Wirtschaft AKWA
aus Dolex, der freien Wissensdatenbank
1. Grundaussage
Arbeit und Wissenschaft dienen der Existenz- und Zukunftssicherung ebenso wie der Vorsorge für Alter und Gesundheit und der Unterstützung sozial Schwacher.
2. Forschung und Entwicklung
AKWA tritt für die Entwicklung der wirtschaftlichen Kräfte und ihrer Grundlagen von Wissenschaft und Forschung ein. Hierzu zählen neben dem verstärkten Ausbau der Grundlagenforschung die Entwicklung moderner Technologien wie Gentechnik, Kommunikations- und Umwelttechnologien und deren Vermarktung.
3. Ökologie und Wirtschaft
Außer Frage bedarf es einer ökologisch verträglichen Energietechnik. Solange neue Energientechniken in Deutschland nicht hinreichend verfügbar sind, ist der Ausstieg aus der Kernenergie nicht zu verantworten. Ihre gegenwärtige Nutzung ist trotz bekannter Gefahren eher zu akzeptieren als die Verbrennung fossiler Energieträger mit den Folgen für das Erdklima.
4. Wirtschaft und Mobilität
Der Ausbau von Straßen ist Antriebselement für private und betriebliche Ansiedlungen. Der öffentliche Nahverkehr soll nach den Gesichtspunkten der Massenbeförderung ausgebaut und zwecks freiwilliger Benutzung attraktiver gestaltet werden. Maßnahmen, die durch Behinderungen den Autofahrer nötigen sollen, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, werden abgelehnt.
Schifffahrtswege sind nach Kosten-Nutzen-Betrachtungen zu planen. Binnenschifffahrtsverbindungen, die unwirtschaftlich sind, bedürfen nur insoweit einer Unterstützung, wie dies Zukunftsaussichten rechtfertigen. Seehäfen stehen besonders im internationalen Wettbewerb. Der Bund muss dazu gedrängt werden, nationale und internationale Bestimmungen - auch im Rahmen der EU - durchzusetzen, die ungleichen nationalen Standards entgegenwirken. Dasselbe gilt für den Luftverkehr.
5. Wirtschaft und Arbeitsplätze
Wettbewerbsfähigkeit wird in hohem Maße durch konkurrenzfähige Lohnkosten bestimmt. Eine künstliche Erhaltung der Lohnniveaus ist im Wettbewerb unrealistisch, hohe Mindestlöhne führen zu weiterer Automatisierung, Abwanderung und Verlust von Arbeitsplätzen. Mehr Leistungsanreize und eine höhere Qualifizierung und Ausbildung können dieser Entwicklung teilweise entgegenwirken.
Das Zusammengehen von Arbeitnehmerschaft und Wirtschaft ist immer noch durch altes Klassenkampfdenken gestört. Es muss Ziel sein, dass sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber für den Erhalt und den Aufbau von Arbeitsplätzen mit den Arbeitslosen ihrer Branche zusammenschließen, um sich gegen die internationale Konkurrenz zu behaupten.
Eine Flexibilisierung der Arbeitszeit und Mobilisierung von Arbeitgebern und Gewerkschaften, Hemmnisse bei Teilzeitarbeit abzubauen, wird befürwortet. Dem Arbeitnehmer müssen mehr Möglichkeiten der eigenen Bestimmung seiner Arbeitszeit und Freizeit ermöglicht werden, sowie kürzere Arbeitszeiten vor dem Ruhestand bei Inkaufnahme finanzieller Einbußen.
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