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Erinnerung an den 13.Februar 1945 in Dresden und Mahnung heute - Deine Gedanken dazu? |
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14.02.2025 00:17 Uhr |
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Ich habe keine Erinnerung, aber weiß, dass von deutscher Seite ein "totaler Krieg" geführt wurde und Dresden eine noch intakte, funktionierende Großstadt und ein Verkehrsknotenpunkt in dieser Kriegsführung war. Außerdem lief die Maschinierie der Verfolgung ungestört weiter. Selbstverständlich ist es schrecklich, dass hier in diesem Krieg noch einmal viele Zivilist*innen (über die Zahl gibt es verschiedene Angaben) sterben mussten, aber das Regime wollte keine Kapitulation, keinen Frieden.
Und mitten in den Bombardements gelang Viktor Klemperer und seiner Frau die Flucht. |
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Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 14.02.2025 01:07 Uhr. Frühere Versionen ansehen |
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14.02.2025 00:18 Uhr |
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Am Ende dieses Tages wurde mir bewußt, dass schon 80 Jahre vergangen sind.
Ein Gedenktag, der wohl viele Menschen und nicht nur die Dresdner in diesem Jahr stiller gemacht hat,wie ohne großen Aufwand auch hier nachgelesen werden kann.
Diese Umfrage steht hier nicht zum ersten Mal.Aber sie erscheint mir wichtig in dieser Zeit. |
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14.02.2025 01:08 Uhr |
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| Ein Kriegsverbrechen. |
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14.02.2025 01:35 Uhr |
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| Ein Kriegsverbrechen, vergleichbar mit dem unnötigen Abwurf von Atombomben auf Japan. |
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14.02.2025 09:39 Uhr |
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Zitat:Zitat:Ein Kriegsverbrechen.
Der Überfall Deutschlands auf den Rest der Welt war ein Kriegsverbrechen und die Bombardierung Dresdens eine Folge davon.
Tilia kann sich also bei ihren Vorbildern bedanken, dass auch Dresden in diesem Krieg in Schutt und Asche gelegt wurde.
Tatsache ist nun mal, dass auch diese Art der Bombardierung in England sehr umstritten war und auch die öffentliche Stimmung trotz Blitz und allem was damals über Deutschland und seine Taten bekannt war, nicht unbedingt wohlwollend für diesen "Bombenterror" war.
Die Deutschen haben sich die Stimmung mittels V2 gekegelt.
Bei Dresden ist es umstritten, ob die Bombardierung zu diesem Zeitpunkt in dieser Form notwendig und zweckmäßig war.
Im Westen standen kaum noch Truppen und die Kampffähigkeit der Wehrmacht war am Ende. Auch ohne Dresden hätte man gewonnen.
Und 30000 Tote oder auch mehr sind eben kein Akt, den man bejubeln kann. Ich weiß, dass damals auch Juden, die dadurch der letzten Deportierung entgingen, keine Freude oder Schadenfreude aufbringen konnten. Das übernahm dann eine gewisse politische Klientel erst einige Jahrzehnte später. |
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14.02.2025 09:40 Uhr |
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| Die "Harris, do it again"-Spinner früherer Tage scheint es hier nicht mehr zu geben... |
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14.02.2025 09:46 Uhr |
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Tja, da bin ich zwiegespalten.
Auf der einen Seite ist es natürlich furchtbar, historische Bausubstanz und vor allem ca. 25.000 Menschenleben zu verlieren. Man kann das Bombardement, das ausschließlich der Zivilbevölkerung galt, durchaus kritisch sehen.
Auf der anderen Seite ist Nazi-Deutschland der Aggressor gewesen, entsprechende Reaktionen der Kriegsgegner mussten auch kurz vor Kriegsende vermutet werden.
Egal jedoch, wie man zu dem Bombardement steht: jeder Tote ist einer zuviel. |
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14.02.2025 09:51 Uhr |
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Das Abfackeln der Innenstädte und Dauerbombardieren als psychologisches Element, egal ob das nun nach damaligen Recht ein Verbrechen war oder nicht und auch egal, ob dass nun von deutscher oder alliierter Seite ausgeführt wurde, hat in beiden Fällen nichts erreicht und hat im Endeffekt zwar Menschen müde und mürbe gemacht, aber sie nicht zum psychischen und physischen Zusammenbruch gebracht.
Das hat weder in Deutschland funktioniert, wo man eher sich dann an das Regime kettete, noch in London 1940, wo ebenso eher die Loyalität zu Churchill stieg und der Durchhaltewille wurde in beiden Fällen eher gesteigert als die Bindung zum Regime und der Wille zum Aufgeben gestärkt, was die Absicht war. |
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14.02.2025 09:59 Uhr |
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Diese Bombardierung war ein Kriegsverbrechen, auch wenn man natürlich den Gesamtkontext betrachten muss.
Das Leid der Zivilbevölkerung die in jedem Krieg unweigerlich und sprichwörtlich in die Schusslinie gerät, hat sich im Laufe der Zeit leider nicht geändert.
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14.02.2025 10:02 Uhr |
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Zitat:Zitat:Zitat:Die "Harris, do it again"-Spinner früherer Tage scheint es hier nicht mehr zu geben...
Das ist in Wahrheit das gleiche Gesindel, wie jene die dem Führer nachtrauern.
Du bezeichnest dich als "Gesindel"?
Ich gehöre weder zu den NS-gläubigen Restbeständen noch zu den Bomber-Harris-
Idioten.
Bei Dir dürfte wohl Punkt II eher zutreffend sein. |
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14.02.2025 10:07 Uhr |
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@Next
Dir ist schon der Rechtsgrundsatz vertraut, dass das fremde Unrecht nicht das eigene Unrecht aufhebt und umgekehrt.
Im Klartext ist man an Konventionen gebunden, wenn man sie unterzeichnet hat, auch wenn die Gegenseite sie nicht einhält.
Wenn man einer strengen westliche Rechtslinie folgt. Dir als Freund des innerasiatischen Bolschewismus ist das natürlich nicht vertraut  |
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Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 14.02.2025 10:13 Uhr. Frühere Versionen ansehen |
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14.02.2025 10:29 Uhr |
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| Natürlich geschehen im Krieg von allen Seiten Kriegsverbrechen. Das war eins davon. Dass das Nazireich, zusammen besonders mit den Japanern, die größten begangen hat, stellt niemand in Abrede. Auch nicht, dass Nazideutschland den Krieg vom Zaun gebrochen hat. Trotzdem muss man das Kind beim Namen nennen. Die beste Aufarbeitung ist in meinen Augen die Städtepartnerschaft von Dresden und Coventry, das ebenfalls unter Bombenterror gelitten hat. |
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GRUENE |
IDL |
SII, KSP |
FPi |
CKP, KDP |
UNION |
NIP |
PsA |
LPP |
Volk, Sonstige |
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