Aufschwung Ost AKWA
aus Dolex, der freien Wissensdatenbank
Die wirtschaftliche Schwäche in den neuen Bundesländern ist ein strukturelles Problem und kann daher nur durch strukturelle Lösungsansätze verbessert werden. Dazu schlägt AKWA konkret folgende Punkte vor:
- ohne Bildung keine Zukunft
>> AKWA befürwortet staatlich geförderte Austauschprogramme im Bereich des gesamten Bildungswesens. Länder wie Bayern, Baden-Würtemberg oder das Saarland, die deutschlandweit führende Statistiken im Bereich der Bildung vorweisen können, sollten vermehrt Programme zur Verfügung stellen, die z.B. Leheraustauschs, Gastdozentenregelungen für Universitäten u.Ä. ermöglichen. Dabei muss die staatliche Förderung dahingehend wirken, dass es für die betreffenden Fachkräfte sowohl finanziell als auch laufbahnbedingt lohnend ist, an solchen Programmen teilzunehmen.
- Gleichbehandlung / Wirtschaft
>> AKWA fordert die sofortige Anpassung der Ost- an die Westeinkommen. Es ist nicht hinnehmbar, dass für einen Militäreinsatz innerhalb von Tagen genügend finanzielle Mittel locker gemacht werden, während die Lohnangleichung seit 10 Jahren mit dem Argument der Finanzierbarkeit aufgeschoben wird. Weiterhin fordert AKWA, Subventionen in längst tote Industriezweige (Kohle/Stahl) endlich zu stoppen und stattdessen sinnvolle Subventionen für Unternehmensbildungen in den neuen Bundesländern zur Verfügung zu stellen.
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