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Fragenübersicht Hat Anna Schneider recht, dass die Zeiten vorbei sind, wo sich Konservative von rot-grün vorführen lassen?
1 - 20 / 71 Meinungen+20Ende
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04.02.2025 11:07 Uhr
Wie ich bereits mehrfach geschrieben habe, ist das ein CDU-internes Thema.

Die CDU, anscheinend meint sie die mit "Konservative" hat doch begeistert über Jahre Inhalte von Rot und Grün abgeschrieben.

Und jetzt macht sie eine Kehrtwende, ohne irgendein Form von Erklärung dafür zu liefern. Das wird man wohl ansprechen und hinterfragen dürfen.

Ist man der Ansicht, dass das eigene Handeln der letzten 20 Jahre grundfalsch war? Ja oder Nein?
04.02.2025 11:09 Uhr
@pacific

Ich würde sagen, dass die CDU seit der Machtergreifung Merkels immer weiter ins falsche Eck von ihr geführt wurde. Sie hat sich eben dem Medienmainstream und allen gebeugt, solange sie nur vorne war.

Hat sich auch aller entledigt, die noch für Werte standen wie Merz, Koch und co.

Ja es war Zeit für eine Kehrtwende.
04.02.2025 11:12 Uhr
Zitat:
Ich würde sagen, dass die CDU seit der Machtergreifung Merkels immer weiter ins falsche Eck von ihr geführt wurde.


Auch dazu wiederhole ich, was ich immer wieder geschrieben habe in den letzten Tagen:

Es waren Personen, Ministerpräsidenten, Bundestagsabgeordnete usw., die diese Politik wollten, immer wieder in Wahlen und Abstimmungen unterstützt haben und aktiv vorangetrieben haben.

Heute machen diese Leute (ohne Begründung) eine 180-Grad-Kehrtwende.

War deren eigenes Handeln in den letzten 20 Jahren grundfalsch?

(Man kann immer dazulernen und zur Ansicht kommen, dass eigenes Handeln falsch war. Allerdings sollte das auf eigener Reflektion beruhen und begründbar sein. Diese Begründung fehlt mir derzeit.)
04.02.2025 11:13 Uhr
Ja, die CDU erkennt langsam die Realitäten der geänderten Mehrheitsverhältnisse im Parlament an.

Jetzt gibt es zwei Wege um damit umzugehen, man passt die eigenen Forderungen weiter an die Befindlichkeiten von Rot/Grün an, oder formuliert die Punkte so wie man sie für richtig hält und vollzieht damit den selbst angekündigten Politikwechsel.
04.02.2025 11:13 Uhr
Das wollen wir doch mal sehr hoffen! Die rotgrüne Wokeria hat lange genug auf beinahe erpresserische Weise die Union vor sich hergetrieben. Wobei letztere es mit sich hat machen lassen, das gehört zur ganzen Wahrheit dazu.

Eine AfD stünde heute niemals dort, wo sie steht, wenn sich die Union nicht hätte dermaßen vermerkeln lassen.

Und wie ernst es dem Herrn Merz am Ende WIRKLICH ist, das werden wir nach dem 23. Februar sehen, immer in der Annahme, daß die Union stärkste Kraft wird.
04.02.2025 11:13 Uhr
@ EvaHulzinger

Apropos Kehrtwende:

"Die ÖVP wird keine Regierung mit Herbert Kickl bilden"
(Nehammer im Oktober 2024) ... *gg*
04.02.2025 11:15 Uhr
Bis 2013 ist das Radl auch wahltechnisch gelaufen. Da hat man sich wohl wenig Gedanken gemacht. Da hat man die ganzen Kehrtwenden geschluckt und wohl auch mitgespielt.

2015 war erkennbar, dass sie den falschen Weg nimmt und wir haben das auch offen angesprochen, Magwas und co konnten diesmal leicht mit Nein stimmen, weil sie keine weitere Karriere anstreben.

Viele haben einfach den Mund gehalten, damit sie was bleiben und wieder werden und somit war das sicher eine fehlende Courage vorhanden, dass man damals die Bremse gezogen hätte.

Aber ist das in anderen Parteien soviel anders. Wie viele Rote haben Schröder und die Agenda mitgetragen, obwohl ihr Herz viel roter ist als diese Politik?
04.02.2025 11:15 Uhr
Zitat:
Zitat:
Ich würde sagen, dass die CDU seit der Machtergreifung Merkels immer weiter ins falsche Eck von ihr geführt wurde.


Auch dazu wiederhole ich, was ich immer wieder geschrieben habe in den letzten Tagen:

Es waren Personen, Ministerpräsidenten, Bundestagsabgeordnete usw., die diese Politik wollten, immer wieder in Wahlen und Abstimmungen unterstützt haben und aktiv vorangetrieben haben.

Heute machen diese Leute (ohne Begründung) eine 180-Grad-Kehrtwende.

War deren eigenes Handeln in den letzten 20 Jahren grundfalsch?

...


Mindestens bei den einschlägigen Themen: Ja!
04.02.2025 11:19 Uhr
Zitat:
rotgrüne Wokeria


Ey, das Copyright darauf hat Cruella...

https://www.theguardian.com/politics/video/2022/oct/18/suella-braverman-blames-guardian-reading-tofu-eating-wokerati-for-disruptive-protests-video
04.02.2025 11:20 Uhr
Zitat:
Zitat:
rotgrüne Wokeria


Ey, das Copyright darauf hat Cruella...

https://www.theguardian.com/politics/video/2022/oct/18/suella-braverman-blames-guardian-reading-tofu-eating-wokerati-for-disruptive-protests-video


Diese Wortkreation liest man durchaus auch in bürgerlichen Medien. Nicht so schlimm.
04.02.2025 11:22 Uhr
Zitat:
Diese Wortkreation liest man durchaus auch in bürgerlichen Medien. Nicht so schlimm.
Das hat er höchstens aus dem Propagandahandbuch seiner sog. a"f"d.
04.02.2025 11:30 Uhr
Ich fürchte, diese Zeiten sind noch nicht zu Ende. Der rückgratlose Merz macht doch schon wieder Rückzieher und biedert sich erneut den Linken an.

Die vermeintlichen "Konservativen" in der CDU sind gar nicht konservativ. Deshalb haben sie auch überhaupt kein Problem damit, linke Mehrheiten aufrecht zu erhalten obwohl es die eigentlich schon lange gar nicht mehr gibt.
04.02.2025 11:31 Uhr
Zitat:
Die vermeintlichen "Konservativen" in der CDU sind gar nicht konservativ.


Stimmt, sie gehören nicht der Denkschule der "Konservativen Revolution" an und auch keinen Strömungen der neuen Rechten. Das sind Bürgerliche, und dafür müssen sie sich nicht schämen. Ganz in Gegenteil.
04.02.2025 11:33 Uhr
Zitat:
Zitat:
Die vermeintlichen "Konservativen" in der CDU sind gar nicht konservativ.


Stimmt, sie gehören nicht der Denkschule der "Konservativen Revolution" an und auch keinen Strömungen der neuen Rechten. Das sind Bürgerliche, und dafür müssen sie sich nicht schämen. Ganz in Gegenteil.


Mag sein, dass sie noch als Bürgerliche durchgehen. Aber wie gesagt: Konservative sind sie nicht. Und wenn sie sich nicht als solche verstehen, sollten sie das der Bevölkerung auch nicht vorgaukeln.
04.02.2025 11:33 Uhr
Politisches Handeln sollte sich immer an den Inhalten orientieren und wenn die richtig sind, oder die regierende Partei das so empfindet, sollte es zweitrangig sein, wer dann letztendlich zustimmt.
04.02.2025 11:35 Uhr
Zitat:
Mag sein, dass sie noch als Bürgerliche durchgehen. Aber wie gesagt: Konservative sind sie nicht. Und wenn sie sich nicht als solche verstehen, sollten sie das der Bevölkerung auch nicht vorgaukeln.


Ich hatte bisher nicht das Gefühl dass die Union das irgendjemandem vorgaukelt. Das war immer eine Partei des Grundgesetzes, der Verfassungsstaatlichkeit, der Prinzipien unseres verfassten Staates. Alles, was echte "Konservative" eben nicht so richtig wollen. Die wollen ja lieber konservativen Umsturz hin zu einem naturrechtlichen Staat. Insofern finde ich überhaupt nicht, dass die Union da irgendwen angelogen hätte.
04.02.2025 11:37 Uhr
Zitat:
Das war immer eine Partei des Grundgesetzes, der Verfassungsstaatlichkeit, der Prinzipien unseres verfassten Staates.


Nein, unter Merkel wurde die CDU plötzlich die Partei in der das freundliche Gesicht der Kanzlerin wichtiger wurde, als das eigene Grundgesetz und man orientierte sich nicht an den eigenen Prinzipien, sondern überwiegend an Umfragewerten.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 04.02.2025 11:38 Uhr. Frühere Versionen ansehen
04.02.2025 11:39 Uhr
Zitat:
Ich hatte bisher nicht das Gefühl dass die Union das irgendjemandem vorgaukelt. Das war immer eine Partei des Grundgesetzes, der Verfassungsstaatlichkeit, der Prinzipien unseres verfassten Staates. Alles, was echte "Konservative" eben nicht so richtig wollen.


Dass echte Konservative das nicht wollen, wäre mir neu.

Zitat:
Die wollen ja lieber konservativen Umsturz hin zu einem naturrechtlichen Staat.


Das sind nicht die Art "Konservative" von denen ich sprach.

Und doch, ich finde die Union lügt uns etwas vor. Sie bezeichnen sich schließlich nicht nur als "bürgerlich", sondern durchaus auch als "konservativ".

04.02.2025 11:57 Uhr
Zitat:
Zitat:
Diese Wortkreation liest man durchaus auch in bürgerlichen Medien. Nicht so schlimm.
Das hat er höchstens aus dem Propagandahandbuch seiner sog. a"f"d.


Du bist in einer Art und Weise ermüdend, daß man sich das unmöglich zurechtsaufen kann.

Aber gern zum x-ten Mal für Dich: es ist nicht "meine" Partei, ich bin da weder Mitgleid, noch habe ich sonst etwas damit zu schaffen.
04.02.2025 12:08 Uhr
Ja Anna Schneider hat völlig Recht. Viel besser lässt sich man von einer AfD vorführen, deren Epoche jetzt angebrochen ist und folgt ihr in den Abgrund. Mir doch egal, womit die Union im Abgrund landet.
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