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Fragenübersicht Dauerbeflaggung an öffentlichen Gebäuden zur Stärkung des Wir-Gefühls - Deine Meinung?
1 - 15 / 15 Meinungen
19.06.2025 09:20 Uhr
Bei wem Fahnen irgendwelche Gefühle auslösen, sollte sich m.M.n. behandeln lassen.
Ein "Wir-Gefühl" entsteht durch Gemeinschaft von Menschen und nicht durch ein Stück Stoff.
19.06.2025 09:22 Uhr
Mein Wirgefühl beschränkt sich auf Menschen die ich kenne und mag.

Da ändert eine Fahne nichts dran, zumal viele dieser Menschen einer anderen Fahne zuzuordnen sind.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 19.06.2025 09:23 Uhr. Frühere Versionen ansehen
19.06.2025 09:36 Uhr
Zitat:
Diesmal war ich ausdrücklich nicht derjenige, der die Ossis beleidigt hat


Hat ja nur vordergründig mit "Ossis" zu tun. "Fahnenpatriotismus" ist imho ein Phänomen konservativer Kreise.
19.06.2025 10:55 Uhr
Ich glaube nicht, dass eine Dauerbeflaggung irgendetwas an einem Wir-Gefühl ändern wird. Dafür wird so aber eine Regenbogenbeflaggung zum CSD verhindert?
19.06.2025 11:49 Uhr
Denke nicht, dass Beflaggung etwas künstlich erzeugen kann, was nicht echt und gewachsen ist.
19.06.2025 14:16 Uhr
Ich meine, dass sich der Herr Staatskanzleiminister da gewaltig irrt, wenn er meint mit einer Beflaggung, die der Otto Normalbürger nur an hohen Feiertagen und bei Halbmastaktionen wahrnimmt, ein Wir-Gefühl zu erreichen.

Dieses ist doch nur noch rudimentär und zu suchen.

Ich hatte kürzlich eine zufällige Begegnung mit einem Feuerwehrmann wegen eines umgestürzten Baumes und der betonte den zunehmenden Egoismus in unserer Gesellschaft...ich setzte Skrupellosigkeit hinzu.

Fahnen bringen da gar nichts und es zeigt eher einen Rückfall in nationalistische Denkweisen, die ich ihm nicht unterstellen möchte. Aber Aktionismus dieser Art bringt wie sich zeigt mal wieder die AfD in Stellung.
19.06.2025 14:31 Uhr
Zitat:
Ich hatte kürzlich eine zufällige Begegnung mit einem Feuerwehrmann wegen eines umgestürzten Baumes und der betonte den zunehmenden Egoismus in unserer Gesellschaft...ich setzte Skrupellosigkeit hinzu.


Das nehme ich in meiner Umgebung ganz anders wahr. Hier gibt es noch Zusammenhalt und Nachbarschaftshilfe.

Kann aber sein, dass das eben mein Landleben ist. Das mag in den Städten, vor allem in den Großen, ganz anders aussehen.
19.06.2025 16:09 Uhr
@Kreuzeiche

In dem Gespräch ging es nicht nur um lokale Erfahrungen sondern um den Trend in der Gesellschaft unter Einbeziehung unserer Politiker und dem, was manche uns vorleben.


Und der Egoismus ist nun mal mehr oder weniger in der Stadt und auf dem Lande in West und Ost auf dem Vormarsch.Das ergab dieses Gespräch....und ähnliche gibt es mehr!

Freue dich, wenn es in deiner heimatlichen Idylle noch wie in alten Zeiten ist.
19.06.2025 16:16 Uhr
Zitat:
Zitat:
Diesmal war ich ausdrücklich nicht derjenige, der die Ossis beleidigt hat


Hat ja nur vordergründig mit "Ossis" zu tun. "Fahnenpatriotismus" ist imho ein Phänomen konservativer Kreise.


Die SED war also doch ein konservatives Ding.
19.06.2025 21:31 Uhr
Also zu Feuerwehrleuten kann ich nichts sagen. Was mir aber schon extrem auffällt ist dass, wenn man aufm Land oder in unserem Kreisstädtchen unterwegs ist, die Autofahrer mindestens scharf rechts fahren, wenn nicht sogar anhalten, wenn ein Rettungswagen, Notarztwagen oder die Polizei mit Martinshorn kommt. Selbst in unserem Städtchen, wo kaum ein Einheimischer am Zebrastreifen anhält. Ist man hingegen in der Großstadt unterwegs, wird stur weitergefahren getreu dem Motto: "Sollnse doch gucken, wie sie durchkommen."

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 19.06.2025 21:42 Uhr. Frühere Versionen ansehen
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