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Fragenübersicht Ist Kritik am Netanjahu-Regime grundsätzlich antisemitisch?
1 - 20 / 60 Meinungen+20Ende
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18.05.2026 16:18 Uhr
Ja. Wer das Wort Regime für eine gewählte Regierung in einer stabilen Demokratie benutzt, hat sich bereits sehr eindeutig positioniert.
18.05.2026 16:45 Uhr
Israel hat derzeit eine Regierung, bei dem gegen den aktuellen Ministerpräsidenten und dem ehemaligen Verteidigungsminister ein internationaler Haftbefehl erlassen worden sind, im Kabinett sitzen politische Extremisten und es liegt eine Beteiligung an einem völkerrechtswidrigen Angriff vor.

Dazu kommt die Siedlungspolitik und das Vorgehen gegen ethnische Volksgruppen, im unmittelbaren Machtbereich.

Ich würde behaupten, dass die Kritik an diesem Vorgehen sogar zwingend notwendig ist.
18.05.2026 16:48 Uhr
In der Umfrage wird die israelische Regierung bereits mit dem nicht passenden Begriff "Regime" tituliert. Das ist für mich bereits antisemitisch.
18.05.2026 17:20 Uhr
Ich kritisiere die Israelische Regierung und halte das für legitim.
Ich bin weit entfernt davon antisemitisch zu sein. Aber Nethanjahus Politik verdient, aus meiner Sicht, Kritik.
Das sehen ja auch genug Menschen, die in Israel leben und jüdischen Glaubens sind, so.
18.05.2026 17:37 Uhr
Nein, nicht grundsätzlich. Es gibt sauber vorgetragene Kritik an der derzeitigen israelischen Regierung. Und es gibt sogenannte "Israelkritik", die nicht sauber vorgetragen ist und die einfach nur bemäntelter Antisemitismus ist. Nun kommt es also darauf an, diese beiden Kommunikationsformen, berechtigte Kritik und antisemitische "Israelkritik", zu unterscheiden.
18.05.2026 17:42 Uhr
Im Übrigen, Tux, ein Regime gibt es im Iran. Israel ist hingegen eine Demokratie. Die aktuelle, demokratisch gewählte Regierung macht gerade den Weg für vorgezogene Neuwahlen frei.
18.05.2026 17:43 Uhr
So wie wandelbar es beschreibt.

Der im hintergrund der Umfrage zitierte artikel ist kritik.

Usrahell wie skintom gerne schreibt ist dagegen antisemisch
18.05.2026 17:57 Uhr
Vielleicht kann man es auf eine einfache Formel reduzieren, Kritik an der israelischen Regierung ist selten antisemitisch, Kritik am Staat selbst in der Regel schon.
18.05.2026 18:00 Uhr
"Kritik an der israelischen Regierung ist selten antisemitisch,"

Nein. Begründung weiter oben.
18.05.2026 18:21 Uhr
Zitat:
Nein. Begründung weiter oben


Das ist keine Begründung, sondern bestenfalls eine Einordnung.
Werden die Handlungen der israelischen Regierung kritisiert, weil die Minister jüdisch sind, oder weil ihr Vorgehen beispielsweise das Völkerrecht bricht?

Probiere das doch mal an dir selbst aus und wende die von dir oft zitierte Griffin-Faschismus-Definition bei dem derzeitigen israelischen Regierungshandeln an.

Wäre es für dich demnach legitim, die israelische Regierung als faschistisch dominiert zu bezeichnen, oder wäre das antisemitisch?
18.05.2026 19:26 Uhr
Zumindest führt diese ganze Angelegenheit vor Augen, wie abgrundtief pervertiert die seit Jahrzehnten in und gegen Deutschland betriebene Identitätspolitik, neurotisch fixiert auf längst vergangene Nazijahre, ist. Björn Höcke hatte vermutlich doch recht, dass wir eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ brauchen, wenn die gegenwärtige, rotlinksgrün versiffte, dazu führt, dass wir paralysiert in einer seit über 80 Jahren vergangenen Vergangenheit verharren, während da draußen in der Gegenwart sich eine Realität abspielt, die es dringend erforderte, souverän und national aufgeschlossen zu agieren.
18.05.2026 20:17 Uhr
Ich halte diese ganze Diskussion für substanzlos, ohne die Geschichte zumindest rudiementär zu kennen.

Die scheint hier doch vielen abzugehen.
Beginnen wir vor über 100 Jahren, als die Imperialisten Europas die Welt über die Köpfe der Menschen hinweg aufteilten:

Sykes-Picot-Abkommen
Zitat:
Das Sykes-Picot-Abkommen vom 16. Mai 1916 war eine geheime Übereinkunft zwischen den Regierungen Großbritanniens und Frankreichs, durch die deren koloniale Interessengebiete im Nahen Osten nach der erwarteten Niederlage des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg festgelegt wurden. Die arabischen Provinzen des Osmanischen Reiches wurden in vier permanente Einflusszonen aufgeteilt.
...
Das Abkommen wird heute als eine Ursache für Konflikte in der Region genannt. Rücksicht auf ethnische und kulturelle Strukturen, wie man sie noch im Sinne der Tanzimat-Reformen bis zur Ersten Verfassungsperiode des Osmanischen Reiches von 1876 verfolgte, wurde bei der Grenzziehung nicht genommen.[8] Die Kolonialherren waren nicht in der Lage, eine stabile Ordnung für die dort lebenden Völker zu etablieren


Zitat:

Sykes-Picot: Verrat an der arabischen Welt
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html


Der Judenstaat
Zitat:
Der Judenstaat. Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage ist ein Buch von Theodor Herzl, mit dem er versuchte, eine jüdische Antwort auf die damals so genannte Judenfrage aufzuzeigen. Es erschien 1896 in Leipzig und Wien in der M. Breitenstein’s Verlags-Buchhandlung, nachdem Cronbach in Berlin und Duncker & Humblot eine Publikation abgelehnt hatten.
...
In den nächsten Kapiteln diskutiert Herzl die Optionen Argentinien bzw. Palästina und geht auf die Organisation der Staatsbildung ein. Er will dazu eine Gesellschaft, die Jewish Company, gründen, die die benötigten Länder kauft. Er schätzte einen Betrag von 1 Milliarde Goldmark. Er erwähnt auch den Bau von Arbeiterwohnungen, die Einführung von Arbeitsdiensten für unqualifizierte Arbeiter und Details wie die Einführung des 7-Stunden-Tages in Form eines viergeteilten 14-Stunden-Schichtbetriebs, bei dem zweimal 3,5 Stunden konzentrierter Arbeit mit derselben Zeit für Erholung, Familie und Fortbildung abwechseln.[3] Die „Schutztruppe“ solle 10 Prozent der männlichen Einwanderer betragen.
...
Außerdem stellte sich das Problem der verschiedenen Sprachen. Da die meisten Juden, zu denen Herzl Kontakt hatte, entweder deutschsprachig waren oder zumindest über das Jiddische eine Verbindung zur deutschen Sprache hatten, meinte er, Deutsch könnte am schnellsten und leichtesten die gemeinsame Sprache der Juden werden.

„Wir können doch nicht Hebräisch miteinander reden. Wer von uns weiß genug Hebräisch, um in dieser Sprache ein Bahnbillett zu verlangen?“

– Der Judenstaat, Society of Jews und Judenstaat[4]
...
Dass es im Zuge der Masseneinwanderung von Juden in ein arabisch bewohntes Land und der Gründung des Staates Israels möglicherweise Probleme mit der lokalen, arabischen Bevölkerung geben könnte, blendet Herzl in seinen Ausführungen weitgehend aus. Zum Zusammenleben mit anderen Völkern und Religionen führt Herzl lediglich aus: „Und fügt es sich, daß auch Andersgläubige, Andersnationale unter uns wohnen, so werden wir ihnen einen ehrenvollen Schutz und die Rechtsgleichheit gewähren.“[4]

Auch Details wie die Fahne des zukünftigen Staates hielt Herzl für wichtig als Symbol der Identifikation. Ihm schwebte dabei eine weiße Fahne mit sieben goldenen Sternen vor, die die sieben Arbeitsstunden repräsentieren sollten. „Denn im Zeichen der Arbeit gehen die Juden in das neue Land.“[4] Sie sollten im „Siebenstundenland“, wie Herzl es nannte, „ein besseres und gerechteres Europa im Orient aufbauen“.[5]


Balfour-Deklaration
Zitat:
In der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 erklärte sich Großbritannien einverstanden mit dem 1897 festgelegten Ziel des Zionismus, in Palästina eine „nationale Heimstätte“ des jüdischen Volkes zu errichten. Namensgeber war der damalige britische Außenminister Arthur James Balfour. Mit der Deklaration sollten auch die Rechte bestehender nicht-jüdischer Gemeinschaften gewahrt bleiben. Damals befand sich Palästina noch im Machtbereich der Osmanen. Die damalige britische Regierung unter Lloyd George versprach sich von der Zusage an die zionistische Bewegung Vorteile in der Mobilisierung zusätzlicher Ressourcen während des Krieges und auch langfristige strategische Vorteile.

Am 31. Oktober 1917 hatten Truppen aus mehreren Ländern des British Empire (darunter Truppen aus Australien und Neuseeland) unter dem britischen General Edmund Allenby die Stadt Be’er Scheva erobert (Schlacht von Beerscheba). Am 7. November fiel Gaza, am 16. November Jaffa (siehe Palästinafront#1917) und am 9. Dezember 1917 Jerusalem.

Die britische Balfour-Deklaration war an die Verantwortlichen der zionistischen Weltorganisation gerichtet. Sie wird als eine entscheidende Garantieerklärung an den Zionismus angesehen, um in Palästina eine „nationale Heimstätte für das jüdische Volk“ errichten zu dürfen.
...
Britische Interessen, die zu dieser Zusage geführt hatten, waren sowohl mit dem laufenden Weltkrieg verbunden wie auch mit langfristigen Überlegungen. Das Kabinett versprach sich von dieser Erklärung die Unterstützung zionistischer Organisationen in aller Welt in seinen Kriegsanstrengungen gegen die Mittelmächte, vor allem in den USA und in Russland. Die Gelegenheit war zum einen günstig, weil in Russland der Zar durch die Februarrevolution gestürzt worden war, den die Juden in Russland, aber auch in den USA als Hauptfeind betrachtet hatten. Dieses Hindernis gegen die Mobilisierung zionistischer Kreise auf Seiten der Entente entfiel nun. Zum anderen erschien der Bedarf für eine britische Erklärung zugunsten einer jüdischen Heimstätte in Palästina dringender, seit im Juni 1917 Nachrichten von deutschen Verhandlungen mit Zionisten und Osmanen nach London drangen. Da die größten jüdischen Bevölkerungsgruppen in den USA und in Russland lebten und das weitere Verhalten der US-Regierung und der russischen Regierung kriegsentscheidend erschien, folgten wichtige Vertreter der britischen Regierung wie Balfour und Lloyd George nach und nach dem Gedanken, den Chaim Weizmann und Lucien Wolf während des Krieges immer wieder an sie herangetragen hatten, dass Großbritannien auf diese Weise große Unterstützung erhalten könne.[4]

Zu diesen akuten Interessen auf Weltebene traten die langfristigen in der Region selbst, bot doch ein Palästina unter britischer Herrschaft ein ideales Verbindungsstück zu den britischen Einflusszonen im Mittleren Osten und der wichtigsten britischen Kolonie, Britisch-Indien. Der Suezkanal würde dadurch ebenfalls besser gesichert werden können.[5]
...
Die Balfour-Erklärung, das britische Mandat über Palästina und die von den Briten als Verhandlungspartner bewilligte jüdische Vertretung, die 1929 gegründete Jewish Agency, setzten einen grundlegend neuen Rahmen für die weitere Entwicklung. In diesem Rahmen konnten die zionistischen Organisationen ihre Tätigkeit mit dem Ziel eines eigenen jüdischen Staates entfalten und ausweiten.[9] „Allen Hindernissen und Schwierigkeiten zum Trotz wurde in den zwanziger Jahren das Fundament der Nationalen Heimstätte gelegt.“[10]


18.05.2026 20:18 Uhr
"Das ist keine Begründung, sondern bestenfalls eine Einordnung."

Doch, das ist eine Begründung. Auch auf die aktuelle Regierung kann saubere oder eben unsaubere Kritik angewandt werden.

"Wäre es für dich demnach legitim, die israelische Regierung als faschistisch dominiert zu bezeichnen, oder wäre das antisemitisch?"

Nein, die Mehrheit der Regierungsparteien ist nicht faschistisch, bei den zwei übrigen Parteien müsste man genauer hinschauen. Insofern ist die Regierung nicht faschistisch dominiert.

Nur weil eine Regierung zum Schutz ihrer Staatsgrenzen und ihres Staatsvolks, als Antwort auf Terror oder wegen Gefährdung durch das iranische Regime Kriege führt ist sie noch nicht faschistisch. Selbst wenn es dabei zu übermäßigen Härten oder gar Kriegsverbrechen käme, wäre das noch kein Indiz für Faschismus. Auch demokratische, nicht faschistische Regierungen können Kriegsverbrechen begehen.


Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 18.05.2026 20:48 Uhr. Frühere Versionen ansehen
18.05.2026 23:03 Uhr
Man kann die Politik Netnajahus und die derzeitige Ära in Israel so unschrieben:
Formal ist Israel noch eine Demokratie mit stattfindne Wahlen wird jedoch immer autoritärer.
Ganz klar im Fokus sind alle die sich der Faschisierung der Gesellscahft emtgegenstellen angefangen von Menschrechretsorganisationen , Kriegsdienstverweigerernn, authentischen Nichtnatioanlstischen Jüdinnen, Kommunisten, Antikriegskräfte etc.
Es muss auch noch klar unterscheiden werden zwischen Israelischen Staatstbürgern hier werden Jüdsiche Israelis zwar bessergestellt und Arabsische Mittlereile als Bürger 2. Klasser behandelt aber es gibt noch grundsättliche Menschemrechte
Ganz anders die Lage in dem Besetzen gebieten hier herrscht die klare Politik und das Ziel die Palästinenser zu vertreiben zu dezimieren und das Leben zur Hölle zur Machen.
Die Siedlerbwegung dient als nützlicher Hebel dazu die die Bebölkering im Westjordanland aufs Brutalste terrorisiert bishin zu Formen von Mord oder sexualisierter Gewalt Teiel der Armee und Polizei untersptzen dies offensiv oder schauen weg.
Insofern ist Israel aktuell mittlerweile ein Unteschtstaat wie einst die rassistische Burenrepublik.
Ich kann dazu nicht schweigen
Leider ist es mittlerweile so schlimm das der alleinige Austausch Netnajahus nicht sehr viel änderm wird der Nationlaismus hat die Gesellschaft mittlerweile so stark vergiftet und reicht bis ins Lager der politischen Mitte.
Man muss schon ins dezdiert linke Lagen gehen um eine andere Politik auszumachen.
Das hat sich in den letzzen Jahren verschlimmert.
Wärde die internarioanale Gemeinschaft insbeondere Die USA ernsthaften Druck ausüben könnte Israel diese Politik nicht auf Dauer fortsetzen.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 18.05.2026 23:04 Uhr. Frühere Versionen ansehen
18.05.2026 23:18 Uhr
Antisemitimus ist für mich primär die Verächtlichlichmachung und Ausgrenzung von Menschen weil sie jüdischen Glaubens sind.
Aus emanzipatorischer Aufgeklärter Sicht gibt es an dem Tradiontionsreichen Judentum in Europa wenig Kritikwürdiges es war neben Aufkkärung und Humanismus im Gengeteil wichtiger Quell für zivilasatorischen Fortschritt in Europa .
Ein grossteil heutiger Isralsischer Politiker ist sozusagen die Antithese dazu.
Vielelicht erkläert das auch warum die historische Rechte in Europa eher Antisemitisch war und die neue Rechte eher pro isralische Regierung die Rollen verschwimmen da ideogische Freunde stehen sich oft nah und BenGvir und Höcke könnten sich bestimmt blitzschnell darüber einigen welches Leben als wertvoll nd nicht wertvoll Leben betrachtet wird, ebenso über Todesstrafe und die vermeintlcihe Pervertierung der
Gesellscahft durch linksliberale Kräfte.
Man muss aber auch klar sagen das es auch im heutigen Israel Leute gibt die dagegen aufstehen gibt z.b Aktivisten die sich gegen Sidlergewalt im Westjordanland engagieren und sich dadaurch oft selber in Gefahr bringen
19.05.2026 09:52 Uhr
Zitat:
Ja. Wer das Wort Regime für eine gewählte Regierung in einer stabilen Demokratie benutzt, hat sich bereits sehr eindeutig positioniert.


Das entspricht 1:1 der Beton-Meinung von Wandelbar, woraufhin ich ihm via Gästebuch geantwortet habe:

>>> Ich bezeichne auch die gegenwärtige Administration in den USA aus gutem Grund ebenfalls als Regime. Trump hat sich zwar in demokratischen Wahlen durchgesetzt, ist aber trotzdem ein Anti-Demokrat und verurteilter Straftäter in Amt und Würden.

Meine Meinung über das Netanjahu-Regime teile ich übrigens mit weiten Teilen der israelischen Opposition, die sich seit Jahrzehnten aktiv für eine Aussöhnung mit ihren palästinensischen Nachbarn einsetzen.

Die Gleichung Kritik am Netanjahu-Regime = Antisemitismus ist falsch, sondern ein normaler Vorgang in einer demokratischen Gesellschaft, die Israel zweifellos darstellt. <<<

Die Causa Ben-Gvir (siehe Hintergrund dieser Umfrage) unterstreicht diese Einschätzung.
19.05.2026 11:07 Uhr
Zitat:

Doch, das ist eine Begründung. Auch auf die aktuelle Regierung kann saubere oder eben unsaubere Kritik angewandt werden.


Ah und wer setzt den Maßstab für die Wertungen sauber und unsauber?

Zitat:

Nein, die Mehrheit der Regierungsparteien ist nicht faschistisch, bei den zwei übrigen Parteien müsste man genauer hinschauen. Insofern ist die Regierung nicht faschistisch dominiert.


Ok, das Streben nach einem Großisrael, das Bezeichnen des Gegenübers, also einer Volksgruppe bestehend aus Millionen von Personen als menschliche Tiere, die ethnische Säuberung von beanspruchten Regionen würdest du also nach deinem Maßstab nicht als faschistisch bezeichnen, spannend.


Genau diese moralische Heuchelei macht uns bei dem grossen Rest der Welt unglaubwürdig und ich kann diese Skepsis vollkommen nachvollziehen.
Entweder steht man zu seinen Werten, oder eben nicht, aber das selektive Anwenden des eigenen Maßstabes ist höchst unaufrichtig.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 19.05.2026 11:19 Uhr. Frühere Versionen ansehen
19.05.2026 20:43 Uhr
Komische Frage, was spielt das für ein Rolle?
19.05.2026 20:51 Uhr
Letzens Endes wird es das Werk der Israelis selbst sein ( müssen) sich von dieser Regirrung und den begangen Vebrechen der letzten Jahre zu lösen und diese im Anschluss aufzuarbeiten.
Die Erste Erkenntis ist das man sich eingesteht das grosses Unrecht begangen wurde und dieses dann erst begonnen werden kann aufzuarbeiten.
Selbige Herausforderung steht in einigen Jahren auch der Russischen Bevökerung bevor.
Auf dem Balkan steht eine ernsthafte Aufarbeitung zum Bespiel nahezu noch gänzlich, aus daher gelingt es den dortigen Ländern wie Serbien ,Bosnien oder Kroatien ja auch nicht sich aus dem Würgegriff des Nationalismus lösen.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 19.05.2026 20:53 Uhr. Frühere Versionen ansehen
19.05.2026 21:37 Uhr
Zitat:
Das entspricht 1:1 der Beton-Meinung von Wandelbar

Korrekt, wir sind uns ja auch einig.
Dass das kein Beton sondern ehrliche Analyse ist, hat er IMHO hier gut ausgeführt.
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