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Fragenübersicht Siehst du Deutschland auch am Kipppunkt?
Anfang-205 - 24 / 24 Meinungen
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19.12.2024 16:17 Uhr
Zitat:
Zitat:
Nicht genug. Jede*r sollte sie lesen.


Das Problem ist aber, dass nicht jeder Bürger die Befürchtung hat, dass wir zukünftig vor faschistischen Zuständen stehen, sondern andere Problemstellungen als relevanter betrachtet.


Ja, schade. Die intellektuelle Nahrung, um wirkliche Alternativen aufzuzeigen ist auch in Form der Zeitschrift Luxemburg da. Übrigens gratis.
19.12.2024 16:26 Uhr
Zitat:
Ja, schade. Die intellektuelle Nahrung, um wirkliche Alternativen aufzuzeigen ist auch in Form der Zeitschrift Luxemburg da. Übrigens gratis.


Naja, auch bei dieser Bewertung unterscheiden wir uns, ich würde die tendenziöse ideologisierte Abhandlung nicht als intellektuelle Nahrung bezeichnen.
Es gibt dafür sicher eine Zielgruppe, der größte Teil der Gesellschaft gehört aber nicht dazu.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 19.12.2024 16:30 Uhr. Frühere Versionen ansehen
19.12.2024 18:23 Uhr
Teilweise. Eine gewisse Rechtsentwicklung zur Zeit ist nicht zu leugnen und ja - das geht über Rechtsextremismus hinaus.

'Kipppunkt' möchte aber wohl implizieren, dass die Gefahr bestünde, dass jetzt eine unumkehrbare Entwicklung eintreten würde. Das halte ich für Quatsch.
19.12.2024 18:30 Uhr
Übrigens ist die Rosa-Luxemburg Stiftung und ihre Zeitschrift auch ein Grund, warum progressive oder linke Menschen nicht völlig ungerührt zusehen sollten, wenn Die Linke am Einzug in den Bundestag scheitern könnte. Denn mit der Bundestagspräsenz hängt auch die Finanzierung der parteinahen Stiftung und ihrer Zeitschrift zusammen. Fällt dieser Knotenpunkt von Wissensproduktion- und vermittlung weg, wird das für progressive Milieus und die gesamtgesellschaftliche Linke ein herber Verlust sein.
19.12.2024 18:36 Uhr
Sorry, Fehlpost, falscher Faden.
19.12.2024 18:40 Uhr
Ja, aber nur halt völlig anders als von diesen Linken im Hintergrund beschrieben. Um mal die Wortwahl aufzugreifen, hat eher die ökologische Transformation unsere Wohlfahrt verspielt und der Kipppunkt besteht darin, ob es einer neuen Regierung gelingt, diesen Vorgang umzukehren, die Wirtschaft wieder zum Laufen zu bringen und die ökologische Transformation zu entsorgen.

19.12.2024 20:29 Uhr
Es ist nicht sinnvoll, die zarten Anfänge einer Entwicklung nach rechts (= Rückkehr zur Normalität) aufzuhalten.
19.12.2024 20:53 Uhr
Zitat:
Es ist nicht sinnvoll, die zarten Anfänge einer Entwicklung nach rechts (= Rückkehr zur Normalität) aufzuhalten.


Zart ist da leider nichts.
19.12.2024 21:12 Uhr
Zitat:
Zart ist da leider nichts.


Finde schon, dass die AfD-Erfolge noch ein zartes Pflänzchen sind. Auch wenn das Pflänzchen von den anderen Parteien gut gedüngt und gewässert wird.
19.12.2024 21:41 Uhr
Zitat:
Fällt dieser Knotenpunkt von Wissensproduktion- und vermittlung weg, wird das für progressive Milieus und die gesamtgesellschaftliche Linke ein herber Verlust sein.



Tja, am Ende muss man für sein politisches Angebot auch eine Zielgruppe finden und offenbar gelingt es dieser progressiven Linken nicht und damit fallen dann auch solche Angebote weg, die am Ende nur die eigene Blase bedient.

19.12.2024 21:54 Uhr
Zitat:
Zitat:
Fällt dieser Knotenpunkt von Wissensproduktion- und vermittlung weg, wird das für progressive Milieus und die gesamtgesellschaftliche Linke ein herber Verlust sein.



Tja, am Ende muss man für sein politisches Angebot auch eine Zielgruppe finden und offenbar gelingt es dieser progressiven Linken nicht und damit fallen dann auch solche Angebote weg, die am Ende nur die eigene Blase bedient.



Du kennst schon das Bundestagsergebnis. Erstaunlich, SBF_.
19.12.2024 21:59 Uhr
Zitat:
Nein, das ist eine falsche Interpretation meiner Aussage. Lies sie noch mal genau, und versuche es dann erneut.


Die Linke war mal zweistellig in den Bundestag eingezogen, dann gab es einen kontinuierlichen Stimmenverlust.
Ich muss also nicht das Ergebnis kennen, die Prognosen und letzten Wahlerfolge lassen eine eindeutige Tendenz erkennen und die ist negativ.
19.12.2024 22:07 Uhr
"Die Linke war mal zweistellig in den Bundestag eingezogen, dann gab es einen kontinuierlichen Stimmenverlust."

Schon falsch. 2017 gab es einen Zugewinn, klein aber fein. Versuche es noch mal.
19.12.2024 22:15 Uhr
Zitat:
Schon falsch. 2017 gab es einen Zugewinn, klein aber fein. Versuche es noch mal


2009: 11,9
2021: 4,9

2024: 2,9 (Umfragewert)


Soll ich es wirklich nochmal versuchen, auch wenn es zwischenzeitlich nochmal einen Zuwachs von ganzen 0,6 Prozentpunkte gab?


19.12.2024 22:20 Uhr
Zitat:
Zitat:
Schon falsch. 2017 gab es einen Zugewinn, klein aber fein. Versuche es noch mal


2009: 11,9
2021: 4,9

2024: 2,9 (Umfragewert)


Soll ich es wirklich nochmal versuchen, auch wenn es zwischenzeitlich nochmal einen Zuwachs von ganzen 0,6 Prozentpunkte gab?




Ja, du hast eine Falschaussage gemacht. Wäre ja auch in Ordnung, das einfach einzugestehen. ;-)
19.12.2024 22:27 Uhr
Zitat:
Ja, du hast eine Falschaussage gemacht. Wäre ja auch in Ordnung, das einfach einzugestehen. ;-



Nein, meine Aussage: „ Die Linke war mal zweistellig in den Bundestag eingezogen, dann gab es einen kontinuierlichen Stimmenverlust.“ ist zutreffend, bestenfalls nicht ganz präzise, wenn man den minimalen Positivausschlag 2017 unbedingt als Erfolg verbuchen möchte.

Im Vergleich zum Ausgangswert 2009 von 11,9 Prozent, ist das Ergebnis von 2017 allerdings ein deutlicher Verlust und nichts anderes habe ich behauptet.
19.12.2024 22:30 Uhr
Zitat:
Zitat:
Ja, du hast eine Falschaussage gemacht. Wäre ja auch in Ordnung, das einfach einzugestehen. ;-



Nein, meine Aussage: „ Die Linke war mal zweistellig in den Bundestag eingezogen, dann gab es einen kontinuierlichen Stimmenverlust.“ ist zutreffend, bestenfalls nicht ganz präzise, wenn man den minimalen Positivausschlag 2017 unbedingt als Erfolg verbuchen möchte.

Im Vergleich zum Ausgangswert 2009 von 11,9 Prozent, ist das Ergebnis von 2017 allerdings ein deutlicher Verlust und nichts anderes habe ich behauptet.


Du hast behauptet, seit dem zweistelligen Ergebnis sei es kontinuierlich nach unten gegangen, das ist nachweislich falsch.

19.12.2024 22:35 Uhr
Zitat:
Du hast behauptet, seit dem zweistelligen Ergebnis sei es kontinuierlich nach unten gegangen, das ist nachweislich falsch.



Richtig, das Ergebnis der Wahlen nach 2009 lagen niemals mehr über 11,9 Prozent, sondern es gab einen kontinuierlichen Abwärtstrend, auch wenn es 2017 mal ein paar mehr Stimmen gab, als 2013, konnte diese Negativentwicklung nie wieder rückgängig gemacht werden.
19.12.2024 22:43 Uhr
Du hast geschrieben:

"Die Linke war mal zweistellig in den Bundestag eingezogen, dann gab es einen kontinuierlichen Stimmenverlust."

Falsch. 2017 gab es einen Gewinn von rund 450 000 Stimmen (wenn ich mich recht erinnere). Es ging also leicht wieder bergauf. War das zweitbeste Ergebnis der LINKEN/PDS seit 1990. Besser auch als 2005, wo die Gründung der Linken sich schon abzeichnete.
Und leider beginnt mit diesem relativ guten Ergebnis 2017, übrigens kam die AfD in den Bundestag, eines der Probleme der Linken, an dem wir heute noch zu knabbern haben. Aber die ganze Destruktionspraxis von Frau Wagenknecht gegen die eigene Partei ist zwar ein großes Problem, aber es ist tatsächlich nicht das einzige.
19.12.2024 22:51 Uhr
Zitat:
Falsch. 2017 gab es einen Gewinn von rund 450 000 Stimmen (wenn ich mich recht erinnere). Es ging also leicht wieder bergauf.




2017 konnte man den stetigen Abwärtstrend kurzfristig stoppen und hatte gegenüber dem Jahr 2009 einen nicht ganz mehr ganz so hohen Verlust.
Wenn man diese 0,6 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr nun unbedingt als Gewinn sehen möchte, dann möchte ich nicht widersprechen.
Zum von mir angesprochenen Referenzwert (2009) bleibt es aber beim kontinuierlichen Niedergang.

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