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Fragenübersicht Wären intolerable Umfragen und nicht doliquettegemäßes Diskussionsverhalten dann akzeptabel, wenn der betreffende Doler unheilbar krank wäre und nicht mehr lange zu leben hätte?
1 - 20 / 24 Meinungen+20Ende
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22.03.2023 15:00 Uhr
Macht einfach was ihr wollt ;-)
22.03.2023 15:00 Uhr
Ich sags mal so:
Es gibt kein Naturgesetz, das aus einem unheilbar Kranken zwingend ein Arschloch macht.
Man sollte aber mit dem/derjenigen nicht so streng sein.
22.03.2023 15:00 Uhr
Zitat:
Macht einfach was ihr wollt ;-)


Live and let die...
22.03.2023 15:03 Uhr
Es muss ja nicht gleich jemand sterben, aber es gibt durchaus Situationen die zu besonderem Verhalten führen.
Wenn man (Mod) darum weiß kann man auch entsprechend agieren.

Ein Freibrief ist es trotzdem nicht.
22.03.2023 15:06 Uhr
Nein wäre es nicht und ich würde dieser Person dringend empfehlen, die letzten Tage nicht unbedingt beim dolen zu vergeuden.
22.03.2023 15:06 Uhr
Zitat:

Aber angenommen, jemand würde hier vor seinem in Aussicht stehenden Ableben noch einmal richtig "die Sau rauslassen" und dol2day von Anfang bis Ende und in jeder nur vorstellbaren Weise vollsudeln, um noch einmal ein wenig Spaß zu haben - wäre das dann verzeihbar?


Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wo dabei der Spaß sein soll. Aber ok, muss ja nicht jeder gleich empfinden.

Zur Frage: Aus meiner Sicht wäre das aufgrund der Lage des Betreffenden verzeihbar. Tolerieren muss man es als Betreiber trotzdem nicht.
22.03.2023 15:12 Uhr
Zitat:
Nein wäre es nicht und ich würde dieser Person dringend empfehlen, die letzten Tage nicht unbedingt beim dolen zu vergeuden.


@SBF

Warum um alles in Welt denn nicht? Angenommen, man ist ans Bett gefesselt, man kann nicht mehr aufstehen. Und man hat nur noch das Handy zu Hand? Was willst du ihm denn dann empfehlen oder besser gesagt aufs Auge drücken.
22.03.2023 15:16 Uhr
Zitat:

Warum um alles in Welt denn nicht? Angenommen, man ist ans Bett gefesselt, man kann nicht mehr aufstehen. Und man hat nur noch das Handy zu Hand? Was willst du ihm denn dann empfehlen oder besser gesagt aufs Auge drücken.




Weil es aus meiner Sicht relativ frustrierend wäre, die letzten Atemzüge dafür zu nutzen, um auf einer unbedeutenden Plattform rumzupöbeln.


Jeder hat da seinen eigenen Anspruch, aber wenn man am Ende irgendwas hinterlässt, dann doch keine Furzumfrage in der virtuellen Provinz.
22.03.2023 15:21 Uhr
Zitat:
Zitat:

Warum um alles in Welt denn nicht? Angenommen, man ist ans Bett gefesselt, man kann nicht mehr aufstehen. Und man hat nur noch das Handy zu Hand? Was willst du ihm denn dann empfehlen oder besser gesagt aufs Auge drücken.




Weil es aus meiner Sicht relativ frustrierend wäre, die letzten Atemzüge dafür zu nutzen, um auf einer unbedeutenden Plattform rumzupöbeln.


Jeder hat da seinen eigenen Anspruch, aber wenn man am Ende irgendwas hinterlässt, dann doch keine Furzumfrage in der virtuellen Provinz.



Wer will das beurteilen? Wenn man sich als Totkranker darüber amüsiert, so wie man sich Lebender und Gesunder darüber amüsiert hat (über die Bigotterie von Harzhexe, die Dünnhäutigkeit von Detti, den allgemeinen Durchschnitt hier), dann spricht doch nichts dagegen, auch kurz vor dem Ende diesen Spaß auszukosten.
22.03.2023 15:40 Uhr
Diesem "betreffenden Doler" würde ich aus ganzem Herzen wünschen, daß die "Phase 2" (Kübler-Ross!) rasch überstanden wird.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 22.03.2023 15:41 Uhr. Frühere Versionen ansehen
22.03.2023 15:58 Uhr
Zitat:
Wer will das beurteilen? Wenn man sich als Totkranker darüber amüsiert, so wie man sich Lebender und Gesunder darüber amüsiert hat (über die Bigotterie von Harzhexe, die Dünnhäutigkeit von Detti, den allgemeinen Durchschnitt hier), dann spricht doch nichts dagegen, auch kurz vor dem Ende diesen Spaß auszukosten.



Unbestritten, deswegen schrieb ich aus meiner Sicht und Jeder hat da seinen eigenen Anspruch.



22.03.2023 16:22 Uhr
Nein, auch dann nicht. Und das sage ich als ein unheilbar kranker Doler, dessen Lebensspanne - wenn es dumm läuft - durchaus kurz sein kann.
22.03.2023 16:27 Uhr
Zitat:
Zitat:
Nein wäre es nicht und ich würde dieser Person dringend empfehlen, die letzten Tage nicht unbedingt beim dolen zu vergeuden.


@SBF

Warum um alles in Welt denn nicht? Angenommen, man ist ans Bett gefesselt, man kann nicht mehr aufstehen. Und man hat nur noch das Handy zu Hand? Was willst du ihm denn dann empfehlen oder besser gesagt aufs Auge drücken.


Ich verstehe zwar nicht worin der Spaß besteht aber wenn es quasi das Henkersdolen ist,darf sich derjenige benehmen wie er will.
22.03.2023 16:28 Uhr
Zitat:
Nein, auch dann nicht. Und das sage ich als ein unheilbar kranker Doler, dessen Lebensspanne - wenn es dumm läuft - durchaus kurz sein kann.



Du magst so etwas nicht. Weder gesund noch krank.
22.03.2023 16:47 Uhr
Zitat:
Diesem "betreffenden Doler" würde ich aus ganzem Herzen wünschen, daß die "Phase 2" (Kübler-Ross!) rasch überstanden wird.


Phase 2: Zorn (anger). Und zwar darauf, dass die anderen weiterleben dürfen.

Soweit in Ordnung. Aber das hat ja nichts mit diesem Thema hier zu tun. Es sei denn, dass du einem Sterbenden unterstellst, allein Phase 2 sei der Grund, als Sterbender bei dol2day mitzumachen und gegen die Doliquette zu verstoßen. Das ist natürlich Quatsch. Man könnte auch in Phase 5 (acceptance) bei dol2day dabei sein. Und zwar ziemlich heiter und voller Spaß.

Dein Problem ist nur, dass du anderen Beweggründe unterstellst, die sie aber keinesfalls haben müssen. Und das tust du fortlaufend und penetrant.

Fakt ist: ich will dich nicht als Sterbebegleitung, Harzhexe. Ich würde durchdrehen bei deiner salbungsvollen Moralität.
22.03.2023 21:15 Uhr
Nein, in meinen Augen nicht. Man weiß bei niemandem, wie lange er noch lebt.
23.03.2023 07:18 Uhr
Zitat:
Nein, in meinen Augen nicht. Man weiß bei niemandem, wie lange er noch lebt.


@Tilia

Aber bei einem bestätigt unheilbar Kranken, der das auch noch im Profil bekannt geben würde, könnte man wenigstens erleichtert sagen: "Es ist in maximal einem halben Jahr Schluss!"
23.03.2023 08:23 Uhr
Zitat:
Es ist in maximal einem halben Jahr Schluss!"


Und derjenige, den er dabei beleidigt, stirbt vielleicht schon in zwei Wochen und wurde dann am Ende seines Lebens damit drangsaliert. Nein, auch ein unheilbar Kranker hat keinen Freibrief.
Und wie lange er noch lebt, weiß man auch nicht. Ich kenne eine Frau, bei der ca. 2008 ein Osteosarkom diagnostiziert wurde. Die Ärzte gaben ihr nur wenige Wochen, sie lebt aber heute noch, während ihr Ehemann ohne Krebs längst tot ist.
23.03.2023 08:38 Uhr
Zitat:
Die Ärzte gaben ihr nur wenige Wochen, sie lebt aber heute noch, während ihr Ehemann ohne Krebs längst tot ist.



Das ist ja unfair!
23.03.2023 08:41 Uhr
"...und wurde dann am Ende seines Lebens damit drangsaliert."

Geht es eventuell auch weniger theatralisch?
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