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Profil-BildMist, gewonnen :)

Scherz beiseite: besten Dank an meine Wähler, meine Supporter, meine Hater und auch an all jene, denen der ganze Zirkus eh egal war :)

Dann mal auf, lasst uns schauen, was wir gemeinsam reißen können!
Politisches Statement
Ich glaube, dass es in Ordnung ist, Extremisten der einen Sorte abzulehnen und gleichzeitig die der anderen Sorte genauso abzulehnen. Ich glaube, dass es möglich ist, das eine Übel zu erkennen und dabei das andere nicht zu leugnen, aus Angst, das vermeintlich schlimmere Übel könne ansonsten untergehen.

Ich glaube daran, dass man auch mit Rechtsextremen lieber reden sollte, als Ihnen das zu geben, was sie wollen: auf ihre Provokationen zu reagieren. Denn das zu tun, was sie provozieren wollen und was ihre Anhänger selbst tun, macht mich letztlich keinen Deut besser als sie.

Ich bin davon überzeugt, dass ich, wenn ich das mit dem Demokratsein ernst meine, nicht allen Ernstes Nazis schlecht finden und gleichzeitig kein Problem mit Stalinisten und sog. Autonomen haben kann. Ob nun ein Rechtsextremer mich internieren oder gegebenenfalls töten möchte oder ein Linksextremer, das Resultat ist am Ende das Selbe: ich bin entweder interniert oder tot. Ich persönlich finde es völlig irrelevant, aus welchem Beweggrund heraus und unter welcher Flagge es dazu kam.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir alle gleich sind. Wir sind alle aus Fleisch und Blut. Wir atmen alle dieselbe Luft. Wir trinken alle Wasser (oder Erzeugnisse daraus). Wir müssen alle essen. Jeder von uns blutet, wenn man ihn verletzt. Bei jedem von uns ist dieses Blut von Natur aus rot und besteht aus denselben Bausteinen. Ich begreife allerdings auch, dass es so etwas wie unterschiedliche menschliche Rassen durchaus gibt, daran ist nichts Schlimmes. Alle sind völlig gleichwertig und aus denselben Grundbausteinen gebaut, alle haben dieselben Rechte – von meiner moralischen Grundeinstellung ausgehend, nicht von der Realität; da ist leider noch viel zu tun, bis wir da sind, wo wir hin sollten – und alle sind grundsätzlich den anderen nicht “übergeordnet”. Es ist nichts Verwerfliches dabei, zuzugeben, dass wir alle, so gleich wir in gewissen Dingen auch sind, letztlich alle unterschiedlich sind. Im Gegenteil. Diese Unterschiede, kulturell, biologisch und soziologisch, sind gut. Diversität ist das Salz in der Suppe. Diversität macht den ansonsten eher öden Eintopf überhaupt erst schmackhaft und es wäre mir persönlich ein Graus, wären alle Menschen exakt gleich in all den genannten Belangen.

Ich bin ehrlich, offen und direkt. Ich halte nichts davon, auf Zehenspitzen um alle möglichen und unmöglichen Befindlichkeiten, die sich unsere Gesellschaft tagtäglich aufs Neue ausdenkt, herumzutänzeln. Ain’t nobody got time for that. Finge ich nun an, jedes meiner Statements vorher x-mal zu überdenken, damit sich auch ja niemand davon beleidigt, betroffen oder angegriffen fühlt, kostete mich dies bei all den potentiell Beleidigten heutzutage vermutlich Stunden. Wir sind eine Gesellschaft der potentiell Betroffenen und Empörten geworden. Alles, was gesagt wird, muss vorher auf die Wagschale der moralisch-ethischen Righteousness gelegt werden und erst dann, wenn wirklich keine Zielgruppe mehr etwas daran auszusetzen haben könnte, ist das Statement in Ordnung. Wer zum Fick nochmal hat Zeit dafür? Die Gruppe der potentiell Empörten ist doch endlos: Schwule, Lesben, Frauen, Männer, Kinder, Alte, Junge, Transsexuelle, Intersexuelle, Asexuelle, Unentschiedensexuelle, Veganer, Vegetarier, Fleischesser, Fischesser, Tierliebhaber, Glutenunverträgliche, Moslems, Juden, Hindus, Christen, Prüde, Hypersexualisierte und vermutlich könnte man die Liste jetzt noch stundenlang fortführen und irgendwer fände sich immer noch, der sich von irgendwas, was bislang völlig unverfänglich war, beleidigt, diskriminiert oder unbeachtet fühlen. Mir sind Eure Spezialitäten und Befindlichkeiten größtenteils egal. Wenn ich Euch zu offen, ehrlich und direkt bin, dann meidet mich. Aber erwartet nicht, dass ich bei dem absurden Kindergarten des Herumtänzelns um allerlei potentielle Befindlichkeiten mitspiele. Ein Idiot ist ein Idiot. Wenn der Idiot nebenbei noch schwul, muslimisch, vegan, jung, alt oder sonst irgendwas ist, ist mir das völlig egal, das macht ihn nicht weniger zum Idioten. Das heißt nicht, dass ich herumwandle und jeden gezielt beleidige; ich besitze das, was man früher schlicht Anstand und Manieren nannte. Ich überspitze das nur nicht in absurder Weise.

Ich interessiere mich nicht für Eure Sexualität. Wenn es nach mir geht, paart Euch mit Bäumen, Schulmäppchen, Auspuffrohren oder wonach auch immer sonst Euch der Sinn steht. Aber tragt das nicht wie eine Monstranz vor Euch her und erwartet eine Sonderbehandlung deswegen.

Ich kann selbst bei der AfD politische Aussagen finden, denen ich unumwunden und bedingungslos zustimmen kann. Wer ganz tief und ehrlich in sich hineinhört, wird zugeben müssen, dass er das auch kann, es aber aufgrund lang antrainierter “Das darf so nicht!” Haltung schlicht und ergreifend nicht möchte. Das Ding ist: auch die AfD ist nicht “das pure Böse“. Um überhaupt nennenswert positive Reaktionen und Unterstützer über den absolut extremen Rand hinaus ergattern zu können, muss auch eine AfD eine gewisse Grundbasis haben, mit der sich möglichst viele in der einen oder anderen Art und Weise anfreunden können. Keine Gruppenbewegung kann völlig auf den “Mainstream” verzichten, wenn sie auch nur näherungsweise erfolgreich sein will. Jeder hasst die “casuals“, aber Fakt ist: jeder braucht sie. Auch die AfD sagt hin und wieder mal Dinge, die halt einfach vernünftig sind. Denen man zustimmen kann. Das wird nur i.d.R. von dem xenophoben, rassistischen Schwachsinn übertönt, den sie sonst von sich geben. Ich sehe und begreife das, schlimmer noch: ich weiß, dass das, mit jeweils angepassten Vorzeichen und Schubladen, auf alle anderen Parteien genauso zutrifft, auf allen Seiten des Spektrums.

Ich bin der Ansicht, dass es völlig egal ist, ob es “die Antifa” als quasi eingetragene Organisation gibt oder nicht. Der Otto-Normal-Bürger hat ein ganz bestimmtes Bild vor Augen, wenn er “Antifa” hört. Dieses Bild ist keines, mit dem ich assoziiert werden möchte; denn es ist ein Bild der Gewalt, der Zerstörungswut, des völligen Fehlens von Respekt gegenüber der Unversehrtheit Andersdenkender und der Unversehrtheit des Eigentums Anderer, ein Bild von Wildheit und Aggression. Ein Bild, das nicht meinen Werten entspricht. Ein Bild, dass nicht die Gesellschaft widerspiegelt, in der ich leben möchte. Das Bild, dass der Otto-Normal-Bürger vor Augen hat, wenn er “Antifa” hört, ist das von Attac, von Hunds- und Chaostagen, von brennenden Autos, Steinewerfen, Molotow Cocktails auf Polizeiautos und außer Kontrolle geratenen Demonstrationen. Alles im Namen der guten Sache, denn es geht ja gegen Nazis, gegen Kapitalismus und gegen Bonzen. Es kommt von links, damit muss es gut sein, denn wir sind uns ja bitte wohl alle einig: Schlechtes kommt nur von rechts. Es ist völlig irrelevant, ob “die Antifa” sich selbst als Organisation wahrnimmt oder sieht. Es ist die Perzeption im Volk, die zählt. Es ist mein Empfinden, dass es völlig widersprüchlich ist, von sich selbst zu behaupten, Demokrat zu sein und gleichzeitig den Schulterschluß mit jenen zu betreiben, die sich unter der Bezeichnung “Antifa” zu o.g. Taten zusammenfinden. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Ich sehe mich durchaus als “Antifaschist” und zwar in dem Sinne, den auch unser Grundgesetz beschreibt und auf dessen Boden Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut wurde. Ich sehe mich als Demokraten, der es als seine Verantwortung auffasst, das ihm Mögliche zu tun, dass sich ein “Drittes Reich” in der Form nicht wiederholt. Ich werde aber, auch nicht des hehren Zweckes wegen, nicht wissentlich und willentlich mit jenen in derselben Ecke stehen, die selbst das Grundgesetz und unsere moralisch-ethischen Grundwerte mit Füßen treten, nur, weil sie ja gegen Nazis sind.

Order!
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Wer mich gern in Schubladen stecken möchte, erfährt überdies hier so gut wie alles, was er dazu braucht:
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Alt.
Sehr alt.
Wiedergänger.

Von mir wurde früher immer gesagt "erst, wenn der geht, geht bei DOL final das Licht aus". Mittlerweile weiß man: das trifft eigentlich nur auf Francois zu.

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No need to run and hide.
It's a wonderful, wonderful life.



Parteien, in denen ich mal war, unsortiert:

PLL
FPi
LPP
BLÖDSAU
GII
PsA
SIP
JUD
KP
SII
iGeL
AKWA
IDL
S!
BA
KSP

Sonstiges Historisches
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Gremiant drei Mal
Schlichter Admin einige Male
Vizekanzler unter Verändert
DA Tool Beauftragter unter Freetime
Projektleiter Projektgruppe Rezension im dol2gether unter Marillion
Minister für Öffentlichkeitsarbeit unter Anne***
Kanzlerkandidat für das Bündnis UP

:::: Partei

IDL Mitgliederbeauftragter
PsA Parteirat (2 x)
iGeL Admin

:::: Sonstiges

mehrmals Dol-Anwalt
dol - Pflichtverteidiger laut Botsaris
Redakteur dol2morrow und dolprint
Initiator des radio2day

:::: Dol-Wahlkämpfe

Schattenminister Interna für das UP unter KK Verniana
Wahlkampfmanager für diverse KKs (u.a. 2 x McFly, advodiab, Freetime, Odysseus, Fifi II)
höchstoffizieller Bannermacher für Dutzende Bündnisse und Kandidaturen
Webmaster für diverse Wahlkampfbündnisse
Interviewer für dol2morrow und dolprint - KK Interviews
Kanzlerkandidat für das UP im Wahlkampf zur 25. Kanzlerwahl


:::: Nickname History

TMan
Unikat
Paradoxon
unbequem
sinnlos
unbeugsam
Ursache
Wirkung
Z.Beeblebrox
soulreaper
Hébert
rWischt
back2myroots
weranders
Milly Tand
bad idol
buddydol
pehape



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Fatal ist mir das Lumpenpack,
das, um die Herzen zu rühren,
den Patriotismus trägt zur Schau,
mit allen seinen Geschwüren.

(Heinrich Heine, deutscher Dichter und Romancier)


Mein Problem mit "den Linken"
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Keine Ahnung. Früher (vor 15+ Jahren) hat mich das alles nicht gestört, ich hab einfach mein sozialliberales Ding durchgezogen und hab das ignoriert. Heute ärgert es mich. Vermutlich hauptsächlich, weil es derselbe Sermon ist, wie vor 15+ Jahren schon. Progressiv? Fehlanzeige. Fortschritt? Fehlanzeige. Innovation und neues Denken? Fehlanzeige. Realismus? Nur in den Schranken der eigenen Ideologie, man macht sich seine Realität einfach selbst; da man ohnehin nur verquast-verkopften Bullshit schreibt, kapiert es ja eh keiner. Pragmatismus? Nein, um Gottes Willen, das wär ja nicht links, wenn es nicht die wirrsten, verquastesten, verkopftesten Theorien und Konzepte drumrum hätte, alles Andere kann man doch bitte nicht Lösung nennen! Vernünftige, machbare und durchsetzbare (=einer Mehrheit verkaufbare) Lösungen erarbeiten? Jessas, wo denke ich hin? Das könnte ja nicht links genug sein. Löst zwar vielleicht Probleme, aber wer will das schon wirklich, solange die Lösung keine linke Lösung ist?

Sorry...aber das ärgert mich. Das macht mich traurig und wütend zugleich.

Über den eigenen Schatten springen, echte Toleranz zeigen, Dinge tun, weil sie nötig und vernünftig sind, auch wenn sie mal nicht dem eigenen bevorzugten Denkbild entsprechen, DAS bräuchten wir Menschen dieser Tage. Sachpolitik. Dinge, die den Bürger interessieren und bewegen und Probleme, die der Bürger wirklich hat mit Methoden angehen, die den besten Kompromiß zwischen dem oft stumpfen und stammtischigen Willen der Bürgermehrheit und den eigenen Idealen darstellen. Machen, statt alles zu Tode denken und sich dann kräftig einen drauf scheuern, dass man wenigstens eine linke Idee hatte! Problem löst das keines, aber man hat links gedacht.

Nein...das ist nicht "meine Linke". Nicht mehr. Und tief in mir drin war sie das wohl auch nie. Der einzige Unterschied zu früher scheint mir mittlerweile zu sein, dass ich mit zunehmendem Alter die Fähigkeit verlieren, das zu ignorieren.