörige wegen der Morde der NSU verloren haben.



Habe ich behauptet das es keine Opfer gibt bzw. das die Täter nicht nach den geltenden gesetzlichen Regeln sanktioniert werden müssen ?

Betrachtet man die Anzahl der Delikte Rechtsextremer im kriminalistischen Kontext, ist diese Gruppe nur für einen marginalen Bruchteil der Straftaten verantwortlich und diesem Umstand sollte man auch bei der Verhältnismäßigkeit der angewandten Mittel Rechnung tragen.


Davon abgesehen sind die Anschläge in Mölln, Solingen, Rostock und auch die Taten der NSU schon Jahre her und aus ihnen resultiert mit Sicherheit kein aktuelles Erfordernis....daher kommt der ehrenhafte Kampf bestenfalls einige Jahre zu spät.

Es macht rational gesehen keinen Sinn, sich ausgerechnet jetzt auf den Kampf gegen den Rechtsextremismus zu fokussieren, wo dieser kaum noch existent ist.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 28.05.2013 10:37 Uhr. Frühere Versionen ansehen
28.05.2013 08:14 Uhr
Zitat:
Betrachtet man die Anzahl der Delikte Rechtsextremer im kriminalistischen Kontext, ist diese Gruppe nur für einen marginalen Bruchteil der Straftaten verantwortlich und diesem Umstand sollte man auch bei der Verhältnismäßigkeit der angewandten Mittel Rechnung tragen.


Diese Statistik darf man wohl ganz gewaltig anzweifeln, wenn man sich die unfassbare Inkompetenz von Polizei und Geheimdiensten betrachtet. Die haben einen autonomen Nazi vor sich und verorten ihn in der Hip Hopper Szene. Es ist davon auszugehen, dass diese Statistiken absolut nichtssagend sind.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 28.05.2013 19:53 Uhr. Frühere Versionen ansehen
28.05.2013 08:27 Uhr
@ harzhaxe


Zitat:
Es ist davon auszugehen, dass diese Statistiken absolut nichtssagend sind.



Da gibt es ja zum Glück einschlägige Lobbygruppen, die beispielsweise alle Mordfälle genauestens recherchieren und die Täter bzw. Taten beim kleinsten Verdacht in ein rechtsextremes Umfeld einordnen.

Geht man von dieser Aufstellung aus, erkennt man das selbst die etwa 180 zugeschriebenen Morde, an denen im gleichen Zeitraum verübten 20 000 Fällen mit anderen Konstellationen keinen nennenswerten Anteil haben. Schlüsselt man die Fallbetrachtung weiter auf und nimmt Körperverletzungen mit Todesfolge bzw. Totschlag hinzu ( was juristisch einem Großteil der 182 Nennungen der Fall sein dürfte ) relativiert sich die Zahl noch weiter.



Es gibt sicher regional betrachtet Schwierigkeiten mit Jugendlichen die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, eine Gefahr für die innere Sicherheit, oder ein besonders bekämpfenswertes Phänomen kann ich jedoch nicht erkennen.

28.05.2013 08:34 Uhr
@DerMauzer

Zitat:
sieht dich dochmal Ecke Sächsische Schweiz um...


Keine Ahnung, wo Du herkommst - ich für mich darf sagen, ich kenne die Sächsische Schweiz ziemlich gut. Da findest Du weit und breit so gut wie keinen Nazi (mehr). Hier wird immer wieder das Märchen von den SSS hochgekocht, was ein Phänomen in den 90er Jahren war.

Das ist das gleiche Märchen wie die "national befreiten Zonen". Sowas hat es nie gegeben, auch wenn es sicher Versuche am rechtsextremen Rand gab, solche Einflußbereiche zu etablieren. Wenn Du "befreite Zonen" in dem Sinn suchst, daß dort die Staatsmacht so gut wie nichts mehr zu melden hat, dann wirst Du eher in gewissen kulturbereicherten Stadtvierteln deutscher Großstädte fündig.

Insofern genau wie Kn.X und SBF_ zuvor sagten: die ständig gebetsmühlenhaft zitierten Beispiele stammen aus längst vergangenen Zeiten und sind keinesfalls repräsentativ für den Ist-Zustand.
28.05.2013 08:39 Uhr
@SBF
Ich erachte Deine Betrachtung als etwas unvollständig. Es ist nicht erst ein Verbrechen, wenn es dabei beabsichtigt oder unbeabsichtigt Tote gibt. Was ist mit (schweren) Körperverletzungen und Bedrohung?

Abgesehen davon will ich nicht behaupten, dass es in Deutschland flächendeckend ein Problem mit rechtsradikalen Jugendlichen gibt, aber ganz gewiss auch keinen Grund, die Existenz eines solchen Problems zu negieren oder übermäßig kleinzureden.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 28.05.2013 10:40 Uhr. Frühere Versionen ansehen
28.05.2013 08:40 Uhr
@Harzhexe

und nochmals volle Zustimmung zu den Ausführungen von SBF_ zu der Statistik zuvor!

Nimm Dir einfach mal den VS-Bericht mit seinen Zahlen zur extremistisch motivierten Gewalt und lege die Kriminalstatistik des BKA daneben. Ich zitiere immer gern das Beispiel "Körperverletzung": da stehen im Schnitt 600 bis 800 Fällen von Körperverletzung durch "rechts" etwa 500.000 (!) Fälle von "nicht-rechten" Taten gegenüber.

Es steht völlig außer Zweifel, daß diese "600 bis 800" Fälle genau 600 bis 800 zu viel sind, aber in Gesamtheit betrachtet gehen diese Zahlen letztlich im statistischen Rauschen unter.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 28.05.2013 10:42 Uhr. Frühere Versionen ansehen
28.05.2013 08:40 Uhr
Die Grünen brauchen eben neue Betätigungsfelder. Es war mal die Kernenergie. In Regierungsverantwortung haben sie dann Laufzeiten für AKWs verlängert. Es war auch mal die Friedensbewegung. In Regierungsverantwortung haben sie dann Soldaten in den Krieg geschickt.
Versteht doch auch mal die Probleme, mit denen die Grünen zu kämpfen haben. Die Ökos können nicht anders, also sollte man nicht so hart mit ihnen sein sondern ihr Treiben mit einem sanftmütigen Lächeln begleiten.
28.05.2013 08:43 Uhr
Zitat:
Die Grünen brauchen eben neue Betätigungsfelder. Es war mal die Kernenergie. In Regierungsverantwortung haben sie dann Laufzeiten für AKWs verlängert.


Tja. Und die Merkelunion schafft es, diese abzuschalten und ein ganzes Land ins Energiewendenchaos ohne Ziel und Konzept zu steuern. Respekt!
28.05.2013 12:30 Uhr
Und was ist mit den anderen Gruppen wie Linksextreme und so? Gibts da auch ne Offensive?
28.05.2013 13:57 Uhr
Gegen ein Phantom lässt es sich eben besonders leicht mutig kämpfen. Genausogut könnten die Volksverdummer den Kampf gegen Außerirdische zur Chefsache machen...
28.05.2013 15:11 Uhr
@ Kn.X

Das Diktat von Gutmenschen bleibt ein Diktat. Tyrannei der Moral und grünen Ideologie geht mit Unfreiheit und gesellschaftlicher Ächtung einher. Siehe Bundesumweltamt, siehe Fukushima, ...

Schlimm, diese Gutmenschen - haben sie doch in Fukushima Zehntausende aus ihrer Heimat vertrieben.

Ach nee, das war ja in Wirklichkeit die japanische Regierung, die damit auf die radioaktive Verseuchung infolge einer Reaktorkatastrophe reagiert hat...
28.05.2013 18:57 Uhr
Sächsische Schweiz, herrlich. Münchener Verwandte wahren heute auf dem Königstein. Solltet Ihr auch alle mal vorbei kommen.

https://www.google.de/search?q=festung+k%C3%B6nigstein&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=F_6kUbjzNsvWPdaogNgJ&ved=0CAoQ_AUoAQ&biw=1366&bih=681
  GRUENE   IDL   SII, KSP   FPi
  CKP, KDP   UNION   NIP   PsA
  LPP   Volk, Sonstige
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