Thema: Vereinigung zur neuen KP!Neuer Beitrag
Von: Boy Kottke Das Volk 11.10.2012 11:03 Uhr
Zitat:
Ich möchte nicht in einer Partei sein mit einigen, die derzeit leider in der SII sind.


also, ich fühl mich gerade pudelwohl...
Von: Parenthèse (bracket) Das Volk 10.10.2012 22:01 Uhr
Danke Genosse Kollektiv! Es ist ermutigend zu sehen, wie schnell und unermüdlich die Machtübernahme, Gevätterchen Lenins gedenkend, voranschreitet. Rotfront!
Von: Wiolant (Bimbiss) Das Volk 10.10.2012 20:51 Uhr
wird weitergeleitet, sobald das ZK eine Arbeitskommission eingesetzt hat.
Von: Irre Das Volk 10.10.2012 00:33 Uhr
Eine Kopie bitte dem Institut für Aufklärung und besondere Aufgaben zukommen lassen. Danke.
Von: Parenthèse (bracket) Das Volk 10.10.2012 00:13 Uhr
Okay, kein Widerspruch.

Dann kann die Vorlage ja an die Abteilung "Schriftgutpflege der ARBEITERbewegung" der kernsozialistischen Volksregierung zwecks Archivierung übergeben werden.
Von: Parenthèse (bracket) Das Volk 08.10.2012 00:50 Uhr
Ich darf mal kurz zusammenfassen:

Der Antrag auf Vereinigung ist abgelehnt worden.

Von: Roter Stern Kernsozialistische Partei 05.10.2012 09:44 Uhr
Zitat:
Treffen sich 2 Linke und gründen 3 Parteien


Bei der derzeitigen Aktivistenquote bei dol2day sind zwei GenossInnen schon eine ganze Menge; vor allem, wenn man bedenkt, dass mit der KP die übrigen Linksparteien prinzipiell überflüssig wären. ;)
Von: Nein. (Ralf) Kernsozialistische Partei 04.10.2012 23:08 Uhr
Die Frage ist doch nicht, ob eine Lehre in Reinheit vertreten wird, sondern ob sie wahr ist.
Von: Demirtas (LinkerSozi) Sozialist*innen im Internet 04.10.2012 20:26 Uhr
vielleicht ist damit gemeint eine Partei in der es den innerparteilichen Diskurs Reform vs. Revolution nicht geben soll und die sich ganz der reinen Lehre verpflichtet? :-)
Von: Parenthèse (bracket) Das Volk 04.10.2012 20:21 Uhr
Da schließe ich mich der Nachfrage an und erweitere sie noch um die Frage nach der Stoßrichtung, seinen Account HildeBenjamin zu nennen.
Von: Nein. (Ralf) Kernsozialistische Partei 04.10.2012 18:22 Uhr
Zitat:
Ich vermisse ehrlich gesagt eine echte sozialrevolutionäre Alternative. ;)


Interessant. Kannst du das näher ausführen, bitte? Mir ist die Stoßrichtung des Kommentars noch nicht ganz klar.
Von: Demirtas (LinkerSozi) Sozialist*innen im Internet 04.10.2012 17:46 Uhr
Die Mitgliederzahlen bei dol2day dürften noch ne linke Partei derzeit allerdngs kaum hergeben...
Von: Demirtas (LinkerSozi) Sozialist*innen im Internet 04.10.2012 17:41 Uhr
??

Ich hab nichts dagegen das sich die KP wiedergründet wenn sich da genügend Unterstützer für finden, why not. Dann wäre das linke Spektrum sogar vollständig komplett obwohl es auch jetzt schon gut ausdifferenziert ist.

Aber wie aus der Fusion von SII und KSP ne KP bei rauskommen kann ist mir nicht so ganz klar, ich meine es kann doch logischerweise nur eine Partei herauskommen die irgendwo zwischen der heutigen SII und KSP angesiedelt wäre, sowohl in der SII und der KSP fanden sich immer auch KommunistInnen allerdings sind weder SII noch KSP Kommunistische Partein oder rein revolutionäre Gruppen im engeren Sinne, bzw. formulieren gar nicht diesen Anspruch.
Von: HildeBenjamin Das Volk 04.10.2012 15:50 Uhr
Zitat:
Mit der KSP für Sozialisten/Kommunisten und der PsA als Scharnierpartei zwischen Sozialdemokratie und Reformsozialisten ist das linke Spektrum eigentlich gut abgedeckt. Für den RL-Aspekt gibts dann noch die SII.

Ich vermisse ehrlich gesagt eine echte sozialrevolutionäre Alternative. ;)
Von: Irre Das Volk 04.10.2012 14:11 Uhr
Das Ende der KP, die Zukunft des Kommunismus

Die Kommunistische Partei wäre an sich Anlass genug, über all das einige Worte zu sprechen, was Kommunist_innen seit Unzeiten daran hindert, die Revolution zu machen. Die Partei als Verfall der wirklichen Bewegung zum Gegen-Staat; als Projektionsfläche eines falschen Bewusstseins, auf die alle autoritären Sehnsüchte der so genannten Arbeiter_innenklasse abgeladen wurden; als Apparat der Verdinglichung der Revolution zu einem strategischen Ereignis der Machtergreifung.
Dabei würde es um die prinzipiell obrigkeitshörige Tradition einer allen voran an Lassalle verbildeten Arbeiter_innenbewegung gehen und um die in Russland mit Bravour vollführte konterrevolutionäre Kunst, im Namen des ganz Anderen die ursprüngliche Akkumulation des Kapitals und ursprüngliche Zentralisation der Gewalt zu vollstrecken. Allerlei Abartigkeiten des real existierenden Sozialismus und seiner Kopflanger_innen kämen zur Sprache, aber auch auf Brüche und Oppositionen wäre einzugehen.
Der tendenzielle Fall der Arbeiter_innenbewegung hatte viele Anfänge und Umschlagpunkte. Spätestens mit dem Kollaps der Sowjetunion und der "Volksdemokratien" entbehren die traditionalistischen ML-Trupps nicht nur jeder vernünftigen sondern auch jedweder realgesellschaftlichen Grundlage.

Allein: nicht die Kommunistische Partei ist Gegenstand dieser Erklärung, sondern die "Kommunistische Partei", wie sich ein virtuelles geschlossenes Forum bei dol2day nannte, das nun das Zeitliche gesegnet hat. Damit senkt sich das Niveau des betrachteten Objekts noch einmal bedenklich ab.

In welchem Zustand diese so genannte "Partei" schlussendlich krepiert ist, das müsste selbst viele von jenen erschüttern, welche die "KP" vor Jahren bei dol2day mit gründeten und/oder wohlmeinend begleiteten. Hatte sich manch_e Kommunist_in dereinst noch gegen die Löschung eines "Addy" gestellt, die mit seinem angeblich „geschlossen linksextremistischen Weltbild“ begründet werden sollte und im Einklang mit der kontinuierlichen Duldung neonazistischer Umtriebe durch die Redaktion geschah, hat die Löschung der "KP" dieses Mal keine "Rettung" mobilisiert. Der Niedergang der "KP" fußt nicht in den Parteirichtlinien, sondern im fortwährenden Verrat am Kommunismus. Neonazis im "Politbüro" – das war für viele der letzte Sargnagel wider die kritische Solidarität mit einer "Partei", die immerhin dem Namen nach in einer Tradition verortet werden konnte, der sich auch Kommunist_innen zumindest als Erblast verbunden sehen sollten. Damit zeigt sich dann doch eine Parallele der "KP" zu den historischen Kommunistischen Parteien, den realsozialistischen Staatsungetümen und deren marxistisch-leninistischen Katechismen: der ideologische Hitler-Stalin-Pakt, angelegt bereits im Burgfrieden mit Staat, Volk und Nation – gegen wurzellosen Kosmopolitismus, Zionismus, Intellektuelle und Individualität.

An der "KP" illustriert sich, dass der deutsche "Sozialismus" schon immer die Ideologie des "sozialistischen" Deutschtums gewesen ist.

Die virtuellen Zombies haben nun bei dol2day vorerst ihre Heimstatt verloren. Angesichts selbst verschuldeter Unmündigkeit wird eine wie auch immer geartete Neuauflage des organisierten regressiven Antikapitalismus auch bei dol2day sicherlich nicht lange auf sich warten lassen. Kommunist_innen werden derlei weiterhin kritisieren.

Kommunismus statt Deutschland.
Von: Nein. (Ralf) Kernsozialistische Partei 04.10.2012 13:18 Uhr
:-) So ungefähr. Mit der KSP für Sozialisten/Kommunisten und der PsA als Scharnierpartei zwischen Sozialdemokratie und Reformsozialisten ist das linke Spektrum eigentlich gut abgedeckt. Für den RL-Aspekt gibts dann noch die SII.
Von: Lumpenprolet Das Volk 04.10.2012 13:13 Uhr
Treffen sich 2 Linke und gründen 3 Parteien :-)
Von: Irre Das Volk 04.10.2012 12:54 Uhr
Ich möchte nicht in einer Partei sein mit vielen, die derzeit leider in der KSP sind. Zumal die auch in keine KP mit emanzipatorischem Anspruch gehören.
Von: Nein. (Ralf) Kernsozialistische Partei 04.10.2012 11:45 Uhr
Ich möchte nicht in einer Partei sein mit einigen, die derzeit leider in der SII sind. Zumal die auch in keine KP mit K gehören.
Von: Roter Stern Kernsozialistische Partei 04.10.2012 10:49 Uhr
Zur Bündelung der marxistischen Kräfte bei dol2day schlage ich die Vereinigung von SII und KSP zur neuen KP vor.

Zur Koordination der Vereinigung lade ich in die KP-Ini ein:

http://www.dol2day.com/index.php3?position=14000&ini_id=4164