Hinweis für Gäste
Um an den Diskussionen teilnehmen zu können, musst Du angemeldet sein.
Hier geht es zur Anmeldung.
Noch kein Mitglied? Starte hier!.
Fragenübersicht Eklat bei Gedenkveranstaltung zum 20. Juli. Was denkst Du darüber?
1 - 16 / 16 Meinungen
20.07.2026 17:51 Uhr
Ich unterstelle dem Mann mal dass er sich dem "Erbe" verpflichtet fühlt.
Wobei Großneffe.. naja..

Bizarr wäre es gewesen es wäre ein Nachkomme Stauffenbergs..
20.07.2026 17:52 Uhr
Da habe ich absolut Verständnis für das Verhalten der Nachfahren der Widerstandskämpfer.Wenn sich eine Partei in der sich ein Bundestagsabgeordneter als "freundliches Gesicht des NS" bezeichnet ,erdreistet einen Kranz für die Opfer des NS abzulegen würde ich das auch nicht akzeptieren!
20.07.2026 19:15 Uhr
Die Instrumentalisierung des Widerstands durch die AfD ist "widerlich" - da schließe ich mich Karl Graf von Stauffenberg an. Allerdings meint dieser, durchaus in Kritik an Korenkes Aktion, dass eine Demokratie auch andere Meinungen zulassen muss.

Ich glaube ich schließe mich an. Zumal die AfD sich ja auch immer gerne als Opfer inszeniert.
20.07.2026 19:16 Uhr
Zitat:
eine Partei in der sich ein Bundestagsabgeordneter als „freundliches Gesicht des NS“ bezeichnet ,erdreistet einen Kranz für die Opfer des NS abzulegen würde ich das auch nicht akzeptieren!


Na ja, Du hast da nichts zu akzeptieren oder zu verneinen. Oder hat der Deutsche Widerstand Dich irgendwie bevollmächtigt, in seinem Namen für ihn verbindliche Erklärungen abzugeben?
Na also.

Im Übrigen: Wenn es doch so viel Schlimmes in, an und um die AfD herum gibt — warum muss man dann auf so absolut zwielichtige Beispiele wie das genannte rekurrieren?
Der betreffende Abgeordnete hat sich nämlich gar nicht so bezeichnet, wie behauptet, sondern diese, ihm von politischen Hassgegnern verpasste Zuschreibung vielmehr distanzierend-zitierend aufgegriffen.

Aber wenn man nichts wirklich Skandalöses hat, muss man sich wohl etwas konstruieren. Bolschewisten sind geübt in derartigem.
20.07.2026 19:27 Uhr
Zitat:
da schließe ich mich Karl Graf von Stauffenberg an


Schaut man sich Claus Stauffenbergs Biografie an muss man unweigerlich zum Schluß kommen dass dieser sich heute in der AfD ziemlich wohl fühlen dürfte.
20.07.2026 20:01 Uhr
Da ging es wohl eher um eine Selbstinszenierung, ohne diese fragwürdige Aktion hätte wohl kaum jemand gewusst, dass auch die AfD einen Kranz niedergelegt hat.


Ansonsten fragt man sich, wer sich wohl eher der Tradition des „ Es lebe das heilige Deutschland“ verpflichtet sieht.
20.07.2026 21:01 Uhr
Zitat:
Da ging es wohl eher um eine Selbstinszenierung, ohne diese fragwürdige Aktion hätte wohl kaum jemand gewusst, dass auch die AfD einen Kranz niedergelegt hat.


Ansonsten fragt man sich, wer sich wohl eher der Tradition des „ Es lebe das heilige Deutschland“ verpflichtet sieht.


Diejenigen die Deutschland Putin unterwerfen wollen und Trump abgefeiert haben sicher nicht!
20.07.2026 21:57 Uhr
Zitat:
Diejenigen die Deutschland Putin unterwerfen wollen und Trump abgefeiert haben sicher nicht!


Stimmt, Stauffenberg hätte nach dem Machtwechsel sicher bis zur letzten Patrone gegen die Russen und Amis gekämpft und keinesfalls verhandelt, oder?

Da ist der Widerstand gegen einen Kranz vollkommen angebracht, die Gruppe und Stauffenberg hätte diesen Mut sicherlich bewundert.
20.07.2026 22:38 Uhr
Die "Gruppe" als allzu homogen zu sehen find ich schwierig.

einem Nachfahren Bonnhöfers nehme ich seine Ablehnung eines Kranzes der angeblichen Alternative ab...

Bei einem Stauffenberg? Stauffenberg selber war wenn schon kein überzeugte "NAZI" so ein überzeugter Nationalist. Er hat halt erkannt das der Österreischische Maler eine durchgeknallte Hohlbratze war und wollte "schlauere" Menschen an dessen Platz setzen.
Ob das so viel besser wäre?
Ich denke in der Tat es gibt einige innerhalb der "a"AfD dei mit ne Stauffenberg sympathisieren würden.

Zurück zur Frage - eine Kranzniederlegung durch eine Partei die in mehreren Organisationsstufen als gesichert rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich eingestuft ist ist ein Hohn
21.07.2026 09:37 Uhr
AfD hin oder her ... die allermeisten Männer und Frauen des Widerstands um den 20. Juli würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie sehen könnten, was linksgrün-drehende Politik heute aus Deutschland gemacht hat.
21.07.2026 11:07 Uhr
Zitat:

Zurück zur Frage - eine Kranzniederlegung durch eine Partei die in mehreren Organisationsstufen als gesichert rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich eingestuft ist ist ein Hohn


Eigentlich nicht, nach heutigem Maßstab dürften die Widerständler alle als gesichert rechtsextrem gelten und die Zerstörung eines Gedenkkranzes ist an sich schon fragwürdig.
21.07.2026 11:16 Uhr
Ich weiß mittlerweile oft gar nicht mehr, welche Seite ich peinlicher finde. Die "Faschisten" oder die "Antifaschisten". Gehen einem alle nur noch auf den Sack.
21.07.2026 13:29 Uhr
Ein peinlicher Auftritt des Bonhoeffer-Nachkommen. Hat der etwa die Deutungshoheit zum 20.Juli inne?
Dieser Vorfall zeigt einmal mehr den krankhaft verkrampften deutschen Umgang mit der eigenen Vergangenheit.
Und im übrigen waren die Widerständler des 20.Juli keine Typen, die sich in "unserer Demokratie" wohlgefühlt hätten.
21.07.2026 16:07 Uhr
Naja, der Herr nutzt ja nicht zum ersten Mal den Namen seines entfernten Vorfahren zur Selbstinszenierung.

Hätte die AfD keinen Kranz niedergelegt, dann hätte er vermutlich daraus irgendwie eine Schlagzeile produziert.

Jetzt hatte er halt wieder seine fünf Minuten im Rampenlicht. Die AfD wird's ihm danken.
21.07.2026 17:27 Uhr
Die Gruppe um Stauffenberg hat den Nationalsozialismus nicht abgelehnt, sondern sie wollten den Führer ersetzen, um zu einem Separatfrieden zu kommen. Ebenso die Geschwister Scholl. Hans Scholl war schwul, doch dem Nationalsozialismus verbunden. Es ging auch dabei "nur" darum den Fehlleistungen des Führers zu widersprechen. Mehr nicht. Alles gut.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 21.07.2026 17:28 Uhr. Frühere Versionen ansehen
27.07.2026 22:24 Uhr
Zitat:
Zitat:
Da ging es wohl eher um eine Selbstinszenierung, ohne diese fragwürdige Aktion hätte wohl kaum jemand gewusst, dass auch die AfD einen Kranz niedergelegt hat.


Ansonsten fragt man sich, wer sich wohl eher der Tradition des „ Es lebe das heilige Deutschland“ verpflichtet sieht.


Diejenigen die Deutschland Putin unterwerfen wollen und Trump abgefeiert haben sicher nicht!


Aber sicher diejenigen, die einer Ukraine Geld und Waffen hinterherwerfen, deren Präsident posthum Mitgliedern der SS-Divison Galizien und des Wehrmachtsbattallions Nachtigall ein staatliches Ehrenbegräbnis zuteil werden läßt und in dem hunderte von Straßen nach dem rechtsextremen Antisemiten und Massenmörder Stephan Bandera benannt sind?!

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 27.07.2026 22:27 Uhr. Frühere Versionen ansehen
1 - 16 / 16 Meinungen