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Fragenübersicht Siehst du Deutschland auch am Kipppunkt?
1 - 20 / 24 Meinungen+20Ende
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19.12.2024 15:37 Uhr
Mensch sollte nicht die Augen vor den Gefährdungen durch einen rechten, autoritären Rollback verschließen, aber trotzdem einen kühlen Kopf bewahren. Dabei können auch die klugen Analysen der aktuellen Ausgabe dieser wichtigen Zeitschrift beitragen.
19.12.2024 15:53 Uhr
Zitat:
Dabei können auch die klugen Analysen der aktuellen Ausgabe dieser wichtigen Zeitschrift beitragen.


Ah ok, wie viele Leser hat denn diese Zeitschrift?
19.12.2024 16:11 Uhr
Zitat:
Zitat:
Dabei können auch die klugen Analysen der aktuellen Ausgabe dieser wichtigen Zeitschrift beitragen.


Ah ok, wie viele Leser hat denn diese Zeitschrift?


Nicht genug. Jede*r sollte sie lesen.
19.12.2024 16:14 Uhr
Zitat:
Nicht genug. Jede*r sollte sie lesen.


Das Problem ist aber, dass nicht jeder Bürger die Befürchtung hat, dass wir zukünftig vor faschistischen Zuständen stehen, sondern andere Problemstellungen als relevanter betrachtet.
19.12.2024 16:17 Uhr
Zitat:
Zitat:
Nicht genug. Jede*r sollte sie lesen.


Das Problem ist aber, dass nicht jeder Bürger die Befürchtung hat, dass wir zukünftig vor faschistischen Zuständen stehen, sondern andere Problemstellungen als relevanter betrachtet.


Ja, schade. Die intellektuelle Nahrung, um wirkliche Alternativen aufzuzeigen ist auch in Form der Zeitschrift Luxemburg da. Übrigens gratis.
19.12.2024 16:26 Uhr
Zitat:
Ja, schade. Die intellektuelle Nahrung, um wirkliche Alternativen aufzuzeigen ist auch in Form der Zeitschrift Luxemburg da. Übrigens gratis.


Naja, auch bei dieser Bewertung unterscheiden wir uns, ich würde die tendenziöse ideologisierte Abhandlung nicht als intellektuelle Nahrung bezeichnen.
Es gibt dafür sicher eine Zielgruppe, der größte Teil der Gesellschaft gehört aber nicht dazu.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 19.12.2024 16:30 Uhr. Frühere Versionen ansehen
19.12.2024 18:23 Uhr
Teilweise. Eine gewisse Rechtsentwicklung zur Zeit ist nicht zu leugnen und ja - das geht über Rechtsextremismus hinaus.

'Kipppunkt' möchte aber wohl implizieren, dass die Gefahr bestünde, dass jetzt eine unumkehrbare Entwicklung eintreten würde. Das halte ich für Quatsch.
19.12.2024 18:30 Uhr
Übrigens ist die Rosa-Luxemburg Stiftung und ihre Zeitschrift auch ein Grund, warum progressive oder linke Menschen nicht völlig ungerührt zusehen sollten, wenn Die Linke am Einzug in den Bundestag scheitern könnte. Denn mit der Bundestagspräsenz hängt auch die Finanzierung der parteinahen Stiftung und ihrer Zeitschrift zusammen. Fällt dieser Knotenpunkt von Wissensproduktion- und vermittlung weg, wird das für progressive Milieus und die gesamtgesellschaftliche Linke ein herber Verlust sein.
19.12.2024 18:36 Uhr
Sorry, Fehlpost, falscher Faden.
19.12.2024 18:40 Uhr
Ja, aber nur halt völlig anders als von diesen Linken im Hintergrund beschrieben. Um mal die Wortwahl aufzugreifen, hat eher die ökologische Transformation unsere Wohlfahrt verspielt und der Kipppunkt besteht darin, ob es einer neuen Regierung gelingt, diesen Vorgang umzukehren, die Wirtschaft wieder zum Laufen zu bringen und die ökologische Transformation zu entsorgen.

19.12.2024 20:29 Uhr
Es ist nicht sinnvoll, die zarten Anfänge einer Entwicklung nach rechts (= Rückkehr zur Normalität) aufzuhalten.
19.12.2024 20:53 Uhr
Zitat:
Es ist nicht sinnvoll, die zarten Anfänge einer Entwicklung nach rechts (= Rückkehr zur Normalität) aufzuhalten.


Zart ist da leider nichts.
19.12.2024 21:12 Uhr
Zitat:
Zart ist da leider nichts.


Finde schon, dass die AfD-Erfolge noch ein zartes Pflänzchen sind. Auch wenn das Pflänzchen von den anderen Parteien gut gedüngt und gewässert wird.
19.12.2024 21:41 Uhr
Zitat:
Fällt dieser Knotenpunkt von Wissensproduktion- und vermittlung weg, wird das für progressive Milieus und die gesamtgesellschaftliche Linke ein herber Verlust sein.



Tja, am Ende muss man für sein politisches Angebot auch eine Zielgruppe finden und offenbar gelingt es dieser progressiven Linken nicht und damit fallen dann auch solche Angebote weg, die am Ende nur die eigene Blase bedient.

19.12.2024 21:54 Uhr
Zitat:
Zitat:
Fällt dieser Knotenpunkt von Wissensproduktion- und vermittlung weg, wird das für progressive Milieus und die gesamtgesellschaftliche Linke ein herber Verlust sein.



Tja, am Ende muss man für sein politisches Angebot auch eine Zielgruppe finden und offenbar gelingt es dieser progressiven Linken nicht und damit fallen dann auch solche Angebote weg, die am Ende nur die eigene Blase bedient.



Du kennst schon das Bundestagsergebnis. Erstaunlich, SBF_.
19.12.2024 21:59 Uhr
Zitat:
Nein, das ist eine falsche Interpretation meiner Aussage. Lies sie noch mal genau, und versuche es dann erneut.


Die Linke war mal zweistellig in den Bundestag eingezogen, dann gab es einen kontinuierlichen Stimmenverlust.
Ich muss also nicht das Ergebnis kennen, die Prognosen und letzten Wahlerfolge lassen eine eindeutige Tendenz erkennen und die ist negativ.
19.12.2024 22:07 Uhr
"Die Linke war mal zweistellig in den Bundestag eingezogen, dann gab es einen kontinuierlichen Stimmenverlust."

Schon falsch. 2017 gab es einen Zugewinn, klein aber fein. Versuche es noch mal.
19.12.2024 22:15 Uhr
Zitat:
Schon falsch. 2017 gab es einen Zugewinn, klein aber fein. Versuche es noch mal


2009: 11,9
2021: 4,9

2024: 2,9 (Umfragewert)


Soll ich es wirklich nochmal versuchen, auch wenn es zwischenzeitlich nochmal einen Zuwachs von ganzen 0,6 Prozentpunkte gab?


19.12.2024 22:20 Uhr
Zitat:
Zitat:
Schon falsch. 2017 gab es einen Zugewinn, klein aber fein. Versuche es noch mal


2009: 11,9
2021: 4,9

2024: 2,9 (Umfragewert)


Soll ich es wirklich nochmal versuchen, auch wenn es zwischenzeitlich nochmal einen Zuwachs von ganzen 0,6 Prozentpunkte gab?




Ja, du hast eine Falschaussage gemacht. Wäre ja auch in Ordnung, das einfach einzugestehen. ;-)
19.12.2024 22:27 Uhr
Zitat:
Ja, du hast eine Falschaussage gemacht. Wäre ja auch in Ordnung, das einfach einzugestehen. ;-



Nein, meine Aussage: „ Die Linke war mal zweistellig in den Bundestag eingezogen, dann gab es einen kontinuierlichen Stimmenverlust.“ ist zutreffend, bestenfalls nicht ganz präzise, wenn man den minimalen Positivausschlag 2017 unbedingt als Erfolg verbuchen möchte.

Im Vergleich zum Ausgangswert 2009 von 11,9 Prozent, ist das Ergebnis von 2017 allerdings ein deutlicher Verlust und nichts anderes habe ich behauptet.
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