rMis Tagebuch
Anfang20 zurück74 bis 93 (193 insgesamt)20 weiterEnde
16.07.2008 02:20 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
"Ich träume von einem vollbesetzten Bundestag (wohl nur bei Abstimmung über Diäten-Erhöhung möglich). Plötzlich erhebt sich einer der Abgeordneten, allen anderen als aufrechtes Mannsbild bekannt, und tritt ans Mikrofon. Lange schaut er schweigend ins Hohe Haus, bis gespannte Stille eingetreten ist. Dann sagt er:

"Meine Damen und Herren:

Ich bin ein glühender Anhänger des demokratischen Rechtsstaats; ich bekenne mich zur freiheitlichen, individualistischen und christlichen Kultur, Tradition und Zivilisation des Abendlandes und der freien westlichen Welt.

Und genau aus diesem ernsten Grund sage ich allen hier versammelten Volksvertretern, allen Parteien, Politikern und Regierungsmitgliedern: Ich brauche Eure Subventionen und Transferzahlungen nicht; ich will nicht Euer Kinder-, Mutterschafts- und Sterbegeld, nicht Eure tausend Almosen und milden Gaben, die Ihr mir vorher aus der Tasche gezogen habt - und mir und meinen Kindern noch in fünfzig Jahren aus der Tasche ziehen werdet. Ich brauche keine subventionierte Butter, kein Quoten-Rindfleisch und keine preisgarantierte Milch, keine EG-genormten Planwirtschafts-Erbsen und keine ministergelisteten Medikamente; ich brauche keinen Schwerbeschädigten-Ausweis für meine Plattfüße und keinen Almosen-Freibetrag für meine pflegebedürftige Großmutter, auch keine Kilometerpauschale und keinen Kantinen-Essensbon über eine Markdreißig.

All Eure Wahlfang-Pfennige und -Scheine könnt Ihr Euch an den Hut stecken. Aber: Laßt mich dafür auch in Frieden. Ich bin nicht Euer Buchhalter, Statistiker und Belegsammler, der die Hälfte seiner Lebenszeit damit zubringt, Eure Schnüffel-Bürokratie zu befriedigen, der von einem Paragraphen-Knäuel zum anderen taumelt und sich wie eine gehetzte Ratte durch alle Kanalwindungen Eurer kranken Steuergehirne windet. Schickt Euer Millionenheer von Faulärschen und parasitären Umverteilern nach Hause, Eure Vor- und Nachdenker moderner Wegelagerei und Strauchdiebeskunst, Eure Bataillone von Steuerfilz-Produzenten, Labyrinth-Pfadfindern und Paragraphen-Desperados, Eure Funktionärs-Brigaden von Verordnungs-Guerilleros und Stempelfuchsern, all' die nutzlosen Formularzähler und Arbeitsverhinderungs-Fürsten.

Laßt mich einen festen, eindeutigen und ein-für-alle-mal fixierten Steuersatz zahlen, und bezahlt damit eine angemessene Verteidigungs-Armee und ein verläßliches Rechtswesen, aber haltet Euch ansonsten heraus aus meinem Leben. Dies ist mein Leben; ich habe nur eines, und dieses eine soll mir gehören. Ich bin niemandes Sklave, niemandes Kriecher und niemandes Liebediener.

Ich bin ein freier Mann, der für sein Schicksal selbst und allein verantwortlich ist, der sich in die Gemeinschaft einfügt und die Rechte anderer genauso respektiert wie er seinen eigenen Pflichten nachkommt, der aber keine selbsternannten Ammen und scheinheilige Gute Onkels, keine ausbeuterischen Wohltäter und von mir bezahlte Paradiesverkünder braucht.

Was ich brauche, das sind: Freunde, Familie und rechtschaffene Christenmenschen, in guten und in schlechten Zeiten; und ich bin Freund, Familienglied und Christ, auch dann, wenn es anderen schlecht geht; aber dazu brauche ich keine Funktionäre und Schmarotzer, keine bezahlten Schergen und staatsversorgte Wohltäter. Dazu brauch ich nur die mir Nahestehenden und den Herrgott.

Hier stehe ich. Gott helfe mir! Ich kann nicht anders!"

(Roland Baader - aus "Kreide für den Wolf")
 
15.07.2008 11:02 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
Notiz an mich selbst:

http://blog.freiheitsfabrik.de/?p=1206
 
14.07.2008 18:47 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
"Set 1: Die Erforschung von Interventionen sieht sich der Problematik gegenüber, dass Interventionen heute nicht mehr ins Marktgeschehen, sondern in eine bereits durch (ältere) Interventionen formierte Wirklichkeit eingreifen.

Set 2: Die privaten Antworten auf Probleme der öffentlichen Ordnung versuchen, eine Lösung für eine Situation zu schaffen, die eine voraufgegangene staatliche Formierung erfahren hat. Angesichts der "Schulmisere" greifen immer mehr Eltern auf private Alternativen zurück (von Nachhilfe bis Privatschulen). Aber dass die Schule - eine Schule - die Schulnote - das Schulzeugnis - den Zugangscode für (beruflich) erfolgreiche Lebensbewältigung ausgibt, ist ja nun nicht naturwüchsig oder marktmäßig entstanden, sondern Folge präzise zu benennender staatlicher Interventionen.

Der Boden, auf dem wir gehen, ist staatlich formiert.
Die Luft, die wir atmen, unterliegt der öffentlichen Verwaltung.
Alternativen sind literarisch.
Nicht politisch.
Und vor allem: nicht praktisch."

http://blog.freiheitsfabrik.de/?p=1156
(Stefan Blankertz)
 
14.07.2008 02:24 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
"Der Wille zum System ist ein Mangel an Rechtschaffenheit"

(Friedrich Nietzsche )
 
14.07.2008 02:10 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
Notiz an mich selbst:

http://blog.freiheitsfabrik.de/?p=1281

mal drüber nachdenken.
 
14.07.2008 02:03 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
Aufklärung ist jeder Gedanke (jede Behauptung, jede Feststellung, jede Hypothese, jede Vision, jede Analyse, jede Theorie, auch jede Gaukelei), die einem dabei hilft, die subjektive Kosten-Ertrag-Bilanz im Sinne des subjektiven Bilanzüberschusses auch tatsächlich zu verbessern. Wobei auch die Tatsächlichkeit des Gewinns ein subjektives Wägen ist.

Mehr nicht. Kein Weltgeist, kein Imperativ, keine Objektivität. Einfach: Hilfe zur Selbsthilfe.

(Stefan Blankertz)
 
13.07.2008 15:57 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
Typ A - Sie können loslassen
Wenn es die Situation erfordert und Ihnen danach ist, können Sie ohne große Probleme einen Schlussstrich ziehen. Sie erkennen, wenn eine Beziehung mehr Unglück als Zufriedenheit bringt oder ein Projekt mehr Kosten als Nutzen verursacht. Sie entscheiden, wann es sinnvoll und vernünftig ist, etwas zu beenden, um nicht länger darunter zu leiden. Weil Sie bisher immer die Erfahrung gemacht haben, dass sich dann etwas Neues auftut, haben Sie keine Angst, etwas Altes aufzugeben. Frei nach dem Motto "Wenn eine Tür sich schließt, tun zwei neue sich auf". Sie sind bereit, etwas zu riskieren und sich auf neue Herausforderungen einzulassen und suchen deshalb auch aktiv nach Veränderungen in Ihrem Leben. Nur wer etwas loslässt, hat beide Hände frei, um etwas Neues anzufangen. Auch die nötige Entscheidungsstärke ist bei Ihnen reichlich vorhanden. Außerdem können Sie sich meist auf Ihre Entscheidungen verlassen - die Sie in der Regel aus dem Bauch heraus und ohne lange zu zögern und abzuwägen treffen.

Manchmal ist nicht ganz klar, ob Sie etwas aufgeben, weil es sich überlebt hat oder weil Ihre buchstäbliche Neugier - Ihre Gier auf Neues - Sie vorantreibt. Denn auch das ist bei Ihnen ein Motor für Trennungen und Abschiede: Ihr hungriger kreativer Geist ist ständig offen für neue Nahrung, braucht neue Impulse. Das hat auch Auswirkungen auf Ihre Beziehung: Solange der Partner mit Ihrem Tempo Schritt halten kann und Ihnen immer wieder neue Anregungen in der Beziehung bietet - wunderbar. Bei zu viel Stillstand können Sie allerdings unruhig werden und von sich aus Bewegung in die Partnerschaft bringen - zur Not auch mit einer Affäre.

Manchmal fehlt Ihnen die Ausdauer, die es braucht, auch schwierige Aufgaben erfolgreich zu Ende zu bringen. Oder in Beziehungen langweilige Phasen zu überstehen, ohne aufzugeben oder sich gleich neu zu orientieren. Dabei bringt es durchaus Befriedigung, etwas gegen Widerstände durchgehalten zu haben. Das stärkt das Selbstwertgefühl oft mehr als manche schnelle Entscheidung.

---
man man... Psycho-Tests sind schon manchmal ein echter Erkenntnisgewinn
 
13.07.2008 15:56 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
Typ A - Flirtkompetenz: überragend
Herzlichen Glückwunsch! Sie haben es wirklich heraus, wie man Frauenherzen erobert. Sicherlich ist es Ihnen auch schon aufgefallen: Bei Frauen haben Sie einen Schlag weg - obwohl Sie manchmal selbst gar nicht so genau wissen, warum. Die Erklärung: Sie sind ein äußerst empathischer Mann (kommt nicht so häufig vor), deuten Gestik und Mimik Ihres Gegenübers stets richtig und sprechen meistens genau das aus, was der andere denkt. Ab und an sagen Sie vielleicht auch mal etwas Unpassendes - aber das können Ihnen die Frauen gar nicht übel nehmen. Denn Sie haben einfach eine umwerfende Ausstrahlung.


Typ: Womanizer
Was Frauen angeht, sind Sie ein Multi-Talent. Sie haben es raus, wie man mit ihnen umgeht; Sie spüren meistens genau, was in Ihnen vorgeht und was sie sich von einem Mann wünschen. Die gute Nachricht: Frauen ahnen schnell, was für einen Glückgriff sie mit Ihnen machen würden. Denn Ihr Sex-Appeal speist sich nicht aus billigen Anmachen, sondern aus Einfühlungsvermögen, ohne dass Sie gleich wie ein Softie wirken. Ob verständnisvoller Freund, ob verführerischer Liebhaber, ob selbstbewusster Entscheider, ob verwöhnender Partner: Sie haben alle Rollen drauf und bringen sie zur rechten Zeit zum Einsatz.


 
13.07.2008 14:08 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
Ihr Frauentyp:
treue Wegbegleiterin (Typ 3 von 5)
Sie gehören zur Mehrheit der Männer, die sich nach einer normalen, stabilen Beziehung sehnen. Und unter "normal" ist nichts Negatives zu verstehen: Sie suchen eine gleichberechtigte Partnerin, die Ihnen treu zur Seite steht, von der Sie sich aber gerne auch einmal zurechtweisen lassen. Gemeinsam gehen sie durch dick und dünn. Sie wünschen sich eine Beziehung, in der über alles offen gesprochen werden kann und in der die Marotten des anderen als liebenswert erachtet werden. Haben Sie sich erst einmal fest gebunden, dann geht die Liebe über alles - weder Karriere noch Freunde oder die Familie, nichts kann einen Keil in Ihre Beziehung treiben. Schicksalsschläge schweißen Sie nur noch enger zusammen. Ihre Freundin ist zugleich auch "bester Freund": die Vertrauensperson Nummer 1. Mit ihr können sie alles besprechen, was sie noch nicht einmal Ihren Kumpels oder Ihrer Familie nicht anvertrauen würden. Sie beide werden von anderen als ein Team wahrgenommen, das an einem Strang zieht. Mit Ihrer Traumfrau wollen Sie glücklich alt werden. Nichts anfangen können Sie mit "extremen" Charakteren: Von schüchternen Mäuschen können Sie nichts lernen, "Zicken" finden Sie anstrengend, und allzu dominante Powerfrauen sind Ihnen nicht weiblich genug.

Ein Blick auf andere Paare oder außergewöhnliche Frauen lässt Sie vielleicht manchmal zweifeln, ob Ihre Traumfrau nicht etwas langweilig sei. Aber lassen Sie sich nicht von scheinbar schillernden Typen beeindrucken - Sie sind kein Typ für Abenteuer.

Der Schnell-Check: Worauf Sie Wert legen (von 1 bis 5)
Gemeinsamkeiten: wichtig (+4)
Aussehen: weniger wichtig (+2)
Sex: wichtig (+4)
Intelligenz: wichtig (+3)
Ehrlichkeit: sehr wichtig (+5)

 
13.07.2008 00:08 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
Your political compass
Economic Left/Right: 4.88
Social Libertarian/Authoritarian: -8.07

Krass.
 
12.07.2008 23:56 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
The political group that
agrees with you most is...

LIBERTARIAN

LIBERTARIANS support maximum liberty in both personal and economic matters. They advocate a much smaller government; one that is limited to protecting individuals from coercion and violence.

Libertarians tend to embrace individual responsibility, oppose government bureaucracy and taxes, promote private charity, tolerate diverse lifestyles, support the free market, and defend civil liberties.

 
12.07.2008 02:08 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
Notiz an mich selbst:

http://www.mises.org/quiz.asp?QuizID=4
 
12.07.2008 00:27 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
"Scheiß System, weil System!"

(Michael Unterberger)
 
11.07.2008 01:04 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
"Wir pflegen die Staaten nach der verschiedenen Art, wie "die höchste Gewalt" verteilt ist, zu klassifizieren. Hat sie ein Einzelner - Monarchie, Alle - Demokratie usw. Also die höchste Gewalt! Gewalt gegen wen? Gegen den Einzelnen und seinen "Eigenwillen". Der Staat übt "Gewalt", der Einzelne darf dies nicht. Des Staates Betragen ist Gewalttätigkeit, und seine Gewalt nennt er "Recht", die des Einzelnen "Verbrechen". Verbrechen also, so heißt die Gewalt des Einzelnen, und nur durch Verbrechen bricht er die Gewalt des Staates, wenn er der Meinung ist, daß der Staat nicht über ihm, sondern er über dem Staate sei."

(Max Stirner)
 
11.07.2008 01:03 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
"Are we to understand," asked the judge, "that you hold your own interests above the interests of the public?"
"I hold that such a question can never arise except in a society of cannibals."

(Ayn Rand)
 
11.07.2008 01:02 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
"Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, wenn ihr die Starken schwächt. Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die ihn bezahlen. Ihr werdet keine Brüderlichkeit schaffen, indem ihr den Klassenhass schürt. Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt. Ihr werdet mit Sicherheit in Schwierigkeiten kommen, wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient. Ihr werdet kein Interesse an den öffentlichen Angelegenheiten und keinen Enthusiasmus wecken, wenn ihr dem einzelnen seine Initiative und seine Freiheit nehmt. Ihr könnt Menschen nie auf Dauer helfen, wenn ihr für sie tut, was sie selber für sich tun sollten und könnten."

(Abraham Lincoln )
 
11.07.2008 01:01 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
"Ich bin ein freier Mensch. Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein zu führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolges, statt die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben, noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk."

(Albert Schweitzer)
 
11.07.2008 00:20 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
"Opium und Morphium sind sicherlich gefährliche, abhängigmachende Drogen.
Aber sobald es zum Prinzip erhoben wird, dass es die Pflicht der Regierung sei, den Einzelnen vor seiner eigenen Dummheit zu schützen, kann kein ernstzunehmender Einwand mehr gegen weitere Eingriffe erhoben werden.
Nikotin und Alkohol könnten genausogut verboten werden.
Und wieso sollte die gutgemeinte staatliche Fürsorge auf den Schutz des Körpers des Einzelnen begrenzt werden?
Ist der Schaden des Verstandes und der Seele, den sich ein Mensch zufügen kann, nicht weitaus katastrophaler als körperliche Schäden? Wieso hält man ihn nicht davon ab, schädliche Bücher zu lesen, sich schädliche Aufführungen anzusehen, schädliche Gemälde zu betrachten und schädliche Musik zu hören? Der Schaden durch schädliche Ideologien ist für den Einzelnen und für die gesamte Gesellschaft sicher weitaus zerstörerischer als der Schaden durch Rauschgifte.

Diese Dinge sind nicht nur imaginäre Schreckgespenster, die vereinzelte Doktrinäre ängstigen.
Es ist eine Tatsache, dass keine paternalistische Regierung, ob antik oder modern, sich jemals davor scheute, die Gedanken, Überzeugungen und Meinungen ihrer Staatsbürger zu kontrollieren. Wenn man die Freiheit des Menschen, seinen eigenen Konsum zu bestimmen, abschafft, nimmt man alle Freiheiten. Die naiven Advokaten staatlicher Einmischung in den Konsum täuschen sich selbst, wenn sie das verdrängen, was sie verächtlich philosophische Aspekte eines Problems nennen. Sie unterstützen unbeabsichtigt Zensur, Inquisition, Intoleranz und die Verfolgung Andersdenkender.

--Ludwig von Mises (aus "Human Action", 1949)
 
11.07.2008 00:01 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
Eine Mehrheit, die den Einzelnen unterdrückt, macht sich eines Verbrechens schuldig, missbraucht ihre Macht, und zerstört durch ihr Beharren auf dem Recht des Stärkeren die Grundfesten des Gemeinwesens.

(Thomas Jefferson)
 
11.07.2008 00:00 Uhr
RSS Eintrag veröffentlichen
Der Libertarismus ist eine Volksbewegung und eine Befreiungsbewegung. Er sucht jene Art des offenen, herrschaftslosen Gemeinwesens, in dem die Menschen, diese lebenden, freien, sich unterscheidenden Menschen sich aus freien Stücken verbinden, trennen und sich so an den ihre Lebensumstände beeinflussenden Entscheidungen beteiligen können, wie sie es für richtig halten. Dies beinhaltet einen freien Wettbewerb von allem, von Ideen bis hin zu persönlichen Eigenarten. Es beinhaltet die Freiheit der Menschen, sich die Ressourcen ihrer unmittelbaren Umgebung kollektiv anzueignen oder sich individuell zu organisieren; es beinhaltet die Freiheit, ein gemeindebezogenes Rechtswesen zu haben, wenn erwünscht, oder auch keines, wenn nicht, oder private Rechtsfindung, wenn dies als angemessen gesehen wird. Das gleiche gilt für die Polizei. Das gleiche gilt für Schulen, Krankenhäuser, Fabriken, Farmen, Laboratorien, Parks, Rentenversicherungen. Freiheit meint das Recht, sich seine eigenen Institutionen zu schaffen.

(Karl Hess)
 
Anfang20 zurück74 bis 93 (193 insgesamt)20 weiterEnde

Fenster schließen