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| Wie hältst du es mit Fluxus? |
Die deutsche Wikipedia schreibt darüber auch diese Zeilen:
"Fluxus (nach lateinisch fluxus ‚Fließen, Fluss‘, zu fluere ‚fließen, vergehn‘)[1] ist eine von George Maciunas (1931–1978) begründete Kunstrichtung, bei der es nicht auf das Kunstwerk ankommt, sondern auf die schöpferische Idee. Fluxus wurde in den 1960er Jahren weithin bekannt. Nach dem Dadaismus war Fluxus der zweite elementare Angriff auf das Kunstwerk im herkömmlichen Sinn, das negiert wurde und als bürgerlicher Fetisch galt.[2]
[...]
Der Begriff Fluxus wurde erstmals 1960 als Titel für eine Zeitschrift verwendet, die der litauisch/US-amerikanische Künstler George Maciunas zusammen mit dem litauischen Galeristen Almus Salcius herausgeben wollte.[3][4] Astrit Schmidt-Burkhardt schreibt dazu:
„Welche Begrifflichkeit Maciunas auch immer wählte, sie diente letztendlich dazu, Fluxus von Happening abzugrenzen, um so etwas wie eine eigene künstlerische Identität zu stiften. Herausgearbeitet wurde diese Differenzierung auch anhand der verschiedenen Traditionsstränge. Während das Happening auf das Barockballett des Hofes zu Versailles zurückgeht, entwickelt Fluxus Vaudeville, Gags, Dada und japanische Haikus weiter.“[5]
Fluxus war gleichzeitig eine Form der Aktionskunst, eine Bewegung unter Künstlern gegen elitäre Hochkunst, und der Versuch, neue kollektive Lebensformen zu schaffen (vergleiche Hans Belting, Das unsichtbare Meisterwerk[6]).
Fluxus wird aus einem fließenden Übergang zwischen Kunst und Leben beziehungsweise der Einheit von Kunst und Leben erklärt: „Es geht um in das Leben einwirkende Produktionsprozesse und nicht um die Abschottung der Kunst vor dem Leben.“[7] „Das Leben ist ein Kunstwerk, und das Kunstwerk ist Leben.“ (Emmett Williams)[8]"
https://de.wikipedia.org/wiki/Fluxus |
| Ja, sehr sogar. | 0,0% | (0) | | Ja. | 11,1% |  (1) | | Teilweise. | 11,1% |  (1) | | Nein. | 11,1% |  (1) | | Nein, gar nicht. | 11,1% |  (1) | | Andere Aussage. | 11,1% |  (1) | | Enthaltung. | 22,2% |   (2) | | Bimbes. | 22,2% |   (2) |  |  | |  |
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| Beschreibt diese Passage in Deinen Augen die Stimmung eines Emigranten der am Weg in die Heimat ist? |
Auf den Champs-Élysées hat der Junitag kaum begonnen. Vor dem Café Colisée stellen die Kellner eben erst die Tische ins Freie und kümmern sich den Teufel um den ungeduldigen Gast, der sein Frühstück will. Er bekommt es schließlich, schwarzen Kaffee mit einer Tablette Saccharin und ein längliches Stück schwarzes Brot, nachdem er - auch er ist von Viktorias Familienjähzorn nicht frei - gerufen, sogar sehr laut gerufen und noch lauter auf den Tisch getrommelt hat. Viel Zeit hat er nicht, er muss so schnell als möglich nach Wien, versteht man denn das nicht! Acht Jahre war er fort und will seine Mutter wiedersehen, es hängt nicht mehr von Hitler ab, auch nicht von der Maginotlinie, Sta-lingrad, El Alamein, nur noch vom Reisebüro Cook. Versteht man das nicht.
Ernst Lothar - Die Rückkehr
btb Verlag 2019
9783442717941
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| Ja | 11,1% |  (1) | | Nein | 11,1% |  (1) | | In Teilen | 22,2% |   (2) | | Diskussion | 33,3% |    (3) | | Bimbes | 22,2% |   (2) |  |  | |  |
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| Würdest du gerne mal das POLIN-Museum, also das Museum für die Geschichte der polnischen Juden in Warschau besuchen? |
| Das Museum eröffnete 2013, gebaut auf dem seinerzeit einzigen noch freien Grundstück im ehemaligen jüdischen Viertel Warschaus, dass im NS zum Warschauer Ghetto umfunktioniert wurde. Es liegt gegenüber dem Ehrenmal zum Gedenken an den Aufstand im Warschauer Ghetto, hier kam es damals zum Kniefall Willy Brandts. Das Museum erzählt die Geschichte der jüdischen Menschen in Polen in seinen positiven und negativen Seiten, womit natürlich auch fue Judenverfolgung eine Rolle spielt. Es ist aber viel mehr als nur die Nacherzählung einer Verfolungsgeschichte, sondern viel mehr eine umfangreiche Darstellung des jüdischen Lebens in Polen. |
| Ja | 30,0% |    (3) | | In Teilen | 10,0% |  (1) | | Nein | 50,0% |    (5) | | Ich war dort schon | 0,0% | (0) | | Diskussion | 10,0% |  (1) | | Bimbes | 0,0% | (0) |  |  | |  |
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| Wie hat dir der Film „The Banshees of Inisherin“ gefallen? |
Die Story ist relativ leicht erzählt. In den frühen 1920ern, während des irischen Bürgerkriegs, leben auf der Insel Inisherin ein paar hundert Leute relativ traditionell und vom Krieg bewahrt. Da gibt es zwei Typen: Einen grantigen älteren Musiker und den typischen Dorftrottel, der einen Esel hat und eine Schwester, ohne die er sein Leben nicht auf die Reihe bekommt. Der Grantler und der Trottel sind seit vielen Jahren beste Freunde, im Grunde besteht die Freundschaft nur daraus sich ständig im Pub zu besaufen. Irgendwann will der Grantler mit dem Trottel nicht mehr befreundet sein. Weil der Trottel das nicht verstehen und folglich akzeptieren kann, greift der Grantler zu radikalen Mitteln: Jedes Mal, wenn der Trottel ihn anspricht, würde der Grantler sich einen Finger abschneiden, und so beginnt die Geschichte einer Eskalation.
In den Hauptrollen spielen Colin Farrell (Trottel) und Brendan Gleeson (Grantler). |
| Ja | 0,0% | (0) | | In Teilen | 0,0% | (0) | | Nein | 27,3% |   (3) | | Diskussion | 18,2% |   (2) | | Bimbes | 54,5% |     (6) |  |  | |  |
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| Hast Du jemals den Roman „Die Rückkehr“ von Ernst Lothar gelesen? |
Sein Protagonist Felix von Gelden ist ein Abkömmling einer reichen österreichischen Bankiers-Familie, die das Land 1938 in Richtung USA verlässt. Nicht etwa seine jüdische Abstammung treibt Felix aus dem Land, sondern seine Weigerung, deutsch zu werden, sein Stolz als waschechter Wiener.
„Auch in seiner Erscheinung war Felix ein Wiener. Er war groß, hielt sich aber nicht stramm (leger‘ nannte man es in Wien). Die Augen unter den horngefassten Brillen hatten trotz ihrer Kurzsichtigkeit etwas Anziehendes; ihre Bereitwilligkeit zog an und ihre jungenhafte Neugier. Felix war, wie seine Großmutter Viktoria, einer der neugierigsten Menschen der Welt. Dass er sein Haar länger als notwendig trug wie ein Musiker, obwohl er Jurist war, und auf seine Anzüge und Krawatten mehr Sorgfalt verwendete, als er zugab, gehörte zu den wienerischen Widersprüchen seines Wesens: er hasste Prätention oder, wie es in Wien hieß, Getue, aber hatte eine ausgesprochene Schwäche zu gefallen.“
Einem solchen Mann muss natürlich auch die New Yorker Damenwelt schnell erliegen. Felix von Gelden arbeitet als, wie es heißt, „glänzender Jurist“, übergangsweise in einem New Yorker Kaufhaus als Buchverkäufer und hat sich bei einer Kollegin und deren Schwester Livia eingemietet.
„[Livia] wusste jedenfalls, was Felix freute oder verstimmte. Seit er bei ihrer Schwester Joyce als Mieter eingezogen war, hatte sie das zu ihrer Hauptaufgabe gemacht. Hätte jemand sie gefragt: ‚Was studieren Sie?‘, sie hätte nicht länger beschämt sein müssen, dass ihre Schwester sie verhindert hatte, das College zu besuchen, und dass sie jetzt in Altman’s Kaufhaus in White Plains ihren Unterhalt als Verkäuferin verdienen musste. Sondern sie hätte geantwortet, ihr Hauptfach sei ihre Liebe zu Felix.“
https://www.deutschlandfunk.de/ernst-lothar-die-rueckkehr-heim-in-die-fremde-100.html |
| Ja und gefiel mir | 0,0% | (0) | | Ja und gefiel mir nicht | 0,0% | (0) | | Nein | 91,7% |      (11) | | In Teilen | 0,0% | (0) | | Diskussion | 0,0% | (0) | | Bimbes | 8,3% |  (1) |  |  | |  |
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GRUENE |
IDL |
SII, KSP |
FPi |
CKP, KDP |
UNION |
NIP |
PsA |
LPP |
Volk, Sonstige |
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