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Fragenübersicht Stimmst Du der These im Hintergrund zu?
1 - 20 / 27 Meinungen+20Ende
0
17.05.2026 18:45 Uhr
Analytisch jedenfalls einwandfrei.
Und ein Schlag in die feisten Visagen der „Unsere Demokratie“-Trolls.
17.05.2026 18:46 Uhr
Das Problem dabei ist, dass die AfD und andere Kräfte an den Rändern der Politik die grundsätzlich richtige These zunächst mal als Schablone auf sich selbst ansetzen müssten. Dabei könnte es sein, dass sie den Anforderungen für den Gebrauch nicht gerecht werden, weil sie nämlich genau so ihre politischen Inhalte formulieren, dass die durch Demokratie sicherzustellende Vielfalt eben nicht im akzeptablen Bereich liegt.

Insofern ist die These ein krasses Eigentor.
17.05.2026 18:47 Uhr
Zitat:
Analytisch jedenfalls einwandfrei.
Und ein Schlag in die feisten Visagen der „Unsere Demokratie“-Trolls.


Hör auf zu labern. Es wird peinlich.
17.05.2026 18:53 Uhr
Interessante Synchronizität. Hatte gerade ein längeres Gespräch mit Gemini darüber, wie die elementarsten historisch gelehrten Debattengrundlagen - siehe Sokrates, Mill, Voltaire - inzwischen nahezu völlig verlorengegangen sind.
17.05.2026 18:56 Uhr
Zitat:
Wer die Konkurrenz nur akzeptiert, solange das Ergebnis im eigenen Weltbild bleibt, verteidigt nicht die Demokratie. Er verteidigt seinen Besitzstand in ihr


Ja, diesem Fazit stimme ich zu.
17.05.2026 19:15 Uhr
Demokratie ist mehr als eine Technik, in der reine Mehrheiten produziert werden, Demokratie ist ein Wertesystem. Die AfD ist eine Gegnerin dieses Wertesystems.
17.05.2026 19:40 Uhr
Das Problem bei der AfD ist, dass die AfD Wähler unzufrieden sind und gar nicht richtig begreifen, dass die AfD bei einem Sieg nichts für sie verbessern würde.

Trotzdem ist die These dieser Umfrage nicht falsch.
17.05.2026 19:50 Uhr
Zitat:
Trotzdem ist die These dieser Umfrage nicht falsch.


Natürlich nicht. Nur der Gebrauch der These als Waffe gegen den politischen Gegner, der sich selbst im demokratischen Spektrum wähnt entspricht nun mal nicht der Gebrauchsanweisung für die These. Mit anderen Worten sie verliert ihren Sinn, wenn Leute, wie RufusRockII schreiben:

Zitat:
Und ein Schlag in die feisten Visagen der „Unsere Demokratie“-Trolls.


Demokraten als Trolle zu bezeichnen, weil sie die Werte von Demokratie hochhalten und zu schützen suchen, ist genau eben nicht vereinbar mit der These.
17.05.2026 19:54 Uhr
Zitat:
Zitat:
Trotzdem ist die These dieser Umfrage nicht falsch.


Natürlich nicht. Nur der Gebrauch der These als Waffe gegen den politischen Gegner, der sich selbst im demokratischen Spektrum wähnt entspricht nun mal nicht der Gebrauchsanweisung für die These. Mit anderen Worten sie verliert ihren Sinn, wenn Leute, wie RufusRockII schreiben:

Zitat:
Und ein Schlag in die feisten Visagen der „Unsere Demokratie“-Trolls.


Demokraten als Trolle zu bezeichnen, weil sie die Werte von Demokratie hochhalten und zu schützen suchen, ist genau eben nicht vereinbar mit der These.



Ich verstehe was du meinst aber mit "Hör auf zu labern. Es wird peinlich." dienst du deinem Standpunkt nicht.
17.05.2026 19:57 Uhr
Zitat:
Ich verstehe was du meinst aber mit "Hör auf zu labern. Es wird peinlich." dienst du deinem Standpunkt nicht.


Solange wir uns von solchen "Komikern" verarschen lassen, kommt es auf Höflichkeitsfloskeln nicht mehr an. Wenn unsere Sargnägel eingeschlagen sind, schert es kein bäuerliches Nutzvieh mehr, ob der Hahn schräg kräht.
17.05.2026 20:00 Uhr
Zitat:
Zitat:
Ich verstehe was du meinst aber mit "Hör auf zu labern. Es wird peinlich." dienst du deinem Standpunkt nicht.


Solange wir uns von solchen "Komikern" verarschen lassen, kommt es auf Höflichkeitsfloskeln nicht mehr an. Wenn unsere Sargnägel eingeschlagen sind, schert es kein bäuerliches Nutzvieh mehr, ob der Hahn schräg kräht.



Du wirst keinen AfD Wähler überzeugen, dass seine Wahl nicht gut für ihn ist, indem du die Parteiführer beleidigst.
17.05.2026 20:03 Uhr
Zitat:
Das Problem bei der AfD ist, dass die AfD Wähler unzufrieden sind und gar nicht richtig begreifen, dass die AfD bei einem Sieg nichts für sie verbessern würde.


Ist mit Sicherheit völlig zutreffend.
Denke dass ein nicht geringer Anteil sich durchaus bewusst ist dass sich für sie wohl nichts verbessern würde, aber nicht wenige mittlerweile soweit sind dass wenigstens ein winziger Funken Hoffnung schwelt, während bei den aktuellen Regierungsprotagonisten null Hoffnung auf Verbesserung der Umstände aufkommt.
Was bei den Performances der letzten Regierungen und weiten Teilen der Opposition völlig verständlich ist.
17.05.2026 20:21 Uhr
"Wer die Konkurrenz nur akzeptiert, solange das Ergebnis im eigenen Weltbild bleibt, verteidigt nicht die Demokratie. Er verteidigt seinen Besitzstand in ihr."

Dazu passen die aktuellen schrillen Einlassungen eines Herrn Söder, der "Weimar" heraufziehen sieht, falls die aktuelle Regierung scheitern sollte, und um so mehr der Herr Maier aus Thüringen, der von einem kommenden "Staatsstreich" in Sachsen-Anhalt schwafelt.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 17.05.2026 20:26 Uhr. Frühere Versionen ansehen
17.05.2026 20:26 Uhr
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Ich verstehe was du meinst aber mit "Hör auf zu labern. Es wird peinlich." dienst du deinem Standpunkt nicht.


Solange wir uns von solchen "Komikern" verarschen lassen, kommt es auf Höflichkeitsfloskeln nicht mehr an. Wenn unsere Sargnägel eingeschlagen sind, schert es kein bäuerliches Nutzvieh mehr, ob der Hahn schräg kräht.



Du wirst keinen AfD Wähler überzeugen, dass seine Wahl nicht gut für ihn ist, indem du die Parteiführer beleidigst.


Die Frage ist, ob man jeden überzeugen kann und das denke ich nicht. Autoritarismus (ob links oder rechts) kann dazu führen, dass man gar nicht mehr offen für Argumente ist oder auch nur bestimmte Formen von Argumenten.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 17.05.2026 20:34 Uhr. Frühere Versionen ansehen
17.05.2026 20:41 Uhr
Im Kapitalismus ist alles immer ein Kampf um Besitz. Demokratie als höchste Ausdrucksform freiheitlichen Kapitalismus gebiert also Besitzstandskampf aus sich selbst heraus.
Auch die AfD wird ihre Pfründe verteilen, die Genossen versorgen und das Klientel ruhigstellen.
17.05.2026 20:44 Uhr
"Das Problem bei der AfD ist, dass die AfD Wähler unzufrieden sind ..."

Ja, Unzufriedenheit mit der vielfältigen und offenen Gesellschaft und mit den Errungenschaften der Moderne. Deshalb die Hinwendung zu einer faschistisch dominierten Partei, die die Überwindung der als dekadent empfundenen liberalen Gesellschaft verspricht.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 17.05.2026 21:30 Uhr. Frühere Versionen ansehen
17.05.2026 20:55 Uhr
"Deshalb die Hinwendung zu einer faschistisch dominierten Partei, die die Überwindung der als dekadent empfundenen liberalen Gesellschaft verspricht."

Und von dieser Hinwendung profitieren die Wähler*innen auch, sie erhalten in einer repressiven Gesellschaft à la AfD Struktur und Ordnung und können sich abgrenzen von der als Unordnung und Unnormalität empfundenen Vielfalt der gegenwärtigen liberalen Gesellschaft.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 17.05.2026 21:31 Uhr. Frühere Versionen ansehen
17.05.2026 21:08 Uhr
Zitat:
Wenn unsere Sargnägel eingeschlagen sind, schert es kein bäuerliches Nutzvieh mehr, ob der Hahn schräg kräht.


Die Karriere von politischen Extremisten: Erst werden sie hysterisch, dann ausfällig, schließlich kriminell. Anteros wirkt in seinem steil ins aggressiv Radikale Abdriftenden praktisch als Flügelleutnant der Eskalation. Damit ist er ein willkommenes Werkzeug der Reaktion und der verstockt die Demokratie als ein auf sie selbst beschränktes Refugium Behauptenden. Am Ende werden sie Teil einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung: Dann ist die Demokratie wahlweise schwer beschädigt, wenn überhaupt noch zu retten — und die Anteros' dieser Republik schauen ins Leere, in den Abgrund, und verstehen nicht (abyssus abyssum invocat) wie das je geschehen konnte und welchen Anteil sie selbst wohl daran hatten.
18.05.2026 00:11 Uhr
Ja, schon. Was ist Toleranz wert wenn man sie nur Gleichgesinnten zuteil werden lässt.

Das Problem ist auch, dass der Begriff Demokratie heute mit so vielen weiteren Aspekten gefüllt wird, dass er beliebig wird. Es geht nicht mehr um die FDGO, also Recht auf Opposition, Mehrparteiensystem, Rechtsstaat, regelmäßige Wahlen, sondern dann auch noch um z.B. Sonderrechte für Minderheiten, die man jetzt gut oder schlecht finden kann, deren Ablehnung in meinen Augen aber noch keinen Antidemokraten ausmacht, sondern in den meisten Fällen einfach einen oldschool Konservativen. Und wenn man das dann mit reinnimmt, ist man schnell auf der Schiene, wir sind gut, weil für Demokratie, die sind nicht nur auf dem Holzweg mit einer legitimen anderen Meinung, sondern auch böse und mit einer moralisch verwerflichen Meinung, weil Antidemokraten.
18.05.2026 03:42 Uhr
Zitat:
Könnte die AfD tätsächlich etwas ändern, wäre sie längst verboten.


Es wäre nicht das erste Mal in der deutschen Geschichte, dass der Faschismus in seiner Wirkung sträflich unterschätzt werden würde.
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