 |   | 114 bis 133 (193 insgesamt) |   |
03.07.2008 02:35 Uhr
 | "In jeder Gesellschaft gibt es im Wesentlichen nur drei Möglichkeiten, eine andere Person dazu zu bringen, mir zu helfen, meine Ziele zu erreichen: Zuneigung, Handel und Zwang."
(David Friedman) | |
03.07.2008 02:33 Uhr
 | "Ein Physiker, der nur Physiker ist, kann durchaus ein erstklassiger Physiker und ein hochgeschätztes Mitglied der Gesellschaft sein. Aber gewiß kann niemand ein großer Ökonom sein, der nur Ökonom ist - und ich bin sogar versucht hinzuzufügen, daß der Ökonom, der nur Ökonom ist, leicht zum Ärgernis, wenn nicht gar zu einer regelrechten Gefahr wird."
(Friedrich August von Hayek) | |
03.07.2008 02:32 Uhr
 | "Daß der Zweck der Freiheit ist, die Möglichkeit von Entwicklungen zu schaffen, die wir nicht voraussagen können, bedeutet, daß wir nie wissen werden, was wir durch eine Beschränkung der Freiheit verlieren."
(Friedrich August von Hayek) | |
03.07.2008 02:30 Uhr
 | "Das Gegenteil von (politisch) "links" ist nicht "rechts" - und das Gegenteil von rechts ist nicht links. Der braune Sozialismus war und ist nur eine Variante des roten Sozialismus. Das Gegenteil von "links" (und von "rechts") ist: "freiheitlich" und "offen", sowie "rechtsstaatlich" im ursprünglichen Sinne des Wortes. Und freiheitlich, offen und rechtsstaatlich bedeutet zugleich: So viel persönliche und private Entscheidungsautonomie des Bürgers als möglich. Und das wiederum heißt zugleich: So wenig Staat und Politik als überhaupt möglich, und so wenig Parteien- und Funktionärskompetenzen als gerade noch denkbar."
(Roland Baader) | |
02.07.2008 13:24 Uhr
 | Der Neoliberalismus strebt eine vorwiegend marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung mit den entsprechenden Gestaltungsmerkmalen [5] wie privates Eigentum, freie Preisbildung, Vertragsfreiheit und Gewerbefreiheit an. Der Markt, also Angebot und Nachfrage, sorge nicht nur für die optimale Allokation der Ressourcen, sondern sei unentbehrliche Grundlage für Freiheit und Demokratie (siehe auch Interdependenz der Ordnungen).
Darüber hinaus soll der Staat durch Wettbewerbspolitik für funktionsfähige Märkte sorgen und der Bildung von Monopolmärkten vorbeugen. Wenn der Marktmechanismus versagt oder nicht zu den gesamtgesellschaftlich wünschenswerten Ergebnissen führt, tritt der Neoliberalismus für marktkonforme Eingriffe des Staates ein.
Hauptforderungen des Neoliberalismus sind daher Maßnahmen, die
* der Monopol- und Kartellkontrolle,
* dem sozialen Ausgleich,
* der Chancengleichheit,
* der Internalisierung externer Effekte dienen sollen.
Der Neoliberalismus wendet sich ausdrücklich gegen jede Art monopolistischer und gruppenegoistischer Machtentfaltung (Lobbyismus) sowie gegen willkürliche staatliche Eingriffe wie z.B. marktverzerrende Subventionen oder Schutzzölle. Weiterhin definiert sich der Neoliberalismus einerseits durch eine scharfe Ablehnung totalitärer Gesellschaftssysteme sowie zentraler Wirtschaftslenkung, anderseits durch eine unmissverständliche Abkehr vom Laissez-faire des klassischen Liberalismus. | |
01.07.2008 13:20 Uhr
 | Innovativer Denker (ID)
Der innovative Denker ist ein charmanter und begeisterungsfähiger Mensch. Er sprüht geradezu vor Energie und steht immer gerne im Mittelpunkt. Er liebt die Abwechslung - beruflich wie privat. Mit seinem Optimismus und dem festen Glauben an seine eigenen Fähigkeiten steuert der innovative Denker konsequent Veränderungen an und ist immer auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten. Seine hervorragenden Kommunikationsfähigkeiten sind ihm dabei von großem Nutzen. Neugierig und offen geht er auf die Welt zu und meistert neue Situationen mit viel Improvisationstalent und Einfallsreichtum. Eine große Anzahl an Hobbys prägen seine Freizeit; die meisten innovativen Denker reisen auch liebend gerne, um möglichst vielfältige Eindrücke zu sammeln. Im Entdecken neuer Möglichkeiten ist dieser Persönlichkeitstypus unschlagbar.
Im Beruf schätzt der innovative Denker Herausforderungen und abwechslungsreiche Aufgaben. Routine und Detailarbeit kann er nicht ausstehen. Am liebsten verblüfft er alle mit dem kühnen Entwurf für ein originelles neues Projekt und überlässt dann anderen dessen konkrete Umsetzung. Hierarchien, Regeln und Vorschriften reizen ihn zum Widerspruch und er liebt es, das System zu überlisten. Für ihn ist es lebensnotwendig, dass ihm seine Arbeit Spaß macht; ist dies der Fall, wird er schnell zum reinsten Workaholic. Seine Kreativität kommt am besten bei möglichst selbständiger Arbeit zum Tragen; er kann aber auch sehr gut andere motivieren und mit seiner optimistischen Art mitreißen. Vor allem konzeptionelle oder beratende Tätigkeiten liegen dem innovativen Denker sehr. Gelegentlich fühlen sich manche Menschen durch seine flexible und spontane Art allerdings auch etwas überfahren.
Seine Geselligkeit und seine Unternehmungslust sorgen dafür, dass der innovative Denker immer einen großen Bekannten- und Freundeskreis hat, in dem Aktivität groß geschrieben wird. Da er meist guter Laune ist, ist er ein begehrter und gern gesehener Gast. Nörgeleien oder Griesgrämigkeit sind ihm fremd. Allerdings neigt er dazu, ein wenig sprunghaft und unstet zu sein, wenn es um Verpflichtungen geht, was ihn für manche unzuverlässig erscheinen lässt. In der Auswahl seines Partners ist er sehr kritisch und anspruchsvoll, denn er sucht nach der idealen Beziehung und hat sehr konkrete Vorstellungen von ihr. Ganz wichtig sind für ihn gemeinsame Lebensziele. Kompromisse geht er nur ungern ein, lieber bleibt er allein. Für den Partner ist es oft eine Herausforderung, eine langfristige Beziehung mit einem innovativen Denker zu führen, denn dieser braucht viel Freiraum und Abwechslung, sonst langweilt er sich und fühlt sich eingeengt. Auch die Risikobereitschaft und die oft verrückten Spontanaktionen des innovativen Denkers stellen eher traditionalistisch geprägte Typen manchmal vor Probleme. Wer aber genügend Flexibilität und Toleranz für ihn aufbringt, der wird sich mit ihm nie langweilen und in ihm immer einen loyalen und treuen Partner finden.
Folgende Adjektive passen zu deinem Typ: extrovertiert, theoretisch, logisch, spontan, rational, innovativ, intellektuell, offen, unabhängig, neugierig, unternehmungslustig, analytisch, clever, enthusiastisch, risikofreudig, erfinderisch, energiegeladen, gesellig, optimistisch, nonkonformistisch, kreativ, freiheitsliebend, charmant, begeisterungsfähig, selbstsicher, kommunikativ, wechselhaft, unbeständig, kontaktfreudig. | |
01.07.2008 01:56 Uhr
 | "Sie (die Anhänger der Ausbeutungstheorie) behaupten das Gesetz, daß der Wert aller Waren auf der in ihnen verkörperten Arbeitszeit beruht, um im nächsten Augenblicke alle Wertbildungen, die mit diesem "Gesetze" nicht harmonieren, z. B. die Wertdifferenzen, die als Mehrwert dem Kapitalisten zufallen, als "gesetzwidrig", "unnatürlich", "ungerecht" anzugreifen und zur Ausrottung zu empfehlen. Erst ignorieren sie also die Ausnahme, um ihr Wertgesetz als allgemeines proklamieren zu können. Und nachdem sie so die Allgemeingültigkeit desselben erschlichen haben, werden sie wieder auf die Ausnahmen aufmerksam, um sie als Verstöße gegen das Gesetz zu brandmarken. Diese Art der Schlußfolgerung ist wirklich nicht besser, als wenn man wahrnimmt, daß es viele törichte Menschen gibt, ignoriert, daß es auch weise Menschen gibt, hierdurch zu dem "allgemein gültigen Gesetze" kommt, daß "alle Menschen töricht sind", und dann die Ausrottung der "gesetzwidrig" existierenden Weisen fordert!" (Eugen von Böhm-Bawerk) | |
01.07.2008 01:26 Uhr
 | "Karl Marx ist als Schriftsteller ein beneidenswert glücklicher Mann gewesen. Niemand wird behaupten wollen, daß sein Werk zu den leicht lesbaren und leicht verständlichen Büchern gehört. Ein erheblich geringerer Ballast von schwieriger Dialektik und von ermüdenden, mit mathematischem Rüstzeug arbeitenden Deduktionen wäre für die meisten anderen Bücher zum unüberwindlichen Hindernis geworden, sich den Weg in das große Publikum zu bahnen. Marx ist trotzdem ein Apostel für weiteste Kreise und gerade für solche Kreise geworden, deren Sache sonst die Lektüre schwieriger Bücher nicht ist. Dabei waren seine dialektischen Argumentationen durchaus nicht etwa von einer fraglos bezwingenden Kraft und Klarheit. Im Gegenteile: Männer, die zu den ernstesten und würdigsten Denkern unserer Wissenschaft gehörten, wie Carl Knies, hatten vom ersten Augenblick an den gewiß nicht leicht zu nehmenden und mit gewichtigen Argumenten belegten Vorwurf erhoben, daß die Marxsche Lehre schon in ihrer Grundlage mit logischen und tatsächlichen Widersprüchen aller Art behaftet sei. Es hätte dem Marxschen Werke somit leicht begegnen können, daß es bei keinem Teile des Publikums eine gute Stätte gefunden hätte: bei dem großen Publikum nicht, weil es sich auf seine schwierige Dialektik überhaupt nicht verstand, und bei den Fachleuten nicht, weil es sich auf dieselbe und auf ihre Schwächen zu gut verstand. Tatsächlich ist es anders gekommen.
[...]
Das Marxsche System hat eine Vergangenheit und eine Gegenwart, aber keine dauernde Zukunft. Von allen Arten der wirtschaftlichen Systeme glaube ich, sind diejenigen am sichersten dem Untergange geweiht, die, wie das Marxsche, auf einer hohlen dialektischen Grundlage ruhen. Der Menschengeist läßt sich momentan, aber nicht dauernd von einer geschickten Rhetorik imponieren. Auf die Dauer kommen doch immer die Tatsachen, die solide Verkettung nicht von Worten und Phrasen, sondern von Ursachen und Wirkungen zur Geltung. Im Bereich der Naturwissenschaften wäre ein Werk wie das Marxsche heute schon eine Unmöglichkeit. In den sehr jugendlichen Sozialwissenschaften konnte es Einfluß, großen Einfluß erlangen, und wird ihn wahrscheinlich nur langsam, recht langsam verlieren. Langsam, denn es hat seine mächtigste Stütze nicht in den überzeugten Köpfen den Anhänger, sondern in ihren Herzen, in ihren Wünschen und Begierden. Auch hat es an dem großen Kapital von Autorität, die es sich bei vielen Leuten erworben hat, lange zu zehren.
[...]
Marx aber wird einen bleibenden Platz in der Geschichte der Sozialwissenschaften behaupten, aus denselben Gründen, mit demselben Gemisch positiven und negativen Verdienstes, wie sein Vorbild Hegel. Beide waren persönlich Denkgenies. Beide haben, jeder in seinem Bereich, einen ungeheuren Einfluß auf das Denken und Fühlen ganzer Generationen, fast kann man sagen, auf den Zeitgeist selbst gewonnen. Und ihr spezifisch theoretisches Werk war bei beiden ein äußerst kunstreich erdachtes, mit fabelhafter Kombinationskraft in zahllosen Gedanken-Etagen aufgebautes, mit bewundernswerter Geisteskraft zusammengehaltenes - Kartenhaus."
(Eugen von Böhm-Bawerk) | |
01.07.2008 00:59 Uhr
 | "Das zentrale Axiom der libertären Theorie bedeutet, dass jeder Mensch Eigentümer seiner selbst ist, mit absoluten Rechten über seinen eigenen Körper. Daraus folgt, dass es niemandem gestattet sein kann, in das gewaltlos geschaffene bzw. erworbene Eigentum einer anderen Person oder anderer Personen gewaltsam einzugreifen. Daraus folgt auch, dass jede Person rechtmäßig besitzen darf, was sie sich zuerst rechtmäßig, also ohne Aggression ausgeübt zu haben, angeeignet hat und durch ihre Arbeit und Investitionen aufgewertet hat. Von diesen beiden Axiomen - dem Eigentum seiner selbst und seiner gewaltlos erworbenen bzw. erschaffenen Güter - stammt die Begründung für das gesamte System von Eigentumstiteln in einer Gesellschaft mit freiem Markt. Dieses System etabliert das Recht jedes Menschen sich selbst zu besitzen, das Recht sein Eigentum zu verschenken, zu vererben oder vertragsgemäß zu tauschen."
(Murray Rothbard) | |
01.07.2008 00:11 Uhr
 | Gesetzgeber und Revolutionäre, die Gleichheit und Freiheit zugleich versprechen, sind Phantasten oder Scharlatans.
(Johann Wolfgang von Goethe ) | |
21.06.2008 13:59 Uhr
 | Ich glaub, ich brauch mal ne zeitlang Urlaub von dol...
Also nicht wundern, wenn ich mich die nächsten Tage/Wochen bisschen weniger hier blicken lasse. | |
21.06.2008 13:18 Uhr
 | Die Frustration (lat. frustratio: Täuschung einer Erwartung) bezeichnet eine mögliche Behinderung der Befriedigung von einem oder mehreren Verhaltensmotiv(en). Frustration ist der Zustand der Enttäuschung auf eine nichteingetretene Erfüllung einer Erwartung. Die Frustration kann sich äußern als
* Aggression
* Depression
* Regression (z. B. Weinen, kindliches Verhalten)
* Rationalisierung (z. B. Bagatellisierung); das heißt es wird versucht, Vernunftgründe für das Versagen zu finden
* Sublimation.
Resignation (von lat. re-signare das Feldzeichen (signum) senken, kapitulieren; seine Unterschrift zurückziehen, widerrufen; vgl. Pease, s.u.) bezeichnet (etwa seit Mitte des 19. Jahrhunderts) die menschliche Haltung bzw. Gestimmtheit des Sichfügens (z.B. aus [gefühlter] Aussichtslosigkeit). | |
20.06.2008 12:57 Uhr
 | "Der Volksmund sagt: Religion ist Opium für das Volk.
Das ist irreführend.
Opium ist eine bewußtseinserweiternde Droge."
"2 Jahre und sechs Monate ohne Bewährung für den Verkauf für 100 Gramm Haschisch - das ist die selbe Strafe, die sie kriegen, wenn sie in Leverkusen als Grundschullehrer 62 Kinder sexuell mißbrauchen. Wie man das auf 100 Gramm umrechnet, weiß ich jetzt auch nicht."
"Und über Gott habe ich im Leben noch nicht gelästert. Ich lästere höchstens über die, die ihn erfunden haben."
(Volker Pispers) | |
20.06.2008 12:51 Uhr
 | Besser eine gesunde Verdorbenheit als eine verdorbene Gesundheit | |
20.06.2008 12:31 Uhr
 | aus aktuellem Anlass...
"Niemand heilt durch Jammern seinen Harm."
(William Shakespeare) | |
20.06.2008 12:29 Uhr
 | "Sardinen wissen, daß Gleichmachen mit Kopfabschneiden beginnt."
(Jeannine Luczak) | |
19.06.2008 18:43 Uhr
 | "Das Heil der Demokratien, von welchem Typus und Rang sie immer seien, hängt von einer geringfügigen technischen Einzelheit ab: vom Wahlrecht. Alles andere ist sekundär."
(Jose Ortega y Gasset, span. Kulturphilosoph) | |
  | 114 bis 133 (193 insgesamt) |   |
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