Hinweis für Gäste
Um an den Diskussionen teilnehmen zu können, musst Du angemeldet sein.
Hier geht es zur Anmeldung.
Noch kein Mitglied? Starte hier!.
Fragenübersicht Akzeptierst Du in politischen Zusammenhängen den Begriff des "Nestbeschmutzers"?
1 - 11 / 11 Meinungen
09.04.2013 12:32 Uhr
Den Begriff kann ich in diesem Land nur als ungewolltes Kompliment empfinden.
09.04.2013 12:41 Uhr
Jepp. Denn den Begriff führt nur an, wer Kritik als Negativ auffasst - oder gar an der eigenen Person.

Eine gepflegte Streitkultur kann indes nur Förderlich für's Vorankommen sein.
09.04.2013 12:47 Uhr
Akzeptieren kann ich ihn, gut finden tue ich ihn nicht, weil er mir zu sehr als "Diskussionskiller" verwendet wird.
09.04.2013 13:21 Uhr
Ach... "Nestbeschmutzer" sind mir eigentlich sympathisch, da ihre Verfehlung oftmals nur darin besteht nicht alles kritiklos hinzunehmen was in ihrem Land, Partei oder politischem Lager so alles geschieht.

Die Fähigkeit sich von Gruppendenken zu emanzipieren und seiner individuellen Vernunft zu vertrauen erachte ich da mehr als eine Tugend.

Eines der besten Beispiele hierfür ist vielleicht George Orwell, dem einige Linke zu seinen Lebzeiten auch nicht verziehen haben mitten im Krieg den Stalinismus kritisiert hat. Was wohl auch zurückgeht auf seine Erfahrung im Spanischen Bürgerkrieg, als er ein relaitv feines Gespür dafür hatte, dass auch im eigenen Lager nicht alles edler Sonnenschein war.

09.04.2013 14:43 Uhr
Akzeptieren? Ja.
Nachvollziehen? Nein.
09.04.2013 16:53 Uhr
der "nestbeschmutzer" hat zumeist nicht selbst ins nest geschissen.
und die "dreckschleuder" beklagt den dreck nicht nur, sondern schmeißt ihn hinaus.

da fehlt alsbald der stallgeruch.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 09.04.2013 18:54 Uhr. Frühere Versionen ansehen
09.04.2013 20:56 Uhr
Mindestens, wenn sich der betreffende negativ über seine Nation äußert.

Man kann eine Regierung in Grund und Boden kritisieren, vergleichbares kann man auch mit der herrschenden Staatsform oder ihren herausgehobenen Vertretern tun.

Aber die Nation sollte davon unberührt bleiben.
10.04.2013 08:57 Uhr
die nation ist kein höheres wesen und nicht der kritik enthoben.
wer sie tabuisiert, hat damit auch die berechtigung verloren, sich zu anderer leute nationen kritisch zu äußern.
10.04.2013 14:50 Uhr
Zitat:
die nation ist kein höheres wesen und nicht der kritik enthoben.
wer sie tabuisiert, hat damit auch die berechtigung verloren, sich zu anderer leute nationen kritisch zu äußern.


Müll.

Es gibt keinen Grund eine Nation zu kritisieren, wenn ich tatsächlich nur die dort herrschende Staatsform, die Regierung oder gesellschaftliche Verhältnisse nicht befürworte.
11.04.2013 09:37 Uhr
Es ist genauso sinnlos eine Nation zu kritisieren, wie zu verherrlichen. Es macht in der Tat *nur* Sinn, Staatsformen, Regierungen etc. zu kritisieren oder für gut zu befinden. Das ist "greifbar" und "fassbar".
11.04.2013 09:40 Uhr
Right or wrong - my country.... Das hat in Deutschland keinen guten Klang.

Kritik da, wo Kritik angebracht ist. Wenn zum Beispiel über Sinn und Unsinn des Afghanistankrieges debattiert wird, ist mir das lieber, als wenn sich alle Parteien in falsch verstandener Nibelungentreue hinter die Entscheidungen der Regierung stellen.
  GRUENE   IDL   SII, KSP   FPi
  CKP, KDP   UNION   NIP   PsA
  LPP   Volk, Sonstige
Fragenbersicht
1 - 11 / 11 Meinungen