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Abgelaufene Abstimmungen
Von:  Ratio legis  29.06.2019 17:42 Uhr
Schließt ihr euch der Solidaritätsadresse der KSP an Sachsen SPD-Chef Martin Dulig an?
Die KSP hat in der News-Spalte dieses Statement veröffentlicht: „Martin Dulig ist Drohungen gewohnt – im Netz, persönlich und sogar an seiner Privatadresse. Doch dieser Vorfall hat eine neue Qualität: Unbekannte bestellen nach RND-Informationen online einen Sturmgewehr-Nachbau zu ihm nach Hause...

Schon vor der Anlieferung des Pakets, berichtet Dulig, sei es regelmäßig zu Attacken und Hass-Ausbrüchen nicht nur im Internet gegen ihn und seine Familie gekommen. „Das reichte von eingeworfenen Fensterscheiben im SPD-Bürgerbüro bis zu fauligem Obst und Gemüse, das in unseren Garten geworfen wurde – oder Dreck, der über das Auto unserer Familie gekippt wurde.“ „Aber alle meine Anzeigen diesbezüglich sind eingestellt worden“, klagt Dulig. „Meist wegen angeblicher Geringfügigkeit."

Wenn schon die Anzeige eines Landesministers wegen "Geringfügigkeit" eingestellt wird, dann können wir Normalos uns warm anziehen, meint Sankara für die KSP.

https://www.lvz.de/Region/Mitteldeutschland/Morddrohung-Sachsens-SPD-Chef-Dulig-bekommt-Paket-mit-Sturmgewehr“
 Ja, dieser Solidaritätadresse schließe ich mich an.53,3%  (8)
 Nein, dieser Solidaritätsadresse schließe ich mich nicht an.33,3%  (5)
 Ich sehe das differenziert.0,0%  (0)
 Bimbes.13,3%  (2)
 
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Von:  Compadre.  09.06.2019 06:28 Uhr
Wie bewertest du das Statement zur Wahl?
Die KSP beglückwünscht Ratio legis zur gewonnenen Wahl. Wir sind sicher, Kreuzeiche wird ebenso ein hervorragender VK sein.

Insbesondere freuen wir uns sehr über die deutliche Unterstützung aus der PsA und aus dem Volk. Prinzipienfestigkeit zahlt sich aus. Wir sollten, möglichst mit weiteren Partnern, versuchen, daraus eine festere Form der Zusammenarbeit zu entwickeln. Auch, aber nicht nur, bei Wahlen.

Der sozialistische Einzelkandidat Wandelbar hat neue Ideen für die Gestaltung einer Kanzlerschaft entwickelt. Das freundschaftliche Verhältnis zwischen uns ist ein großer Gewinn aus diesem Wahlkampf.

Die Auseinandersetzungen zwischen FuS und BsG wurden teilweise sehr hart geführt. Trotzdem ist es gegen Ende des Wahlkampfes gelungen, Irritationen beiderseits zu beseitigen und zu einem Umgang gegenseitigen Respekts zu kommen. Wir kennen nun gegenseitig besser unsere "roten Linien" und werden sie nicht mehr fahrlässig überschreiten. Wir hoffen auf ein konstruktives Miteinander in der Zukunft unter Respekt für unsere Unterschiede.

Unser Wahlprogramm hat keine ausreichende Unterstützung bekommen. Trotzdem wird es für uns bedeutsam bleiben, denn es diente auch der Selbstverständigung. Freiheit muss sozial sein, das bleibt unsere Überzeugung.

(Quelle: News auf der Startseite)
 Sehr gut.42,9%  (6)
 Gut.7,1%  (1)
 Befriedigend.14,3%  (2)
 Genügend.0,0%  (0)
 Ungenügend.7,1%  (1)
 Sehr schlecht.7,1%  (1)
 anders7,1%  (1)
 gar nicht14,3%  (2)
 
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Von:  Türkis  23.03.2019 11:24 Uhr
Wie sympathisch ist Dir die KSP?
Nehmen wir eine Skala von -4 bis 4. Auf dieser Skala kann man die Partei bewerten.
 431,6%  (6)
 35,3%  (1)
 20,0%  (0)
 110,5%  (2)
 00,0%  (0)
 -421,1%  (4)
 -310,5%  (2)
 -25,3%  (1)
 -15,3%  (1)
  Diskussion/Bimbes/Ist mir egal.10,5%  (2)
 
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Von:  Compadre  25.02.2019 09:51 Uhr
Wir gefällt Dir das "Wort zum Montag" der KSP?
Traumata - Fiktion und Realität

Beim Nachdenken über Marx´ Zitat "Das Sein bestimmt das Bewusstsein" kann man auch auf eigene Erfahrungen zurückgreifen - womit wir beim Sein sind. So verstehe man auch, was der Psychologe Franz Ruppert damit meinte, als er sinngemäß sagte: "Kämpfe nicht mit den Überlebensstrategien der Menschen, denn dann werden sie sich nur weiter radikalisieren in ihren Fiktionen."

Der globale Spätkapitalismus ist ein Herrschaftssystem, in welchem keine konkreten Herrscher mehr sichtbar sind. Es agiert "das Kapital" als "automatisches Subjekt" (Marx). Das Kapital wirkt wie ein Gott, der sich die Menschen allesamt unterworfen hat. So scheint es jedenfall. Das Gift ist der unbeirrbare Glaube an den angeblichen Automatismus, den "Markt". Der Markt ist die Profitmaschine für die Profiteure. Die Profiteure haben ihre Staaten als Propaganda-Organe, die das Gift verspritzen: Du bist gut, wenn du alles für diesen Markt gibst, wenn du unserem Gott dienst. Wer rausfällt, habe es halt so verdient. Der sei ein Nichtsnutz, ein Versager. Niemand will ein Versager sein. Das Gift ist auch das Spiel der Demokratie, das die wahren Verhältnisse verschleiert, etwa die Waffengewalt, mit der die Minderheit die Mehrheit unterdrückt.

Die niemals so ausgesprochene aber immer so gemeinte Parole „Sei perfekt für den Markt oder stirb!“ muss traumatisieren. Niemand ist perfekt. Das produziert Todesängste davor, zu versagen. Diese Todesängste begleiten unser Leben, sie meißeln tief sitzende narzisstische Kränkungen und emotionale Spaltungen in unsere Psyche. Traumatisierte Menschen entwickeln immer psychische Überlebensstrategien, schlicht, um mit den fortgesetzten Traumatisierungen fertig zu werden.

Überlebensstrategen flüchten aus der Realität. Sie lügen sich die Umstände so zurecht, dass sie in ihrer Fantasie eine bessere soziale Stellung in der Gesellschaft haben, als dies der Fall ist. Nur so können sie fortgesetzte, immer neue narzisstische Kränkungen vermeiden. Reicht diese Realitätsflucht nicht aus, um die tatsächlichen Umstände ausreichend zu verschleiern, klammern sich viele an Ideen, die jeglicher Analyse entbehren.

Diese Ideen sind offenbar ein Überlebenselixier. Das kann religiöser, nationalistischer oder rassistischer Wahn sein, um die gestörte Ich-Identität im Außen herzustellen. Das können aber auch andere Fiktionen sein, wie etwa die der „utopischen Sozialisten“, die schöne Konzepte basteln, aber jedes nähere Befassen mit der Realität exzessiv verweigern. Darum haben sie keinen Plan, wie diese umgesetzt werden könnten. Und sie verweigern diesen Plan auch. Begleitend dazu tritt fast immer die Projektion auf. Eine identifizierbare Minderheit oder ein Detail im Wirtschaftssystem wird zum Übel erklärt.

Wenn man nun gegen diese Wahnvorstellungen, Fiktionen und Projektionen argumentiert, fühlen sich viele offenbar schwer narzisstisch gekränkt. Sie schalten ab, toben, als wolle ihnen der Autor der Analyse persönlich ans Leder. Statt zu argumentieren, keifen, beschimpfen und erniedrigen sie verbal. Sie radikalisieren sich nur noch weiter in ihren Fiktionen, Wahnvorstellungen, Projektionen. Dahinter steht – so könnte man annehmen – Todesangst.

Wie kann man unter diesen Umständen auch nur irgendwas erreichen? Packe die Menschen an ihren Leidenschaften. Schauen wir in die Geschichte etwa der kubanischen Revolution, dann erkennen wir überall dort, wo auch nur irgendwas Positives für die Mehrheit bewirkt wurde bzw. Ansätze da waren, eine Konstante: Es gab charismatische Führungspersönlichkeiten, die es geschafft haben, die Menschen mit Populismus für das Ziel „Befreiung“ einzunehmen. Voraussetzung war immer, dass Führungspersonen die Menschen emotional auch für sich selbst begeistern konnten. Was freilich einer erneuten Fiktion gleichkommt – aber eben an die erlernten Überlebensstrategien der Masse anknüpft.

Selbiges praktizieren auch Faschisten, wie wir wissen. Und es gelingt ihnen ja auch, wenn eine entsprechende Person da ist – so traurig diese Erkenntnis ist. Aber da ist eine Konstante, immer wieder, auch wenn wir weiter in die Geschichte zurückblicken. Man sieht, dass der Versuch, Menschen argumentativ von ihren teils irrational erscheinenden Überlebensstrategien abzubringen, rein gar nichts nützt. Man muss sie begeistern und mit ihren Fiktionen arbeiten, wenn man was erreichen will.

Das stimmt nicht froh, im Gegenteil. Aber es scheint doch so zu sein. Man müsste also den Geldsystemkritikern sagen: Wir machen Revolution und dann kriegt ihr euer schönes Geldsystem. Den BGE-Fans müsste man sagen: Wir machen Revolution und dann setzen wir euer BGE-Konzept um. Den Nationalisten und religiös Fixierten müsste man sagen: Wir machen Revolution und ihr kriegt jeweils eure Kommune, die ihr dann Deutschland oder wie auch immer nennen dürft, die ihr verwalten könnt und selbst bestimmt, wer da rein darf. Und so weiter.

Das ist eine rein pragmatische Feststellung, die Angst macht. Aber ist es nicht eine Illusionen, Millionen und Milliarden Menschen argumentativ überzeugen zu können? Argumente heilen Traumatisierte nicht. Man kann einem schwer Depressiven auch nicht einfach sagen: Nun reiß dich aber mal zusammen. Das führt denjenigen nur weiter in die Depression.

http://www.dol2day.com/index.php3?thread_id=248846&position=2215&referrer=2205&typ=partei_id&typ_id=11&forum_id=8386
 Sehr gut.12,5%  (1)
 Gut.12,5%  (1)
 verunsichert12,5%  (1)
 Schlecht.12,5%  (1)
 Sehr schlecht.25,0%  (2)
 andere Meinung25,0%  (2)
 
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Von:  Compadre  23.02.2019 11:10 Uhr
Die KSP meint: Dol braucht iGeLz! Stimmst Du zu?
Die KSP schreibt im KAF:

"international ... grün ... emanzipatorisch ... links" - es braucht so eine Partei bei dol! Wie wir erfahren haben, ist die Löschung der iGeLz vorgesehen. Wir fordern eine Amnestie! Schon seit längerer Zeit erfüllen unsere stachligen Freunde die Parteikriterien. Kein Vorwurf gegen irgendwen, wenn die Löschung aus RL-Gründen nicht erfolgt ist, als sie es nicht taten. Aber inzwischen ist auch bei Dol die Zeit nicht stehengeblieben. Wir halten es für falsch, wenn ausgerechnet die Partei gelöscht würde, die wie keine andere für die Verbindung der ökologischen mit der sozialen Frage steht. Die KSP eifert den iGeLz dabei nach aber sie sind uns ständige Mahnung, dabei noch nicht genug getan zu haben. Diesen Stachel im Hintern brauchen wir. Diesen Stachel braucht auch Dol! Löschung zerdingsen!
 Solidarität mit den iGeLz! Löschung zerdingsen!38,9%  (7)
 Eher ja.11,1%  (2)
 unsicher0,0%  (0)
 Eher nein.0,0%  (0)
 Nein27,8%  (5)
 andere Meinung22,2%  (4)
 
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