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23.01.2005 18:39 Uhr
 | Zitat:
Aus: SVSS-RUNDSCHAU Nr. 63, Januar 2001
Zur ethischen Beurteilung der Abtreibung :
Was sagt die Bibel ?
Die Antwort auf die Titel-Frage heisst kurz und bündig : Nichts. Wenn konservative Kreise ihre Ablehnung der Fristenregelung mit der christlichen Botschaft begründen, dann können sie sich dabei in Wirklichkeit nicht auf die Bibel stützen.
Gerne berufen sich Gegner der Fristenregelung auf die Bibel. Es findet sich jedoch weder im Alten noch im Neuen Testament irgend eine Aussage zur Abtreibung. Im Alten Testament sind viele Vergehen einzeln genannt und es wird im Detail vorgeschrieben, wie sie zu ahnden sind. Von Abtreibung hingegen kein Wort.
Das ist einigermassen erstaunlich, war doch Abtreibung in der Entstehungs-Zeit der Bibel bekannt und in den Gesetzbüchern von Nachbar-Völkern der Hebräer, zum Beispiel der Assyrer und Sumerer, erwähnt. Der Theologe Dr. John Swomley führt dies darauf zurück, dass Frauen bei den Hebräern mehr galten als bei ihren Nachbarn.
(s. dazu die Homepage der Religious Coalition for Reproductive Rights - http://www.rcrc.org/)
Du sollst nicht töten
Am häufigsten wird das 6. Gebot aus dem Alten Testament zitiert. Doch dieses Gebot galt nie absolut. An andern Stellen der Bibel wird Töten vielmehr sogar befohlen. Für aus heutiger Sicht vergleichsweise harmlose Vergehen schreibt Gott die Todesstrafe vor: "Wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, der soll getötet werden" (2. Mos. 21:17). Wer als Unberufener das Priesteramt ausübt, soll getötet werden (4. Mos. 3:10), ebenso der Gotteslästerer (3. Mos. 24:16). Gott akzeptiert Menschenopfer (Richt. 11:29-40). Er befiehlt die Tötung der Frauen, Kinder und Säuglinge der Feinde des Volkes Israel (1. Sam. 15:3).
Die Leibesfrucht ist kein Mensch
Abgesehen davon, dass Abtreibung in der Bibel nirgends erwähnt ist, gibt es auch keine Hinweise, dass vorgeburtliches Leben einem Menschen gleichzustellen wäre, Abtreibung also unter das Tötungsverbot fallen würde. Eher ist das Gegenteil der Fall.
Voraussetzung für das Menschsein ist in der Bibel die Atmung bzw. das Vorhandensein von Geist oder Seele: "Gott der Herr machte den Menschen aus einem Erdenkloß, und blies ihm ein den lebendigen Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch eine lebendige Seele" (Gen. 2:7). "Da kam Odem in sie und sie wurden lebendig" (Ez. 37:10). "Der Geist ist es, der lebendig macht" (Joh. 6:63). "Und was du säst, ist ja nicht der Leib, der werden soll, sondern ein bloßes Korn, [...]. Es wird gesät ein natürlicher Leib, und wird auferstehen ein geistlicher Leib. Ist ein natürlicher Leib, so ist auch ein geistlicher Leib. [...] Aber der geistliche Leib ist nicht der erste, sondern der natürliche; darnach der geistliche" (1. Kor. 15:37, 44, 46). Das "Korn" ist noch kein geistbegabter, beseelter Mensch.
Dass die Bibel ungeborenes Leben nicht gleichsetzt mit dem Menschen, geht auch aus der einzigen Bibelstelle hervor, die im Zusammenhang mit Abtreibung genannt werden kann. Allerdings geht es hier um eine fahrlässig provozierte Fehlgeburt: "Wenn zwei Männer raufen und sie verletzen dabei ein schwangeres Weib, sodass eine Fehlgeburt eintritt, aber kein weiterer Schaden entsteht, so soll es mit Geld gebüsst werden; was der Ehemann dem Täter auferlegt, das soll dieser geben für die Fehlgeburt. Entsteht aber ein weiterer Schaden, so sollst du geben Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn" (2. Mos. 21:22-25). Der Verlust des Fötus wird dem Ehemann bloss als materieller Schaden vergütet. Der Tod der schwangeren Frau hingegen wird mit der Todesstrafe geahndet.
Lebensqualität
In verschiedenen Bibelstellen kommt zum Ausdruck, dass es besser sein kann, nicht geboren zu werden, als ein freudloses Leben in Trübsal, Leid und Unterdrückung zu leben (Pred. 4:2-3). Ebenso Pred. 6:3-5: "Wenn einer hundert Kinder zeugte und viele Jahre lebte, bis ins hohe Alter, aber er könnte sein Glück nicht geniessen - ich müsste sagen: Glücklicher ist die Fehlgeburt. Denn sie kommt in Nichtigkeit, [...] sie weiss von nichts [...]." Oder Hiob 10:18-19: "Warum liessest du mich kommen aus dem Mutterschoss, mich nicht verscheiden, dass kein Auge mich sah? Wie wenn ich nicht gewesen, wäre ich dann, vom Mutterschoss weg zu Grabe getragen."
Wollte man diese Bibelstellen in die heutige Zeit übertragen - es liesse sich damit wohl eine psycho-soziale Indikation zum Schwangerschaftsabbruch begründen ...
Gott als Schöpfer
Befürworter eines Abtreibungsverbots stützen sich gerne auf Bibelverse, in welchen Gott in Zusammenhang mit vorgeburtlichem Leben erwähnt wird: "Du hast mich gewoben im Mutterschoss" (Psalm 139:13). Gott sagt zum Propheten Jeremia: "Noch ehe ich dich bildete im Mutterleib, habe ich dich erwählt" (Jer. 1:5).
Diese Verse sagen nichts anderes aus, als dass Gott als Schöpfer des Lebens und als Allwissender, Allmächtiger betrachtet wird. Er kennt die Menschen bevor es sie gibt (noch vor der Empfängnis!), die Worte, bevor sie gesagt sind, die Dinge, bevor sie geschehen. Zum moralischen Status vorgeburtlichen Lebens und zur Abtreibung lässt sich daraus nichts ableiten.
Bezeichnenderweise feiern wir nicht den Tag, als der Engel der Jungfrau Maria ankündigte, sie werde schwanger werden als den Tag der Menschwerdung Jesu. Wir feiern den Tag der Geburt Jesu. Bischof Kurt Koch in "Der Bund" vom 24. Dez. 1996: "Mit Weihnacht wird jene Nacht bezeichnet, in der Jesus geboren UND MENSCH GEWORDEN ist".
Es ist im Übrigen ausserordentlich bedeutsam, dass Maria ausdrücklich ja sagte zu ihrer Schwangerschaft! Neues Leben ist Geschenk und Verheissung, es kann nicht aufgezwungen werden.
Der Mensch als selbstverantwortliches Wesen
Noch weniger als im Alten findet sich im Neuen Testament irgend eine Stelle, die etwas zur Abtreibung aussagt. Hingegen finden wir die Aussagen Jesu: "Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!" (Joh. 8:7) und weiter: "Wehe auch euch Gesetzeskundigen, dass ihr die Menschen belastet mit schwer zu tragenden Lasten, und ihr selbst rührt die Lasten mit keinem Finger an" (Luk. 11:46).
Die Forderung nach strafrechtlicher Ahndung der Abtreibung lässt sich nicht aus der Bibel ableiten. Viel eher lässt sich aus der biblischen Botschaft die Freiheit zu einem eigenen Gewissensentscheid begründen. "Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde" (Gen. 1:26-28). "Und Gott sprach: siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner, dass er weiss was gut und böse ist" (Gen. 3:22). Der Mensch ist als freies und selbstverantwortliches Wesen geschaffen, fähig und verpflichtet, moralische Entscheidungen nach eigenem Wissen und Gewissen und in Verantwortung zu treffen.
http://www.svss-uspda.ch/de/ethik/bibel.htm | |
20.01.2005 21:07 Uhr
 | Spruch des Tages aus dem KAF (von stasi in Richtung MirkoSB):
"Sagt mal kann man den nicht endlich in geprüfte hände überweisen.....das tut ja schon beim hinschauen mehr weh als eine akute Phimose"
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14.01.2005 02:56 Uhr
 | Wie Menschen entstehen
Schon immer hatte sich Petrus, der Himmelswächter, Gedanken
gemacht, wie Gott wohl Menschen erschafft. Eines Tages sah er
Gott wieder durch den Himmel schleichen und folgte ihm unbemerkt.
In einer Ecke des Himmels verschwand Gott. Petrus schaute
heimlich um die Ecke.
Gott nahm eine handvoll Ton und formte daraus Kopf, Oberkörper,
Arme und Beine, stellte das Menschlein auf die Erde, gab ihm
einen Klaps auf den Po und schon lief ein neues Menschlein davon.
Immer und immer wieder sah Petrus diesem Vorgang zu.
Als Gott sich dann entfernte, schlich er um die Ecke und dachte
sich: Was der kann, kann ich auch! Er nahm einen Klumpen Ton,
formte Kopf, Oberkörper, Arme und Beine, stellte das Menschlein
auf die Erde, gab ihm einen Klaps auf den Po und klatsch, da
lag die Figur. Nun ja, das erste Mal, dachte er sich.
Und wieder nahm er einen Klumpen Ton, formte Kopf, Oberkörper,
Arme und Beine, stellte das Menschlein auf die Erde, gab ihm
einen Klaps auf den Po und klatsch, da lag die Figur, ebenso
regungslos wie die Erste.
Alle seine Versuche schlugen fehl! Plötzlich hörte er ein
Geräusch hinter sich - Gott stand hinter ihm und hatte ihn wohl
auch schon eine Weile beobachtet. Seine Hand griff sich eine der
liegenden Figuren. Er betrachtete sie fachmännisch von allen
Seiten.
"Petrus", sprach er, "was du hier geformt hast, dass sind keine
Menschen, sondern Angestellte des öffentlichen Dienstes. Denen
musst du ordentlich in den Arsch treten, damit sie laufen!" | |
02.01.2005 17:55 Uhr
 | Gestern im Bundestag
Am 29.9.2004, also gestern, fand im Bundestag die Anhörung zum Thema “Deutsche Quote im Radio” statt, eine Initiative, die laut eigener Aussage von “600 namhaften deutschen Künstlern” mitgetragen wird (wo sie die wohl aufgetrieben haben? Mir fallen nicht mal 50 ein).
Exklusiv war Spreeblick für Euch vor Ort und liefert ein Transkript der Anhörung.
Bundestag: “Guten Bundestag! Kleiner Scherz, sind ja alles junge Menschen hier.”
Udo Lindenberg: “Hallöchen Popöchen, was brennt im Parlament? Wo erklärt der Gerd? Ist mein Sonderzug schon abgefahren?”
Bundestag: “Herr Lindenberg, kommen Sie bitte zur Sache.”
Udo Lindenberg: “Ja, das ist doch wohl klar wie’n Korn, wir sind weit vorn, also mit anderen Wörtchen, ich find das nicht so geschmeidig, dass keine Sau mehr meine Platten hören will und ich find’s ganz super dufte, dass jetzt hier so viele coole Freaks zusammen…”
Bundestag: “HERR LINDENBERG”
Inga Humpe: “Also, was der Udo meint, ist dass wir mehr deutsche Musik im Radio brauchen. Jahrelang rackere ich mich erfolglos mit DÖF und 2raumwohnung ab und meine Schwester produziert Bands wie die Prinzen und Lucilectric, aber nie werden wir im Radio gespielt!”
Bundestag: “Aber Frau Humpe, gerade ihre Produkte und die ihrer Schwester gehören doch zu den erfolgreichsten deutschen Produktionen?”
Inga Humpe: “Ach ja. Das hatte ich vergessen.”
Antje Vollmer: “Aber es geht doch auch um die jungen deutschen Künstler! Immer höre ich nur diese amerikanischen und englischen Bands. Immer nur Scorpions, Beatsteaks, Modern Talking und diese furchtbare Negermusik von Seeed.”
Bundestag: “Aber das sind doch alles deutsche Bands, Frau Vollmer.”
Antje Vollmer: “Ach ja. Das hatte ich vergessen.”
Gerd Gebhardt: “Sehr geehrter Bundestag, darf ich mich vielleicht als Vertreter der Industrie zu Wort melden? Ich habe die letzten Jahre in meinem Amt damit verbracht, sinnlos gegen die neuen Medien zu arbeiten, schwachsinnige Kampagnen wie Copy Kills Music zu unterstützen und bin nicht unbeteiligt an den teilweise erfolgreichen Versuchen meiner Branche, Jugendliche zu kriminalisieren, weil sie Daten tauschen. Aber irgendwie ist da jetzt die Luft raus. Ich musste mir was neues einfallen lassen. Und da dachte ich an meinen alten Kumpel Heinz-Rudolf Kunze, der schon…”
Heinz-Rudolf Kunze: “GENAU! Ich war zuerst da! Ich hab schon in den 80ern keine Platten mehr verkauft, aber wissen sie noch? (singt) DEIIINNN ISSSST MEIN GAAAANZES HERZZZZZ!”
Bundestag unterbricht: “Herr Kunze!”
Heinz-Rudolf Kunze: “Entschuldigung. Also jedenfalls will ich auch mal wieder ins Radio.”
Yvonne Catterfeld: “Wann ist denn eigentlich immer Bundestag? Jede Woche?”
Claudia Roth: “Ich war ja früher mal Managerin von Ton Steine Scherben und die waren auch immer für mehr deutsches.”
Bundestag: “Das stimmt doch gar nicht.”
Claudia Roth: “Ach ja. Das hatte ich vergessen.”
Sebastian Krumbiegel (Prinzen): “Die sollen dann auch bestraft werden, die Radios, wenn die nicht genug deutsche Musik spielen. Im Osten gab’s auch Strafe, wenn die Musik nicht stimmte, hat uns ja auch nicht geschadet.”
Bundestag: “Doch.”
Yvonne Catterfeld: “Macht Oli P. eigentlich auch mit? Und die Bösen Onkelz?”
Xavier Naidoo: “Ich spüre eine unglaubliche Liebe hier in diesen Räumen.”
Peter Maffay: “Okay, Mann, jetzt kommen wir doch mal zur Sache, hey, total. Mann, ich bin schon so lange im Geschäft, ey, und…”
Heinz-Rudolf Kunze: “Ich will aber ins Radio! Jetzt!”
Bundestag: “Also was fordern sie denn nun alle?”
Jim Rakete: “Ich hab noch ganz viel schwarz-weiß Filme übrig und ich will eine Quote, dass mindestens 50 Prozent aller Fotos in deutschen Magazinen von mir sein müssen.”
Peter (Rosenstolz): “Ich will, dass 70 Prozent aller Frisöre schwul sein müssen.”
Bundestag: “Ist schon lange durch.”
Peter (Rosenstolz): “Ach so. Super. Kam das im Radio?”
Tim Renner: “Ich will in den Bundestag!”
Bundestag: “Sind sie doch gerade.”
Tim Renner: “Ach ja. Das hatte ich vergessen.”
Udo Jürgens: “Ich will, dass Musikredakteure im Radio mindestens so alt sein müssen, wie ich. Also 70.”
Bundestag: “Ist auch schon lange durch.”
Udo Jürgens: “Ach ja. Das hatte ich vergessen.”
Udo Lindenberg: “Also jetzt bleibt mal alle geschmeidig und nun sag doch mal, Bundestägchen, ob das jetzt so okay geht mit der Quote im Radio?”
Bundestag: “Nö. Verpisst Euch.” | |
28.12.2004 00:21 Uhr
 | Lieber guter Weihnachtsmann,
jetzt ist's soweit, jetzt bist du dran.
Mein Chef ist nämlich Rechtsanwalt.
Der klagt dich an, der stellt dich kalt.
Schon seit vielen hundert Jahren
bist du nun durch's Land gefahren,
ohne Nummernschild und Licht,
auch TÜV und ASU gab es nicht.
Dein Schlitten eignet sich nur schwer
zur Teilnahme am Luftverkehr.
Es wird vor Gericht zu klären sein:
Besitzt du 'nen Pilotenschein?
Durch den Kamin ins Haus zu kommen,
ist rein rechtlich strenggenommen
Hausfriedensbruch - Einbruch sogar,
das gibt Gefängnis, das ist klar.
Und stiehlst du nicht bei den Besuchen
von fremden Tellern Obst und Kuchen?
Das wird bestraft, das muss man ahnden,
die Polizei lässt nach dir fahnden.
Es ist auch allgemein bekannt,
du kommst gar nicht aus diesem Land.
Wie man so hört, steht wohl dein Haus
am Nordpol, also sieht es aus,
als kommst du nicht aus der EU,
das kommt zur Klageschrift dazu!
Hier kommt das Arbeitsrecht zum Tragen,
ein jeder Richter wird sich fragen,
ob deine Arbeit rechtens ist,
weil du ohne Erlaubnis bist.
Der Engel, der dich stets begleitet,
ist minderjährig und bereitet
uns daher wirklich Kopfzerbrechen,
das Jugendamt will mit dir sprechen!
Jetzt kommen wir zu ernsten Sachen,
wir finden es gar nicht zum Lachen,
dass Kindern du mit Schläge drohst,
darüber ist mein Chef erbost.
Nötigung heisst das Vergehen
und wird bestraft, das wirst du sehen,
mit Freiheitsentzug von ein paar Jahren,
aus ist's bald mit dem Schlitten fahren.
Das Handwerk ist dir bald gelegt,
es sei denn dieser Brief bewegt
dich, die Kanzlei reich zu beschenken,
dann wird mein Chef es überdenken! | |
23.12.2004 14:27 Uhr
 | Die 15 verrückesten Scheidungsgründe
Ein Nürnberger überließ nichts dem Zufall: Sex, so stand es im Ehevertrag, hatte dreimal wöchentlich stattzufinden. An bestimmten Wochentagen hatte Sie die Initiative zu ergreifen - in Dessous, deren Farbe er bestimmte. Scheidung nach 2 Jahren
Eine Münchnerin war vernarrt in ihren preisgekrönten Windhund. Rache des vernachlässigten Ehemannes: Er fütterte das Tier heimlich - der Hund wurde fett und gewann keine Preise mehr. Trennung nach 3 Jahren - wegen "seelischer Grausamkeit"
Liebste Freizeitbeschäftigung eines Mannes aus Pennsylvania: Mit einer Steinschleuder schoß er Blechdosen vom Kopf seiner Frau. Scheidung nach 5 Jahren.
Sie mußte ihn mit "Herr Major" anreden und vor ihm stramm stehen - bei jeder Begegnung im Haus. Nach 10 Jahren reichte die Frau eines US-Offiziers die Scheidung ein. Ausgegrüßt.
Ein Hamburger Finanzbeamter saß in jeder freien Minute vor seinem privaten Computer und investierte ein Vermögen in teure Zusatzgeräte. Als er seiner Frau nach 6 Jahren das Haushaltsgeld wegen neuer Computerprogramme kürzte, war die Ehe vorbei.
Ein Zugschaffner aus Nürnberg legte sich in jeder größeren deutschen Stadt eine Geliebte zu. Als er in Rente ging, verstaute er sämtliche Liebesbriefe in zwei großen Koffern und deponierte sie im Keller - die Ehefrau stolperte darüber. 25 Jahre lang hatte sie an seine Treue geglaubt.
Ein Rentner aus Oklahoma war so geizig, daß er seiner Frau ein neues Gebiß verweigerte. Begründung: Sie könne ja seines mit benutzen. Scheidung nach 50 Jahren!
In Stuttgart zerbrach eine Ehe im siebten Jahr, weil sich die Frau im Auto ihres Mannes immer bücken mußte, wenn eine seiner Freundinnen vorbeifuhr.
In München wurde eine Ehefrau täglich benotet. Wie gut war das Essen, wie sauber die Wohnung, wie prickelnd der Sex, wie adrett ihre Kleidung? Am Ende der Woche zog der "Göttergatte" Bilanz - bei überwiegend schlechten Noten gab's weniger Haushaltsgeld. Scheidung nach 2 Jahren.
Eine Frau aus Berlin ließ sich nach drei Jahren scheiden, weil ihr Angetrauter die Gewohnheit hatte, mit Freunden das Badezimmer zu "stürmen". Und zwar immer dann, wenn sie gerade in der Wanne saß.
Ein Mann aus Tennessee bekam von seiner Frau oft Steaks mit gebratenen Zwiebeln vorgesetzt. Seine Vorstellung vom Teilen: Er aß das ganze Fleisch und ließ sie mit den Zwiebeln sitzen. Scheidung nach 4 Jahren.
Eine 45jährige Münchnerin klagte vor Gericht, weil ihr Mann darauf bestand, die gemeinsamen Nächte in einer Hängematte zu verbringen. Trennung - weil sie in 23 Ehejahren 16mal aus dem luftigen Bett stürzte.
Ein Mann aus Montana markierte täglich die Schuhsohlen seiner Frau mit Kreide. So wußte er, ob sie das Haus verlassen hatte. Scheidung nach 2 Jahren
Weil ein Frankfurter in der Hochzeitsnacht nichts Besseres zu tun hatte, als sich 5 Stunden lang einen brutalen Videofilm anzuschauen, nahm die Braut Reißaus. Noch in derselben Nacht traf sie einen neuen Mann fürs Leben.
Ein Amerikaner aus Vermont hatte seinem Papagei einen Weckruf beigebracht: "Aufstehen, verdammt nochmal, aufstehen!" Nach 3 Jahren zog die Ehefrau aus. | |
13.12.2004 00:20 Uhr
 | Aus Spaß an der Freude und weil es bald schon 3 Jahre werden, hier mal der komplette Text:
Doliszit-Text zur Vertrauensreform
Ist-Zustand
Vertrauen und Misstrauen kosten 100 Bimbes (Pfand). Jedes ausgesprochene Ver- oder Misstrauen hat einen festen Wert von EINS - egal, wie viele davon ich ausspreche.
Durch das Aussprechen von Vertrauen wird also Wert aus dem Nichts geschaffen, was dazu führt, das exzessive Vertrauensspammer, die jedem Account ihr Vertrauen hinterherwerfen, einen weit größeren Einfluss auf die Community haben als Mitglieder, die mit ihrem Vertrauen sorgfältig umgehen und es nur ausgewählten Personen zukommen lassen.
Konzept-Ansatz
Jeder Doler, sei er nun Vertrauensspammer oder Vertrauensknauserer, sollte den gleichen EINFLUSS auf die Community haben. Wer viele Vertrauen vergibt, dessen einzelne Vertrauen haben wenig Einfluss, wer sparsam mit Vertrauen umgeht, dessen einzelne Vertrauen haben auch großen Einfluss. Damit wird in Dol ein aus dem richtigen Leben weithin bekannter Fakt realisiert: Das Vertrauen eines Menschen, dessen Vertrauen schwer zu gewinnen ist, ist einfach mehr Wert als das eines Menschen, der sowieso jedem vertraut, der ihm über den Weg läuft.
Umsetzung
Die Summe aller Ver- und Misstrauen, egal, wieviel ich vergebe, ergibt immer den Wert 100.
Beispiel: Das Vertrauen eines sparsamen Dolers, der nur 150 Vertrauen ausgesprochen hat, hat einen Wert von 0,66 (100/150=0,66). Das Vertrauen eines Vertrauensspammers mit 1000 vergebenen Vertrauen hat nur einen Wert von 0,1 (100/1000=0,1).
Das ist die wichtige Grundregel.
Vier Zusatzregeln runden diese Grundregel ab:
Um den Einfluss von Vertrauens-DAs und Neumitgliedern einzuschränken wird beim Vertrauenswert ein fester Deckel von 1 gesetzt. Ein Vertrauen, selbst wenn es das einzige ausgesprochene ist, kann also nie einen größeren Wert als EINS annehmen. Es kann damit nie wertvoller werden als ein Vertrauen im jetzigen Zustand.
Um den Umstand Rechnung zu tragen, dass der Einfluss und das Vertrauen eines angesehenen Dolers (dem selber viele andere Doler vertrauen) schwerer wiegt als der eines Neueinsteigers, wird dessen Basiswert von 100 (siehe oben) um 10% der Anzahl ihm vertrauender Accounts erhöht.
Beispiel: Ein angesehener Doler, dem 500 andere Doler vertrauen, hat einen Basiswert von 150 (100 + 10% von 500). Spricht er 300 Vertrauen aus, so hat jedes seiner Vertrauen einen Wert von 0,5 (150/300=0,5).
Zum Vergleich: Spricht ein Neueinsteiger mit einem Basiswert von 100 seine 300 Vertrauen aus, so hat jedes dieser Vertrauen nur einen Wert von 0,33 (100/300=0,33)
Um weiterhin dem Umstand Rechnung zu tragen, dass Accounts, die sich nicht mehr aktiv an dol2day beteiligen, ihren Einfluss langsam verlieren, wird dieser Basiswert mit jedem inaktiven Tag um 1 verringert.
Beispiel: Ist ein Doler mit einem Basiswert von 150 zwei Wochen lang inaktiv, so sinkt dieser Basiswert auf 136 (150-14). Damit sinkt also auch der Wert der von ihm ausgesprochenen Vertrauen. Zeigt der Doler Aktivität, so wird sein Basiswert wieder auf den Ursprungswert von 150 gesetzt.
Als Aktivität gelten: 1 Meinung oder 1 Umfrage oder 1 Beitrag in einem Partei- oder INI-Forum oder 60 Online-Minuten an einem Tag.
Ein Doler kann sein Vertrauen einem bestimmten Account gegenüber beliebig oft aussprechen. Das Vertrauen wird damit im Gegensatz zu den anderen vergebenen Vertrauen stärker gewichtet und damit mehr wert.
Auch hier ein Beispiel: Angenommen der Grundwert eines Dolers beträgt 150. Er hat 300 Vertrauen an 300 Doler vergeben. Jedes dieser Vertrauen hat damit einen Wert von 0,5 (150/300=0,5). Nun entschließt er sich, weil ihm 100 dieser 300 Doler besonders gut gefallen, diesen ein weiteres Vertrauen auszusprechen. Er vertraut nun 200 Dolern einfach und 100 Dolern doppelt, hat insgesamt also 400 Vertrauen ausgesprochen. Das Wert jedes Vertrauens ist damit 0,375 (150/400=0,375). Die 200 Doler, denen er einfach vertraut, müssen sich mit diesem Wert zufriedengeben, während die restlichen 100 Doler in den Genuss seines besonderen (doppelten) Vertrauens kommen, das den Wert 0,75 hat (0,375 * 2).
Der Wert, den ein mehrfaches Vertrauen maximal annehmen kann, liegt bei 1% des Basiswertes. Das Mehrfachvertrauen des eben genannten Dolers mit einem Basiswert von 150 kann also niemals mehr wert sein als 1,5 - selbst wenn er einem Account 100fach vertraut.
Damit ist es nun endlich möglich, Vertrauen abgestuft zu vergeben.
Die Formeln
Die Formel ist relativ komplex. Man sollte sich davon jedoch nicht abschrecken lassen - der Grundgedanke (je mehr Vertrauen ich vergebe desto weniger ist es wert) ist intuitiv erfassbar und der Wert des Vertrauens eines Dolers wird zusätzlich auf dessen Profilseite angezeigt, um maximale Transparenz zu gewährleisten.
Die Formel für den Wert des Vertrauens ist:
Vt = Min (1, (100 + (eVt - eMt)/10 - iT) / (vVt+vMt) )
wobei:
Vt: Wert des einzelnen Vertrauens
eVt: erhaltene Vertrauen (Anzahl der Accounts)
eMt: erhaltene Misstrauen (Anzahl der Accounts)
iT: Anzahl der inaktiven Tage
vVt: vergebene Vertrauen
vMt: vergebene Misstrauen
Min: das Minimum aus den Werten innerhalb der Klammer
Ein Misstrauen hat den gleichen Wert wie ein Vertrauen.
Die Berechnung der Dol-Points wird sich dadurch geringfügig ändern, da ja nicht mehr jedes Vertrauen einen festen Wert von 1 hat sondern unterschiedliche Vertrauenswerte je nach vertrauendem Doler herangezogen werden.
Die Dol-Points werden wie bisher gerechnet:
DP = Wurzel[ Max( 1, R + 1 ) ] X Bimbes
es ändert sich nur die Berechnung für R:
R = SUM(eVt) - SUM(eMt)
(bisher: R = Anzahl(eVt) - Anzahl(eMt) )
Abkürzungen:
DP: Dol-Points in der Highscore
B: Bimbes
SUM(eVt): die aufaddierten Werte der erhaltenen Vertrauen
SUM(eMt): die aufaddierten Werte der erhaltenen Misstrauen
Max: das Maximum aus den Werten innerhalb der Klammer
Wurzel: die Wurzel aus dem Wert in den eckigen Klammern
Berechnungsbeispiel (mit Datenbestand 03.02.02 (!!!)):
http://internetkanzler.fifi.de/cgi-bin/vt.cgi
FAQ zur Vertrauensreform
Im folgenden sollen einige Fragen zur Vertrauens-Reform geklärt werden:
F: Warum die Reform?
A: Mit jedem ausgesprochenen Vertrauen übt ein Doler Einfluss auf die Community aus, und zwar konkret auf die Dol-Points-Liste.
Die Idee dieser Reform ist, dass dabei jeder Doler den gleichen Einfluss ausüben sollte. Genau das ist momentan nicht der Fall. Denn jedes ausgesprochene Vertrauen hat einen festen Wert von Eins, mit dem es Einfluss auf die Berechnung der Dol-Points nimmt. Wer massenhaft Vertrauen ausspricht, hat damit einen viel größeren Einfluss als die, die mit ihrem Vertrauen sparsam umgehen.
F: Was ändert sich denn nun eigentlich mit der Vertrauens-Reform?
A: Nun, erst einmal kann jeder Doler weiterhin so viele Vertrauen aussprechen, wie er möchte. Alle Vertrauen eines Dolers zusammengerechnet ergeben allerdings immer den gleichen virtuellen Wert von 100. Konkret bedeutet dies: Je mehr Vertrauen ein Doler ausspricht, desto weniger ist sein einzelnes Vertrauen wert.
Beispiel: Das Vertrauen eines Dolers, der 100 Vertrauen vergeben hat, hat den Wert "1" (=100/100), während es bei einem Doler, der 300 Vertrauen vergeben hat, nur noch den Wert "0.333" (=100/300) hat.
Das entspricht unserem Gefühl: Geht ein Mensch sparsam mit seinen Vertrauen um, so ist es viel wert (es ist schließlich schwer zu bekommen). Ein Vertrauen, das sowieso jeder hinterhergeschmissen bekommt, ist dagegen fast nichts wert.
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F: Was ist der virtuelle Wert?
A: Damit wird der Betrag bezeichnet, den alle vergebenen Vertrauen aufsummiert ergeben. Im Normalfall ist der virtuelle Wert gleich "100".
F: Wenn ich nur ein Vertrauen ausspreche, müsste es damit einen Wert von 100 haben, oder?
A: Theoretisch schon. Praktisch ist es jedoch nicht einleuchtend, dass das Vertrauen eines absoluten Neulings einen derartig überdimensionierten Wert haben soll. Eine solche Regel würde weiterhin den Missbrauch durch Vertrauens-DAs fördern. Deshalb gilt die Sonderregel, dass ein einzelnes Vertrauen niemals einen größeren Wert annehmen kann als 1.
F: Kann sich der virtuelle Wert auch erhöhen?
A: Ja. Und zwar soll einem Doler, der viele Vertrauen erhalten hat, dies honoriert werden, getrau der Aussage "Wer viel Vertrauen erhält, desen Vertrauen ist auch mehr Wert.". Die neue Formel sieht einen Bonus von 10% vor. Bei 200 Accounts, die einem vertrauen erhöht sich daher der virtuelle Wert um 20, bei 500 Vertrauen erhöht er sich auf 150.
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F: Was versteht man unter dem "Verblassen"?
A: Wir haben einen Aktivitäts-Faktor in die Formel mit eingebaut. Damit wird der virtuelle Wert an jedem zusammenhängen Tag Inaktivität um 1 ermässigt. Das Vertrauen eines inaktiven Dolers "verblasst" also mit jedem Tag weiter, bis es schliesslich gar nichts mehr Wert ist.
F: Wie kann man das "Verblassen" wieder rückgängig machen?
A: Eine geringe Aktivität reicht bereits, um das Verblassen wieder rückgängig zu machen, sprich, der virtuelle Wert wird direkt wieder vollständig hergestellt.
Als Aktivität gilt eine Meinung, eine Umfrage, ein Beitrag in einem Partei- oder INI-Forum, oder 60-Online-Minuten an einem Tag.
F: Habe ich durch das "Verblassen" einen Nachteil?
A: Nein, denn durch das Verblassen sinkt zwar Dein Vertrauens-Wert, davon sind aber nur jene betroffen, denen Du vertraust.
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F: Mir ist es aber viel wichtiger, dass ich abgestufte (unterschiedlich wertvolle) Vertrauen vergeben kann!
A: Das ist nach dieser Reform sehr leicht. Denn es wird damit möglich sein, einem Doler beliebig oft zu vertrauen. Dein mehrfaches Vertrauen hat natürlich einen größeren Wert als deine einfachen Vertrauen und damit einen größeren Einfluss auf die Dol-Points, denn der Doler, dem Du zB ein doppeltes Vertrauen aussprichst, bekommt auch beide Vertrauen gutgeschrieben.
Beispiel: Nehmen wir an, ein Doler spricht 200 Dolern sein einfaches Vertrauen aus, 70 Dolern sein besonderes Vertrauen (indem er ihnen zweimal vertraut) und 20 Dolern seine ganz besondere Wertschätzung (drei Vertrauen).
Dies bedeutet: Insgesamt hat er 400 Vertrauen ausgesprochen (200*1 + 70*2 + 20*3). Jedes seiner Vertrauen hat einen Wert von 0,25.
Damit hat sein einfaches Vertrauen einen Wert von 0,25. Sein besonderes (doppeltes) Vertrauen hat einen Wert von 0,5 (2*0,25) und seine ganz besondere Wertschätzung (dreifaches Vertrauen) hat einen Wert von 0,75 (3*0,25).
F: Kostet ein doppeltes Vertrauen dann auch doppelt so viel?
A: Nein. Wie bisher werden 100 Bimbes als Pfand abgezogen, allerdings nur beim ersten Vertrauen bzw. beim ersten Misstrauen.
F: Damit könnte ich ja meinen Vertrauens-Vorrat von 100 Punkten komplett einem Doler "gutschreiben", indem ich ihm 100fach vertraue!
A: Theoretisch schon. Praktisch wurde aber auch hier aus den oben schon erwähnten Gründen eine obere Grenze eingeführt. Das Mehrfachvertrauen kann dabei einen maximalen Wert von 1% des eigenen virtuellen Wertes annehmen.
Beispiel: Ich habe 200 Vertrauen erhalten, mein virtueller Wert liegt daher bei 120. Damit kann mein Mehrfachvertrauen also einen maximalen Wert von 1,2 (1% von 120) annehmen.
Habe ich selber 240 Vertrauen vergeben, so hat jedes einen Wert von 0,5 (=120/240). Ein Doppelvertrauen hat damit den Wert 1 (0,5*2). Obwohl ein Dreifachvertrauen rein rechnerisch den Wert 1,5 hätte (0,5*3), nimmt es real nur seinen Maximalwert von 1,2 an.
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F: Moment, die Vertrauen von Accounts mit weniger als 100 Vertrauen sollen nun mehr Wert sein, als von einem Power-User mit 1000 Vertrauen, obwohl doch der Power-Doler durch seine Aktivität viel mehr Einfluss auf das Spiel hat? Da stimmt doch was nicht!
A: Jein. Ein Doler mit nur 100 Vertrauen geht halt sparsamer mit seinen Vertrauen um, damit ist jedes einzelne Vertrauen auch mehr Wert. Wenn er allerdings nicht aktiv an dol2day teilnimmt, greift das "Verblasen", sprich, jeden Tag werden seine vergebenen Vertrauen im Wert sinken, bis sie nach 100 Tagen gar nichts mehr Wert sind.
Der Power-Doler ist aber täglich aktiv und daher bleibt sein Vertrauen auch im Wert erhalten.
F: Was ist mit den Leuten, die mit jedem ihr Vertrauen tauschen?
A: Nun, das können sie weiterhin tun. Die Frage ist nur, ob ihre Angebote weiterhin angenommen werden. Denn das Angebot eines exzessiven Vertrauenstauschers ist nach der Reform deutlich weniger verlockend als bisher. Bisher war der Tausch ja 1:1, ein recht gutes Geschäft. Nach der Reform bekommt man dagegen ein Vertrauen, das praktisch nichts wert ist (weil Vertrauenstauscher ja extrem viele Vertrauen aussprechen und ihre Vertrauen dementsprechend wertlos sind). Man wird sich schwer überlegen, ob man dafür ein eigenes (wertvolleres) Vertrauen weggibt...
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F: Kann ich vorab schonmal meine Veränderungen berechnen?
A: Wir haben dafür ein spezielles Tool zur Verfügung gestellt, in dem die Werte der TOP5000-Doler bereits beispielhaft neu berechnet wurden. Es ist hier zu erreichen: http://internetkanzler.fifi.de/cgi-bin/vt.cgi
F: Warum sind meine Dol-Points nach der neuen Berechnung geringer?
A: Bisher hatte jedes Vertrauen den Wert "1". Nach der neuen Berechnung kann ein Vertrauen allerdings auch weniger wert sein. Beispiel-Rechnungen haben ergeben, das sich die Vertrauen zukünftig zwischen 0.175 und 1.000 bewegen werden. Daher schrumpfen auch bei ALLEN Dolern die Dol-Points, wenn auch durchaus verschieden, zwischen 10 und 30%.
F: Werde ich durch die Reform in den Highscores auf- oder absteigen?
A: Das kannst du mit unserem Tool (http://internetkanzler.fifi.de/cgi-bin/vt.cgi) bereits überprüfen! Grundsätzlich kann man es nicht vorhersagen, denn Deine Highscore-Position ist zukünftig vor allem davon abhängig, wie aktiv die Doler, die Dir vertrauen, sind, und wieviele Vertrauen sie bereits anderweitig vergeben haben.
F: Die Power-Doler werden doch am meisten profitieren, die haben ja auch sehr viele Vertrauen angesammelt!
A: Das ist zwar richtig, das gerade die Power-Doler sehr viele Vertrauen haben, darunter sind aber sehr viele inaktive Accounts dabei, die bisher immernoch ihren kompletten Einfluss auf die Wertung ausüben konnten, obwohl inaktiv. Durch das "Verblassen" wird dem nun ein Riegel vorgeschoben, sprich, gerade die Power-Doler werden das Verblassen sehr deutlich zu spüren bekommen.
Leider konnte das Verblassen in unserem Beispiel-Tool nicht mit erfasst werden!
Durch das Verblasen wird in der entgültigen Berechnung dieser Inaktivität allerdings Rechnung getragen und es wird zu deutlichen Veränderungen kommen, auch in den TOP100!
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F: Warum ist die Reform nur so mathematisch und unübersichtlich?
A: Wir versuchen hier, mit Formeln ein System nachzubilden, das in der Realität gar nicht mit Zahlen fassbar ist: EINFLUSS. Wie will man Einfluss im RL abbilden? Es geht wohl nur bedingt. Das Vertrauens-System von dol2day hat aber genau diesen Gedanken und wir wollen einem System, das inszwischen seine Mängel offenbart hat, erneut auf die Sprünge helfen.
Uns ist dabei allerdings auch klar, das der reale Einfluss auch mit diesen neuen Überlegungen nur annähernd genau dargestellt werden kann.
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Das Doliszit wurde noch unter Kanzler Fifi in seiner ersten Regierungszeit angenommen.
Gottseidank kommt es ja nun wie das neue Layout in 2 Wochen... und das schon seit über nem Jahr! | |
04.12.2004 18:07 Uhr
 | Spruch des Tages:
"Ich esse nur noch Fleisch aus Massentierhaltung.
Ich finde es nämlich fies, glückliche Tiere zu schlachten!"
| |
01.12.2004 00:37 Uhr
 | Okay... ich seh ja ein, dass MTV Viva aufkauft... ich seh auch ein, dass da wohl dann einiges umgebaut wird. Und ich kann auch begrüßen, dass so Schrott wie "Interaktiv" etc. gekickt wird...
Aber das nu "Fast Forward" und "Mixery Raw Deluxe" aus dem Programm geschmissen werden, die Sarah-Kuttner-Show (wenn überhaupt noch) nur noch 2 mal die Woche kommt und dafür aber Big Brother, Pimp my ride, Dismissed und die ganzen andren "Reality Shows" zur Hauptsendezeit kommen und dann auch noch diese bescheuerten SMS-Sendungen... also echt, da zweifel ich langsam am Begriff "Musikfernsehen" | |
29.11.2004 13:13 Uhr
 | Hau rein mann oder lass es sein dann hast du
Weniger Dollar, was gesünder sein kann als die
Große Leinwand, Chicks, Koks und Weinbrand.
Du musst nur wählen, dann kann dir keiner erzähln:
Du hast das Leben verpennt, du bist n lebendes Hemd,
Du bist Student und kein Meister, denn ein Meister erkennt:
Es kann egal sein ob du studiert hast oder gut fickst,
Was du verdienst ist was du kriegst!
(...)
Fetten Job, fett Moneten,
Aber wann hat deine Frau dich das letzte Mal gebeten
Ihr zu liebe auf sie draufzurobben und von hinten zu poppen,
Die Wasserbetten durchzurocken und die Nachbarn zu schocken.
Es wär dir doch viel lieber wenn es wäre wie früher,
Mehr so Tage wie dieser von dem alten Kaliber:
Sie war der Wide-Receiver, du der Traumpassspieler
Und warst du über ihr drüber war ihre Stimme wie Fieber.
Heute erkennt sie du bist so dekadent
Du hast das Leben verpennt, du bist n lebendes Hemd,
Du bist Student und kein Meister denn ein Meister der denkt sich:
Will ich relaxen oder mehr Geld und den ganzen Mist,
Was du verdienst ist was du kriegst!
(Seeed - what you deserve is what you get) | |
29.11.2004 13:04 Uhr
 | Weihnachtsterror im TV - O du nervige!
Advent, Advent, der Fernseher brennt. Erst einer, dann zwei, dann drei, dann vier. Und wenn der fünfte Fernseher implodiert, hat er wohl zu ausführlich das Festtagsprogramm studiert ...
Weihnachten nähert sich in ganz großen Schritten. Alle Jahre wieder merkt Deutschland das spätestens dann, wenn Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer in der Werbepause fragt: "Jo, is denn heud’scho Woihnachten?"
Neuerdings macht er gemeinsame Sache mit Schauspielerin Veronica Ferres: Mit Hilfe von Beckenbauer und ganz viel Körpereinsatz klaut das blonde Adventsluder dem hilflosen Weihnachtsmann das schicke, neue Handy!
Ein echter Weihnachtsskandal! Denn ohne Mobiltelefon ist der träge Greis ziemlich aufgeschmissen: Wie soll er so nur seine weltweite Bescherungstour organisieren? Na, klasse! Nur weil der geldgierige Bayer und sein intrigantes Engelchen das Werben nicht lassen können, gibt es in diesem Jahr keine Geschenke!
Und ohne Geschenke auspacken bleibt nur eine Beschäftigung über die Feiertage: In die Röhre gucken!
In Deutschland wird das besonders bitter. Das TV-Programm zu Weihnachten war hierzulande noch nie hitverdächtig! Die Pogrammplaner gehen wohl stets davon aus, dass der Fernseher unter aufgerissenem Geschenkpapier vergraben wird.
Doch abgesehen vom fiesen Handy-Diebstahl haben die Deutschen sowieso kein Geld mehr für Geschenke. Fernsehen ist da der einzige Trost! Leider frustet das nur noch mehr: Statt ein bisschen Ablenkung bekommen die armen Zuschauer nur kitschige Weihnachtsfilme zu sehen, in denen am Ende alle ein tolles Geschenk bekommen! Aber zählen wirklich nur materielle Gaben? Was ist mit Nächstenliebe? Gerade zum Fest appellieren diverse TV-Spendenaktionen an die Moral der Zuschauer.
Alles nur zum Gähnen! Bestes Beispiel: Die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Von der laufen an den Feiertagen auf jedem Sender mindestens zwei verschiedene und todlangweilige Verfilmungen. Lediglich Zuschauer mit mutierten Tränendrüsen weinen selbst bei der 1000. Wiederholung der verstaubten Schinken!
Noch schlimmer: Auch die obligatorischen Weihnachtsfolgen aktueller und uralter TV-Serien nerven gewaltig! In der Endlosschleifen-Sitcom "Hör mal, wer da hämmert" brennt Heimwerkerkönig Tim Taylor zum x-ten Mal die üppige Weihnachtsbeleuchtung am Haus durch. Und sogar bei GZSZ, Verbotene Liebe, Marienhof und Co rennen plötzlich alle ganz fromm und brav zum Gottesdienst in die Kirche. Ganz egal, ob die Soapfiguren noch im November wild durcheinander gepoppt, gemordet oder auf andere Weise gesündigt haben. An Weihnachten herrscht eben überall Friede, Freude, Eierkuchen!
Warum kann die Fernsehwelt nicht einfach so scham- und niveaulos sein wie immer? Dann käme selbst ohne Geschenke ein wenig Stimmung auf:
In der neuen Beauty-Show mit dem Titel "The Santa Clause Project" könnten sich zehn männliche Kandidaten zum Weihnachtsmann mit Rauschebart und dickem Bauch umoperieren lassen. Die Zuschauer stimmen am Ende ab, wer zum besten "Santa Clause"-Doppelgänger gekürt wird und eine Reise zum Nordpol gewinnt!
Dort warten schon die Promis im Eis-Camp, die in "Ich bin schon halb erfroren - Holt mich hier raus!" gegen tollwütige Rentiere und um den Titel als "Nordpolkönig" kämpfen.
Witzig wäre auch ein "X-Mas-Special" von "Big Boss": In der Show bewerben sich rüstige Rentner um den Job als neuer Weihnachtsmann. Wenn sich TV-Chef Reiner Calmund einen weißen Bart anklebt, könnte er die Stelle glatt selbst übernehmen!
Da allerdings keiner mehr an den Weihnachtsmann glaubt und die Geschenke (Franz und Veronika sei noch mal gedankt!) ausbleiben, müsste er sich gleich nach Antritt des Amts arbeitslos melden.
Welch schreckliche Vorstellung! So weit darf es auf keinen Fall kommen! Doch noch ist nicht aller Tage (Heilig) Abend: Die Zuschauer sollten ihre letzten Cents zusammenlegen und dem Weihnachtsmann ein neues Handy kaufen. Dann bleibt ihnen vielleicht ein trostloses Fest vor der Glotze erspart. Wenn sie nur fest daran glauben ... | |
25.11.2004 14:20 Uhr
 | Meine Parteienpräferenzen (1= meine Linie / 5=absolut nich mein Ding):
SIP: 3-4
CIP: 4
GII: 3
IDL: 1-2
SII: 5
AKWA: 2-3
FPI: 1-2
PKP: 5
KSP: 5
AMC: 2-3
RKP: 4-5
UNION: 3
NIP: 3-4
KDP: 5
HWP/APPI: 4-5
PsA: 5
SDO: 3
KP: 5
JUD: 3-4
LPP: 1-2
PLL: 2
LIBRE: 4
PN: 4
BA: 3-4
6P: 4-5
WS: 5
iGel: 4 | |
11.11.2004 13:02 Uhr
 | Der Beitrag ist so schön, ich musste ihn kopieren:
Thema: Demokratie damals und heute. Gab's ja alles schon mal, und deshalb ... von: Topograph (2004-11-11 12:31:29 / KAF)
... Ruhe, Schnitt und gut. Liebe Leute vom rechten verbrannten Flügel eines Phoenix, der noch nicht Asche geworden ist. Langsam ist man Euer Bemühen um den Begriff der Demokratie leid.
Es wird von Euch jedes Mal, wenn jemand kommt und von der wehrhaften Community spricht, die nun mal demokratisch ist, mit sogenannten "Wahrheiten" gekontert, und das auf jede 2. Bemerkung hin.
Geht man nicht darauf ein wird gehetzt. Dann werden DOLer mit Schimpfworten belegt. Es werden Verdächtigungen auf ihre Herkunft, ihren Ursprung und virtuelles Ableben (siehe Account Quote) gegeben, und immer wieder betont. Wohl auch in der Hoffnung, daß etwas hängen und kleben bleibt. Schöner Versuch. Scheint aber nicht aufzugehen.
In dem Stadium, wie es nicht aufgeht bzw. daß vermeintlich der politische Gegner im Übergewicht ist, was die Strukturen und den Rückhalt betrifft geht es mal den nächsten Schritt.
Dann wird einfach nur gespammt (gesülzt). Es wird regelrecht mit "Wahrheiten" bombardiert, es wird verbal Störfeuer gegeben, so daß man die Vernünftigen nicht mehr hören und vernehmen kann.
So war das auch damals anno 1932 im Reichstag. Da gab es eine Alterspräsidentin namens Klara Zetkin, die in ihrer Senilität den Wunsch nach einem kommunistischen Deutschland hegte in ihrer Eröffnungsrede und wurde niedergeschrien, niedergesungen.
Heute ist es in etwa das Stadium, wie wir es in DOL haben. Da gibt es auch viele Parteien, keine 30, die man mal aus DOLland wegfegen könnte. Aber mehr als im Bundestag. Das nächste Stadium wäre, daß man nun hingeht und den Reichstag in Brand steckt, respektive eine Partei aufgrund Provokationen löschen lässt, um dann den Juden aus Holland zu finden, der so böse war und das gemacht hat.
Gut, nun ist Aachen an der holländischen Grenze und rAN und rOL sind keine holländischen Juden. Aber die Strickweise, wie hier die böse Verschwörungstheorie gestreut wird mit Dolchstosslegende ist sehr offensichtlich und ätzt an.
Dazu dann noch offene und versteckte Morddrohungen. Sei es direkt, oder auch indirekt, dass mal die russische Mafia (wie im Falle Murphy) bedient werden soll. Während man früher ins Zuchthaus, vor einen Gewehrlauf oder ins KZ kam, kommen einem heute halt die Leute ins Haus. Spart unendlich Versandkosten etc. etc. (ich muss mich mal eben bändigen, sonst wird es zynisch)
Vorteil heute:
1.) Wir sind hier virtuell und nicht in der Weimarer Republik.
2.) Es ist bekannt, wie damals "Wahrheiten" gestreut wurden, und wie es heute kopiert wird.
3.) Die Theorie, daß "Wahrheiten" immer als "wahr" erkannt werden, und die Richtigkeit untergeht, geht nicht mehr auf. Dafür ist man geschichtlich zu gebrannt, als dass es aufgehen könnte.
Dadurch, daß hier sehr vieles offensichtlich und nicht versteckt lief, bietet sich der Vergleich mit dem Untergang von Weimar direkt an. Er wird aber nicht mehr aufgehen. Dafür sind zu viele intelligente Leute hier unterwegs, sei es als Spieler, sei es als Spielleiter, sei es als Regierung, Redaktion oder einfacher DOLer.
Am Ende, wenn ihr so weitermacht wie jetzt, wird die Redaktion nur eines in der Handlung bleiben. Die Hetzer einzeln löschen, und die Morddrohungen und so weiter an die zuständigen Behörden weitergeben, was wohl einmalig im Internet wäre. Aber einmal ist bekanntlich immer das Erste Mal und das ist ja auch das schmerzhafteste Mal.
Ich sage dies mit einem weinenden Auge, da ich denke, daß es so weit nicht hätte kommen müssen, wenn einfache grundlegende Regeln eingehalten worden wären. Was man so liest, war das aber nicht der Fall. Und daraus ergibt sich nach nun 6 Wochen ein sehr deutliches Bild.
Einen letzten Satz in diesem Posting sei mir bitte noch gegönnt, und ich wiederhole es gerne. Es wird immer wieder mit der guten alten Meinungsfreiheit gepokert.
Hier mal Artikel 5 des Grundgesetzes, das Leute wie ihr aufgrund eures Rechtsverständnisses nicht anerkennen wollt, der aber solange nichts anderes steht Gültigkeit hat, da wir auch nicht in einem rechtsfreien Raum leben:
Artikel 5 Grundgesetz
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
In diesem Fall ist Absatz 2 sehr wichtig zu sehen, da Beleidigung und Morddrohungen unter das Recht der persönlichen Ehre fallen, und somit auch unter die Würde, die mit Artikel 1 als unantastbar geschützt ist.
Das was ihr getan habt, fällt also nicht unter Meinungsfreiheit, sondern unter Beleidigung, Drohung, Nötigung und was es sonst noch so gibt. Und solche Äußerungen sind auch nicht dem Schutz der Jugend zuträglich. Denn was soll die lernen?
Gewalt gibt es genug in Deutschland. Woher sie kommt, ist nicht Thema dieser sondern anderer Diskussionen. Es geht einzig und alleine um Euch. Und ihr beweist derzeit spätestens seit der Löschung, daß ihr nichts aus der Geschichte gelernt habt. Im Gegenteil, ihr versucht sie grade virtuell zu wiederholen.
Geht mal in euch, und überlegt ob nicht auch für euch ein kleines Körnchen Wahrheit dran ist, und dann dreht um eurer Ehrerhaltung willen mal 3 Stufen zurück. Und keiner wird mehr ein Problem mit dem Rest von Euch und euren Äußerungen haben.
Meinungsfreiheit ist nicht die Freiheit um andere zu beleidigen oder zu drohen. Artikel 5 GG sehr frei ausgelegt.
Und nun mal wieder einen schönen Tag noch.
Gruß
Topograph | |
07.11.2004 16:54 Uhr
 | Hier sollten wir alle mitmachen...
Die Staatsoberhäupter der Welt bitten um Unterstützung
im Kampf gegen den Terrorismus und fordern uns dazu
auf, am kommenden Freitag ab 11:00 Uhr, dagegen zu
demonstrieren. Es ist eine allgemein bekannte
Tatsache, dass die Taliban gegen jeglichen
Alkoholkonsum sind und das Anschauen nackter Frauen
für eine Sünde halten. Aus diesem Grund sollen am
kommenden Freitag ab 11:00 Uhr alle Frauen nackt durch
die Büros laufen, während die Männer dabei zuschauen
und Bier trinken. Auf diese Weise wird unsere Abscheu
gegen die Taliban am Besten zum Ausdruck gebracht und
hilft gleichzeitig Terroristen unter uns zu entdecken
- jede(r), der/die sich nicht an dieser Aktion
beteiligt, entlarvt sich automatisch als Terrorist!
Ihre Anstrengungen werden im Namen der gesamten
freien, demokratischen Welt, gewürdigt.
Danke für Eure Unterstützung !!!
Bitte leitet diese eMail umgehend an alle eure Freunde
und Bekannten weiter, damit eine möglichst hohe
Beteiligung erreicht wird .. | |
05.11.2004 19:22 Uhr
 | Nach der Wahl: Michael Moore nennt
17 Gründe, sich nicht umzubringen
Nachdem Michael Moore US-Studenten mit Chips und Unterhosen belohnte, wenn sie ihm versprachen, wählen zu gehen, gesteht er nun seine Niederlage im Kampf gegen Bush ein.
Wer dieser Tage die Website von Regisseur Michael Moore öffnet, der die vergangenen Jahre mit einer groß angelegten Anti-Bush-Kampagne verbracht hat, kann lesen, dass der Regisseur und Autor weder Mut noch Humor verloren hat. Mit den Worten «Ok, it sucks. Really sucks» versucht er, auf seine spezielle Weise das Gute an der Tatsache, dass Bush noch weitere vier Jahre im Weißen Haus sitzen wird, zu sehen. Er schreibt:
«Hier sind 17 Gründe, sich nicht die Pulsadern aufzuschneiden:
1. Es ist gegen das Gesetz, wenn Bush sich noch einmal aufstellen lässt.
2. Bushs Sieg war der knappste Wahlerfolg für einen amtierenden Präsidenten seit Woodrow Wilson im Jahr 1916.
3.Die einzige Altersgruppe, in der die Mehrheit für Kerry gewählt hat, waren junge Erwachsene (Kerry: 54 Prozent, Bush: 44 Prozent), was erneut beweist, dass Eure Eltern immer falsch liegen und Du nie auf sie hören solltest.
4. Obwohl Bush gewonnen hat, glaubt die Mehrheit der US-Bevölkerung, dass Amerika sich in die falsche Richtung entwickelt (56 Prozent), dass der Krieg nicht nötig ist (51 Prozent) und 52 Prozent halten nichts von Bushs Arbeit. (Anmerkung für Ausländer: Versuchen Sie nicht, dies zu verstehen. Das ist etwas amerikanisches - wie Pop Tarts.)
5. Die Republikaner haben keine Verschleppungstaktik-bewährte 60-Sitze-Mehrheit im Senat. Wenn die Demokraten ihren Job machen, wird Bush das Supreme Court nicht mit Ideologen des rechten Flügels besetzen können. Habe ich gesagt, 'Wenn die Demokraten ihren Job machen'? Vergessen wir das.
6. Michigan hat für Kerry gestimmt! Genauso der ganze Nordosten, die Wiege unserer Demokratie. Auch sechs der acht Great Lakes States. Und die ganze Westküste! Plus Hawaii. Das ist ein Anfang. Wir haben einen Großteil des frischen Wassers, den ganzen Broadway und Mount St. Helen. Wir können sie austrocknen oder sie in Lava begraben.
7. Wieder einmal wurden wir daran erinnert, dass Ohio verrückt ist, und nicht nur das, auch noch giftig verrückt. Eine große Nation wurde von Verrückten gefällt. Möge Ohio State daran denken, wenn es an diesem Samstag Michigan gegenübertritt.
8. 88 Prozent der Bush-Befürworter sind weiß. In 50 Jahren wird Amerika nicht mehr in der Mehrheit weiß sein. Hey, 50 Jahre sind gar nicht so lang! Wenn Du zehn Jahre alt bist und das hier liest, werden Deine goldenen Jahre wirklich golden sein, und man wird sich gut um Dich kümmern, wenn Du alt bist.
9. In elf Staaten können Homosexuelle nicht heiraten. Gott sei Dank. Denken Sie nur an die ganzen Hochzeitsgeschenke, die wir jetzt nicht kaufen müssen.
10. Weitere fünf Afro-Amerikaner wurden in den Kongress gewählt, die Rückkehr von Cynthia McKinney aus Georgia eingeschlossen. Es ist immer gut, mehr Schwarze drin zu haben, die für uns kämpfen und den Job machen, den unsere Kandidaten nicht können.
11. Der Chef des Bierherstellers Coors aus Colorado wurde aus dem Senat gewählt. Prost!
12. Gebt es zu: Wir mögen die Bush-Zwillinge und wollen nicht, dass sie gehen.
13. Auf der legislativen Ebene haben die Demokraten immerhin mindestens drei Kammern gut gemacht. Von den 98 Kammern (Haus/ Versammlung und Senat) hatten die Demokraten vor der Wahl Kontrolle über 44 Kammern, die Republikaner über 53. Eine Kammer war gebunden. Nach dem Ergebnis vom Dienstag kontrollieren die Demokraten 47 Kammern und die Republikaner 49, eine Kammer ist gebunden und eine noch nicht vergeben.
14. Bush ist jetzt ein Lahmer-Enten-Präsident. Seinen größten Moment hatte er diese Woche. Für ihn geht es nur noch bergab - und vor allem wird er nicht all die harte Arbeit erledigen wollen, die von ihm erwartet wird. Es wird so sein wie der letzte Monat vor dem Schulende - man hat es hinter sich, also wird gefeiert! Vielleicht behandelt er die kommenden vier Jahre wie einen permanenten Freitag, verbringt mehr Zeit auf seiner Ranch oder in Kennebunkport. Warum sollte er auch nicht? Er hat klar gemacht, wo er steht, hat seinen Vater gerächt und uns gezeigt, wo es langgeht.
15. Sollte Bush beschließen, doch zur Arbeit zu gehen und sein Land vor die Hunde gehen zu lassen, wird höchstwahrscheinlich entweder das eine oder andere der folgenden zwei Szenarien eintreten: a) Jetzt, wo er sich nicht mehr um die Christlichen Konservativen bemühen muss, damit sie ihn wiederwählen, könnte ihm jemand zuflüstern, dass er in diesen letzten vier Jahren ein 'Vermächtnis' hinterlassen soll, damit die Geschichte milder über ihn urteilt. Dann würde er seine aggressive rechte Agenda nicht fortführen. b) Er wird so eingebildet und arrogant - und rücksichtslos -, dass er sich einen Schnitzer solch großen Ausmaßes leistet, dass seine eigene Partei ihn aus dem Amt entfernen wird.
16. Es gibt fast 300 Million Amerikaner - 200 Millionen davon sind im Wähler-Alter. Wir haben nur dreieinhalb Millionen verloren! Das ist kein Erdrutsch - das heißt, wir haben es fast geschafft. Stellt Euch vor, wir hätten 20 Mllionen verloren. Wenn Du noch 58 Yards bis zur Ziellinie zu laufen hättest, und Du würdest nach 55 umgerannt, würdest Du an der Drei-Yard-Linie anhalten, den Ball nehmen, nach Hause gehen und weinen? Vor allem wenn Du schon an der Drei-Yard-Linie bist? Natürlich nicht! Hoch mit Dir! Sei hoffnungsvoll! Weitere Sportanalogien werden folgen.
17. Zuletzt und am wichtigsten: Mehr als 55 Millionen Amerikaner haben den Kandidaten gewählt, der die 'Nr.1 der Liberalen im Senat' genannt wird. Das ist mehr als die gesamte Anzahl der Leute, die Reagan, Bush Sen., Clinton oder Gore gewählt haben. Nochmal: Mehr Leute haben für Kerry gestimmt als für Reagan. Wenn die Presse nach einem Trend sucht, sollte es der sein, dass so viele Amerikaner bereit waren, einen überzeugten Liberalen zu wählen - zum ersten mal seit Kennedy.
Geht es Ihnen jetzt besser?»
Moore schließt mit einer Anekdote eines Freundes: «Mein rumänischer Großvater hat immer gesagt: 'Vergiss nicht, dies ist so ein wundervolles Land - es braucht nicht einmal einen Präsidenten!» | |
11.09.2004 15:21 Uhr
 | Blumentopf - Manfred Mustermann
Mir war von Anfang an klar: Möchtest Du hier überleben
musst Du besser als der Rest sein; es kann nur einen geben.
Meine Chancen standen bei eins zu einer Million,
doch ich hab' an mich geglaubt und es hat sich gelohnt.
Jetzt hab ich lang genug gewartet, meine Zeit ist gekommen;
dieser Platz wird zum Gefängnis, ich befrei' mich davon,
ich spür' den Luftstrom beim ersten Atemzug in meiner Lunge,
hör' wie jemand sagt: "Glückwunsch, ein kerngesunder Junge!"
Die Wärme meiner Mutter wirkt beruhigend auf meine Nerven,
ich öffne meine Augen um 'nen Blick nach draußen zu werfen;
alles ist neu für mich, doch ich bin neugierig,
und ich greif' nach allem, was ich in die Fäuste krieg.
Hier gibt's so viel zu entdecken, zu tasten, riechen und schmecken.
Ist das weich? Was passiert, wenn man es runterwirft? Kann man das essen?
Mama schau, ich lauf', ich hab's schon bis zum Schrank geschafft!
Und Papa ist so stolz auf meinen ersten ganzen Satz.
Ich kann schon über die Tischkante gucken, Mensch, jetzt bin ich groß!
Nur dass Papa immer arbeiten gehen muss find' ich doof,
aber am Samstag füllt er das Planschbecken mit Wasser auf
und dann kommt Marie, das Mädchen aus dem Nachbarhaus,
wir spielen "Vater, Mutter, Kind", später werd' ich sie mal heiraten.
Zum Geburtstag will ich den großen Polizeiwagen.
Meine Mama sagt, ich soll die Zeit noch genießen,
bald musst Du zur Schule, dann ist es vorbei mit dem Spielen.
Ich hab 'ne Bande mit meinen Freunden und ich find Mädchen echt ätzend,
kauf' Panini-Bilder, doch bald sind sie verklebt und vergessen,
und mittlerweile muss ich literweise Clearasil zwecks Akne nehmen,
und es steigen Parties mit Schiebertanzen und Flaschendrehen.
" Mein Sohn, Du bist heute Abend wieder da Punkt zehn!"
Ja, mal sehen, wartet nicht auf mich, ihr könnt ruhig schlafen gehen.
Ehrlich, von meinen Eltern lass' ich mir nix mehr sagen,
genau wie von Lehrern, ey fuck, die woll'n sich alle eh nur wichtig machen.
Nach meinem Zeugnis fragt mich doch später keine Sau mehr,
Mann, ich hab'n Traum, ich geh nach Lanzarote und werd' Tauchlehrer.
Parties werden härter so wie die Alkoholika,
es sind Drogen da, und ich hab mein erstes Mal mit Monika.
Das ist ein großes Jahr und nichts wird mehr wie früher sein,
hab' ständig Liebeskummer und den lang ersehnten Führerschein.
Auch die Schule lass' ich halbwegs erfolgreich hinter mir,
aber Ausbildung? Nein danke, es ist das Leben das mich interessiert.
Ich wohn' jetzt in 'ner eigenen Wohnung und bin weg von zu Haus,
wohn' in 'nem Wohnblock in der Stadt und mach' das Beste daraus;
ich träum von 'nem großen Garten und 'ner Dachterrasse,
doch leider bin ich stets im Minus bei der Stadtsparkasse.
Keine Mama ist mehr da die mir mein Essen kocht
und wenn ich an die Schule denk', dann denk' ich bloß: Ach hätt' ich doch!
Ich find' keinen festen Job, les' in der Zeitung nur den Stellenmarkt,
und Moni zu verlassen, das war keine Heldentat,
und dann am selben Tag noch ins Bett mit Marie.
Wann ich das Inge erzähl? Na besser nie.
An der Bar 'n Bier bestellt, im Club am Klo 'n Näschen gezogen,
dann von den Bullen erwischt, die Taschen voller chemischer Drogen,
drum hab ich den Job verlor'n, der ganz in Ordnung war,
und wer zur Hölle erklärt mir bloß mein Steuerformular?
Ich sag, "Ich bin nicht wie die andern", und merk selbst, wie seltsam es klingt.
Hey kann es sein, dass ich im Club wirklich der Älteste bin?
Freunde überholen mich im Porsche auf der Autobahn,
meine Zukunft hat schon längst begonnen, verdammt, ich brauch 'n Plan!
Doch ich feier lieber Parties und hau mir die Birne weg,
und dann am Telefon Inges Vater, der Firmenchef,
redet irgendwas vom Geld verdienen bei ihm mit Internet,
weil er gern etwas solideres für seine Inge hätt'.
Nur wegen ihr macht er mir 'n paar Angebote,
gut, arbeite ich halt bei ihm und tauch' später auf Lanzarote.
Inge zeigt mir ihren positiven Schwangerschaftstest,
ich weiss zwar nicht so recht, doch lach' sie an und halt' sie ganz fest.
Inge wir heiraten, ich kann nicht neinsagen,
also Ringe kaufen, Aufgebot bestellen, Freunde plus Familien einladen.
Flitterwochen wie versprochen in Venedig,
kurz darauf im Sommer kommt das Baby unser Glück auf ewig.
David, vom Papa die Nase, Mama die Haare,
die strahlend blauen Augen von Opa, was für ein Knabe!
Das Leben macht Spaß und die Beförderung kommt,
der Mercedes ist schwarz, die Sekretärinnen blond,
und die Nachbarn sind neidisch auf 'ne Familie wie uns,
das Kind und wir sind gesund, und alle lieben den Jungen.
Wir ziehen um in das große Haus am Stadtrand,
das Inges Eltern gehört, wo wir alle endlich Platz ham.
David spielt im Garten, ich schau' vom Fenster aus mit Inge zu,
Die Ehe läuft harmonisch, ja fast so wie im Bilderbuch.
Neulich kam nach all den Jahren wieder 'ne Postkarte von Monika
aus Lanzarote, und sie schreibt, sie wohnt jetzt da.
Es ist doch komisch, ha? Man sitzt in seinem Mecedes,
rast an allem vorbei und merkt es erst dann wenn es zu spät ist.
Jetzt ist mein Leben doch schon aus mit sechsundvierzig.
Ist doch kein Wunder dass man dauernd deprimiert ist,
meine Frau meint, ich soll zum Therapeuten, doch ich brauch kein',
nicht so einen, mein Seelenklemptner bleibt 'n guter Rotwein.
Mit Inge läufts auch nicht mehr so wie in den besten Tagen,
denn seit den Wechseljahren ist sie kaum noch für Sex zu haben.
David bleibt meine einzige Motivation,
in dieses doofe Büro geh' ich doch bloß für meinen Sohn.
Wir tun doch alles für ihn, ham uns den Arsch aufgerissen,
und er hat den Tauchkurs schon nach vierzehn Tagen geschmissen.
Manchmal glaub' ich, wir lassen ihm zu viel Freiheit;
David, vergiss nicht, um zehn musst Du daheim sein!
Jetzt bin ich dreissig Jahre in der Firma und das feiern wir,
mein Chef überreicht mir 'ne Münze mit dem Firmenlogo eingraviert,
und bei den meisten zähl' ich hier bereits zum alten Eisen,
aber den Youngsters kann ich immer noch das Wasser reichen.
Ich werd' es allen zeigen, dass ich noch was beweg'
auch wenn sie meinen, meine Programmiersprachen sind nicht mehr up to date.
Na gut, ich hab vielleicht paar graue Haare,
doch das soll nicht heissen, dass ich nichts mehr an Energie und Power habe.
Nur die Familie macht mir grade bisschen Sorgen,
ich will, dass David studiert, nur daraus ist bisher noch nichts geworden.
Er sagt zu mir immer nur "Live your dreams!",
doch ohne Ausbildung wird das nicht geh'n, denn dann wird er mal nix verdienen.
Und Inge wird nicht grade attraktiver mit den Jahren
drum geh' ich aus und entdeck' den Reiz, für Liebe zu bezahlen.
Ich ruf' sie an, sage: "Schatz, heut' komm' ich später heim,
hab' da 'n Projekt, das muss bis morgen früh erledigt sein."
Und mit meinen Inlineskates halt' ich mich fit und gesund,
und auch wenn ich bald sechzig bin fühl ich mich immer noch jung,
doch dann kommt die Überraschung, David kriegt 'nen Sohn von seiner Mona,
den kleinen Lothar, verdammt, jetzt bin ich Opa.
Es hieß, ich sei ein Teil der Firma, daran ändert sich nichts,
denn in der Abteilung sei noch keiner länger als ich;
sie sagten, sie bräuchten wirklich mehr Männer wie mich,
dann ham sie mir die Hand gedrückt und mich in Rente geschickt.
Und jetzt sitzt auf meinem Stuhl ein andrer hinterm Schreibtisch
und ich lös' die Kreuzworträtsel in der Fernsehzeitschrift.
Denn ich langweil' mich so ohne Beruf
und bin nur glücklich wenn mich mal der kleine Lothar besucht.
Ja ich brauche was zu tun, und deshalb geh' ich in den Garten,
ich stutz' die Hecken, jäte Unkraut und mäh' den Rasen,
und im Winter sind wir wirklich niemals eingeschneit,
denn dann steh ich um sechs Uhr auf und räum' die Einfahrt frei.
Und auch wenn ich von meinen Freunden schon die Namen vergess'
und mein Mercedes eigentlich kaum noch die Garage verlässt,
weil immer wenn ich im Schritttempo durch die Straßen schleich
gleich alle hupen und brüllen, "Ey jetzt fahr' schon, Du Tattergreis!",
will ich kein Leben auf dem Abstellgleis, weil ich noch Power hab',
doch in letzter Zeit bin ich bei meinem Arzt ein Dauergast.
Denn laufend hab ich irgendwelche Wehwehchen,
und sind die einen vorbei, dann kommen die nächsten.
Meine Augen werden schlechter und mein Kopf wird kahl,
ich krieg 'ne dicke Brille und 'ne große Prostata;
ich bin so schwach, dass ich im Winter nicht mehr schneeräumen kann
und meine Hose fühlt sich oft wie'n feuchter Teebeutel an.
Ich hab mein Leben lang gebuckelt, und was hab ich davon?
'Ne Minirente und 'nen Sohn, der jedes Jahr einmal kommt,
und ich bin so froh, dass es Inge gibt,
denn ohne ihre Hilfe ging es nicht,
und wenn ich aufsteh' wird mir schwindelig.
Und deshalb lieg' ich eigentlich bloß noch in meinem Bett herum,
und statt "Auf Wiedersehen" hör' ich nur "Gute Besserung".
Inge sagt, ich werd schon wieder kerngesund
wenn ich nur immer brav meine Pillen nehm.
Doch ich kenn sie zu gut, und ich spür wenn sie lügt,
und ich fühl genau, dass alle wissen, was hier geschieht.
Ich hab kein' Bock mehr, die blöden Medikamente zu nehm',
seh zu den alten Photos rüber, die am Fensterbrett stehen.
Ich mit Inge frischverliebt am Markusplatz,
die Einschulung von David, das Bild von ihm zum Vatertag,
die Firmenurkunde, die ich zur Rente bekam,
und ich vorm Weihnachtsbaum mit meinem Enkel im Arm.
Vor meinen Augen zieht nochmal mein ganzes Leben vorbei,
ich wollte so vieles machen und hatte so wenig Zeit,
David lächelt mich an, Inge hält meine Hand,
und ich will nur noch schlafen - Mann bin ich müde, verdammt.
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26.08.2004 23:51 Uhr
 | Ne echt... sowas von öde hier. | |
24.08.2004 13:50 Uhr
 | Hmpf... nun ist meine Dol-Frau doch tatsächlich zwangsinaktiviert worden.... | |
21.08.2004 00:05 Uhr
 | Man erlebt doch immer wieder Überraschungen im Leben... | |
16.08.2004 22:12 Uhr
 | WILL URLAUB HABEN! | |
  | 41 bis 60 (151 insgesamt) |   |
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