Thema: Eine Chance für R2G?Neuer Beitrag
Von: Parenthesis Das Volk 12.10.2017 23:03 Uhr
Ja, vermutlich, wobei ich da noch ein bisschen auf die Grünen und den Sozialflügel der Union hoffe. Aber mit der FDP wird beim Mindestlohn sicherlich nicht nach oben gehen und eine wirkliche Mietpreisbremse wird es auch nicht geben.

Und SPD und LINKE. Nahles streut ein bisschen Kapitalismuskritik ín die Mikros der versammelten Presse, aber eben auch eine härtere Gangart in der Flüchtlingspolitik, was die LINKE natürlich außer Wagenknecht und Lafontaine nicht mittragen kann und darf.
Von: Demirtas (LinkerSozi) Sozialist*innen im Internet 27.09.2017 11:18 Uhr
Jamaika ist eine Koalition in der das soziale vermutlich weit hinten ansteht
Von: Parenthesis Das Volk 26.09.2017 18:37 Uhr
Trotz aller Bitternis (nicht zuletzt liegen die Parteien Mitte-Links gemeinsam deutlich unter 40 Prozent) sollte die Perspektive für die Zukunft nicht völlig aufgegeben werden. Sollte die SPD wirklich in die Opposition gehen, könnte sich hier bei allen Unterschieden doch eine neue Form des Dialogs mit der LINKEN ergeben. Wobei natürlich die Grünen nach Jamaika fahrend für eine Erneuerung des R2G-Projektes teilweise ausfallen werden.
Von: Parenthesis Das Volk 14.09.2017 19:25 Uhr
Bei Infratest-Dimap kommt die SPD in der aktuellen Umfrage gerade noch mal auf 20 Prozent.
Von: Parenthesis Das Volk 05.09.2017 23:42 Uhr
Es reicht schon alleien für Union und SPD oder aber für Schwarz-Gelb-Grün, vielleicht sogar für Schwarz-Gelb. Parteien treten sicher nicht in Koalitionen ein, wenn die Mehrheit schon erreicht ist.

Und nein, bei aller Kritik an SPD und Grünen, es gibt Unterscheidungsmerkmale gegen Schwarz und Gelb, und es gäbe Gemeinsamkeiten zwischen SPD, Linken und Grünen, nicht zuletzt zum Beispiel bei gebührenfreier Bildung und bei der solidarischen Bürgerversicherung.
Von: Sputnik (ABC123) Kernsozialistische Partei 03.09.2017 19:47 Uhr
schwarz-hellrosa-gelb-grün wäre möglich
Von: Demirtas (LinkerSozi) Sozialist*innen im Internet 03.09.2017 11:27 Uhr
Ja Rot-Rot-Grün ist für diese Wahl wohl abgehakt sowohl Summerisch als auch inhaltlich-praktisch
Von: Parenthesis Das Volk 01.09.2017 00:47 Uhr
In den aktuellen Umfragen kommt Rot-Rot-Grün gerade mal auf 39 - 40 Prozent. Das wäre als Ergebnis der kommenden Wahl bitter, weil es einen deutlichen Rechtsruck in dieser Republik bedeutete und notwendige Diskussionen über ein Politikprojekt jenseits der Union ins Reich der Fantasie verbannte. Die Gegener*innen eines progressiven Mitte-links-Bündnisses in allen drei Parteien wird es wohl freuen.
Von: Demirtas (LinkerSozi) Sozialist*innen im Internet 12.06.2017 22:48 Uhr
Ja Schulz hat leider auch wieder nur links geblinkt und meinte dann doch die FDP. Die SPD ist leider kein verlässlicher Partner so lange sie sich nicht von Schröderschen Erbe distanziert
Von: Parenthesis Das Volk 16.05.2017 23:32 Uhr
Derzeit sieht es im Bund nicht danach aus. Außerdem gibt es schon indirekte Absagen von Schulz.
Von: Parenthesis Das Volk 07.04.2017 20:11 Uhr
Wobei meines Wissens Schulz neulich die Sanktionen verteidigt hat.
Von: Demirtas (LinkerSozi) Sozialist*innen im Internet 04.04.2017 22:32 Uhr
Ich sehe bei der SPD mehr Bewegung und Selbstkritik in Sachen Agenda 2010 als in den letzten Jahren
Von: Parenthesis Das Volk 26.03.2017 01:48 Uhr
Wie kommt es zu dem Wandel in deiner Einschätzung, LinkerSozi?
Von: Demirtas (LinkerSozi) Sozialist*innen im Internet 21.03.2017 18:54 Uhr
Die Chancen Für Rot-Rot-Grün schätzte ich erstmalig als im Bereich des realistischen ein
Von: Parenthesis Das Volk 07.12.2016 03:21 Uhr
Das Strategiepapier des ISM (an dem auch Thomas Seibert mitgewirkt hat) findet sich hier:

https://www.solidarische-moderne.de/de/article/482.das-unmoegliche-versuchen.html
Von: Parenthesis Das Volk 07.12.2016 03:19 Uhr
Noch ein Artikel, diesmal über ein Strategiepapier des Instituts Solidarische Moderne:

"Rot-Rot-Grün ist unmöglich: Also versuchen wir es!

Das Institut Solidarische Moderne fordert einen Lagerwahlkampf ein, der den Dritten Pol gegen Neoliberalismus und Rechtspopulismus formiert"

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1034524.rot-rot-gruen-ist-unmoeglich-also-versuchen-wir-es.html
Von: Parenthesis Das Volk 07.12.2016 02:35 Uhr
Ein Artikel über die Strategie der Linken, der mir gut gefällt:

"Von Thomas Seibert
07.12.2016
Debatte
Rot-Rot-Grün: Die Arbeiterklasse wird's nicht tun

Rot-Rot-Grün: Die Arbeiterklasse wird's nicht tun
Thomas Seibert setzt für eine Linkswende auf das solidarische Drittel der Gesellschaft - und nicht allein auf die Abgehängten

Angesichts des anhaltenden Rechtsrucks rufen viele Linke danach, dass jetzt wieder Politik mit der Arbeiterklasse gemacht werden müsse. Der unbedingte Wunsch nach einem revolutionären Subjekt wird in diejenigen hineinprojiziert, die unter Ausbeutung und Missachtung leiden. Dass die Linke Politik für die ausgebeuteten Klassen machen muss: Unwidersprochen. Auf der Suche nach Unterstützern einer Linkswende in Europa sollte sie jedoch stärker auf jene orientieren, die bereits feministische, antirassistische, ökologische Werte vertreten: Auf das dissidente Drittel der Gesellschaft."

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1034515.rot-rot-gruen-die-arbeiterklasse-wird-s-nicht-tun.html
Von: Demirtas (LinkerSozi) Sozialist*innen im Internet 29.10.2016 08:15 Uhr
Spd und Grüne müssen lernen die Nato nicht mehr zu lieben um koalitionsfähig zu werden
Von: Parenthesis Das Volk 15.09.2016 15:39 Uhr
Der erste Entwurf einer Wahlstrategie vom Bundesgeschäftsführer Höhn wird sicher noch für Debatten sorgen: Spiegel Online liegt das Papier vor

und zitiert Höhn:

""Die Linke in der Bundesregierung, dieses Szenario stand noch nie wirklich zur Wahl", schreibt Höhn. "Diese politische Option kann 2017 mobilisieren." Man wolle den Wählern signalisieren: "Wir stehen nicht nur bereit, sondern wollen einen Regierungswechsel, um linke Politik durchzusetzen.""

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/linkspartei-will-2017-in-die-bundesregierung-a-1112015.html
Von: Parenthesis Das Volk 06.09.2016 01:33 Uhr
Gerade noch mal nachgeschaut: SPD und LINKE kämen auf 37 Sitze, CDU und AfD haben 34.

Also doch etwas mehr als eine Einstimmenmehrheit.
Von: Parenthesis Das Volk 05.09.2016 23:00 Uhr
Nun, leider sind die Grünen rausgeflogen. Und Rot-Rot hätte lediglich eine Stimme Mehrheit und die LINKE wäre der deutlich kleinere Koalitionspartner. Da wäre es wahrscheinlich besser in Ruhe die Fehler der Kampagne zu analysieren und dann eine kräftige Opposition gegen Rot-Schwarz einerseits und gegen die AfD andererseits zu machen.
Von: Parenthesis Das Volk 01.09.2016 00:29 Uhr
Bleib mal oben Faden, mal schauen, was in M-V am Sonntag rauskommt.
Von: Parenthesis Das Volk 01.08.2016 23:05 Uhr
"Ansonsten verspüre ich wenig Sympathie für Rot-rot-grün, egal welche Ebene."

Was dann bedeutet: Merkel und ihre falsche Politik in vielen Fragen weitere vier Jahre, vielleicht mit leicht grünem Anstrich?
Von: Parenthesis Das Volk 29.07.2016 23:40 Uhr
Ohne SPD. Nun gut, schlecht fände ich es nicht, wenn Grüne und LINKE zusammen eine Mehrheit bekämen, dazu müssten sich beide ein wenig ins Zeug legen. Und ohne SPD heißt dann auch, mit CDU. Nee, lieber nicht, gerade nicht in Berlin.
Von: .Tochigi Fortschrittliche Plattform im Internet 29.07.2016 06:56 Uhr
Am besten wäre für Berlin eine Regierung ohne Beteiligung der SPD. Ansonsten verspüre ich wenig Sympathie für Rot-rot-grün, egal welche Ebene.
Von: Parenthesis Das Volk 18.07.2016 23:40 Uhr
Ich fände eine Ablösung der CDU von der Regierungsmacht in Berlin durchaus wünschenswert, gerade wenn ich mir das Wirken des Innensenators und anderer CDU-Senator*innen anschaue.
Von: Compadre Das Volk 18.07.2016 17:38 Uhr
Immer macht. Dann ist die Linkspartei endgültig im Allerwertesten.
Von: Parenthesis Das Volk 18.07.2016 00:31 Uhr
Erfreulich ist ein leichter Zuwachs im Vergleich zu vorherigen Infratest-Umfragen. Ebenso gibt der deutlich Vorsprung vor der AfD Hoffnung. Rot-Schwarz wäre nicht mehr möglich, SPD-Grün alleine auch nicht. Das knappe Beieinanderliegen von SPD, Grüne und LINKE könnte die LINKE motivieren mit Selbstbewusstsein und den eigenen Inhalten für ein möglichst gutes Ergebnis zu streiten. Drei relativ gleiche Partner könnten ein Bündnis schaffen, welches nicht von einer Seite dominiert werden kann.
Von: Parenthesis Das Volk 18.07.2016 00:25 Uhr
Infratest
dimap RBB, Berliner
Morgenpost
13.07.2016 zitiert nach www.Wahlrecht.de

CDU 20 %
SPD 21 %
Grüne 19 %
FDP4 %
DIE LINKE 18 %
AfD 13 %
Sonstige 5 %
Von: Parenthesis Das Volk 05.07.2016 22:50 Uhr
Die Frage bleibt aktuell.

Bei der letzten Umfrage aus M-V wäre R2G drin. Was wiederum ein gutes Signal für Chancen im Herbst 2017 wäre.
Von: Parenthesis Das Volk 27.05.2016 00:55 Uhr
Artikel von Benjamin Immanuel Hoff und Alexander Fischer, die Rot-Rot-Grün im Bund 2017 nicht abschreiben, und begründen warum sie es nicht tun:

"
Was tun? Was tun!

Im Moment würde es schon reichen, wenn die Parteien des Mitte-Links-Spektrums die Merkel-muss-weg-Attitüde nicht der AfD überlassen würden.Dafür müssen sie nur ihren Job machen.

Im Wahlkampf muss das Mitte-Links-Lager in Form der drei Parteien mit den jeweils eigenen Konzepten für das jeweils eigene Segment im gemeinsamen rot-rot-grünen Spektrum werben.

Darüber hinaus müssen die drei Parteien aufhören, vor allem gegeneinander zu arbeiten. Ein Blick nach Österreich, nach Frankreich und auf die jüngsten Landtagswahlen zeigt: die politische Kontroverse ist mit der Union zu führen. Wer Merkel wählt, wählt nicht die souveräne Kanzlerin früherer Jahre sondern eine Partei- und Regierungschefin, die letztlich von der Agenda Seehofers und der CSU abhängig ist."

Ganzer Artikel:
https://www.freitag.de/autoren/benjamin-immanuel-hoff/sechzehn-monate-bis-zur-bundestagswahl-2017