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Fragenübersicht Wie bewertest du das Statement zur Wahl?
1 - 20 / 26 Meinungen+20Ende
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09.06.2019 07:16 Uhr
Ich finde es prima, in der KSP sind sie gute Verlierer.
Da las man in der jüngeren Vergangenheit schon Anderes vom jeweiligen Wahlverlierer ...
09.06.2019 07:55 Uhr
Schickes Ding ohne Gegrummel und Gemaule und mit einem feinen Schuß Selbstreflexion. Gefällt mir.
09.06.2019 10:04 Uhr
Zitat:
Schickes Ding ohne Gegrummel und Gemaule und mit einem feinen Schuß Selbstreflexion.


Das ist eben der Unterschied zwischen bsg und FuS.
09.06.2019 10:10 Uhr
Das ist eben der Unterschied zwischen bsg Antifaschist und FuS Roter Stern.
09.06.2019 17:03 Uhr
Sehr gut! Konstruktiv und charakterlich einwandfrei. Hat man schon schlimmer gehabt.
09.06.2019 17:26 Uhr
Zitat:
Sehr gut! Konstruktiv und charakterlich einwandfrei. Hat man schon schlimmer gehabt.

Was war jetzt genau "konstruktiv und charakterlich" einwandfrei?
09.06.2019 17:32 Uhr
Zitat:
Was war jetzt genau "konstruktiv und charakterlich" einwandfrei?


Na, das "konstruktiv" nennt ihr doch selbst ;)

In der Vergangenheit wurde oft einfach nur nach einer Wahlniederlage herumgepöbelt, euer Statement ist respektvoll, was ich mit "charakterlich einwandfrei" bezeichne.
09.06.2019 17:49 Uhr
Es ist sehr gut und ansprechend geschrieben, am Ende ist es mir eine Spur zu harmoniebetont.
09.06.2019 19:23 Uhr
Zitat:
Zitat:
Was war jetzt genau "konstruktiv und charakterlich" einwandfrei?


Na, das "konstruktiv" nennt ihr doch selbst ;)

In der Vergangenheit wurde oft einfach nur nach einer Wahlniederlage herumgepöbelt, euer Statement ist respektvoll, was ich mit "charakterlich einwandfrei" bezeichne.


Ich denke das ein Dank das Mindeste ist was man tun sollte, ob man nun verliert oder gewinnt. Gehört sich so.
10.06.2019 01:40 Uhr
Nach meinem kurzen Satz oben möchte ich eine Frage in den Raum stellen, die sich mir beim Lesen des Textes aufdrängte, die ich aber bei dol seit Jahren immer wieder thematisiere:

Wie könnte hier Opposition nach einer Wahl in der viermonatigen Regierungszeit organisiert oder sogar institutionalisiert werden?

Denn Opposition ist ein wesentlicher Bestandteil einer Demokratie, Versuche, das in der Demokratie-Simulation dol2day strukturiert, systematisch und kontinuierlich abzubilden, sind nie sehr weit gekommen.

Ich habe häufig die Meinung vertreten, dass der Zweitplatzierte, nicht exklusiv, aber in einer besonderen Weise legitimiert wäre, diese Aufgabe zu übernehmen.

In diesem Falle wäre das also DerMaulwurf und FuS/KSP - und hieße in der Ausgangslage von drei nicht-rechten Kandidaturen und dem folgerichtigen Ergebnis, dass kein Rechter Kanzler geworden ist, eine besondere Situation, weil es womöglich keine Notwendigkeit zu einer ganz grundsätzlichen, durchgehend scharfen Opposition gäbe. Sondern eher die Variante einer konstruktiv partiellen Opposition sich anböte.

Das ist nur eine Anregung zur Debatte über die Struktur von Regierung und Opposition bei dol.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 10.06.2019 02:03 Uhr. Frühere Versionen ansehen
10.06.2019 07:37 Uhr
Ich möchte aufgreifen, was Wandelbar zur Opposition aufgeworfen hat.

Ich sehe auch, dass es so etwas geben muss und dass das möglicherweise auch institutionalisiert werden sollte. Dazu habe ich einige Gedanken im Kopf, die ich gern in die Diskussionen innerhalb eines hoffentlich entstehenden Linksbündnisses einbringen würde. Die KSP hat dazu ja potentiellen Partnern ein Angebot gemacht.

Aber ich erinnere an die Auseinandersetzung mit "Oppositionsführer" Anubis zu Beginn der vorigen Kanzlerschaft. Die KSP hatte den BsG-Kanzler gewählt, war aber selbst nicht in BsG. Waren wir nun Opposition oder nicht? Unserer Meinung nach ja, denn wir gehörten ja dem Regierungsbündnis nicht an. Und unserer Meinung nach konnte Anubis zwar Kritik von rechts üben, nicht jedoch auch die linke Opposition vertreten.

Bei dieser Kanzlerschaft ist IDL in einer ähnlichen Situation wie wir damals. Sie haben den Kanzler gewählt, gehören aber nicht zu BsG. Sind sie nun Opposition? Ich denke ja, so wie wir damals. Können wir sie in einer "Oppositionsführerschaft" mitvertreten? Ich denke nein. So wie Anubis uns nicht vertreten konnte.

Die wichtigste Rolle, die ich in der linken Opposition für KSP sehe, ist, den Kräften links von BsG Angebote zu machen, um das Regierungsbündnis zur nächsten Wahl noch kraftvoller herauszufordern.

Eine kritische Bemerkung an BsG kann ich als "linke Opposition" allerdings nicht unterlassen. Man vergleiche das Verhalten in der Opposition zwischen Anubis und uns. Während die rechte Opposition eine eher destruktive Rolle spielte, waren wir bemüht, die Kanzlerschaft konstruktiv zu begleiten. Trotzdem waren wir es, die im anschließenden Wahlkampf sehr energisch darauf bestehen mussten, eine demokratische Kandidatur zu sein. Das wurde dann auch schließlich zugestanden aber allein dass eine Diskussion darüber erforderlich war, spricht Bände. Natürlich werden wir auch darüber nachdenken.

Auf einen Aspekt muss ich noch hinweisen. Wir werden selbstverständlich keine Opposition gegen den VK machen. Das wäre ja absolut albern. Wir wären dann ja Opposition gegen uns selbst. Also Kanzler, behandle deinen VK gut. Sonst holt er seine großen Brüder.
10.06.2019 08:40 Uhr
Sorry wegen der Ablehnung, Antifaschist, hätte neutral werden sollen. Handy, Wurschtfinger, meh.
10.06.2019 08:42 Uhr
Zitat:
Sorry wegen der Ablehnung, Antifaschist, hätte neutral werden sollen. Handy, Wurschtfinger, meh.


Ich werde es überleben. ;)
10.06.2019 08:56 Uhr
Zitat:
Eine kritische Bemerkung an BsG kann ich als "linke Opposition" allerdings nicht unterlassen. Man vergleiche das Verhalten in der Opposition zwischen Anubis und uns. Während die rechte Opposition eine eher destruktive Rolle spielte, waren wir bemüht, die Kanzlerschaft konstruktiv zu begleiten. Trotzdem waren wir es, die im anschließenden Wahlkampf sehr energisch darauf bestehen mussten, eine demokratische Kandidatur zu sein. Das wurde dann auch schließlich zugestanden aber allein dass eine Diskussion darüber erforderlich war, spricht Bände. Natürlich werden wir auch darüber nachdenken.


Ich will nur für meinen Teil was dazu sagen. Wegen meiner recht kurzfristigen Reaktivierung - ich habe ja erst vor einigen Wochen mich so richtig dazu entschlossen, wieder voll aktiv zu werden - habe ich überhaupt keine Ahnung was im vorgehenden Wahlkampf passiert ist und auch ansonsten war ich etliche Jahre nicht da. Deshalb hat dieser Aspekt, den du da ansprichst, für mich keine Rolle gespielt - ich habe es schlicht nicht mitbekommen und habe mich auch nicht durch die alten Diskussionen geklickt. Die Situation wäre sicher anders gewesen, wenn ich das als Teilnehmer alles mitbekommen hätte.

Dafür, dass die Auseinandersetzung am Anfang so stark hochkochte, gibt es zudem auch noch andere Gründe, die es zu besprechen vielleicht lohnt - aber sicher nicht hier und auch nicht öffentlich. :)
10.06.2019 12:37 Uhr
Zitat:
Dafür, dass die Auseinandersetzung am Anfang so stark hochkochte, gibt es zudem auch noch andere Gründe, die es zu besprechen vielleicht lohnt - aber sicher nicht hier und auch nicht öffentlich. :)


Völlige Zustimmung. Wir werden das aufarbeiten. In aller Freundschaft, was meine (unsere) Seite betrifft.
10.06.2019 12:49 Uhr
Ich finde das Statement gut, es greift einige Aspekte des Wahlkampfs auf und beschreibt auch Wege in die Zukunft.
10.06.2019 12:52 Uhr
Ich finde die Diskussion von Wandelbar und Compadre oben zum Thema "Opposition" gut.

Neben den angesprochenen Schwierigkeiten, ist es aufgrund des Wahlsystems schwierig herauszufinden, wer (welcher Mitspieler) Opposition ist. Wer z.B. dieses Mal Ratio legis mit Zweitpräferenz gewählt hat, ist m.E. nicht Opposition.

Daher wäre es evtl. sinnvoll, demjenigen die Oppositionsrolle zu geben, der in der letzten Runde gegen den Wahlsieger ausscheidet. Wie der dann seine Funktion ausübt (allein / mit Unterstützern) und wen er dabei haben will / wer ihn unterstützen mag, ist dann seiner Freiheit überlassen.
10.06.2019 13:03 Uhr
J. Bercow, nochmal, das ist mir zu formal gedacht. Schauen wir in den Bundestag. Die AfD ist Oppositionsführer. Aber es kann doch niemand annehmen, dass sie auch für die LINKE spricht. Ich würde da mehr politisch herangehen. Wenn es nun mal so ist, dann gibt es eben zwei Oppositionen.

Wobei mich im konkreten Fall sehr interessieren würde, wie das eigentlich IDL selbst sieht. Seid ihr Opposition? Und wenn ja, könntet ihr mit einem Oppositionsführer DerMaulwurf politisch leben?

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 10.06.2019 13:05 Uhr. Frühere Versionen ansehen
10.06.2019 13:08 Uhr
Wobei, @Antifaschist, es im RL auch drauf ankommt, welche der Oppositionen sich medial durchsetzt. Für zwei ist da kaum Platz. Am Anfang der Wahlperiode würde die AfD öffentlich wahrgenommen - inzwischen eher die Grünen wegen ihres Höhenflugs.
10.06.2019 13:24 Uhr
Zitat:
Schauen wir in den Bundestag. Die AfD ist Oppositionsführer. Aber es kann doch niemand annehmen, dass sie auch für die LINKE spricht.


Nein, das kann die afd sicher nicht.

Bezogen auf dol könnte ich mir aber vorstellen, dass "die Opposition" auf eine Regierungsrundmail auch per Rundmail kontern darf. Dann ist "die Opposition" gefordert, das sinnvoll zu organisieren. Vielleicht stehen in der Mail dann 2 Erwiderungen, eine von FuS und eine von rechts.
  SIP   GII   IDL   SII, KSP
  FPi   CKP, KDP   UNION   PsA
  LPP   BA   iGeL   Volk, Sonstige
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