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Fragenübersicht Würdest du mit Asylbewerber in einem Haus wohnen? Die Umfrage bezieht sich nur auf Asylbewerber?
Anfang-2021 - 40 / 63 Meinungen+20Ende
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02.07.2012 15:11 Uhr
Nur unter Vorbehalt, dass diese auch streng kontrolliert werden. Bei Auswüchsen erwarte ich dann aber entsprechende Schritte.
02.07.2012 15:11 Uhr
Übrigens, das Argument, das ich oft höre: AsylbewerberInnnen halten ihre Unterkünfte nicht sauber, machen vieles kaputt usw. ist auch so ne Sauerei.

Niemand denkt darüber nach, dass in derartigen Unterkünften oftmals wildfremde Menschen sich ein Zimmer, Koch- und Waschgelegenheiten teilen müssen. Oft sogar Menschen aus verschiedenen Ländern, die sich nicht mal untereinander verständigen können.

Ich bin mir sicher, wenn man AsylbewerberInnen menschenwürdig unterbringen würde, in Gegenden wo sie sich auch einigermaßen wohl und sicher fühlen könnren, sie würden auch sorgsamer mit der Einrichtung ihrer Unterkunft/Wohnung umgehen.
02.07.2012 15:13 Uhr
Man bekommt hier mal wieder den Eindruck, dass die dolsche politische Linke einfach nur aus asozialem Gesindel bestehen könnte.
02.07.2012 15:17 Uhr
Wer SineLaude wählt, der wählt Linksextremismus.
02.07.2012 15:18 Uhr
Zitat:
Denn Protzblitz hat natürlich eine gute Rechtsschutzversicherung


Naja, jeden Fall übernehmen die aber auch nicht.

02.07.2012 15:33 Uhr
Gibt es eigentlich Gründe die dagegen stünden?
Übrigens kann ich die hier aufflammende Aufregung innerhalb dieses Betreffs nicht recht nachvollziehen!
02.07.2012 16:19 Uhr
Zitat:
Nur unter Vorbehalt, dass diese auch streng kontrolliert werden. Bei Auswüchsen erwarte ich dann aber entsprechende Schritte.


Was für Auswüchse? Was für Schritte...

Ach Mirko - dass du ständig versuchst um den heissen Brei zu reden und dabei nur rumeierst.
02.07.2012 16:22 Uhr
Zitat:
Man bekommt hier mal wieder den Eindruck, dass die dolsche politische Linke einfach nur aus asozialem Gesindel bestehen könnte.


Zwing mich nicht aufgrund dieses Statements über dich zu urteilen. Bitte nicht!
02.07.2012 16:24 Uhr
Zitat:

Man bekommt hier mal wieder den Eindruck, dass die dolsche politische Linke einfach nur aus asozialem Gesindel bestehen könnte.

Mirko fischt mittels exklusiver Wahrnehmung um Stimmen?

Das asoziale Gesindel sind dann doch eher Leute wie der Tatsachen verdrehende Umfragesteller, der sich im alten Dol nicht gerade dadurch hervorgetan hat, kein Rassist zu sein. (Ist das jetzt klagefest? *g*)
02.07.2012 16:26 Uhr
Ich sehe das ähnlich wie Pivi: Asylbewerber in Deutschland bekommen einen unwürdig kleinen Betrag zum Leben.

Wenn die HartzIV-Grundsicherung laut Verfassungsgericht gerade die Sicherung sein soll, die ein Menschenwürdiges Leben garantiert und es für Asylbewerber noch 100-150 Euro weniger sein darf, dann darf man schonmal nach Artikel 1 GG fragen.

Also wenn Asylbewerber in meinem Haus leben, sagt das momentan nichts gutes über mein Haus, fürchte ich.
02.07.2012 16:32 Uhr
Kann ich die Quelle haben?
02.07.2012 16:50 Uhr
Im Grunde kann ich hier nur noch was auf der Meta-Ebene beitragen. Das Wesentliche, dass "Asylbewerber ja/nein" in dem Sinne, wie es die Umfrage nahelegt, überhaupt keine Rolle spielt, wurde schon vernünftig zum Ausdruck gebracht.

Deshalb nur mal dies: Vorbehalte gegenüber bestimmten Gruppen (seien es Ausländer, Asylbeweber, Arbeitslose) sind bei Weitem nicht nur in allzu konservativen oder gar rassistischen Kreisen spürbar. In meiner Stadt gibt es zwei große Plattenbaus, einen direkt am Campus (entsprechend leben dort viele/vor allem Studenten), einen etwas weniger zentral gelegenen. In letzterem hatte nun ich bis vor einiger Zeit ein halbes Jahr gewohnt, zusammen mit vielen Ausländischstämmigen, bestimmt so einigen Asylbewerbern und Arbeitslosen. Durchaus eine Anlage wie man sie sich vorstellt, nicht unbedingt steril, gern mal laut.

Ausnahmslos alle, die ich dorthin mitgenommen habe (von gutbürgerlich auf dem Land Lebenden bis zu linken Kommilitoninnen, die mal einen KV der Grünen Jugend mitgegründet hatten), besaßen einen vorgefertigten schlechten Eindruck und zeigten sich auf Nachfrage überrascht, "dass da ja doch sehr nette Menschen wohnen", die nicht grundlos pöbeln, sondern einander sogar die Türen aufhalten.

Ich bin nun selbst wirklich kein einseitiger Gutmensch, man darf nur einfach keine Angst vor bescheideneren Verhältnissen haben, die man selbst nicht kennt. Aus so einer Angst ergeben sich dann nach meiner Einschätzung nämlich die flachen Vorurteile gegenüber denen, die in solchen Verhältnissen leben müssen.
02.07.2012 17:38 Uhr
Einfache Gegenfrage: Warum nicht?
Sind auch nur Menschen wie Du und ich, auch wenn das einige ganz gerne mal anders sehen möchten.
02.07.2012 17:45 Uhr
Ich antworte darauf mal nicht zu ausführlich, damit sich hier keiner mit Gerichtsbesuchen verausgaben muss.

Also, kurze Antwort: Ja, würde ich.
02.07.2012 17:52 Uhr
No problem.
ich würde mich nur mit baseballschlägern gegen den rechtxtremen mob bewaffnen.
02.07.2012 17:54 Uhr
Zitat:


Kann ich die Quelle haben?

Ich bin zwar nicht der Umfragesteller und verfolge auch eine andere Intention als dieser.

Da die Onlineredaktion der LVZ ihre Beitrage offenbar nicht lange drauf lässt, habe ich größtenteils auf die unabhängige "Leipziger Internetzeitung" zurückgegriffen. Auf das Medium mit den vier Buchstaben und Meinungsbeiträge wollte ich hier bewusst verzichten. Letztere findet man natürlich zuhauf. Bevor man es mir vorwirft: Ich bemühe mich um eine "Objektivität". Diese schließt für mich aber ein, dass menschenwürdige Lebensbedingungen für Asylbewerber garantiert sein müssen. Da kann es keine Abstriche geben!

Es geht um diese Vorlage eines Konzepts der Unterbringung von Asylbewerbern in Leipzig.

http://tinyurl.com/87m9run

Momentan gibt es zwei große Heime, die aber den momentan wieder steigenden Bedarf nicht mehr erfüllen können, zumal eine dieser Einrichtungen auch besonders ungeeignet ist.

http://www.lvz-online.de/leipzig/citynews/leipziger-asylbewerber-sprechen-ueber-ihre-lage-im-fluechtlingsheim-torgauer-strasse/r-citynews-a-143388.html


Außerdem möchte die Stadt die Wohnflächen vergrößern und die Möglichkeiten an Sozialräumen etc. erweitern.

Das Konzept sieht nun vor, die eine große peripher gelegene Einrichtung zu schließen, dafür eine weitere Einrichtung für über 200 in Grünau zu schaffen und darüber hinaus eine ganze Reihe von Heimen für 30 bis 70 Personen, die überwiegend in Wohngebieten gelegen sein sollen.

Es ließe sich diskutieren, ob jeder Standort wirklich gut geeignet ist, aber grundsätzlich ist die Verwaltung in ihrem Konzept bemüht, auf erschlossene Lagen zurückzugreifen.

Das hebt sich wohltuend von der Idee von vor zwei Jahren ab, ein Containerheim im Nirgendwo zu errichten, damit die Asylbewerber ja nicht mit anderen Menschen oder gar Kindern in Kontakt kommen. Dazu gab es z.B. einen Artikel in der Zeit. Wen es interesssiert, der kann auch zum Thema "Wodanstraße" noch eine ganze Reihe Artikel im Netz finden.

http://www.zeit.de/2010/06/S-Asyl

Wie gesagt, es ist ein Fortschritt, aber auch nicht besonders weitreichend. Es fällt sogar hinter die Ziele, die der Stadtrat 2010 nach dem Scheitern des "Projekts" Wodanstraße aufgestellt hat, zurück und wird dementsprechend auch kritisiert. Da hier aber eher leisere Stimmen am Werke sind, die auf Argumente statt Fäuste setzen...

http://www.l-iz.de/Politik/Leipzig/2012/07/Leipziger-Unterbringungskonzept-fuer-Asylbewerber-42621.html

Zu diesem neuen Konzept fanden dann "Bürgerinformationsveranstaltungen" im Umfeld der geplanten Heime statt, von denen einige offenbar ziemlich aus dem Ruder gelaufen sind. Die Diskussionsweise dort lässt sich am ehesten als Mobbildung beschreiben.
Rechte Kreise haben vorher eifrig mit Flugblättern etc. Stimmung gemacht. Dementsprechend tauchten wohl auch sämtliche Klischees des fremdenfeindlichen Diskurses dort auf. Es ging bis zur direkten Drohung mit körperlicher Gewalt.

Natürlich ist da auch die Verwaltung nicht schuldlos. Wenn man mit einem Konzept zwei Jahre in Verzug ist, kann man es nicht binnen eines Monats durch den Stadtrat jagen wollen und dann mal en passant die Bürger informieren. Auf Verunsicherungen und Ängste, so unberechtit sie auch sein mögen, hätte früher eingegangen werden müssen. Mit einer solchen Informationspolitik treibt man sie natürlich auch in die Arme offener Rassisten.

Das ganze ist dementsprechend ein ziemliches kommunikatives Desaster für die Stadtverwaltung. Das könnte man mit einem müden Lächeln abtun, wenn es nicht um eine menschenwürdige Unterbringung, wenn es nicht um Menschen ginge.

http://www.l-iz.de/Politik/Leipzig/2012/06/Leipziger-Asylpolitik-Ein-Kommunikations-Desaster-42345.html

Denn jetzt stehen die Bremser auf den Startlöchern und die CDU mischt munter mit, das Konzept zu verhindern oder noch weiter zu verwässern. Es ist ja schließlich nächstes Jahr Oberbürgermeisterwahlkampf. Und wenn man schon den Polizeipräsidenten aufstellt, kann man ja alles für einen schönen schmutzigen Law-and-Order-Wahlkampf vorbereiten. Erst Ängste schüren um sie dann zu instrumentalisieren.

http://www.l-iz.de/Politik/Leipzig/2012/06/Wohn-und-Betreuungskonzept-fuer-Fluechtlinge-in-Leipzig-42188.html

Das ganze Konzept hat inzwischen seine Runde durch die Stadtbezirksbeiräte, wohl mit recht unterschiedlichen Eindrücken und Ergebnissen, und den Migrantenbeirat genommen.

Linke, SPD und Grüne haben einen Änderungsantrag verfasst, der die Grundsätze des Verwaltungskonzepts konsequenter zu Ende denken will. Einige Standorte halten sie für ungeeignet, andere sollen in ihrer Kapazität reduziert werden, was sowohl den Lebensbedingungen als auch ihrer Akzeptanz zugute kommen dürfte.

http://www.l-iz.de/Politik/Leipzig/2012/06/Asyl-in-Leipzig-SPD-Gruene-und-Linke-legen-Aenderungsantrag-vor-42377.html

Andererseits hat sich inzwischen selbst diese ominöse Bürgerinitiative Leipzig-Wahren beruhigt und findet dezentrale Unterbringung in Wohnungen z.B. sogar in Ordnung, aber dieses "Ja kein Heim in unserem Wohngebiet" bleibt.

http://www.l-iz.de/Politik/Brennpunkt/2012/06/Buergerinitiative-Wahren-begruesst-Aenderungsantrag-zum-Asylkonzept-42402.html

02.07.2012 18:03 Uhr
Danke Coheed

ich hatte diesen Artikel drei Tage als Schlagzeile auf t-online.de

Leider wird hier nicht über den Fakt diskutiert sondern gleich gepöbelt, beleidigt und Menschen werden eingestuft.


Der Beleidiger hat bis heute noch keine Umfrage gestellt...
Man sieht sich im Leben immer zweimal, ob er dann auch noch so "mutig" ist?
02.07.2012 18:09 Uhr
"Zwing mich nicht aufgrund dieses Statements über dich zu urteilen. Bitte nicht!"

Damit bin ich nicht einverstanden und finde das inkonsequent.Ich sage ihm ohne Not,das er mit dieser Meinung über die "dolschen Linken",wohl zuerst sich selbst bestens beschreibt!
02.07.2012 18:34 Uhr
Zitat:
Man sieht sich im Leben immer zweimal, ob er dann auch noch so "mutig" ist?

Kannst du mal mit der Kacke aufhören?
Wenn du dein Leben nicht im Griff hast, dann mach was sinnvolles! Aber ich habe echt kein Bock, in einem Forum zu diskutieren, wo sich irgendwelche Assis unterschwellig androhen, sich aufs Maul zu hauen.
Das kotzt mich an!
02.07.2012 18:42 Uhr
Zitat:
Man bekommt hier mal wieder den Eindruck, dass die dolsche politische Linke einfach nur aus asozialem Gesindel bestehen könnte.


mirko ist links?
Anfang-2021 - 40 / 63 Meinungen+20Ende