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Hallo Gast!
Herzlich Willkommen bei der Allianz der Vernunft. Wir freuen uns, dass Du uns einen Besuch abstattest. Fühle Dich herzlichst eingeladen, mit uns in der Taverne der Vernunft zu diskutieren. Wenn Du Dich mit unserem politischen Profil und den Randbedingungen unseres Programms anfreunden kannst, darfst Du auch gerne beitreten und mitwirken. Störer erlauben wir uns allerdings recht rigoros und kompromisslos auch wieder zu entfernen.

Allianz der Vernunft - hä?
Die Allianz der Vernunft hat eine simple Leitlinie: wir müssen für die Probleme unserer Zeit, seien sie nun gesellschaftlicher, klimaspezifischer, sozialer oder anderer Natur, Lösungen finden. Diese Lösungen sind idealerweise pragmatisch, vernünftig, realisierbar und vermittelbar, sprich sie kommen sowohl ohne unnötige Gängelung des Bürgers als auch ohne Bestrafung des Bürgers aus. Dabei interessiert grundsätzlich nicht, aus welcher politischen Ecke eine Lösung kommt. Nur, weil ein Konservativer eine passende Lösung hat, die die vorgenannten Anforderungen erfüllt, wollen wir uns dieser Lösung nicht verschließen. Ebensolches gilt für Lösungen aus dem linken Spektrum. Die Schublade ist für uns das mithin am unwichtigsten Kriterium bei der Evaluation der potentiellen Lösung. Es gibt hier, natürlich, Ausnahmen: Impulse aus den Extremen der Ideologien, links wie rechts, lehnen wir grundsätzlich ab und distanzieren uns von ihnen.

Unser Programm
dol2day ist zunächstmal ein Spiel. Eines, dass viele von uns schon seit einer ganzen Weile spielen. Entsprechend desillusioniert und enttäuscht sind manche von uns auch, andere wiederum haben für sich entschieden, die Dinge so zu nehmen, wie sie sind und eben noch den größtmöglichen Spaß für sich selbst mit diesem Spiel zu haben.

Wir sind uns dessen bewusst, dass keine großen Sprünge mehr drin sind. Neuen Content wird es in der Form, wie viele ihn sich wünschen würden, wohl eher nicht mehr geben. Was eine dol2day Regierung effektiv noch tun kann, ist nicht viel, aber das Wenige, das noch geht, wollen wir angehen:
  • aktiv Umfragen zu tagesaktuellen Themen stellen
  • Präsenz zeigen und aktiv zu Diskussionen anregen
  • vorhandene Features wie z.B. Battle of Parties wiederbeleben
  • mittels Rundmails, Präsenz in den Umfragen und aktiver Gestaltung (Themenwochen beispielsweise) Aktivität erzeugen
Sehr viel mehr geht nicht. Das allerdings wollen wir aktiv tun.

Dem aufmerksamen Leser wird beim Lesen unseres Programms auffallen, dass wir bei vielen RL politischen Punkten des Programms keine "finale" Lösung anbieten, sondern uns auf Beispiele, Möglichkeiten oder teilweise auch exklusiv eine Beschreibung des Problems aus unserer Sicht beschränken. Der Grund hierfür ist sehr simpel: wir möchten diese potentiellen Lösungen zusammen mit Euch, der Community, erarbeiten. Am Ende steht dann im Idealfall ein Statement der gesamten Community zu jedem Punkt oder Problem.
dol2day ist alt. Eine Plattform im Internet, egal welche, hat immer eine gewisse Halbwertszeit und damit letztlich erwartbare Lebensdauer. Dieser Erfahrungswert beginnt immer dann, wahr zu werden, wenn eine Entwicklung der Plattform für lange Zeit kaum noch oder schlimmstenfalls gar nicht mehr stattfindet. Eine Entwicklung, die man unabhängig der thematischen Ausrichtung der Plattform (Diskussionsforum, Browserspiel, themenbezogenes Fan- oder Liebhaberforum, etc.) feststellen kann, ist unweigerlich primär erst einmal die des Userschwunds. Entwickelt sich eine Plattform nicht weiter und stagniert, verlieren große Teile der Userschaft über die Zeit hinweg die Lust daran. Insbesondere, wenn die Plattform ein Spielelement beinhaltet, wie dol2day das ja tut, fehlt bei ausbleibender Weiterentwicklung irgendwann das Langzeit-Element. Das Spielziel kann und darf nicht ewig unverändert das Selbe bleiben, ein Spiel muss sich weiterentwickeln, neuer Content muss hinzugefügt werden; der Spieler will beschäftigt werden und regelmäßig neue Herausforderungen meistern.

dol2day nimmt hierbei nun ganz klar eine Sonderstellung ein:

Es ist Spiel und Forum zugleich. Die jeweilige Gewichtung hängt stark von den persönlichen Vorlieben und Interessen jedes Einzelnen ab, insgesamt jedoch lässt sich pauschal sagen, dass so gut wie jeder Doler letztlich an beiden Teilen interessiert ist, dem Forum und dem Spielelement, der Demokratiesimulation. In beiden Teilen lässt dol2day, mal mehr, mal weniger, zu wünschen übrig. Es ist altbacken, technisch mehr als überholt und alles in Allem einfach nicht mehr zeitgemäß. Zudem läuft dol2day auf einem mehr als instabilen Server; die stetigen Lags und Serverschwierigkeiten sind zwar insgesamt durchaus ertragbar, aber nervig.

Nachdem wir nun durchexerziert haben, was alles so schrecklich ist, kommen wir zum Guten. Und ja, dol2day hat viel Gutes. Als Demokratiesimulation und Politikforum der ersten Stunde ist es das Urgestein; quasi die Mutter aller Politikforen. Womöglich ist das ein wenig übertrieben, ja, aber man kann wohl mit Fug und Recht sagen, dass dol2day diesbezüglich besonders ist und sich, trotz Allem, bisher sehr lange gehalten hat. Das Spielelement Kanzlerwahl bietet, nach wie vor, interessanten Zündstoff für angeregte Diskussionen, Strategie und nicht zuletzt einfach auch immer noch die Möglichkeit, einfach mal Dinge auszuprobieren und zu schauen, wie weit man damit kommt. Das ist so in der Form m.W. nach wie vor einzigartig. Es gibt viele andere "Staatensimulationen", doch dies sind i.d.R. wirklich reine Browserspiele mit mehr oder minder eng vorgegebenen Grenzen des Machbaren und wirklich eigene politische Impulse zu setzen ist dort i.d.R. einfach nicht möglich. Man kann seinen Staat i.d.R. immer nur in mal mehr, mal weniger engen, von der Programmierung des Spieles letztlich vorgegebenen Grenzen führen. dol2day ist da deutlich freier, nur eingeschränkt dadurch, was das Volk dem Kanzler eben durchgehen lässt.

Als Forum besticht dol2day mit einer gewissen Puristik und Simplizität. Es mangelt an Tausenden Features, die in anderen Forensoftwares zum nicht wegdenkbaren Standard gehören. Gerade deswegen allerdings ist es deutlich übersichtlicher und einfacher zu nutzen, als die meisten anderen Forensoftwares. Man wird nicht mit Funktionen und Möglichkeiten erschlagen, sondern kann sich auf das Grundkonzept konzentrieren: die Diskussion.

Trotz Allem, man muss die Dinge sehen (und nehmen), wie sie nunmal sind. Was ist also, realistisch gesehen, mit dol2day noch machbar? Im aktuellen Zustand lässt sich dol2day, soviel ist an sich gesichert, noch locker einige Jahre weiter verwalten. Ein harter, unbeirrbarer Kern von Usern (so um die 20-30, in jeweils unterschiedlichen Aktivitätszyklen) wird auch sicher noch locker weitere 5 Jahre mit dem Status quo zufrieden genug sein, um sich entsprechend der vorgenannten unterschiedlichen Aktivitätszyklen mehr oder minder regelmäßig einzuloggen und zu beteiligen. Immerhin hat dol2day für den Userschwund schon immer sehr lange gebraucht. Zu seinen Hochzeiten hatte es eine "Gerade online"-Liste, bei der man mehrmals scrollen musste; es waren nicht selten 400-500 User gleichzeitig online. Das ist und bleibt eine gute Leistung und kann sich durchaus mit vielen Browserspielen messen. Zur aktivsten Zeit unseres KK Kaffeetasse jedoch, so um 2002, 2003, 2004 herum, war diese Onlineliste bereits auf rund 200 User an guten Tagen zusammengeschrumpft. Man beachte dabei allerdings, dass zwischen den Hochzeiten und seiner aktiven Zeit eben auch schon wieder 2-3 Jahre liegen. Zum Ende seiner mehr oder minder aktiven Zeit, also so gegen 2008 herum, waren, wenn die Erinnerung nicht trügt, i.d.R. an guten Tagen noch immerhin rund 50-60 Doler gleichzeitig online. Mittlerweile, über 10 Jahre später, freuen wir uns, wenn die Liste 10-12 Doler gleichzeitig anzeigt.

Mit rMS als einzigem der beiden Redakteure, der auch Entwicklungsarbeit in vertretbarem Maße leisten könnte, haben wir leider auch einen Redakteur, der sich gefühlt nur alle paar Wochen daran erinnert, dass es dol2day gibt. Wenn er dann mal eingeloggt ist, übersieht man das leicht. Wirkliche Entwicklung wird auch schon seit Jahren nicht reingesteckt, allenfalls werden mal Kinkerlitzchen behoben. Auch vor ca. 2-3 Jahren, als Kaffeetasse kurzzeitig mal versucht hatte, dabei zu helfen, kam nicht viel dabei rum. Die Gründe können aus rechtlichen Gründen leider nicht detailliert (und damit verständlich) genannt werden; es genügt, zu sagen, dass es zwischen Kaffeetasse und rMS zu Differenzen darüber kam, wie die Entwicklung dol2days rein technisch stattzufinden habe.

Was ist also das Fazit?

Bei einer realistischen Betrachtungsweise kann jedweder Weiterentwicklung dol2days nur unter Ausschluß des Faktors "benötigt Entwicklung" stattfinden. Es ist realistisch auszuschließen, dass tatsächlich neuer Content hinzugefügt werden wird, solange es dafür nötig ist, am und im Code von dol2day auch nur einige Zeichen zu ändern. Dies ist, seit Jahren, evident und kann eigentlich nur geleugnet werden, wenn man seine Augen mit aller Gewalt vor der Realität verschließen will. Doch was geht dann überhaupt? Wie kürzlich durch ein Doliszit von Ratio legis bewiesen, sind Änderungen, bei denen rKa einfach nur Text anpassen muss, durchaus im Bereich des Möglichen. Das ist nicht viel, aber ein Anfang. Des Weiteren gibt es immer die Möglichkeit, extern zu entwickeln. Das ist zwar suboptimal, aber alles, was realistisch noch möglich ist. Kaffeetasse ist, das sagte er schon und erneuert dies hiermit, gerne bereit, ein wenig Freizeit zu opfern, um externe Tools oder "Addons" für dol2day zu entwickeln. Der Nachteil ist halt, das absolut keinerlei Verbindung zu dol2day bestehen kann; es gibt keine API, die Daten von dol2day zu seinem Server transportieren würde, somit kann keinerlei "Wenn du bei dol2day eingelogged bist, kannst du hier mit diesem externen Tool Dinge tun..." Funktionalität, wie man sie beispielsweise von Facebook oder Twitter gewohnt ist, geboten werden.

Eine technische Weiterentwicklung der Plattform muss bei realistischer Betrachtungsweise somit als nur über externe Erweiterungen möglich betrachtet werden und ist damit nur bedingt realistisch.

Wie kann man also dol2day unter diesen Voraussetzungen weiterentwickeln? Ich bin bereit, dies mit den Dolern zu erörtern. Versucht habe Kaffeetasse das schon einige Male, auch pro fondo hat dies versucht und auch Ratio legis. Wirklichen Willen, sich dafür die Hände schmutzig zu machen und den Gehirnschmalz zu ölen, haben nur sehr kleine Teile der Community gezeigt, leider. Dem Großteil genügt der Status quo offenbar, oder man hat einfach völlig resigniert. Nichtsdestotrotz, ein weiterer Versuch kann nicht schaden und vielleicht höhlt ja steter Tropfen doch den Stein?
Grundsätzlich sind wir davon überzeugt, dass jeder Mensch ein Recht darauf hat, sich seiner eigenen Vorstellung entsprechend selbst verwirklichen zu können. Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass der Staat jenen, die dies aus plausiblen und nachvollziehbaren Gründen nicht können, unter die Arme greifen muss. Dies soll mit einem Sicherheitsnetz aus sozialen Leistungen geschehen, welches sicherstellt, dass es Niemandem an den elementaren Dingen wie Nahrung, Kleidung, Wohnung und medizinischer Grundversorgung fehlen muss.

Kann ein Mensch nicht für seinen eigenen Unterhalt sorgen, so muss ihm die Gemeinschaft helfen, wieder auf die eigenen Beine zu kommen. Dazu gehört, sicherzustellen, dass er ausreichend Nahrung und Kleidung hat, ein Dach über dem Kopf und Zugang zu grundlegender medizinischer Versorgung gewährleistet ist. Wir finden, dass dies in Deutschland schon gar nicht so schlecht funktioniert. Das vorhandene System ist nicht grundsätzlich verkehrt, es könnte allerdings ein wenig Feintuning vertragen.

Umgekehrt hat allerdings die Gesellschaft auch ein Recht darauf, nicht ausgenutzt zu werden. Wer einfach nicht arbeiten möchte, es aber grundsätzlich könnte, soll keinen Anspruch auf vollumfängliche Sozialleistungen haben. Wer eine zumutbare Arbeit ablehnt, soll im Zweifel auch dafür sanktioniert werden können. Es ist schlicht nicht fair, wenn jemand eine zumutbare Arbeit ablehnt und die Gesellschaft dennoch weiterhin vollumfänglich für ihn aufkommen muss. Daher sind wir nicht grundsätzlich gegen Sanktionen bei Hartz IV. Wir sind allerdings der Auffassung, dass hier sehr klare und eindeutige Regelungen vorliegen müssen und entsprechend auch kontrolliert werden muss. Es kann ja durchaus plausible, sinnhafte Gründe geben, aus denen jemand eine ansonsten zumutbare Arbeit ablehnt. Hier sind Fingerspitzengefühl, genaue Evaluation und Abklärung gefragt. Sanktionen sind nichts, mit dem man um sich werfen sollte, sondern sollten immer der Weisheit letzter Schluß sein; die Notmaßnahme, die man einsetzt, wenn sonst nichts hilft.
Wir haben nur einen Planeten. Diesen gilt es, bestmöglichst zu schützen und dafür zu sorgen, dass wir denen, die nach uns kommen, keine Müllhalde hinterlassen.

Wir haben uns aber auch, in den letzten 40-50 Jahren mehr und mehr und in den letzten 10-20 Jahren in teilweise absurdem Tempo, an mehr und mehr Komfort, Bequemlichkeit und die grundlegende, generelle und ständige Verfügbarkeit von Waren, die ansonsten früher als saisonal galten, gewöhnt. Ein grundlegender Zug unserer heutigen Gesellschaft ist es, Verzicht vermeiden zu wollen. Lösungen, die hauptsächlich oder gar exklusiv auf Verzicht aufbauen, sind daher gesellschaftlich schwer bis gar nicht zu vermitteln. Die Lösung für unsere Umweltprobleme kann daher nicht sein, plump und stur den Verzicht auf dies, das und jenes zu fordern.

Anhand einiger ausgesuchter Beispiele, wollen wir dies erläutern und darlegen, wie wir uns potentielle Lösungen vorstellen.

Elektroautos als umweltfreundlichere Antriebsmethode
In der Theorie klingt das alles ja ganz schön. Kein CO2 Ausstoß mehr, denn es fehlt ja der Verbrennungsmotor. Stand heute mangelt es allerdings hier an ganz elementaren Faktoren:
  • Batterieherstellung ist alles Andere als umweltfreundlich
  • die Reichweite ist im Vergleich sehr bescheiden
  • in der Anschaffung ist ein E-Auto nicht besonders günstig und damit nicht für jeden eine Alternative
  • die Erzeugung des Stroms für die Batterien geschieht nicht exklusiv umweltschonend
  • man kann nicht einfach mal so eben tanken und dann weiterfahren
Aus all den vorgenannten Faktoren ergibt sich, dass Elektroautos aktuell nur eine Alternative für Menschen sind, die es sich leisten können, die es nicht eilig haben und die keine weiten Wege zurücklegen müssen. Hier muss noch viel investiert werden, bis diese Technologie tatsächlich eine sinnvolle Alternative darstellt. Bis dahin allerdings wäre es nach unserem Dafürhalten sinnvoll, sich für eine Verbesserung des ÖPNV einzusetzen. Der ÖPNV muss attraktiver, preiswerter und flexibler werden. Hier müssen Incentives geschaffen werden, auf den Verbraucher zuzugehen.

Nachhaltigkeit im Allgemeinen
Grundsätzlich sollte es unser Bestreben sein, Nachhaltigkeit zu fördern und Produzenten sowie Verbraucher darin zu unterstützen, auf nachhaltigen Umgang mit Produkten und Materialien zu achten. Nachhaltig zu verfahren muss attraktiv sein. Es muss sich lohnen, anderenfalls ist das gesellschaftlich nunmal nur schwer zu vermitteln. Natürlich finden auch wir das traurig. Es bringt aber nichts, traurig zu wimmern und sich möglichst lautstark darüber zu beklagen, wie blöd, faul und bequem wir alle sind. Das ist keine Lösung, das ist sinnfreies Genörgel. Man wird die Gesellschaft nicht so einfach ändern können. Es braucht also andere Herangehensweisen.

Nachhaltige Produkte zu nutzen muss in jedem Fall günstiger sein, als Wegwerfartikel. Hierfür müssen die Produktionskosten gesenkt werden, denn immer noch ist es oft leider teurer und aufwendiger, nachhaltig zu produzieren. Hier müssen Unternehmen unterstützt werden, gleichzeitig müssen sie aber auch entsprechend kontrolliert werden, damit Nachhaltigkeit nicht zu Gunsten noch schlechterer Bezahlung und Arbeitsbedingungen der Arbeiter führt. Auch müssen Investitionen in Forschung und Entwicklung neuer, nachhaltigerer Methoden erhöht werden.

Mehr Information, mehr Wissen, mehr Forschung
Grundsätzlich führt uns alles zurück zur Forschung, zur Investition in die Zukunft des Planeten durch die Bereitstellung ausreichender Mittel für die Erforschung nachhaltigerer und umweltschonenderer Produktionsverfahren und Materialien.

Oft wissen wir auch gar nicht erst, wie schädlich oder nicht schädlich etwas wirklich ist. Oftmals verbirgt sich hinter vermeintlich naturfreundlicheren Alternativen ein ungeahnter Rattenschwanz an gar nicht so naturfreundlichen Faktoren. Ein gutes Beispiel ist hier die Papiertüten vs. Plastiktüten Diskussion. Die klar vorherrschende Meinung ist, dass Papiertüten hier der Vorzug zu geben ist. Schauen wir uns das aber doch mal genauer an. Für deren Herstellung werden Bäume gefällt. Diese müssen verarbeitet und transportiert werden, was i.d.R. über Transportwege und -mittel geschieht, die mit erhöhtem CO2 Ausstoß verbunden sind. Das Endprodukt Papier muss dann zu weiteren Produktionsstätten verbracht werden, wo es zu Tüten verarbeitet wird. Von dort wird es in die Lager und Geschäfte transportiert. Bis hierhin nehmen sich Papier und Plastik nichts; beides muss verarbeitet und transportiert werden und beides wird aus unterschiedlich langsam nachgebildeten Rohmaterialien hergestellt, wenngleich Öl derart langsam nachgebildet wird, dass es genausogut als endlicher Rohstoff angesehen werden kann und ja auch zurecht wird.

Ab hier allerdings fängt es an, nicht mehr so gut für die Papiertüte auszusehen. Sie hält weniger aus, als die Plastiktüte. Sie ist im Regen oder in grundsätzlich feuchteren Gebieten keine sinnige Alternative, da sie leicht aufweicht und einreißt. Oftmals sind Papiertüten quasi Einweg- oder Wegwerfware. Plastiktüten können mitunter mehrere Dutzend Male wiederverwendet werden und finden daneben aufgrund ihrer Langlebigkeit, Robustheit und Widerstandsfähigkeit zahlreich noch weit nach dem Einkauf Verwendung.

Wenn die Plastiktüte dann allerdings das Ende ihres Lebenszyklus erreicht, ist sie letztlich dennoch eindeutig schädlich: sie zersetzt sich nicht so einfach, sie landet als gefährlicher Abfall in den Meeren und gefährdet dort Tiere. Ist Papier daher vorzuziehen? Nein. Stoff vereint die Vorteile beider Materialien und hat daneben kaum Nachteile und ist daher die eindeutig umweltschonendere Variante.

Beispiele wie diese gibt es genügende. Daher ist weitergehende Forschung, Information und Evaluation angebracht. Mehr und bessere Information würde hier schon einen enormen Schritt in die richtige Richtung bedeuten und wäre obendrein deutlich sinnvoller und pragmatischer als plumpe Klimanpanik ohne vernünftige Ziele und Lösungsansätze.
Es ist peinlich. Deutschland ist, was Fortschrittlichkeit, Digitalisierung, Breitbandausbau und neue Technologien angeht tatsächlich nach wie vor ein Trauerspiel in mehreren Akten.

Es gibt hierzu auch erstaunlich wenig zu sagen, letztlich ist es in unser aller Interesse, neuen Technologien gegenüber nicht nur aufgeschlossen zu sein, sondern sie auch aktiv und proaktiv zu nutzen. Dazu gehört auch, dass es nicht sein kann, dass es im Jahr 2019 in Deutschland immer noch der Standard ist, dass es in manchen Gegenden noch nicht einmal vernünftiges, stabiles, landgestütztes Internet über 16 MBit/s gibt. Es gibt gar ganze Landstriche, in denen man von 16 MBit/s nur träumen könnte.

Die Politik sollte hier Anreize für Unternehmen schaffen, in ordentlichen und vernünftigen Ausbau und Einsatz zukunftsweisender Technologien zu investieren.
Position Person
K@nzlerKaffeetasse
Vizek@nzlerKreuzeiche

Grundsätzlich verstehen sich sämtliche Kabinettsmitglieder als "Mädchen für Alles". Das heißt, jedes einzelne Kabinettsmitglied ist verantwortlich für die Umsetzung der Leitlinie, die im Punkt "dol2day" primär genannt ist: Aktivität und Präsenz zeigen, Aktivität erzeugen, Diskussionsanreize schaffen, aktiv an vorhandenen Diskussionen teilnehmen.

Der Themenwochenbeauftragte ist in erster Linie Hauptverantwortlicher für Themenwochen; dies beinhaltet die Konzeption, Planung und Durchführung ebenjener. Unterstützt wird er dabei durch den Minister ohne besonderen Aufgabenbereich. Dieser ist grundsätzlich als Manpowerposten zur Unterstützung aller anfallenden Aufgaben zu sehen.
Themenwochenplan
Thema Datum Durchführung
Gefahren des/Rund um "Online" 21.10. - 27.10.Kaffeetasse
Religion09.12. - 15.12. Kreuzeiche
Work-Life-Balance16.12. - 22.12. Silence
Die Familie im Wandel der Zeit23.12. - 30.12. Barneby
Klimakatastrophen06.01. - 12.01. genschman
Politik und Sport13.01. - 19.01. Kreuzeiche