Hinweis für Gäste
Um an den Diskussionen teilnehmen zu können, musst Du angemeldet sein.
Hier geht es zur Anmeldung.
Noch kein Mitglied? Starte hier!.
Fragenübersicht Leute, die sich selbst as Intelektuelle bezeichnen sind ....
Anfang-2021 - 40 / 61 Meinungen+20Ende
20
19.09.2012 10:16 Uhr
Zitat:
Habe ich beim alten dol2day schon einige Male erlebt, dass der ein oder andere Mitdoler von sich selbst als "intellektuell" geschrieben hat.


Ja, habe ich auch.
Aber dazu besser nichts hier, sonst driftet diese Diskussion wieder in eine ganz andere Richtung ab.
Mir ging es in der Umfrage auch mehr um eine allgemein gehaltene Diskussion.
19.09.2012 11:50 Uhr
tja, cooler und ehrlicher ist es natürlich, wenn man von anderen als intellektueller bezeichnet wird. wobei, sich in dol2day zu profilieren, reicht wohl nicht....
;-)
19.09.2012 11:57 Uhr
Zitat:
über ihr Fachwissen hinaus Substanzielles zu Diskussionen beizutragen.


das denke ich wohl auch. bestes beispiel ist doch sartre. als philoph und romancier liegt politik jetzt auch nicht unbedingt in den direkten sachkompetenzen, trotzdem gilt er als politischer vordenker.
19.09.2012 11:58 Uhr
[quote]Der Intellektuelle, der sich als solcher sieht, kommt oftmals als Weltverbesserer daher, als selbsternannter Revolutionär oder einer, der die "Verhältnisse" umstürzen will. Sein Vokabular ist oftmals durchtränkt von Fremdwörtern und kommt gestelzt daher/quote]

solche Sätze sind aber so von Vorurteilen geprägt, dass ich dann lieber intellektuell sein möchte ..:))
wobei WMB seine Vorurteile gerne in pseudointellektuelles Gehabe packt.:))
19.09.2012 12:16 Uhr
Meist sind sie einfach Doofe, mit übersteigertem Selbstbewustsein. ;)
Natürlich gibt es welche die es auch sind und es auch sagen, aber meist sind es Blender. Dummdämliche Socken halt, wie ein bekannter Doler auch. Er ist so dämlich und hält sich selbst wahrscheinlich auch für schlau. ;)
19.09.2012 12:19 Uhr
Schade, das die letzten beiden Beiträge wieder ins persönliche abgleiten "mussten".
Bisher war es eine überwiegend sachliche und interessante Diskussion.
Naja ....
19.09.2012 12:30 Uhr
Angestellte von Intel?
19.09.2012 15:58 Uhr
Zitat:
die arbeitsteilung der kapitalistischen produktionsweise hat tatsächlich zu dem prekären verhältnis geführt, dass überhaupt nur gewisse schichten das privileg genießen sich mit dingen auseinandersetzen zu müssen, die das alltagswissen nicht greifen kann


Da kommt wieder der Ideologe durch. Es mag sein, dass das gegenwärtige Gesellschafts- und Wirtschaftssystem nur einer Minderheit Bildung über die alltäglich notwendigen Dinge hinaus zuführt. Es mag auch sein, dass in irgendeiner Sozialordnung das anders funktioniert. Es ist aber kein besonderes Wesensmerkmal des "Kapitalismus" sondern bisher mindestens häufig, wenn nicht immer, so gewesen. In feudal und agrarisch geprägten Subsistenzwirtschaften bis zurück in die hintersten Ursprünge heute noch bekannter Zivilisation war es eher nicht so, dass die breite Masse vor lauter Auswahl gar nicht wusste, welche nicht unmittelbar nützlichen Dinge sie als nächstes lernen könnte.
19.09.2012 15:59 Uhr
Intellektueller als Selbst- oder Fremdzuschreibung ist meistens eine Einsortierung, häufig eine nachteilige. Mit der Zuschreibung als intellektuell ist oft schlicht weltfremd oder nicht praxisgerecht gemeint. Manchmal trifft das auch zu.
19.09.2012 18:40 Uhr
...sind Stinker - denn Eigenlob stinkt.
19.09.2012 19:52 Uhr
Zitat:
schon lange hat die zeitung das werk, das groschenheftchen das buch und die postmoderne ich fixiertheit die wahrheit abgelöst

Es gibt keine Wahrheit.
19.09.2012 19:54 Uhr
Zitat:
ich frage mich, wie du zu dieser merkwürdigen erkenntnis kommst, aber die arbeitsteilung der kapitalistischen produktionsweise hat tatsächlich zu dem prekären verhältnis geführt, dass überhaupt nur gewisse schichten das privileg genießen sich mit dingen auseinandersetzen zu müssen, die das alltagswissen nicht greifen kann. dem intellektuellen käme aber tatsächlich die aufgabe zu sich empathische begriffe von den herrschenden verhältnissen zu machen, die letzten endes nur ein ziel haben: zweck und funktion von geistiger arbeit überflüssig zu machen.

Ein Hoch auf das platonische Ideal?
Die Tyrannis der Philosophen als Konsequenz?
19.09.2012 20:16 Uhr
"Na klar weiß der das! Ob zum Klimawandel, zur Atomenergie oder zu politischen Verwicklungen in irgendeiner abgelegenen Weltgegend - Deichgraf verkündet immer "die Wahrheit", was ihn nicht daran hindert, ansonsten immer fleißig auf "Intellektuelle" zu schimpfen."

Das ist eben der Unterschied du kannst die Intellektuellen zu zitieren.
20.09.2012 11:01 Uhr
@GreeceRiotDog:
Zitat:
bestes beispiel ist doch sartre.

Richtig.

Zitat:
als philoph und romancier liegt politik jetzt auch nicht unbedingt in den direkten sachkompetenzen, trotzdem gilt er als politischer vordenker.

Das gilt er aber nur - bei den Intellektuellen.

Insofern ist Dein Beispiel wirklich treffend. Bei den Intellektuellen gilt ein Sartre als politischer Vordenker, in der übrigen Bevölkerung eher nicht.
20.09.2012 11:19 Uhr
Zitat:
Es gibt keine Wahrheit.


Dafür vertrittst Du aber sehr deizidiert politische Positionen.
20.09.2012 11:35 Uhr
Zitat:
Da kommt wieder der Ideologe durch.


Ja, alles Ideologie außer deinem festen Stand im Berufsleben!
20.09.2012 11:35 Uhr
Zitat:
Zitat:
schon lange hat die zeitung das werk, das groschenheftchen das buch und die postmoderne ich fixiertheit die wahrheit abgelöst


Es gibt keine Wahrheit.


q.e.d.
20.09.2012 11:38 Uhr
Zitat:
Zitat:
ich frage mich, wie du zu dieser merkwürdigen erkenntnis kommst, aber die arbeitsteilung der kapitalistischen produktionsweise hat tatsächlich zu dem prekären verhältnis geführt, dass überhaupt nur gewisse schichten das privileg genießen sich mit dingen auseinandersetzen zu müssen, die das alltagswissen nicht greifen kann. dem intellektuellen käme aber tatsächlich die aufgabe zu sich empathische begriffe von den herrschenden verhältnissen zu machen, die letzten endes nur ein ziel haben: zweck und funktion von geistiger arbeit überflüssig zu machen.


Ein Hoch auf das platonische Ideal?
Die Tyrannis der Philosophen als Konsequenz?


Du bist doch eigentlich klug genug, um angelus Beitrag nicht derart misszuverstehen, @Bimbiss?!
20.09.2012 11:51 Uhr
@Irre:

Gut dazu mal: Der Zweck geistiger Arbeit soll überflüssig werden? Ich gehe recht in der Annahme, dass diese Aussage nur vor dem Hintergrund der Marxschen Definition von Arbeit Sinn hat und nicht das Ziel aufstellt, jegliche geistige Tätigkeit einzustellen, oder?
20.09.2012 11:59 Uhr
@Djilas

Lies dir angelus Post nochmal in Ruhe durch. Er fordert nicht, sondern kritierst die Überflüssigmachung jener im Sinne des Wertgesetzes unproduktiven Tätigkeiten wie der geistigen Arbeit am Begriff und der darausfolgenden Gesellschaftskritik.
Anfang-2021 - 40 / 61 Meinungen+20Ende