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Fragenübersicht [Parteiprogramme] Wie findest Du den Punkt "Keine Inklusion um „jeden Preis” ” aus dem Parteiprogramm der AfD?
1 - 7 / 7 Meinungen
19.12.2024 12:42 Uhr
Die AfD kommt hier dem "gesunden Volksempfinden" entgegen, das die Anwesenheit von Krüppeln als störend empfindet. Mißgestaltete und Behinderte sollen am besten unter sich bleiben.

Compadre findet es jedenfalls gut. Der ist der aktuell Einzige mit konservativem Balkenblau, der online ist.
19.12.2024 13:01 Uhr
Unabhängig vom Gesabbel der AfD.
Ja, Förderschulen sind weiterhin zwingend notwendig.
Und werden es auch auf absehbare Zeit bleiben.

Es gibt Kinder, die schlicht nicht auf Integrationsschulen beschulbar sind.
Es nutzt nichts das zu leugnen.
19.12.2024 13:42 Uhr
Zitat:
Unabhängig vom Gesabbel der AfD.
Ja, Förderschulen sind weiterhin zwingend notwendig.
Und werden es auch auf absehbare Zeit bleiben.

Es gibt Kinder, die schlicht nicht auf Integrationsschulen beschulbar sind.
Es nutzt nichts das zu leugnen.


Das bestreitet ja auch niemand. Es ist nur die Intention der AfD, Inklusion in jedem Fall als etwas Böses hinzustellen, das den "Gesunden" und "Normalen" Hindernisse in den Weg stellt.

Man kann sich schon vorstellen, wie dieser Programmpunkt zustande gekommen ist. Irgendwelche Elternteile haben sich schlichtweg am Anblick behinderter Kinder gestört. Und dann haben sie ihrer kleinkarierten pikierten Abneigung scheinbar neutral formuliert hier programmatisch Ausdruck verliehen.

So sieht's aus.
19.12.2024 16:53 Uhr
Zitat:
Das bestreitet ja auch niemand.


Leider doch.
Eine ähnliche Diskussion hatten wir hier vor ein paar Wochen.
Da gibt es durchaus Hardliner, die der Meinung sind man zB auch Kids mit dem Fragile-X-Syndrom "normal" beschulen.

Die sind nicht besser als die AfD-Beutel. Halt nur von der anderen Seite
19.12.2024 17:02 Uhr
Ich glaube, die Erkenntnis muss sein, dass man Kinder so fördert, wie sie es brauchen und nicht so, wie irgendwelche Ideologen das gerne hätten.

Und auch das deutsche Bildungssystem trägt seinen (negativen) Teil bei. In einer Klasse mit 30 kann praktisch keiner aus dem Rahmen fallen. Wäre die Betreuung anders, hätte man ganz andere Möglichkeiten.

Aber die zuständigen Länderminister haben nicht den Mut, dieses Thema z.B. mit einem Sondervermögen endlich anzugehen. Stattdessen macht man den Lehrerberuf künstlich unattraktiv, mit Befristungen und Arbeitslosigkeit über die Sommerferien.
19.12.2024 18:55 Uhr
Ich halte es auch in den meisten Fällen von geistiger Behinderung für sinnvoller, diese Kinder statt inklusiv in Sonderschulen mit speziell ausgebildetem Personal zu beschulen.
19.12.2024 19:13 Uhr
Es sollte weiter in Inklusion an den Regelschulen investiert werden, damit theoretisch jedes Kind dort einen Platz bekommen kann. Allerdings sehe ich auch durchaus, dass es Behinderungen gibt, die eine Beschulung an entsprechen, besonderen Schulen auch weiterhin notwendig machen. Da stellt sich dann zum Beispiel aber auch die Frage, ob für relativ wenig Kinder flächendeckend solche Schulstandorte offen halten kann.
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