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Fragenübersicht CSU-Vize Bär spricht sich für ein Verbot der Prostitution in Deutschland aus, was ist davon zu halten?
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13.09.2023 12:29 Uhr
Ich begrüße den Vorschlag, wenn er dem schwedischen Modell folgt: Der Kauf sexueller Dienste und die Vermittlung solcher Dienste ist strafbar, der Verkauf sexueller Dienste hingegen ist nicht strafbar. Gleichzeitig müssen allerdings die Bedingungen geschaffen werden, dass niemand mehr aus Not in die Prostitution gezwungen wird. Ob sie auch das auf dem Schirm hat, bezweifle ich.
13.09.2023 12:32 Uhr
Wenn man möchte, dass diese Frauen gar keinen Schutz mehr genießen, kann man das machen, ja. Würde den Zuhältern auch viel lästige Papierarbeit ersparen, die sie aktuell haben.
13.09.2023 12:34 Uhr
Ich halte die Idee ungefähr für so vielverprechend wie die Idee Alkohol zu verbieten.
Das Strafrecht ist nur bedingt für Moral zuständig. Ob man es moralisch für vertretbar hält etc.
Man müsste halt einfach effektiver gegen Zuhälterei und ähnliches vorgehen.
Das die Prositution in den nordischen Ländern durch das Vebot weniger geworden ist kann ich mir nicht vorstellen.
13.09.2023 12:35 Uhr
Stimm ich teilweise zu. Ich würde aber Prostitution folgenderweise krminalisieren: Prostituierte bekommen hoechstens Geldstrafen, Freier werden öffentlich ausgepeitscht und Zuhaelter werden hingerichtet.
13.09.2023 12:35 Uhr
Während der Corona-Pandemie gab es ja ein Verbot der Protitution, stattgefunden hat sie trotzdem.
13.09.2023 12:36 Uhr
Zitat:
Das Strafrecht ist nur bedingt für Moral zuständig.


Das hat wenig mit Moral zu tun. Was in den Betten von erwachsenen Leuten in gegenseitigem Einvernehmen passiert, hat den Staat nicht zu interessieren. Aber es macht einen Unterschied, ob einfach nur die Arbeitskraft verkauft wird oder der menschliche Körper selbst Objekt der Ausbeutung wird.
13.09.2023 12:37 Uhr
Zitat:
Während der Corona-Pandemie gab es ja ein Verbot der Protitution, stattgefunden hat sie trotzdem.


Naja, Morde finden auch statt. Ist das ein Argument gegen ein Verbot?
13.09.2023 12:52 Uhr
Die Hurerei ist eines der ältesten Gewerben neben dem Spitzelwesen.

Das ist schon fast aus historischen Gründen zu schätzen.

Zudem kommt der Faktor hinzu, dass es mit einem Verbot fernab der Kontrolle gerät. Gemeldete Huren sind gesundheitlich gecheckt, der illegale Teil wird klar erkennbar abgegrenzt.
13.09.2023 12:57 Uhr
Als katholischer Strichjunge möchte ich festhalten, wir huren herum wie wir wollen und sind trotzdem katholischer und konservativer als diese semisozialdemokratischen Gutmenschen von der Union. Linkes Zeitgeistpack.
13.09.2023 13:07 Uhr
Ich bin dagegen. Das läuft auf Repressionen gegen Sexarbeit allgemein hinaus. Außerdem müsste erst einmal definiert werden, was hier unter "Prostitution" verstanden werden soll. Der Besuch in einem Dominastudio ist zum Beispiel in meinen Augen keine Prostitution.

13.09.2023 13:07 Uhr
Zitat:
Noch mehr: Au weia!


Du bist aber anspruchsvoll - soll er etwa auch noch ein Dirndl tragen?
13.09.2023 13:08 Uhr
Zitat:
Der Besuch in einem Dominastudio ist zum Beispiel in meinen Augen keine Prostitution.


Ich glaube es geht um das generelle Verbot von "kommerziellen sexuellen Dienstleistungen" - und das wäre dann ja mit dem Begriff abgedeckt.
13.09.2023 13:09 Uhr
Gibt es neben einem Vize-Bär eigentlich auch noch einen Chef-Bär? Den Problembären in der Union kennen wir ja bereits...
13.09.2023 13:12 Uhr
Zitat:
Zitat:
Der Besuch in einem Dominastudio ist zum Beispiel in meinen Augen keine Prostitution.


Ich glaube es geht um das generelle Verbot von "kommerziellen sexuellen Dienstleistungen" - und das wäre dann ja mit dem Begriff abgedeckt.


Genau. Das Verbot kommerzieller sexueller Dienstleistungen. Da macht sich niemand Gedanken darüber, dass gerade SM-Studios eine wichtige Rolle dabei spielen, bestimmte sexuelle Bedürfnisse in geordneten Bahnen und kontrollierten Bedingungen ausleben zu können.
13.09.2023 13:17 Uhr
Zwangsprositution ist immer schlimm, aber wenn jemand diesen Job aus freien Stücken macht geht es den Staat meines Erachtens nichts an.

Die illegale Prostitution würde nach einem Verbot noch mehr aufblühen.

Man müsste wenn man ernst meinte viel härter gegen Menschenhändler vorgehen , aber die Lage ist in dem Bereich absolut weltfremd welche Frau sagt schon gegen einen internationalen Händlerring aus, viele Haben Angst um das eigene Leben oder der Familie, da reden wir nicht über irgendwelche Dorf-Zuhälter die auf dicke Hose machen sondern OK. Daher bedarf es neuer Methoden: ist Menschenhandel oder Aubeutung von Prostituiertem offesnihtlich besipeildweise doch Abhörmassnahemen oder ähnliches bedarf es keiner Zeugenaaussagen mehr beispielsweise um die Leute aus dem Verkehr zu ziehen.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 13.09.2023 13:18 Uhr. Frühere Versionen ansehen
13.09.2023 13:19 Uhr
Aber zum Sachthema: Das Verbot der bezahlten sexuellen Dienstleistungen wird nicht funktionieren. Es gibt bereits genügend illegale Bordelle und seltsame Treffs, bei denen ausserhalb der Blicke der Öffentlichkeit ziemlich viel Übles passiert. Hatten hier beispielsweise eine Immobilie mit einem illegalen Bordell eines türkisch-irakischen Clans. Gleich in der Nähe eine illegale Kampfhundezucht (eher Polen plus Russen), wo sich die Zuhälter mit Werkzeugen zur Einschüchterung und Mißhandlung bedienen konnten... Wenn wir diesen "Sektor" durch Verbote der öffentlichen Prostitution stärken, wird alles nur noch schlimmer.
13.09.2023 13:23 Uhr
Zitat:
Man müsste wenn man ernst meinte viel härter gegen Menschenhändler vorgehen , aber die Lage ist in dem Bereich absolut weltfremd welche Frau sagt schon gegen einen internationalen Händlerring aus, viele Haben Angst um das eigene Leben oder der Familie, da reden wir nicht über irgendwelche Dorf-Zuhälter die auf dicke Hose machen sondern OK.


Der Fluch des schwachen Staates. Genau wie ein autoritärer bzw. totalitärer Staat auch, ist ein betont gleichgültiger, korrupter oder absichtlich schwach gehaltener Staat ein großer Schaden für die Betroffenen.

Zitat:
Daher bedarf es neuer Methoden: ist Menschenhandel oder Aubeutung von Prostituiertem offesnihtlich besipeildweise doch Abhörmassnahemen oder ähnliches bedarf es keiner Zeugenaaussagen mehr beispielsweise um die Leute aus dem Verkehr zu ziehen.


Bin ich auch sehr dafür. Wenn Nancy Faeser statt ihrer abstrusen Reichsbürger-Rentner-Show statt dessen dort die nötigen Resourcen bereit gestellt hätte, wären wir bereits weiter.
13.09.2023 13:26 Uhr
Ach ja, ganz vergessen: Die Bär wirkt verpeilt und ist leider eine populistische Nullnummer. Schon immer. Nicht nur bei diesem Thema.
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