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Von:  radiolyse  05.12.2019 13:33 Uhr
Sind Leute, die in vollkommen fiktionalen Welten wie z.B. Starwars, Startrek oder Mittelerde so etwas wie historische Theorieansätze und Forschungsgebiete erörtern, in irgendeiner Weise als "wissenschaftlich tätig" zu charakterisieren?
Es gibt ja genug Leute, die mit vollem Ernst erörtern, ob Jar Jar ein verkappter Sith gewesen ist oder warum Darth Vader nicht dazu in der Lage war, seine Rüstung stillschweigend zu optimieren, oder die irgendwelche verborgenen Querverbindungen zwischen Obi Wan und wem auch immer zu durchleuchten gedenken, während andere darüber nachsinnen, welche Auswirkungen die Dunkle Seite der Macht wohl auf Meister Yoda gehabt hätte, falls der sich nicht für die Helle Seite entschieden hätte.

Dabei handelt es sich bei solchen "Forschungen" doch nur um Erörterungen auf einem vollkommen fiktionalen Gebiet, bei dem niemals darüber entschieden werden kann, ob die aufgestellten Hypothesen wahr oder unzutreffend sind.

Andererseits müssen aber auch in einem solchen fiktionalen Universum die dort ausgeführten Erörterungen gewissen Regeln folgen, damit diese auch nur ansatzweise als "ernsthaft" in Erwägung gezogen werden und Beachtung finden können. Es scheint also, als würden hier gewisse Kriterien wissenschaftlichen Forschens dann doch wirksam sein.

Ist also das Forschen innerhalb rein fiktionaler Welten im weitesten Sinne nun doch so etwas wie "Wissenschaft"?
 Ja. Da die aufgestellten Theorien nicht regelloser Blödsinn sind, sondern in sich und mit gegebenen Randbedingungen konsistent sein müssen.9,1%  (1)
 Ja und nein. Ja, da die innere Konsistenz der Theorien Aktibie und Disziplin verlangt, Nein, da eben der Forschungsgegenstand rein fiktional und als solche beliebig ist.18,2%  (2)
 Die Forschung betrifft hier eine andere Ebene. Es geht darum, mögliche neue Handlungsstränge zu erkunden. Insofern hat das literaturwissenschaftlich und dramaturgisch durchaus Hand und Fuß.0,0%  (0)
 Es ist eher eine Art Theologie oder Pseudotheologie. Also keine Wissenschaft im empirisch strengen Sinne.18,2%  (2)
 Ich vermag das nicht zu beurteilen. Das Thema scheint komplexer als gedacht.0,0%  (0)
 Mich interessiert das eher nicht.18,2%  (2)
 Diskussion.9,1%  (1)
 Bimbes.27,3%  (3)
 
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Von:  türkismagenta  21.07.2019 00:13 Uhr
Wäre die USA ohne deutscher und österreichischer Vorarbeit überhaupt jemals zu Mond gekommen?
Wernher von Braun und auch Max Valier, wie auch nicht zu vergessen Herman Potocnik.

Alle lieferten ihre Beiträge.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wernher_von_Braun

https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Valier

https://de.wikipedia.org/wiki/Herman_Potočnik
 Ja36,4%  (4)
 Nein9,1%  (1)
 Das muss man diskutieren.27,3%  (3)
 Ich will Punkte.27,3%  (3)
 
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Von:  Ratio legis  11.07.2019 21:48 Uhr
Wie bewertet ihr das wissenschaftliche Schaffen von Carl Schmitt?
Carl Schmitt, 1888 geboren in Plettenberg, war ein Staatsrechtler, dessen Texte noch heute in der Rechtswissenschaft und politischen Philosophie rezipiert werden. Seine Schriften setzten sich umfangreich mit Fragen der Rechtsphilosophie auseinander, in der Weimarer Republik gehörte er - zusammen etwa mit Hans Kelsen - zu den bekanntesten Staatsrechtlern. So geht heute etwa der Begriff des "dilatorischen Formelkompromiss" auf ihn zurück. Ab 1933 lieferte er etliche Beiträge zur juristischen Legitimation der NS-Herrschaft, er wurde charakterisiert als Kronjurist des 3. Reiches. Nach Ende des Naziregimes gehörte er zu den sehr wenigen Rechtswissenschaftlern, die sich nicht mehr rehabilitieren konnten - was seiner Bekanntheit und Beliebtheit aber kaum Abbruch tat: Noch viele Jahre später "pilgerten" viele seine Anhänger an seinen Wohnort, um mit ihm zu diskutieren. Schmitts Rezeption ist noch heute umstritten, seine Texte aus der Zeit vor 1933 werden an Universitäten noch heute gelesen - häufig im Vergleich mit Hans Kelsen, dem wir eine weitere Umfrage widmen wollen.
 Carl Schmitt hat sich durch seine Hinwendung zum NS insgesamt völlig disqualifiziert.0,0%  (0)
 Schmitts Wirken war durchaus bedeutungsvoll, für mich aber irrelevant.14,3%  (1)
 Schmitts Wirken halte ich für wissenschaftlich interessant, seine Ansichten aber aus folgenden Gründen für falsch...0,0%  (0)
 Schmitts wissenschaftliches Wirken war sehr bedeutungsvoll und ich kann seinen Ansichten auch etwas abverlangen.0,0%  (0)
 Ich will diskutieren.14,3%  (1)
 Ich kenne Carl Schmitt nicht.14,3%  (1)
 Ich will Bimbes. 57,1%  (4)
 
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Von:  Ratio legis  18.06.2019 13:05 Uhr
Jürgen Habermas wird 90 Jahre alt. Was verbindest du mit ihm und seinem Werk?
Habermas gilt als einer der wichtigsten Soziologen des deutschen Sprachraums und ist auch international hochanerkannt. Seine Werke fußen auf der grundsätzlichen Idee kommunikativer Interaktionen und haben einen wesentlichen Beitrag zur Fortentwicklung der Diskurstheorie geleistet. Eine Würdigung findet sich u.a. hier: https://www.zeit.de/2019/25/impulsivitaet-wutausbruch-juergen-habermas-persoenlickeit-auftreten
 Dazu äußere mich in der Diskussion.10,0%  (1)
 Das ist mir völlig egal.20,0%  (2)
 Ich gratuliere ihm einfach zum Geburtstag.10,0%  (1)
 Bimbes 60,0%  (6)
 
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Von:  Anteros  10.05.2019 09:08 Uhr
Sind "Psychologische Projektionen" manchmal ein Problem für Dich?
Wir erleben sie im täglichen Umgang mit Menschen. Aber auch hier bei dol2day.

Man projieziert sich selbst auf andere und erwartet, dass andere genauso denken, fühlen und handeln. Nun sind wir alle Individuen mit einer ganz eigenen Persönlichkeit und zum Glück sind wir nicht alle gleich. So kann diese Projektion auch nicht funktionieren. Wir machen es aber trotzdem, weil wir die Menschen sind, die wir am besten kennen bzw. nur ahnen können, was in anderen Menschen vor sich geht.

Mit dieser Art von Projektionen geht sehr oft eine starke Erwartungshaltung mit einher und wenn die nicht erfüllt wird, auch eine sehr große Enttäuschung. Die Person, die die Projektion über sich ergehen läßt, ist oft hin- und hergerissen zwischen dem Erfüllungszwang inklusive Leiden und der bewussten Enttäuschung der anderen Person.
 Ja - als aktiver Projizierender0,0%  (0)
 Ja - als Rezipient einer Projektion7,1%  (1)
 Ich bin mir nicht sicher14,3%  (2)
 Nein - eher nicht7,1%  (1)
 Nein - gar nicht14,3%  (2)
 Das möchte ich diskutieren21,4%  (3)
 Das interessiert mich nicht (Bimbesprojektion)35,7%  (5)
 
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