Energiepolitik AKWA
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Energiepolitik beinhaltet Verantwortung auch für die Anderen und für die nachfolgenden Generationen. Es ist zudem auch Notwendig, darauf zu achten, daß die mittel- bis langfristigen Folgen der Energieerzeugung wie auch des Energieverbrauchs sowohl ökologisch als auch ökonomisch vertretbar sind, denn beide Gebiete bedingen einander.
Somit steht fest, daß ein besonderes Augenmerk auf die Nutzung und Förderung regenerativer Energien gelegt wird. Auch treten wir für die dezentrale Energieerzeugung ein, denn somit lassen sich erhebliche Verluste bei dem Überlandtransport von Energie (vor allem Elektrizität) vermeiden. Als Regenerativ gelten u.A. Windkraft, Sonnenenergie, Wasser- und Gezeitenkraft (hier sinnvollerweise Offshoreanlagen zur Wasserstoffproduktion), Biomasse-Methagasreaktoren und Energyfarming.
Dabei gilt, daß Windkraft und Solarenergie Wetterabhängig jedoch relativ leicht realisierbar sind.
Wasserkraftanlagen sind relativ Wetterunabhängig, dafür benötigen sie jedoch konstant fließende Gewässer. Hier gilt es, Lösungen zu finden, die ohne aufwendige Stautechnologien funktionieren.
Gezeitenkraft funktioniert über die Wasserpegeländerung an der offenen See und macht am meisten Sinn als Offshore-Anlage, deren Energie als Wasserstoff zu speichern ist. Hier sind vor allem noch bessere Konzepte für die Wasserstoffaufbewahrung zu erarbeiten.
Biomasse-Methangas wird z.B. in Kläranlagen frei und kann dezentral überall dort, wo es erzeugt wird in Elektrizität umgewandelt werden. Diese Technologie ist COx-neutral, da es ja keine Fossilen Brennstoffe benötigt.
Energyfarming basiert darauf, daß Pflanzenfasern stark verdichtet werden um somit günstige Brennstoffe für konventionelle Feuerkraftwerke zur verfügung zu haben. Auch diese Technik ist COx-neutral.
Alle oben angegebenen Elektrizitätserzeugungen bis auf die Geszeitentechnologie ermöglichen eine dezentrale Elektrizitätsinfrastruktur.
Wir sind für eine Kostenverteilung nach dem Verursacherprinzip.
Es gilt, ständig nach optimierungsmöglichkeiten zu suchen und diese zu prüfen und ggf. zu realisieren.
Zum Thema Kernenergie sind wir geteilter Meinung, jedoch kann es nicht angehen, daß Entsorgungs- und Versicherungskosten auf den Staat abgewälzt werden und somit eine verfälschung im Preis-Leistung-Gefüge entstehen. Auch kann es nicht sein, daß Atommüll aus Bayern und BaWü in Niedersachsen gelagert wird, obwohl die dortige Bevölkerung dies als Gefährdung wahrnimmt.
Ein Ausstieg ist anzustreben, doch macht es wenig sinn, die Elektrizität dann aus den Nachbarstaaten zu importieren.
Energiepolitik ist aber nicht nur Elektrizitätspolitik, so ist auch die Förderung kraftstoffsparender Antriebstechnologien und die Optimierung der Globallogistik notwendig.
Es wird in Zukunft notwendig sein, eine erhöhte Datentransparenz in allen Energiesektoren zu haben.
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