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Fragenübersicht Ist Covid-19 eine Atemwegserkrankung?
Anfang-2021 - 40 / 73 Meinungen+20Ende
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16.11.2020 10:38 Uhr
Die Dame im Hintergrund wurde nicht beatmet. Und selbst bei einer Covid-19-Erkrankung wäre das nicht immer das Mittel der Wahl.
16.11.2020 10:49 Uhr
Kann mal jemand dem guten Chlodio sagen, dass seine Verallgemeinerung eines Einzelfalles zunehmend albern wird?!
16.11.2020 11:04 Uhr
Hmmm, kann es sein, daß Chlodio überhaupt nicht bezweifelt, daß Covid-19 eine Atemwegserkrankung ist, sondern auf etwas ganz anderes hinweisen will?

Beispielsweise darauf, daß wieder einmal ein Mensch positiv auf Covid-19 getestet wurde, aber keine nennenswerten Symptome von Covid-19 aufwies? Und daß die Medien die Überwindung einer Krankheit feiern, die in diesem konkreten Fall überhaupt nicht aufgetreten zu sein scheint oder zumindest keine wirkliche Rolle beim Krankheitsverlauf spielte?

Nach dem Muster müsste ich jetzt nämlich auch meiner 79jährigen Mutter dazu gratulieren, daß sie eine Krankheit überwunden hat, von der sie nichts mitbekommen hätte, wenn man sie nicht aufgrund von Testergebnissen von der Chirurgie auf die Corona-Station verlegt hätte.
16.11.2020 11:05 Uhr
Zitat:
Hmmm, kann es sein, daß Chlodio überhaupt nicht bezweifelt, daß Covid-19 eine Atemwegserkrankung ist, sondern auf etwas ganz anderes hinweisen will?


Die Fragestellung impliziert aber etwas Anderes, ebenso die folgende Argumentation.
16.11.2020 11:06 Uhr
Danke Zantafio. Ich dachte schon, hier sind alle vernagelt.
16.11.2020 11:08 Uhr
Zitat:
Die Fragestellung impliziert aber etwas Anderes, ebenso die folgende Argumentation.

Dem ersten Teil des Satzes kann ich zur Not zustimmen, dem zweiten ganz vehement nicht.
16.11.2020 11:16 Uhr
In der Literatur wird Covid-19 als eine Lungen- und somit Atemwegserkrankung klassifiziert. Wie bei vielen Erkrankungen, die durch Viren verursacht werden ist ein über die Atemwege hinausgehender Befall von Organen nicht untypisch. Da wir immer noch im Stadium der Erforschung dieser Infektionskrankheit ist, ist nicht auszuschließen, dass durch das "Verhalten" des Virus auch andere Krankheiten ausgelöst werden können.

Primär allerdings bleibt die Erkrankung der Atemwege.
Und - um auf Vorbeiträge einzugehen - es verbleibt natürlich eine Unterscheidung zwischen "erkrankt" und "infiziert". Schließlich erkrankt ja auch nicht jeder HIV-Infizierte an AIDS.
16.11.2020 11:22 Uhr
Zitat:
Die Medien und der Staat verarschen euch.


Die Informationsbandbreite über das Corona-Virus und die damit einhergehenden Maßnahmen sind nun wirklich kein Anlass zu glauben - hier gäbe es eine Verschwörung oder eine Desinformation. Was natürlich verwirrt ist - und auch das ist bei neu auftauchenden Erkrankungen nichts Ungewöhnliches - teilweise sich widersprechende Meinungen - sowohl im Hinblick auf die medizinische Einschätzung des Virus, als auch im Hinblick auf Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionslage in der Bevölkerung.

Ich darf nur mal daran erinnern, was in den 80er-Jahren los war, als die ersten AIDS-/HIV-Fälle durch die Presse gingen. Da gab es ja sogar die unsäglichen Einfälle des bayerischen Innenministers, die ganzen Infizierten zu kasernieren und ähnlich totalitär anmutende Phantasien.
16.11.2020 11:22 Uhr
Zitat:
Schließlich erkrankt ja auch nicht jeder HIV-Infizierte an AIDS.


Eben. Und genauso müsste man zwischen SARS-CoV-2 und Covid-19 unterscheiden. Aber das ist politisch nicht korrekt. Dann ist man Corona-Leugner, Covidiot etc.
16.11.2020 11:25 Uhr
Zitat:
Eben. Und genauso müsste man zwischen SARS-CoV-2 und Covid-19 unterscheiden. Aber das ist politisch nicht korrekt. Dann ist man Corona-Leugner, Covidiot etc.


Ich glaube Du argumentierst da an der Sache vorbei. Es ist etwas Anderes, die Unterscheidung zwischen eigentlicher Erkrankung und Infektion vorzunehmen und der daraus eventuell entstehenden Schlussfolgerung im Maßnahmenbereich argumentativ etwas entgegenzusetzen.
Insofern greift Dein Statement nicht ganz, was die Beurteilung Deiner Beiträge angeht.
16.11.2020 11:25 Uhr
Zitat:
Und - um auf Vorbeiträge einzugehen - es verbleibt natürlich eine Unterscheidung zwischen "erkrankt" und "infiziert".

Danke!

Diese Unterscheidung scheinen viele Medienschaffende und manchmal auch politisch Verantwortliche gelegentlich zu vergessen.
16.11.2020 11:26 Uhr
Zitat:
Was natürlich verwirrt ist - und auch das ist bei neu auftauchenden Erkrankungen nichts Ungewöhnliches - teilweise sich widersprechende Meinungen - sowohl im Hinblick auf die medizinische Einschätzung des Virus, als auch im Hinblick auf Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionslage in der Bevölkerung.


Genau so.
Hier und heute wird aber jede Widersprüchlichkeit, die in der Natur der Sache bzw. im Zuge neu gewonnener Erkenntnisse liegt, zum Skandal aufgeblasen. So, als hätte ausgerechnet diese Bundesregierung ein Interesse daran, die Wirtschaft gegen die Wand zu fahren.
Eigentlich absurd, dass man darüber überhaupt diskutieren muss.
16.11.2020 11:28 Uhr
Zitat:
Diese Unterscheidung scheinen viele Medienschaffende und manchmal auch politisch Verantwortliche gelegentlich zu vergessen.


Jein!

Die Problematik und die damit einhergehenden Maßnahmenpakete beziehen sich ja gerade auf die Infizierten, denn diese sind die Multiplikatoren in der Infektionskette, die zu einem Prozentsatz X zu Erkrankten und darunter wiederum zu einem Anteil an Intensivpatienten führen können. Von daher ist die Unterscheidung zwar wissenschaftlich korrekt, aber in der Sache jetzt auch nicht weiter von Belang.
16.11.2020 11:29 Uhr
@maledetto

...sorry verklickt - sollte eine Zustimmung werden
16.11.2020 11:30 Uhr
Zitat:
Hier und heute wird aber jede Widersprüchlichkeit, die in der Natur der Sache bzw. im Zuge neu gewonnener Erkenntnisse liegt, zum Skandal aufgeblasen.


So neu sind die Erkenntnisse nicht, dass man bei Covid auch schon Patienten mit Durchfall hatte auch nicht.

Zitat:
So, als hätte ausgerechnet diese Bundesregierung ein Interesse daran, die Wirtschaft gegen die Wand zu fahren.


Covidiotenspruch. Rothschild raus und so halt.

Chippen.. Wir kennen uns aus.

Die sozialen Medien sind voll mit solchen Sachen.
16.11.2020 11:30 Uhr
Zitat:
Die Informationsbandbreite über das Corona-Virus und die damit einhergehenden Maßnahmen sind nun wirklich kein Anlass zu glauben - hier gäbe es eine Verschwörung oder eine Desinformation. Was natürlich verwirrt ist - und auch das ist bei neu auftauchenden Erkrankungen nichts Ungewöhnliches - teilweise sich widersprechende Meinungen - sowohl im Hinblick auf die medizinische Einschätzung des Virus, als auch im Hinblick auf Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionslage in der Bevölkerung.


Man könnte ja optimistisch vermuten, dass sich das mit klarer werdender Informationslage legt und die jenigen, die mit wissenschaftlichen Diskursen schlicht überfordert sind, dann auch verstehen, worum es so geht.

Wenn ich mir aber so anschaue, wer da als Coronaskeptiker auftritt, zum Beispiel hier bei dol...das sind überwiegend die Leute, die das alles ablehnen, weil sie wissen, dass es von einem Staat kommt, den sie ebenfalls kategorisch ablehnen. Und auch die Wissenschaft hilft da nicht weiter, denn sie glauben, sie seien klüger.
16.11.2020 11:32 Uhr
Zitat:
dass es von einem Staat kommt, den sie ebenfalls kategorisch ablehnen. Und auch die Wissenschaft hilft da nicht weiter, denn sie glauben, sie seien klüger.


Irgendwer schrieb ja am Wochenede sogar etwas von "Hof-Wissenschftlern". Da brauchste dann auch gar nicht mehr zu diskutieren ...
16.11.2020 11:32 Uhr
Zitat:
Hier und heute wird aber jede Widersprüchlichkeit, die in der Natur der Sache bzw. im Zuge neu gewonnener Erkenntnisse liegt, zum Skandal aufgeblasen.

Findest Du?

Mir kommt es eher so vor, und die Diskussion zu dieser Umfrage scheint das zu bestätigen, daß es eher zum Skandal aufgeblasen und als Fake News und Corona-Skepsis gebrandmarkt wird, wenn jemand auf diese Widersprüche hinweist.

Darauf basieren dann wieder die Verschwörungstheorien und dadurch fühlen sich etliche Leute motiviert, diese vermeintlichen Widersprüche in ihrer Blase als Skandal oder Verschwörungsbeweis zu verbreiten.
16.11.2020 11:34 Uhr
Ihr seid alle vom bösen Geist des Virus besessen, der übler ist als das Virus an sich je sein könnte.
16.11.2020 11:34 Uhr
Ich möchte zusammenfassen:

Die Viruserkrankung gehorcht gewissen mathematischen Prinzipien. Insbesondere Mulitiplikationsszenarien und Prozentzahlen an schweren Erkrankungen.

Letzteres beeinflusst unser Gesundheitssystem. Maßnahmen müssen darauf ausgerichtet sein, ebendieses auf einem operablen Level zu halten.

Nennt sich "Gemeinwohl".

Schaffen wir es nicht der Mathematik der Infektion Herr zu werden, dann können wir hier über Freiheiten, Arten der Krankheit oder genereller Harmlosigkeit für weite Teile der Bevölkerung herumdiskutieren bis zum Sankt-Nimmerleinstag - denn dann steht eins fest:

Es werden Kapazitäten in den Krankenhäusern fehlen, die dann denen nicht zur Verfügung stehen, die völlig abseits von Corona/Covid auf eine OP oder intensivmedizinische Behandlung angewiesen sein könnten.
Anfang-2021 - 40 / 73 Meinungen+20Ende