Thema: Die PsA zum Teilrückzug von rKaNeuer Beitrag
Von: Katze (Felis catus) Fortschrittliche Plattform im Internet 23.07.2025 22:41 Uhr
Die PsA nimmt den Teilrückzug von rKA/Rote Kapelle und die Kommunikation von Änderungen zur Kenntnis.

Wir bedanken uns zunächst sowohl bei rKa/Rote Kapelle und rMs/Free dafür, dass sie vor 13 Jahren die Betreiberschaft von dol2day übernommen haben, so dass es dol2day heute noch gibt. Danke auch an rKa/Rote Kapelle, dass er uns erhalten bleibt.

Gerne würden wir auch etwas zur Zukunft dol2days sagen, wissen dazu aber, abgesehen davon, dass der unerfahrenere der beiden Betreiber den Hut auf hat, zu wenig. Was ist diese Zukunftswerkstatt? Wer nimmt an ihr teil? Steht sie allen offen? Ist sie nur für Probleme bezüglich doliquette/Moderation gedacht oder ist ihr Zweck auch die technische Neugestaltung von dol2day?

Unabhängig vom nach wie vor unklaren Kurs meinen wir, dass es ein paar einfache Maßnahmen und Grundüberlegungen gibt, die bereits helfen würden, unsere Plattform zu stärken. Dazu zählt insbesondere, dass wir die Größe unserer Plattform akzeptieren und daraus die richtigen Schlüsse ziehen, statt philosophische Fernüberlegungen darüber anzustellen, wie die Dinge liegen würden, würden wir sie ganz grundlegend, zum Beispiel technisch, verändern. Unsere Plattform funktioniert dann gut, wenn ihre Nutzer die Spielelemente, die zur Verfügung stehen, weitgehend frei nutzen können - und zwar ohne Eingriffe der Redaktion. Der Umgang der Betreiber mit sg. "Redaktionsverwarnungen" spricht hier Bände: Auf erste sinnvolle Verwarnungen folgten weitere Verwarnungen selbst an doler, die sich nichts zu schulden haben kommen lassen, und denen dies teils sogar vom Schiedsgericht bestätigt wurde. Die darauffolgende Generalamnestie für alle Redaktionsverwarnungen - und zwar auch jene berechtigten - hat gezeigt, dass die Tragweite solcher Inneneingriffe im Vorfeld nicht hinreichend erfasst wurde.

Wir haben daher klare Vorstellungen an die Betreiberschaft, unabhängig davon, wer maßgeblich die Feder führt: Haltet euch soweit es geht heraus aus dem Spielgeschehen, und greift nur dann ein, wenn ihr merkt, dass es ein ernsthaftes Bedürfnis danach in der gesamten Community gibt. Hört auf die jahrelang ununterbrochen aktiven doler, die sehr genau beschreiben können, wo es Probleme gibt, und wo keine Probleme liegen. Und kommuniziert klar, deutlich und ohne Rekurs auf vergangene Ereignisse, die heute niemanden mehr interessieren.

Ob dies aber tatsächlich Kurs der Betreiber sein wird, wissen wir auch nach den mehrfachen Verlautbarungen des gestrigen Tages nicht. Kurz gesagt: leider wenig erklärt und viele Fragen offen. In diesem Sinne ganz im Geist des Berlintreffens: auf die nächsten 25 Jahre dol2day.