 |   | 121 bis 140 (193 insgesamt) |   |
01.07.2008 01:56 Uhr
 | "Sie (die Anhänger der Ausbeutungstheorie) behaupten das Gesetz, daß der Wert aller Waren auf der in ihnen verkörperten Arbeitszeit beruht, um im nächsten Augenblicke alle Wertbildungen, die mit diesem "Gesetze" nicht harmonieren, z. B. die Wertdifferenzen, die als Mehrwert dem Kapitalisten zufallen, als "gesetzwidrig", "unnatürlich", "ungerecht" anzugreifen und zur Ausrottung zu empfehlen. Erst ignorieren sie also die Ausnahme, um ihr Wertgesetz als allgemeines proklamieren zu können. Und nachdem sie so die Allgemeingültigkeit desselben erschlichen haben, werden sie wieder auf die Ausnahmen aufmerksam, um sie als Verstöße gegen das Gesetz zu brandmarken. Diese Art der Schlußfolgerung ist wirklich nicht besser, als wenn man wahrnimmt, daß es viele törichte Menschen gibt, ignoriert, daß es auch weise Menschen gibt, hierdurch zu dem "allgemein gültigen Gesetze" kommt, daß "alle Menschen töricht sind", und dann die Ausrottung der "gesetzwidrig" existierenden Weisen fordert!" (Eugen von Böhm-Bawerk) | |
01.07.2008 01:26 Uhr
 | "Karl Marx ist als Schriftsteller ein beneidenswert glücklicher Mann gewesen. Niemand wird behaupten wollen, daß sein Werk zu den leicht lesbaren und leicht verständlichen Büchern gehört. Ein erheblich geringerer Ballast von schwieriger Dialektik und von ermüdenden, mit mathematischem Rüstzeug arbeitenden Deduktionen wäre für die meisten anderen Bücher zum unüberwindlichen Hindernis geworden, sich den Weg in das große Publikum zu bahnen. Marx ist trotzdem ein Apostel für weiteste Kreise und gerade für solche Kreise geworden, deren Sache sonst die Lektüre schwieriger Bücher nicht ist. Dabei waren seine dialektischen Argumentationen durchaus nicht etwa von einer fraglos bezwingenden Kraft und Klarheit. Im Gegenteile: Männer, die zu den ernstesten und würdigsten Denkern unserer Wissenschaft gehörten, wie Carl Knies, hatten vom ersten Augenblick an den gewiß nicht leicht zu nehmenden und mit gewichtigen Argumenten belegten Vorwurf erhoben, daß die Marxsche Lehre schon in ihrer Grundlage mit logischen und tatsächlichen Widersprüchen aller Art behaftet sei. Es hätte dem Marxschen Werke somit leicht begegnen können, daß es bei keinem Teile des Publikums eine gute Stätte gefunden hätte: bei dem großen Publikum nicht, weil es sich auf seine schwierige Dialektik überhaupt nicht verstand, und bei den Fachleuten nicht, weil es sich auf dieselbe und auf ihre Schwächen zu gut verstand. Tatsächlich ist es anders gekommen.
[...]
Das Marxsche System hat eine Vergangenheit und eine Gegenwart, aber keine dauernde Zukunft. Von allen Arten der wirtschaftlichen Systeme glaube ich, sind diejenigen am sichersten dem Untergange geweiht, die, wie das Marxsche, auf einer hohlen dialektischen Grundlage ruhen. Der Menschengeist läßt sich momentan, aber nicht dauernd von einer geschickten Rhetorik imponieren. Auf die Dauer kommen doch immer die Tatsachen, die solide Verkettung nicht von Worten und Phrasen, sondern von Ursachen und Wirkungen zur Geltung. Im Bereich der Naturwissenschaften wäre ein Werk wie das Marxsche heute schon eine Unmöglichkeit. In den sehr jugendlichen Sozialwissenschaften konnte es Einfluß, großen Einfluß erlangen, und wird ihn wahrscheinlich nur langsam, recht langsam verlieren. Langsam, denn es hat seine mächtigste Stütze nicht in den überzeugten Köpfen den Anhänger, sondern in ihren Herzen, in ihren Wünschen und Begierden. Auch hat es an dem großen Kapital von Autorität, die es sich bei vielen Leuten erworben hat, lange zu zehren.
[...]
Marx aber wird einen bleibenden Platz in der Geschichte der Sozialwissenschaften behaupten, aus denselben Gründen, mit demselben Gemisch positiven und negativen Verdienstes, wie sein Vorbild Hegel. Beide waren persönlich Denkgenies. Beide haben, jeder in seinem Bereich, einen ungeheuren Einfluß auf das Denken und Fühlen ganzer Generationen, fast kann man sagen, auf den Zeitgeist selbst gewonnen. Und ihr spezifisch theoretisches Werk war bei beiden ein äußerst kunstreich erdachtes, mit fabelhafter Kombinationskraft in zahllosen Gedanken-Etagen aufgebautes, mit bewundernswerter Geisteskraft zusammengehaltenes - Kartenhaus."
(Eugen von Böhm-Bawerk) | |
01.07.2008 00:59 Uhr
 | "Das zentrale Axiom der libertären Theorie bedeutet, dass jeder Mensch Eigentümer seiner selbst ist, mit absoluten Rechten über seinen eigenen Körper. Daraus folgt, dass es niemandem gestattet sein kann, in das gewaltlos geschaffene bzw. erworbene Eigentum einer anderen Person oder anderer Personen gewaltsam einzugreifen. Daraus folgt auch, dass jede Person rechtmäßig besitzen darf, was sie sich zuerst rechtmäßig, also ohne Aggression ausgeübt zu haben, angeeignet hat und durch ihre Arbeit und Investitionen aufgewertet hat. Von diesen beiden Axiomen - dem Eigentum seiner selbst und seiner gewaltlos erworbenen bzw. erschaffenen Güter - stammt die Begründung für das gesamte System von Eigentumstiteln in einer Gesellschaft mit freiem Markt. Dieses System etabliert das Recht jedes Menschen sich selbst zu besitzen, das Recht sein Eigentum zu verschenken, zu vererben oder vertragsgemäß zu tauschen."
(Murray Rothbard) | |
01.07.2008 00:11 Uhr
 | Gesetzgeber und Revolutionäre, die Gleichheit und Freiheit zugleich versprechen, sind Phantasten oder Scharlatans.
(Johann Wolfgang von Goethe ) | |
21.06.2008 13:59 Uhr
 | Ich glaub, ich brauch mal ne zeitlang Urlaub von dol...
Also nicht wundern, wenn ich mich die nächsten Tage/Wochen bisschen weniger hier blicken lasse. | |
21.06.2008 13:18 Uhr
 | Die Frustration (lat. frustratio: Täuschung einer Erwartung) bezeichnet eine mögliche Behinderung der Befriedigung von einem oder mehreren Verhaltensmotiv(en). Frustration ist der Zustand der Enttäuschung auf eine nichteingetretene Erfüllung einer Erwartung. Die Frustration kann sich äußern als
* Aggression
* Depression
* Regression (z. B. Weinen, kindliches Verhalten)
* Rationalisierung (z. B. Bagatellisierung); das heißt es wird versucht, Vernunftgründe für das Versagen zu finden
* Sublimation.
Resignation (von lat. re-signare das Feldzeichen (signum) senken, kapitulieren; seine Unterschrift zurückziehen, widerrufen; vgl. Pease, s.u.) bezeichnet (etwa seit Mitte des 19. Jahrhunderts) die menschliche Haltung bzw. Gestimmtheit des Sichfügens (z.B. aus [gefühlter] Aussichtslosigkeit). | |
20.06.2008 12:57 Uhr
 | "Der Volksmund sagt: Religion ist Opium für das Volk.
Das ist irreführend.
Opium ist eine bewußtseinserweiternde Droge."
"2 Jahre und sechs Monate ohne Bewährung für den Verkauf für 100 Gramm Haschisch - das ist die selbe Strafe, die sie kriegen, wenn sie in Leverkusen als Grundschullehrer 62 Kinder sexuell mißbrauchen. Wie man das auf 100 Gramm umrechnet, weiß ich jetzt auch nicht."
"Und über Gott habe ich im Leben noch nicht gelästert. Ich lästere höchstens über die, die ihn erfunden haben."
(Volker Pispers) | |
20.06.2008 12:51 Uhr
 | Besser eine gesunde Verdorbenheit als eine verdorbene Gesundheit | |
20.06.2008 12:31 Uhr
 | aus aktuellem Anlass...
"Niemand heilt durch Jammern seinen Harm."
(William Shakespeare) | |
20.06.2008 12:29 Uhr
 | "Sardinen wissen, daß Gleichmachen mit Kopfabschneiden beginnt."
(Jeannine Luczak) | |
19.06.2008 18:43 Uhr
 | "Das Heil der Demokratien, von welchem Typus und Rang sie immer seien, hängt von einer geringfügigen technischen Einzelheit ab: vom Wahlrecht. Alles andere ist sekundär."
(Jose Ortega y Gasset, span. Kulturphilosoph) | |
18.06.2008 12:09 Uhr
 | "Was ist 'Soziale Gerechtigkeit'? .... Gerechtigkeit ist sehr wichtig, aber sie besteht aus Verhaltensregeln für den einzelnen. Man kann sich gerecht oder ungerecht verhalten (handeln). Aber Dinge wie die Verteilung der Einkommen können durch keine Verhaltensregel für das Individuum gelenkt werden.
Es ist genauso unsinnig, jemanden für die Einkommensverteilung verantwortlich zu machen wie jemanden für den Gesundheitszustand der Leute oder für ihre Dummheit oder den Mangel an Schönheit verantwortlich zu machen. Wir verdanken unseren Reichtum einem Preissystem, das den Menschen sagt, was sie tun sollen. Und diese Preise sind die Quelle der Einkommen. Preise aber, die den Menschen sagen, was sie tun sollen, können nicht mit irgendwelchen Verdiensten zusammenhängen. Sie müssen unterschiedlich sein. Wir haben entdeckt (nicht erfunden!), daß die beste Methode zur Erledigung unserer Angelegenheiten die Teilnahme an einem Spiel ist, das teilweise aus Glück, teilweise aus Geschicklichkeit besteht. Wenn wir aber das Spiel akzeptiert haben, weil es effizient ist, können wir hinterher nicht sagen, seine Ergebnisse seien ungerecht. Solange niemand betrügt, gibt es in diesem Spiel nichts Ungerechtes. Auch dann nicht, wenn man in diesem Spiel verliert."
(Friedrich August von Hayek) | |
17.06.2008 00:47 Uhr
 | Deutschland den Deutschen. Probieren wir's doch mal. Wenn alle bei uns lebenden Ausländer einfach streikten, würden wir dann endlich kapieren, was wir ohne sie wären?
(Doris Dörrie) | |
17.06.2008 00:40 Uhr
 | Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, daß der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.
(Samuel Butler) | |
17.06.2008 00:30 Uhr
 | Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen.
(Mark Twain) | |
06.06.2008 13:32 Uhr
 | Die Situation der Armen war nie besser als in den Zeiten des freien Marktes. Wenn man aber erst mal damit anfängt, die zehn Prozent der Bevölkerung mit dem jeweils niedrigsten Einkommen 'die Armen' zu nennen, dann wird es immer Arme geben, weil einige immer diese zehn Prozent sein müssen. Jede Handlungsweise der Regierung aber, die sich dauerhaft als direktes Ziel die Wohlfahrt der Armen vornimmt, muß letztlich zur Zerstörung des Marktes führen und damit zur Zerstörung des Wachstums des Gesamteinkommens, von welchem die Hoffnungen der Armen wirklich abhängen."
Friedrich von Hayek | |
06.06.2008 13:03 Uhr
 | "Der Mensch möchte gerne groß sein und sieht, daß er klein ist; er möchte gerne glücklich sein und sieht, daß er elend ist; er möchte gerne vollkommen sein und sieht, daß er voll Schwäche ist; er würde gerne der Gegenstand von Liebe und Wertschätzung der Menschen sein und sieht, daß seine Fehler deren Abscheu und Verachtung verdienen. Die Verwirrung, in der er sich befindet, ruft in ihm die ungerechteste und kriminellste Leidenschaft hervor, die vorstellbar ist, denn er ersinnt einen tödlichen Haß gegen die Wahrheit, die ihn tadelt und von seiner Unzulänglichkeit überzeugt."
Blaise Pascal | |
06.06.2008 12:55 Uhr
 | Soziale Kfz-Versicherung
Von den Sozialisten lernen, heißt siegen lernen! Die Sozialisten aller Parteien rechtfertigen die Gesetzliche Krankenversicherung als das bestmögliche aller denkbaren Versicherungssysteme. Wenn dem so ist, dann müssen die Grundsätze der GKV auch in anderen Bereichen ihre segensreiche Wirkung entfalten. Wir wollen am Beispiel der Kfz-Versicherung zeigen, daß eine Übertragung der GKV-Regeln auf den Autoversicherungssektor nicht nur möglich, sondern dringend geboten ist. Folgende Änderungen sollten von unseren fürsorgenden Politikern zu unser aller Wohle durchgesetzt werden:
* Ab sofort ist eine "Rundum-sorglos-Vollkasko-Versicherung" für alle Fahrzeughalter mit einem monatlichen Arbeitseinkommen bis zu 4.000 Euro Pflicht.
* Die Versicherungsprämie bestimmt sich nicht nach den Eigenschaften des Fahrzeugtyps oder des -halters, sondern berechnet sich als Prozentsatz von dessen Arbeitsverdienst bis zur oben genannten Beitragsbemessungsgrenze. Das bedeutet, daß für die gleiche Versicherungsleistung unterschiedliche Prämien zu zahlen sind. Die Besserverdienenden zahlen mehr als die Gutverdienenden, obwohl erstere nicht mehr erhalten als letztere.
* Es ist ein Geschenk der Politiker an ihre glücklichen Wähler, daß diese Versicherung nicht nur Unfallschäden abdeckt, sondern auch Reparaturen, die auf normalen Verschleiß zurückgehen, einschließlich Ölwechsel, Lackpflege und Wellness-Kurse für Vielfahrer. Nur einige Störenfriede fragen, wer das alles zu bezahlen hat.
* Die Autos der im Haushalt des Versicherungsnehmers wohnenden Kinder sind beitragsfrei mitversichert, ebenso das Zweitauto einer/s nicht berufstätigen Ehefrau/mannes. Das ist ein Erfordernis der "sozialen Gerechtigkeit", die in jedem Wahlkampf neu definiert wird. Das Ausmaß des politisch zu bestimmenden Versicherungsschutzes gehört zur unverzichtbaren Manövriermasse eines professionellen Politikers.
* Im Schadensfall sind die Autohersteller gesetzlich verpflichtet, bis zu 6 Wochen kostenlos ein Ersatzfahrzeug zu stellen. Diese "Autofortgewährung im Schadensfall" ist eine von der Arbeiterbewegung erkämpfte soziale Errungenschaft, ohne die unser Land sozial kalt wäre.
* Der Fahrzeughalter darf nicht selbst mit einer Kfz-Werkstatt einen Reparaturvertrag abschließen. Gesetzlich anerkannt sind nur Kollektivverträge, die der Kfz-Landesversicherungsverband mit der Kfz-Innung vereinbart. Diese Kollektivverträge bedürfen der staatlichen Genehmigung, um wirksam zu werden.
* Die Kfz-Werkstatt darf nicht ihre tatsächliche Reparaturleistung in Rechnung stellen, sondern bekommt von der Versicherung nur Pauschalbeträge, die sich nach den landesweiten Kostendurchschnitten in ähnlichen Fällen orientieren.
* Die Kfz-Versicherer legen ein globales Reparaturbudget fest, daß die Werkstätten nicht überschreiten dürfen. Die Kfz-Innung bestimmt für jede einzelne Werkstatt den Höchstbetrag, bis zu dem sie Zahlungen der Versicherung erhalten darf.
* Die Kfz-Werkstätten dürfen nur Ersatzteile einbauen, die vorher in einem langwierigen Genehmigungsverfahren vom Staat für Reparaturzwecke freigegeben wurden. Begründung: "Auch von der kleinsten Schraube kann das Leben des Fahrzeughalters abhängen". Nur staatliche Bürokraten haben die moralische und technische Qualifikation, in diesen Fragen zu entscheiden.
* Wettbewerb der Werkstätten ist gesetzlich verboten. Nicht nur die Preise sind den Werkstätten vorgeschrieben, sondern für sie gilt auch ein Werbeverbot, die Aufhebung der Niederlassungsfreiheit und die staatlich reglementierte Zulassung zur Berufsausübung.
Warum empfehlen wir dieses System, trotz seiner kleinen Schönheitsfehler? Weil alle Beteiligten damit zufrieden wären:
* Die Mehrheit nutzt die Vorzüge des demokratischen Systems, indem sie eine Minderheit zwingt, für die gleiche Leistung mehr zu bezahlen, als sie selbst.
* Die Kfz-Werkstätten genießen den Wettbewerbsschutz.
* Die Kfz-Versicherer wissen es zu schätzen, daß sie in diesem regulierten Markt nicht mehr zu tun haben, als die Versicherungsprämien einzusammeln und pauschal an die Kfz-Innung weiterzugeben, welche die eigentliche Abrechnung durchführt. Für diese verantwortungsvolle Tätigkeit genehmigen sich die Versicherer ihre wohlverdienten Verwaltungsanteile.
* Viele Versicherungsnehmer freuen sich über die Geschenke der Politiker, nur wenige von ihnen fragen, wer das alles bezahlt und alle beteiligen sich mit Begeisterung am beliebten Spiel: "Wetten, daß es mir gelingt, aus der Kfz-Versicherung mehr rauszuholen, als ich eingezahlt habe?"
* Die Politiker freuen sich darüber, Gutes tun zu dürfen, auch wenn sie dafür die Last auf sich nehmen müssen, Entscheidungen für andere Menschen zu treffen, die dazu, nach allgemeiner Übereinkunft, nicht selbst in der Lage sind.
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