Hinweis für Gäste
Um an den Diskussionen teilnehmen zu können, musst Du angemeldet sein.
Hier geht es zur Anmeldung.
Noch kein Mitglied? Starte hier!.
Fragenübersicht Ist Kritik am Netanjahu-Regime grundsätzlich antisemitisch?
Anfang-2021 - 40 / 60 Meinungen+20Ende
20
19.05.2026 21:37 Uhr
Zitat:
Ok, das Streben nach einem Großisrael, das Bezeichnen des Gegenübers, also einer Volksgruppe bestehend aus Millionen von Personen als menschliche Tiere, die ethnische Säuberung von beanspruchten Regionen würdest du also nach deinem Maßstab nicht als faschistisch bezeichnen, spannend.


Genau diese moralische Heuchelei macht uns bei dem grossen Rest der Welt unglaubwürdig und ich kann diese Skepsis vollkommen nachvollziehen.
Entweder steht man zu seinen Werten, oder eben nicht, aber das selektive Anwenden des eigenen Maßstabes ist höchst unaufrichtig.


Heuchelei ist das richtige Stichwort, wenn ich diesen verlogenen Beitrag von SBF lese.

Den israelischen Nationalismus kritisieren und zugleich die deutschen Großmachtphantasien hegen und pflegen - so kennen wir die AfD-Propagandaschleuder bei dol2day.
19.05.2026 21:39 Uhr
Zitat:
Netanjahu tritt die Demokratie ... mit Füßen

Tut er etwas, was nach israelischem Verfassungsrecht illegal ist?
Er betreibt Politik - die muss einem nicht gefallen, so wenig wie einem vielleicht Berlusconi gefallen hat.
19.05.2026 22:26 Uhr
Zitat:
Den israelischen Nationalismus kritisieren und zugleich die deutschen Großmachtphantasien hegen und pflegen - so kennen wir die AfD-Propagandaschleuder bei dol2day.


Das Problem ist, dass du gar nicht in der Lage bist, meine Beträge verstehen zu lesen, sondern nur deine eigenen platten Muster abspulst.

Ich bin nach wie vor mit meinem ersten Acount hier, alle verfassten Meinungen sind von mir hier noch sichtbar.
Suche auch nur einen Beitrag heraus, in dem ich von einem Großdeutschland spreche, die Neubesiedelung der Ostgebiete fordere und mich für eine ethnische Säuberung ausspreche.

19.05.2026 22:28 Uhr
Zitat:
Letzens Endes wird es das Werk der Israelis selbst sein ( müssen) sich von dieser Regirrung und den begangen Vebrechen der letzten Jahre zu lösen und diese im Anschluss aufzuarbeiten.
Die Erste Erkenntis ist das man sich eingesteht das grosses Unrecht begangen wurde und dieses dann erst begonnen werden kann aufzuarbeiten.
Selbige Herausforderung steht in einigen Jahren auch der Russischen Bevökerung bevor.
Auf dem Balkan steht eine ernsthafte Aufarbeitung zum Bespiel nahezu noch gänzlich, aus daher gelingt es den dortigen Ländern wie Serbien ,Bosnien oder Kroatien ja auch nicht sich aus dem Würgegriff des Nationalismus lösen.


Ganz schön hohes Ross für einen Deutschen, und das bei der deutschen Geschichte und der Tatsache, dass eine faschistisch dominierte Partei in Deutschland großen Zulauf hat.

Was völlig ausgespart wird ist die fortdauernde Bedrohung Israels durch die Hamas, die Huthi, den Iran und die Hisbollah. Dass vieles Handeln israelischer Regierungen in diesem Kontext stattfindet und legitime Reaktionen auf Bedrohungen sind wird völlig negiert. Israel wird in deiner Argumentation zum einzigen Schuldigen.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 19.05.2026 22:43 Uhr. Frühere Versionen ansehen
19.05.2026 22:45 Uhr
Zitat:
Was völlig ausgespart wird ist die fortdauernde Bedrohung Israels durch die Hamas, die Huthi, den Iran und die Hisbollah. Das vieles Handeln israelischer Regierungen in diesem Kontext stattfindet und legitime Reaktionen auf Bedrohungen sind wird völlig negiert. Israel wird in deiner Argumentation zum einzigen Schuldigen.


Jedes Land hat das Recht auf Selbtverteidigung und es gibt nicht den geringsten Grund dies bei Israel anders zu bewerten.
Die Frage ist nur was haben die Menschrdchtsverlertzungne im Wetsjordanland mit der Bedrohung durch den Iran zu tun?
Diese Vorgänge finden ohnehin unbahängig voneinander statt, solange im Iran die Mullahs an der Macht sind ist das dortige Staatsziel die Vernichtung Israels ebenso werden die Menschen im Westjordland erst dann in Frieden leben können wenn es mal wieder eine Regierung in Israel gibt die diese nicht vertreiben will.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 19.05.2026 22:53 Uhr. Frühere Versionen ansehen
20.05.2026 10:45 Uhr
Zitat:
Was völlig ausgespart wird ist die fortdauernde Bedrohung Israels durch die...



Was ist eigentlich mit dem Selbstverteidigungsrecht der Palästinenser, existiert das auch, oder gilt das nicht?

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 20.05.2026 12:10 Uhr. Frühere Versionen ansehen
20.05.2026 15:12 Uhr
Zitat:
Zitat:
Was völlig ausgespart wird ist die fortdauernde Bedrohung Israels durch die...



Was ist eigentlich mit dem Selbstverteidigungsrecht der Palästinenser, existiert das auch, oder gilt das nicht?

Es hilft ihnen ja außer Israel keiner im Kampf gegen die Hamas.
20.05.2026 15:48 Uhr
Zitat:
Zitat:
Was völlig ausgespart wird ist die fortdauernde Bedrohung Israels durch die...



Was ist eigentlich mit dem Selbstverteidigungsrecht der Palästinenser, existiert das auch, oder gilt das nicht?


Dass du dich für die Bedrohungen des jüdischen Staates seit seiner Gründung bis heute nicht interessierst ist bei deiner politischen Verortung natürlich klar.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 20.05.2026 15:58 Uhr. Frühere Versionen ansehen
20.05.2026 16:24 Uhr
Zitat:
Dass du dich für die Bedrohungen des jüdischen Staates seit seiner Gründung bis heute nicht interessierst ist bei deiner politischen Verortung natürlich klar.


Soll das jetzt eine Antwort auf meine Frage sein?
Würdest du den Palästinensern auch die allgemeinen Menschenrechte zugestehen?

Ach und damit meine ich ausdrücklich nicht den Teil, der sich individuell schuldig gemacht hat.
20.05.2026 16:49 Uhr
Die Palästinenser*innen müssen sich entscheiden, ob sie den jüdischen Staat Israel anerkennen und ihren Frieden mit seiner Existenz machen und von jedwedem Antisemitismus Abstand nehmen. Solange aber palästinensische Organisationen die Auslöschung des jüdischen Staates Israel in ihren Grundsatzerklärungen stehen haben und Terror ausüben, ist es noch ein weiter Weg zum Frieden und zur Zweitstaatenlösung.
20.05.2026 17:02 Uhr
Zitat:
Die Palästinenser*innen müssen sich entscheiden, ob sie den jüdischen Staat Israel anerkennen und ihren Frieden mit seiner Existenz machen und von jedwedem Antisemitismus Abstand nehmen.


Haben Sie gemacht, die Fatah hat Israel anerkannt und dem militanten Widerstand beendet, Israel honoriert das mit massiven Siedlungsbau und Entrechtung der Bewohner.
Im Gaza gibt es übrigens keine Siedlungen mehr.


20.05.2026 19:42 Uhr
"und von jedwedem Antisemitismus Abstand nehmen."

Abbas hält gerne mal antisemitische Reden und betreibt Holocaustrelativierung. Und die Fatah hat es bisher nicht für nötig gefunden die Nationalcharta bezüglich dem Existenzrecht Israels endlich zu ändern.

Und die Hamas ist immer noch aktiv, hat eine antisemitische Charta und will die Auslöschung Israels.

Vor diesem Hintergrund ist es vielleicht verständlich, wenn rechte Regierungen für ihre Siedlungspolitik Mehrheiten finden, weil Wähler*innen Sicherheit wollen und den Palästinenser*innen und einer Zweitstaatenlösung nicht trauen.
20.05.2026 20:41 Uhr
Zitat:
Abbas hält gerne mal antisemitische Reden und betreibt Holocaustrelativierung. Und die Fatah hat es bisher nicht für nötig gefunden die Nationalcharta bezüglich dem Existenzrecht Israels endlich zu ändern.


Na dann muss ja Israel ja quasi das Völkerrecht brechen und weitere Siedlungen bauen, die Palis haben es ja nicht besser verdient.

Zitat:
Vor diesem Hintergrund ist es vielleicht verständlich, wenn rechte Regierungen für ihre Siedlungspolitik Mehrheiten finden, weil Wähler*innen Sicherheit wollen und den Palästinenser*innen und einer Zweitstaatenlösung nicht trauen.


Spannend, man nimmt den Menschen also ihre Freiheit, Besitz und Perspektive und wenn sie darauf nicht friedfertig und demütig reagieren ,sind sie selbst dafür verantwortlich, wenn es immer so weiter geht?

20.05.2026 21:23 Uhr
Es spielt keine Rolle was die Palästinenser wollen solange die rechtsgerichtete Israleische Regierung an der Macht ist sie könnten sogar Ben Gvir Blumen schenkeb und würden zum Dank trotzdem erschossen.
Eine Kollektivahftung ist sowohl für Palästinser als auch Israelis abzulehnen.
Der friedliche Palästinesische Olivenbauer ist NICHT für die Verbrechen der Hamas vernatwortlich der jüdische Kriegsdientsveigerer aus TelAviv auch nicht für die Taten der Siedler.
Ich habe Phasenweise sogar eher den Eindruck das die derzeitige Regierung besser mit der Hamas klar kommt als mit der Fatah.
Bis zum 7. OKOTOBER hat man etlicihe Deals geschlossen.
Jetzt ja im grunde auch wieder die Hamas akzpetiert einen verkleinerten Gazastreifen wenn sie nur im Restlichen Teil weiter Schalten und Walten darf.
Die Palästinenser sind denen egal das haben sie auch mit Netanjahu gemeinsam.
Man weiss auch das es mit der Islamsitischen Hamas die nichts als ein verlängerter Arm des Iranischen
Terroregimes ist nie einen unabhängigen Palsätineserstaat geben wird deswegen unter amderem kam man früher klar.
Der Hass dem Die Autonomiebehörde seitens der Israelischen Regierung entegenschlägt ist hingegen nicht zu toppen.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 20.05.2026 21:25 Uhr. Frühere Versionen ansehen
20.05.2026 21:31 Uhr
"Na dann muss ja Israel ja quasi das Völkerrecht brechen und weitere Siedlungen bauen, die Palis haben es ja nicht besser verdient."

Wenn ein Konflikt überlagert ist mit Antisemitismus, und das seit 1948, dann ist es klar, dass ein Teil der israelisch jüdischen Gesellschaft auf Härte gegenüber den Palästinenser*innen setzt und eine Alternative zu einer Zweistaatenlösung sucht, zum Beispiel im Siedlungsbau.

Es ist nicht einfach nur eine Kleinigkeit, wenn der Präsident der Autonomiebehörde antisemitische Reden hält. Das schafft bestimmt kein Vertrauen.
20.05.2026 21:35 Uhr
Zitat:
Na dann muss ja Israel ja quasi das Völkerrecht brechen und weitere Siedlungen bauen, die Palis haben es ja nicht besser verdient.

Realismus hilft mehr als Ideologie.
Heute leben etwa 700.000 Israelis in der Westbank, davon 300.000 in Ostjerusalem. Demgegenüber ist die palestinensische Bevölkerung von 600.000 in 1950 auf 2,7 Mio angestiegen.
21.05.2026 10:27 Uhr
Zitat:

Realismus hilft mehr als Ideologie.


Da bin ich vollkommen bei dir.


Zitat:
Heute leben etwa 700.000 Israelis in der Westbank, davon 300.000 in Ostjerusalem. Demgegenüber ist die palestinensische Bevölkerung von 600.000 in 1950 auf 2,7 Mio angestiegen.


Korrekt und welche Perspektive haben diese 2,7 Millionen Menschen?
Hier wird argumentiert, dass die Entrechtung selbstverschuldet ist, da widerspreche ich.
21.05.2026 10:36 Uhr
Zitat:
Wenn ein Konflikt überlagert ist mit Antisemitismus, und das seit 1948, dann ist es klar, dass ein Teil der israelisch jüdischen Gesellschaft auf Härte gegenüber den Palästinenser*innen setzt und eine Alternative zu einer Zweistaatenlösung sucht, zum Beispiel im Siedlungsbau.


Bei diesem Konflikt geht es doch nicht um Antisemitismus, sondern um den exklusiven Anspruch auf das gleiche Gebiet und die daraus enststehenden Konfrontationslinien.

Hier ist nicht Härte gefragt, sondern die Einhaltung allgmeiner Menschen- und des Völkerrechtes, insbesondere dann, wenn man sich in einer westlichen Wertegemeinschaft verortet.


Zitat:

Es ist nicht einfach nur eine Kleinigkeit, wenn der Präsident der Autonomiebehörde antisemitische Reden hält. Das schafft bestimmt kein Vertrauen.


Es ist auch keine Kleinigkeit, wenn der demokratisch gewählte Präsident Israels, vor der UN-Vollversammlung einer Karte präsentiert, in der gar keine palästinensischen Gebiete mehr eingezeichnet sind oder auf Grund seiner Entscheidungen gegen ihn ein internationaler Haftbefehl erlassen worden ist.

Vertrauen gibt es schön längst nicht mehr und Israel isoliert sich immer mehr.
21.05.2026 15:20 Uhr
"Bei diesem Konflikt geht es doch nicht um Antisemitismus ...,"

Da sagt die Antisemitismusforschung aber etwas anderes. Der Antisemitismus arbeitet sich selbstverständlich am jüdischen Staat Israel und seiner Existenz ab.
22.05.2026 13:30 Uhr
Zitat:
"Bei diesem Konflikt geht es doch nicht um Antisemitismus ...,"

Da sagt die Antisemitismusforschung aber etwas anderes. Der Antisemitismus arbeitet sich selbstverständlich am jüdischen Staat Israel und seiner Existenz ab.


Zum einen ist Antisemitismus keine Person. Antisemitismus ist eine Deutung von Zusammenhängen und da kommen wir zu Punkt 2: es gibt in keiner Forschungsrichtung eine Wissenschaft, in der es nur "eine" Deutung gäbe. 3: es gibt keinen jüdischen Staat, es gibt einen Staat namens Israel, der für sich den Schutz von Juden in Anspruch nimmt. Antisemitismus ist die Verurteilung von Menschen, weil sie jüdischen Glaubens sind, nicht weil Staaten jüdischen Glaubens sind. So was gibt es nicht.
Anfang-2021 - 40 / 60 Meinungen+20Ende